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Guy Helminger

Bürgerl. Name
Guy Helminger
Jahrgang
1963
Geburtsort
Esch / Alzette (Luxemburg)
Wohnort
Köln
Orte
Köln
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene
Genres
Prosa, Lyrik, Funk, Bühne
Vita

Geboren 1963 in Esch / Alzette (Luxemburg). Guy Helminger studierte Germanistik und Philosophie in Luxemburg, Heidelberg und Köln. Seit 1985 lebt er in Köln und arbeitet als freier Autor.
Im Juni-Juli 2006 war er als Stadtschreiber in Hyderabad (Indien) tätig, im Februar-März 2007 hielt er sich in Teheran im Rahmen des Projektes "westöstlicherdiwan" auf, im Dezember-Januar 2008-2009 war er author in residence in Saana (Jemen) und 2015 in Südafrika. 2016 nahm er am Kunstprojekt "Transformation und Identität - Trauma und Versöhnung" in Myanmar teil und 2018 auf Bali am Gong-laut-Festival, einem Zusammentreffen von Autoren und Musikern, die auf die ökologischen Probleme der Insel aufmerksam machen wollten.
2012 Poetikdozentur an der Universität Duisburg-Essen.
Zusammen mit seinem Kollegen Navid Kermani moderiert Guy Helminger seit 2006 den "Literarischen Salon International" im Kölner Stadtgarten. Er moderierte von 2010-2012 die Sendung KULTUR und von 2012-2016 die Sendung DNA im luxemburgischen Fernsehen.
Seit 2015 ist er Mitglied der Jury des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln.

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Auszeichnungen

2016 Dresdner Lyrikpreis (zudem Publikumspreis)
2015 Post-Poetry-Preis
2006 Prix du mérite culturel de la ville d'Esch
2004 3sat-Preis bei den 28. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt
2002 Förderpreis für Jugend-Theater des Landes Baden-Württemberg
2002 Prix Servais
2001 Hörspiel des Monats März (für: 5 Sekunden Leben)
2001 Autorenstipendium der Filmstiftung NRW (für das Hörspiel: Morgen ist Regen)
2000 Autorenstipendium der Filmstiftung NRW (für das Hörspiel: Klapperschlange)

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Prosa

Die Allee der Zähne. Aufzeichnungen aus Iran. capybarabooks: Luxemburg 2018.
Eine Tasse für Nofretete Nilpferd. Mit Zeichnungen von Manuela Olten. Bloomsbury/Berlin Verlag: Berlin 2010.
Neubrasilien. Roman. Eichborn: Frankfurt 2010.
Die Ruhe der Schlammkröte. Roman. Kiepenheuer & Witsch: Köln 2007.
Morgen war schon. Roman. Suhrkamp: Frankfurt 2007.
Etwas fehlt immer. Erzählungen. Suhrkamp: Frankfurt 2005.
Rost. Kurzgeschichten. Editions Phi: Echternach 2001 (neuaufgelegt: capybarabooks: Luxemburg 2016).

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Lyrik

Die Tagebücher der Tannen. Edition Rugerup: Berlin 2018.
Nördlich der Ferne. Mit Serigraphien von Robert Brandy. redfoxpress: Achill Island, Ireland 2017.
Libellenterz. Gesammelte Gedichte. Editions Phi: Differdange 2010.
Ver- wanderung. Editions Phi: Esch / Alzette 2002.
Leib eigener Leib. Editions Phi: Echternach 2000.
Entfernungen (in Zellophan). Editions Phi: Echternach 1998.
Die Gegenwartsspringer. Verlag am Schluechthaus: Esch / Alzette 1986.

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Funk

45 Umdrehungen. Kurzhörspielserie. WDR: 2016/2017.
Fischsuppe. Hörspiel. WDR: 2011.
Frau Gantner. Hörspiel. WDR: 2010.
Rekonstruktion Kresch. Hörspiel. WDR: 2005.
Fluggeräte. Hörspiel. WDR: 2003.
Nachbarn. Hörspiel. HR: 2002.
Wasser. Hörspiel. WDR: 2002.
Morgen ist Regen. Hörspiel. WDR: 2001.
5 Sekunden Leben. Hörspiel. WDR: 2001.
Habicht. Hörspiel. SR: 1999.

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Fernsehen

Weemseesdet. 7 Drehbücher für die gleichnamige Luxemburger Sitcom (Folgen 7, 11, 12, 17, 19, 20, 22). Luxemburg 2011.

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Bühne

Jockey. Uraufführung im Kasemattentheater Luxemburg: 2019.
Guten Morgen, Ihr Völker. Uraufführung im Kasemattentheater Luxemburg: 2017.
Performance. Monolog. Uraufführung in Luxemburg, Théâtre du Centaure: 2016.
Venezuela. Drei Stücke. Capybarabooks: Luxemburg 2015.
Das Leben hält bis zuletzt Überraschungen bereit. Uraufführung am Grand Théâtre de Luxembourg: 2011 (2012 Aufführung in Wien).
Venezuela. Uraufführung in London: 2003 (erschienen als Buch bei Oberon Books: London 2003; deutsche Originalfassung erschienen bei Editions Phi: Esch / Alzette 2004; franz. Fassung bei Editions Théâtrales: Montreuil 2008) (weitere Inszenierungen in Luxemburg: 2004, Wien: 2004, New York: 2005, Frankreich: 2015 etc.).

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Anthologie

in Auswahl:
In: Nationalität: Schriftsteller. Zugewanderte Autoren in Nordrhein-Westfalen. Hrsg. von Eva Weissweiler, Hidir E. Celik, Helle Jeppesen. Freepen: Bonn 2002.
In: Städte. Verse. Deutschsprachige Großstadtlyrik der Gegenwart. Hrsg. von Axel Kutsch. Landpresse: Weilerswist 2002.
In: Der Haifisch in meinem Kopf. Hrsg. von Aras Ören. Swiridoff: Künzelsau 2000.
In: Anthologie luxembourgeoise (poésie). Les écrits des forges: Québec, Canada 1999.
In: 33 Erzählungen. Luxemburger Autoren des 20. Jahrhunderts. Institut Grand-Ducal, Section des Arts et des Lettres. Luxemburg 1999.
In: Intercity. Editions Phi: Echternach 1995.
In: Lustich. LSV Autorenverlag: Luxemburg 1987.
In: In Sachen Papst. LSV Autorenverlag: Luxemburg 1985.

Außerdem Beiträge in:
ndl - Zeitschrift für deutschsprachige Literatur; orte - Schweizer Literaturzeitschrift: Zürich; Das Gedicht - Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik: Weßling bei München; Krautgarten - Forum für junge Literatur: St. Vith (Belgien), Estuaires - Revue Culturelle: Luxembourg; perspektive - hefte für zeitgenössische literatur: berlin, graz; Wandler - Zeitschrift für Literatur: Konstanz

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Herausgeberschaften

Hällewull. Eine Anthologie Luxemburger Literatur. Gem. mit Vesna Kondrič-Horvat. Verlag des Slowenischen Schriftstellerverbandes: Ljubljana 2014.

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Sonstige Veröffentlichungen

Kuchen essen für Europa. Video-Installation. Gem. mit Martin Möller. Saarbrücken, Metz, Luxemburg 2002.

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Über Werk und Autor

Guy Helminger. Ein Sprachanatom bei der Arbeit. Hrsg. von Rolf Parr, Thomas Ernst und Claude D. Conter. Synchron: Heidelberg 2014.

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Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
(c) privat
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Aktualisiert am
23.07.2019

 

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