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Inge Meyer-Dietrich

Bürgerl. Name
Inge Meyer-Dietrich
Jahrgang
1944
Geburtsort
Dahle / Altena
Wohnort
Gelsenkirchen
Orte
Bochum, Bonn, München, Tübingen, Villingen-Schwenningen, Essen, Gelsenkirchen
Regionen
Rheinland komplett, Westfalen komplett, Rheinschiene, Ruhrgebiet, Südwestfalen
Genres
Prosa, Lyrik, Kinder-/Jugendbuch
Telefon
 
privat
0209-9332732

Web
www.ingemeyerdietrich.de

Vita

Geboren am 27. Dezember 1944 in Dahle, Kreis Altena, in Westfalen. Aufgewachsen in Bochum. Mittlere Reife, danach Ausbildung zur Krankenschwester in Bonn. Abitur auf dem 2. Bildungsweg am München-Kolleg. Studium der Soziologie, Germanistik und der Empirischen Kulturwissenschaften in München und Tübingen. 1971 Heirat. 1973/1976/1980 Geburt der drei Kinder. Beginn der 80er Jahre: Mitgliedschaft in der Literaturwerkstatt Essen und erstmalige öffentliche Präsentation ihrer Texte. Ihre Karriere beginnt 1984 mit dem 1. Preis beim Wettbewerb "Kinderliteratur" in NRW. 1986 folgt die Veröffentlichung ihres ersten Buches "Mein blauer Ballon", 1988 der Durchbruch mit ihrem ersten Roman "Plascha". Schreibt seitdem zahlreiche Romane, Geschichten und Gedichte für junge Leute unterschiedlicher Altersstufen und für Erwachsene. Lesungen aus ihren Büchern und Leitung von Schreibwerkstätten und Workshops zu speziellen Themen wie z.B. "Liebe und Freundschaft", "Tod und Trauer" und "Fremdsein in Deutschland".
Beiträge in diversen Ausstellungskatalogen zu Kunstaktivitäten.

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Auszeichnungen

2018 1. Platz beim 7. Geschichtswettbewerb des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V. in der Kategorie Literatur (für die Romane: Leben und Träume der Mimi H. + Eisengarn)
2018 Friedrich-Bödecker-Preis für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur
2014 2. Platz Jugendkulturpreis NRW für das Romanprojekt mit 64 beteiligten Jugendlichen und mehreren Kooperationspartnern (für: Am Fluss entlang schreiben)
2011 LesePeter der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur & Medien (AJuM) der GEW. Gem. mit Anja Kiel (für: Die Hüter des Schwarzen Goldes)
2003 Bestenliste von Radio Bremen und Radio Saarbrücken
2000 Bestenliste von Radio Bremen und Radio Saarbrücken
2000 Ehrenliste Österreichischer Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur
1998 Auswahlliste Zürcher Kinderbuchpreis
1996 Auswahlliste Zürcher Kinderbuchpreis
1995 Literaturpreis Ruhrgebiet für das Gesamtwerk
1995 Auswahlliste Zürcher Kinderbuchpreis
1993 Buch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Volkach (für: Das Nashorn geht ganz leise)
1991 Literaturpreis Ruhrgebiet, Förderpreis für Kindergedichte
1989 Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis
1989 Österreichischer Staatspreis für Jugendliteratur
1989 Gustav-Heinemann-Friedenspreis
1989 Hans-im-Glück-Preis
1989 Zürcher Kinderbuchpreis "La vache qui lit"
1986 2. Preis beim Wettbewerb "Kinderliteratur" des nordrhein-westfälischen Autorentreffens (Düsseldorf)
1984 1. Preis beim Wettbewerb "Kinderliteratur" in NRW

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Prosa

Eisengarn. Roman. Henselowsky Boschmann: Bottrop 2017.
Leben und Träume der Mimi H. Roman. Henselowsky Boschmann: Bottrop 2016.
Bruch-Stücke. Erzählungen. Assoverlag: Oberhausen 2006.
Weihnachten bei Ostermanns. Erzählung. Edition Schmitz: Essen 1998.

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Lyrik

Das Nashorn geht ganz leise... Gedichte. Illustrationen von Andreas Röckener. Anrich: Kevelaer 1992.
Lyrik-Beiträge in verschiedenen Anthologien.

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Kinder-/Jugendbuch

Für Kinder ab 6 Jahren oder zum Vorlesen:
Der kleine Drache und seine Freunde. Erzählung. Illustrationen von Almud Kunert. Ravensburger: Ravensburg 2012 (Neuausgabe in: Drachenabenteuer für Erstleser. Ravensburger: Ravensburg 2015).
Der kleine Drache und der Monsterhund. Erzählung. Illustrationen von Almud Kunert. Ravensburger: Ravensburg 2007.
Der kleine Drache will nicht zur Schule. Erzählung. Illustrationen von Almud Kunert. Ravensburger: Ravensburg 2007 (Neuausgabe mit dem tiptoi®Stift, mit dem über 800 Geräusche und gesprochene Texte aktiviert werden können. Ravensburger: Ravensburg 2012).
Tina und der Glückskäfer. Erzählung. Illustrationen von Silvio Neuendorf. Ravensburger: Ravensburg 1998 (Neuausgabe in: Das neue rabenstarke Lesebilderbuch 2008; Neuausgabe in: Die allerbesten Bildergeschichten. Ravensburger: Ravensburg 2014).
Wenn Fuega Feuer spuckt. Erzählung. Illustrationen von Maike Rathert. Ravensburger: Ravensburg 1996.
Morgens wenn der Wecker kräht. Erzählung. Illustrationen von Ulrike Baier. Benzinger Edition/Arena: Würzburg 1995.

Für Kinder ab 7/8 Jahren:
Meral und Jana. Eine Freundschaft ohne Grenzen. Erzählung. Illustrationen von Olivia Vieweg. Ravensburger: Ravensburg 2016.
Der klitzekleine Weihnachtsbaum. Eine Familien-Weihnachts-Geschichte. Illustrationen von Betina Gotzen-Beek. Ravensburger: Ravensburg 2013.

Für Kinder ab 8/9 Jahren:
Ein Stern für Finja. Gem. mit Anja Kiel. Roman. Illustrationen von Nina Dulleck. Ravensburger: Ravensburg 2015.
Schulfreundegeschichten. Erzählungen. Illustrationen von Annabelle von Sperber. Ravensburger: Ravensburg 2006.
Traumgeschichten. Erzählungen. Illustrationen von Almud Kunert. Ravensburger: Ravensburg 2004.
Christina - Freunde gibt es überall. Erzählung. Illustrationen von Dagmar Henze. Ravensburger: Ravensburg 1997 (TB 2004).
Flieg zu den Sternen. Roman. Illustrationen von Betina Gotzen-Beek. Ravensburger: Ravensburg 1996 (TB 2000, 2004, Sonderausgabe Hardcover 2008).
Rote Kirschen. Roman. Anrich: Kevelaer 1990.
Mein blauer Ballon. Erzählungen. Anrich: Kevelaer 1986 (TB Beltz & Gelberg: Weinheim und Basel 1997).

Für Kinder ab 10/11 Jahren:
Geheimsache Daddy. Roman. Illustrationen von Leonard Erlbruch. Ravensburger: Ravensburg 2012.
Die Hüter des Schwarzen Goldes. Gem. mit Anja Kiel. Roman. Henselowsky Boschmann: Bottrop 2010.
Karfunkelkuss. Roman. Illustrationen von Dagmar Geisler. Ravensburger: Ravensburg 2007.
Der Sommer steht kopf. Roman. Ravensburger: Ravensburg 1997 (TB 2000, 2004, 2006, 2007).

Für Jugendliche ab 12 Jahren:
He, Kleiner! Roman. Ravensburger: Ravensburg 2003 (TB 2004, Neuausgabe als TB Schroedel: Braunschweig 2006, 2007, 2008, 2011).
Plascha oder von kleinen Leuten und großen Träumen. Roman. Anrich: Kevelaer 1988 (Lizenzausgabe als Ravensburger TB 1992 und 1996, Sonderausgabe Anrich 1995, TB Beltz: Weinheim 2002/2003, Neuausgabe als TB bei Henselowsky Boschmann: Bottrop 2009).
Und das nennt ihr Mut? Roman. Ravensburger: Ravenburg 1997 (weitere Auflagen: 2000, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008).

Für Jugendliche ab 13/14 Jahren:
Bin noch unterwegs. Roman. Ravensburger: Ravensburg 2008.
Immer das Blaue vom Himmel. Roman. Arena: Würzburg 1999 (Neuausgabe mit neuem Titel. Genug geschluckt. TB Ravensburger: Ravensburg 2004; Neuausgabe als TB bei Schroedel: Braunschweig 2007).
Ich will ihn - ich will ihn nicht. Roman. Ravensburger: Ravensburg 1995 (TB 1998, 2002, 2005, Lizenzausgabe als TB bei Schroedel: Braunschweig 2007).

Für Jugendliche ab 16 Jahren:
Warum, Leon? Roman. Ravensburger: Ravensburg 2000 (Bertelsmann Buchclub Lizenzausgabe 2001, Ravensburger TB 2005, 2008).

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Funk

Literarische Beiträge und Kurzhörspiele sowie Gedichte für Kinder und Erwachsene bei verschiedenen Rundfunkanstalten (hr 2, WDR 3, WDR 5 und weitere).
Der Bagger im Auge des Taifuns. Blackbox B 1, ein Radioroman. Hörspiel. Gem. mit Herbert Somplatzki. WDR: 1990.
Plascha. Literarische Vorlage für gleichnamiges Hörspiel von Christiane Möllers. WDR.

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Fernsehen

Plascha. Literarische Vorlage für gleichnamigen Kurzfilm von Gottfried Kühnel. WDR.

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Bühne

Die Zaubermandoline. Textfassung aus Die Hüter des schwarzen Goldes. Für Lesung mit Mandolinen-Orchester Mülheim. Zeche Zollverein. Essen: 2014.
Plascha. Bühnenfassung für szenisches Live Hörspiel. Consol Theater. Gelsenkirchen: 2011.
Tistou mit den grünen Daumen. Bühnenfassung. Schulaufführung an der Ludgerus-Schule in Essen Werden. 1984.
Froschkönig. Bühnenfassung. Wuppertaler Kindertheater. 1983.

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Internet

Seit 2017 schreibe ich als CARLs Inge Blogbeiträge für das soziokulturelle Zentrum der Zeche CARL in Essen (www.carlsschreiberin.de).
Teilnahme bei Tage der Ruhrgebietsliteratur. 02.09.2017. Auf: YouTube.
Lesung bei Polberg aus "Wie is - Muss!". 05.05.2017. Auf: YouTube.
Zum 1. Tag der Trinkhallen 2016 Lesung "Salmistern und grüne Brause" im Kiosk Hexchenstübchen am Walpurgistal. Organisation Magazin für Literatur Richtungsding. 20.08.2016. Auf: YouTube.
Lesung mit Anja Kiel aus dem gemeinsam verfassten Buch "Die Hüter des Schwarzen Goldes" in der Buchhandlung Junius in Gelsenkirchen. 02.09.2010. Auf: YouTube - 1. Video + 2. Video.
Tonaufnahme einer Lesung aus "Bin noch unterwegs" in der Kinderbibliothek Gelsenkirchen. 24.04.2008. Auf: Website des Reviercast-Projekts von Karl-Heinz Gajewsky.

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Sonstige Medien

Emschermelodie. CD: Kohlenkönige und Emscherkinder. Hrsg. von Werner von Welheim und Michael Hüter. Henselowsky Boschmann: Bottrop 2015.
Traumbuch. Gesprochenes Gedicht. In: 12 Tonnen wiegt die Hochseekuh. Altberliner Verlag im Baumhaus: Berlin 2005.
Er hat uns Sterne geschenkt, die lachen können. In: Der kleine Prinz lebt. Horlemann: Bad Honnef 2001.

