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Renate Ahrens

Bürgerl. Name
Renate Ahrens
Jahrgang
1955
Geburtsort
Herford
Wohnort
Hamburg
Orte
Herford
Regionen
Westfalen komplett, Ostwestfalen
Genres
Prosa, Kinder-/Jugendbuch, Bühne, Anthologie

Kontaktadresse
Erikastraße 119
20251 Hamburg
Deutschland

Telefon
 
geschäftlich
040-478507
privat
040-478507
mobil
0173-6133280

Email
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Web
www.renate-ahrens.de

Vita

Geboren am 06. