NRW Literatur im Netz

Autoren

< Voriger Eintrag Nächster Eintrag >

Heide Rieck

Bürgerl. Name
Heide Rieck-Wotke
Alias 1
Heide Rieck
Jahrgang
1941
Geburtsort
Stettin, heute Szczecin (Polen)
Wohnort
Bochum
Orte
Bochum
Regionen
Westfalen komplett, Ruhrgebiet
Genres
Prosa, Lyrik

Kontaktadresse
Am Erlenkamp 48
44801 Bochum
Deutschland

Telefon
 
geschäftlich
0234-385588

Email
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vita

Geboren am 20. März 1941 in Stettin. 1944-45 Flucht aus Stettin an der Oder nach Krefeld am Rhein. Dort erste Gedichte verfasst. Abitur. 1960-63 Studium in Köln an der Pädagogischen Hochschule und Schauspiel am Keller Theater. (Gründung einer Studentenbühne an der PH und Aufführung des ersten eigenen Theaterstückes.) Darauf vom Rhein an die Ruhr: Eignungsprüfung für Schauspiel an der Folkwang-Hochschule, Essen 1964. Kinderladen-, Theater-, Reformpädagogik im Ruhrgebiet an Volks- und Grundschulen, auch in Beauvais, Frankreich. 1990-98 Konrektorin.
Ein Sohn, eine Tochter, zwei Enkel, eine Enkelin.
Seit 1999 frei schreibend: Lyrik, Prosa.
Übersetzungen aus dem Italienischen, Französischen, Niederländischen. Nachdichtungen aus dem Russischen, Georgischen, Armenischen. Riecks Gedichte und Erzählungen erschienen u.a. auf Niederländisch, Russisch, Polnisch. Lesereise in Städte Deutschlands und nach Palermo, Donezk, Warschau, Moskau, St. Petersburg, Roepan, Tourcing, Mexiko-City, Seoul - zur Buchpräsentation an Schulen und Universitäten: "Doch seht wir leben - Vom inneren Widerstand - Zwangsarbeit 1939-1945", Literarische und künstlerische Zeugnisse von ZwangsarbeiterInnen unterm Hakenkreuz in sieben Sprachen, Geest-Verlag, Vechta, 3. Auflage 2006.
Mitglied: Verband deutscher Schriftsteller, Europäische Autorenvereinigung Die Kogge, Die Plesse, Bochumer Literaten.

^
Auszeichnungen

1989 Preis Lyrik im Pott, Oberhausen

^
Prosa

Aber die Schatten... Roman. Geest-Verlag: Vechta 2012.
Herzverlies. 17 Episoden von Trost und Liederlichkeit der Hella Querbein. Brockmeyer: Bochum 2006.
Wer schickt Mimosen? Kurzprosa. Brockmeyer: Bochum 2006.
Ein bisschen Wüste - een beetje woestijn. Momente in Prosa und Lyrik nach einer Reise durch Ägypten, zweisprachig. Verlag Max: Zuidhorn/NL 2002.

^
Lyrik

landschaft dreifach. Brockmeyer: Bochum 2010.
im blauen wind - in de blauwe wind. Gedichte zweisprachig. Verlag Max: Zuidhorn/NL 1997.
wie leben - hoe leven. Gedichte zweisprachig. Verlag Max: Zuidhorn/NL 1994.

^
Bühne

Kaisers und die Kleider. Jugendtheaterstück. Deutscher Theaterverlag: Weinheim 1988.

^
Sachbuch

Doch seht wir leben. Vom inneren Widerstand. Zwangsarbeit 1939-1945. 2. Auflage. Geest-Verlag: Vechta-Langförden 2006.

^
Anthologie

Gedichte und Erzählungen:

In: Hier bin ich Mensch, hier will ich sein. Hrsg. von N. Janssen, H. Kischkel. Edition Octopus: Münster 2016.
In: An der Kreuzung der Kulturen 2. Hrsg. von V. Avtsen. Edita Gelsen: Wuppertal 2015.
In: Festschrift - Wolfgang Gust zum 80. Geburtstag. Hrsg. von M. Mirak-Weißbach. Verlag Dinges & Frick: Wiesbaden 2015.
In: Intercity München-Amsterdam. Hrsg. von J. A. Alt und A. Huckebrink. sonderpunkt: Münster 2015.
In: Cemenka. Hrsg. von V. Avtsen. o.V.: Donezk 2014.
In: Was bleibt, ist die Erinnerung. Hrsg. von G. Schwikart. Vier-Türme-Verlag: Münsterschwarzach 2014.
In: An der Kreuzung der Kulturen 1. Hrsg. von V. Avtsen. Edita Gelsen: Wuppertal 2014.
In: H.E.K. Hrsg. von H. D. Gölzenleuchter. Edition Wort und Bild: Bochum 2014.
In: Europa fern und nah. Hrsg. von M. Płoszewska. Ars pro Memoria: Starachowice P 2014.
In: Herbstblätter. Hrsg. H. D. Gölzenleuchter. Edition Wort und Bild: Bochum 2013.
In: Kriegskinder. Hrsg. von J. Belakovski, B. Südkamp und T. Fisanovich. o.V.: Hamburg 2013.
In: Der Jaguar im Spiegel. Hrsg. von Ch. Ueckert und M. Chobot. Pop: Ludwigsburg 2010.
In: Stimmwechsel. Hrsg. von Gerd Herholz. Klartext: Essen 2010.
In: In Worten zuhause. Hrsg. von H. E. Käufer und  R. Küster. Brockmeyer: Bochum 2009.
In: Strandgut. Hrsg. von Hugo Ernst Käufer, Bernd Kebelmann, Malgorzata Ploszewska, Stephan Reimund Senge und Friedrich-Wilhelm Steffen. Himmerod Drucke: Himmerod 2009.
In: Schnittwege. Hrsg. von Hugo Ernst Käufer und Friedrich Grotjahn. Brockmeyer: Bochum 2009.
In: Vom Kreuz zum Wort - Vom Wort zum Kreuz. Hrsg. von Christoph Lammert. Früher Vogel: Bochum 2008.
In: Werkstattdrucke IX. Hrsg. von H. D. Gölzenleuchter. Brockmeyer: Bochum 2008.
In: Wortbrot & Fischgesang. Theatre du Pain: Bremen 2006.
Fluchtspuren I. In: Sie schreiben in Bochum. Klartext: Essen 2004.
In dem grünen Haus. Hinter der Stirn. In: Das Lachen deiner Augen. Frauenporträts in Prosa und Lyrik. Band 2. Geest-Verlag: Vechta-Langförden 2003.
Rob. Erzählung. In: Im Swimmingpool. Laerfeld-Verlag: Bochum 2001.
Gedichte. In: Bei Anruf Poesie. Das Literaturtelefon der Stadt Münster 1979-1999. Ein Lesebuch. Hrsg. von Iris Nölle-Hornkamp. Ardey: Münster 1999.
Gedichte. In: Das Dach ist dicht. Wozu noch Dichter? Verband Deutscher Schriftsteller. IG Medien 1996.
Gedichte in verschiedenen Zeitschriften

^
Herausgeberschaften

Parujr Sewak - Und sticht in meine Seele - 24 & 4 Gedichte. Armenisch-Deutsch. Gem. mit A. Mrktchian. Verlag Hans Schiler: Berlin 2015.
Die Briefe, meine, lasest du im Schlaf. Gem. mit Friedrich Grotjahn. Brockmeyer: Bochum 2011.
Doch er erkannte sich wieder. Gem. mit Hildegard Mogge-Grotjahn. Brockmeyer: Bochum 2010.
Lopatto Pilipenko - Eine Spur von mir. Gem. mit Waltraud Jachnow, Wolfhart Matthäus und Thomas Weiß. Brockmeyer: Bochum 2007.
Doch seht wir leben. Vom inneren Widerstand - Zwangsarbeit 1939-1945. Gem. mit Waltraud Jachnow und Wolfhart Matthäus. Geest: Vechta-Langförden 2005 (3. verbesserte Auflage 2009).

^
Über Werk und Autor

Lexikoneinträge:
Westfälisches Autorenlexikon. Hrsg. von Walter Gödden und Iris Nölle-Hornkamp. Bd. 4: 1900 bis 1950. Schöningh: Paderborn 2002.

^
Quellenangaben
Autorenauskunft
Sonstige Quellen

Westfälisches Autorenlexikon. Hrsg. von Walter Gödden und Iris Nölle-Hornkamp. Bd. 4: 1900 bis 1950. Schöningh: Paderborn 2002.

Bildquelle
(c) Azat Ordukhanyan
^
Aktualisiert am
19.02.2018

 

Logo des Westfälischen Literaturbüros in Unna e.V.