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Anthologie

in Auswahl:
Als ich klein war. In: Machet gut, Schwatte! Geschichten zum Abschied von unserer Kohle. Hrsg. von Friedhelm Wessel. Henselowsky Boschmann: Bottrop 2017.
Weihnachten 1917. In: Ey du fröhliche! Hrsg. von Wernfried Stabo. Henselowsky Boschmann: Bottrop 2016.
Geschliffen scharf. In: Wie is? - Muss! Hrsg. von Wilhelm Beckfeldt und Werner Boschmann. Henselowsky Boschmann: Bottrop 2016.
Emschermelodie. In: Kohlenkönige und Emscherkinder. Hrsg. von Werner von Welheim und Michael Hüter. Henselowsky Boschmann: Bottrop 2015.
Komm, Eines Tages. Zwei Gedichte. In: Meine schönsten Geschichten zum Schulanfang. Fischer Duden Kinderbuch: Frankfurt/Main 2013.
Von Charly und seinem Hund Rumba. In: Dem Mensch sein bester Kumpel. Hrsg. von Julia Wilmsmann. Henselowsky Boschmann: Bottrop 2012.
Advent, Rauf und runter. Zwei Erzählungen. In: Weihnachtsstern in dunkler Nacht. Hrsg. von Carola Henke. cbj: München 2010.
Im Wiesental habe ich fliegen gelernt. In: Von Menschen und Orten. Hrsg. von Monika Buschey. Henselowsky Boschmann: Bottrop 2010.
Das Nashorn. Gedicht. In: Stimmenwechsel - Poesie längs der Ruhr. Hrsg. von Gerd Herholz. Klartext: Essen 2009.
Schneegespenster-Osterhasen. In: Kleiner Hase Schnuppernase. Hrsg. von Carola Henke. cbj: München 2009.
Schöne blaue Rose. In: Manchmal hab ich einen Traum unter einem Honigbaum. Hrsg. von Carola Henke. Sauerländer: Düsseldorf 2006.
Eines Tages, Komm. Zwei Gedichte. In: Es war einmal ein Zweihorn. Geschichten und Gedichte rund ums erste Schuljahr. Hrsg. von Hedwig von Bülow. Patmos/Sauerländer: Düsseldorf 2004.
Sommermelodie. In: Jetzt geht's los – Geschichten für unterwegs. Hrsg. von Andreas Schlüter. Carlsen: Hamburg 2004.
Rebecca. In: Dich zu lieben. Hrsg. von Sarah Meyer-Dietrich. biblioviel: Bochum 2001.
Schöne Aussicht. In: Das komische Ding mit dem Rad. Hrsg. von Christof Hamann. Klartext: Essen 2001, 2005.
Kookaburras weite Reise. In: Es kratzt ganz leis' an meiner Tür. 24 Kalendergeschichten zur Weihnachtszeit. Hrsg. von Hannelore Westhoff. Reihe Hanser bei dtv: München 2001.
Ruckediguh, Traumbuch und Wut. In: Großer Ozean. Hrsg. von Hans-Joachim Gelberg. Beltz: Weinheim und Basel 2000, 2004, 2006, 2015.
Vollmilch-Nuss. Gem. mit Monika Feth. In: Mädchen sind stärker. Hrsg. von Marie-Thérèse Schins. Bertelsmann Jugendbuchverlag: München 2000.
Er hat uns Sterne geschenkt, die lachen können. In: Der kleine Prinz lebt. Hrsg. von Hans-Martin Große-Oetringhaus. Horlemann: Angermünde 2000.
Bei den Navajos. In: Indianergeschichten. Hrsg. von Georg Wieghaus. Arena: Würzburg 1997.
Große Schwester. In: Frei wie die Drachen am Himmel. Hrsg. von Hans-Martin Große-Oetringhaus. Elefanten Press: Berlin 1996.
Abgehauen. In: Die Welt in der Tasche. Hrsg. von Gerd Herholz. Klartext: Essen 1996.
Greenteam 6c. In: Heute die Zukunft beginnen. Hrsg. von Reiner Engelmann. Arena: Würzburg 1995.
Leben, Liebe, Krieg und Tod - Wieviel ist Kindern zumutbar. In: Daß einfach sich diktierte Zeilen legen. Köln-Düsseldorfer Poetiklesungen Band 1. Hrsg. von Liane Dirks. Tende: Dülmen 1995.
Olivers Oma. In: Halb so schlimm. Hrsg. von Jo Pestum. Ellermann: München 1995.
Rock around the Clock. In: Früher war auch mal heute. Hrsg. von Reiner Engelmann. Arena: Würzburg 1995.
Zwerge heißen nicht Max. In: Tatort Klassenzimmer. Hrsg. von Reiner Engelmann. Arena: Würzburg 1994.
Ruckediguh und Wut. In: Was für ein Glück. Hrsg. von Hans- Joachim Gelberg. Beltz: Weinheim und Basel 1993.
Rebecca. In: Morgen kann es zu spät sein. Hrsg. von Reiner Engelmann. Arena: Würzburg 1993.
Der Umzug. In: Das Herz für Kinder klebt an den Autos. Hrsg. von Helga Häsing. Rowohlt Taschenbuchverlag: Reinbek bei Hamburg 1983.

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Herausgeberschaften

Stromabwärts. Ein Emscher-Roadmovie. Gem. mit Sarah Meyer-Dietrich und Sascha Pranschke. Klartext: Essen 2013.
Grenzgänger. Ein Ruhrpott-Roadmovie. Gem. mit Sarah Meyer-Dietrich und Sascha Pranschke. Klartext: Essen 2014.

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Sonstige Veröffentlichungen

Projektarbeit für "Kultur 90" des Landes NRW in mehreren Pilotversuchen unter dem Titel "Mit Kindern lesen und ein Drehbuch schreiben".

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Über Werk und Autor

Andrea Conrad: Inge Meyer-Dietrich. Die meisten Fragezeichen gibt es in der Jugend. In: Gelsenkirchener Profile. Hrsg. von Werner Conrad. Shaker: Aachen 2002.
Elke Jonigkeit (Projektleiterin): Ein köstlicher Blick - Virtuelle Streifzüge durch die Felder der Kunst. 50 Porträts berühmter Frauen aus den Sparten Literatur, Musik, Bildende Kunst, Tanz, Theater und Film. CD-ROM, Circe-Film Produktion: Lohmar 2001.
Gabriela Wenke: Mitten im Alltag. Die Fantasie. Inge Meyer-Dietrich beschreibt behutsam große Gefühle. In: Eselsohr: München 1997 (Nr. 7).
André Wülfing und Christiane Freudig: Inge Meyer-Dietrich, Schriftstellerin. In: Wenn das morgen wäre ... Gelsenkirchener Träume. Hrsg. von forum kunstvereint: Gelsenkirchen 1997.
Gödden/Nölle-Hornkamp: Kindern viel zumuten. In: Die Lust, "Nein" zu sagen - Eine kleine Geschichte der westfälischen und flämischen Kinder- und Jugendliteratur. Hrsg. von Gödden, Nölle-Hornkamp, Van Coillie, Ghesquiere. Ardey: Münster 1997.
Uta Rotermund: Inge Meyer-Dietrich. In: Schreiben, Lesen, Hören, Autoren-Reader NRW. Sekretariat für gemeinsame Kulturarbeit in Nordrhein-Westfalen: Wuppertal 1993.
Herbert Knorr: Schonungslos, aber nicht trostlos. (Plascha). In: Literarische Portraits. Hrsg. von Peter K. Kirchhof. Schwann im Patmos Verlag: Düsseldorf 1991.

Lexikoneinträge:
Westfälisches Autorenlexikon 1750-1950. Band 4: 1900-1950. Hrsg. und Bearbeitung Walter Gödden und Iris Nölle Hornkamp. Verlag Ferdinand Schöningh: Paderborn 2002.
Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren 1750-1950. Datenbank im Internet. Auf: Website.

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Presseurteile

Zu: Leben und Träume der Mimi H.

Mit großer Sachkenntnis und kräftigen Strichen zeichnet Inge Meyer-Dietrich ein lebendiges Bild des klassichen Reviers.
Von: Jens Dirksen. Erschienen in: WAZ (Kulturteil), 27.12.2016.

Eine Geschichte aus unserer Geschichte; [...] packend und anrührend. Inge Meyer-Dietrich schreibt mit sensibler Feder, geradeaus, ohne Umwege, mitten ins Herz.
Von: Hermann Beckfeld. Erschienen in: Ruhrnachrichten Dortmund, 12.12.2016.

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Selbstauskunft

Worte finden für Gefühle. Das versuche ich in Geschichten, Gedichten und Romanen für Kinder und Jugendliche. Das Kind in mir begleitet mich dabei. Es weiß, Kinder wollen lachen und weinen dürfen. Sie stellen unentwegt Fragen, wichtige, ernste Fragen. Sie sind den Rätseln des Lebens auf der Spur. Dass unsere Welt nicht heil ist, weder im Großen noch im Kleinen, wissen sie längst. Wenn ich sie ernst nehme, mache ich ihnen darüber nichts vor. Sie haben ein Recht auf das ganze pralle Leben mit seinen vielen Facetten. Auch im Buch, wenn es glaubwürdig sein soll. Ich erzähle von Freundschaft und Liebe, von Nähe und Wärme. Aber genauso von Verletztsein, Trauer und Wut, von Einsamkeit, Krankheit und vom Tod. Wichtig sind mir dabei die leisen Töne und auch, was zwischen den Zeilen steht. Offen und neugierig identifizieren sich Kinder mit Romanfiguren, leiden mit ihnen, sorgen sich um sie. Und atmen auf und gehen mit, wenn sich neue Wege, neue Möglichkeiten erschließen. Wenn eine Hoffnung wächst.
Was meine Romane für Erwachsene betrifft, verstehe ich mich als Ruhrgebiets-Chronistin.
Ich leite zusammen mit Sarah Meyer-Dietrich die wöchentlich stattfindende Schreibwerkstatt "CARL war immer dabei" (Website).

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Quellenangaben
Autorenauskunft, Lexikon
Bildquelle
© Wolfgang Kleber
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Aktualisiert am
15.04.2019

 

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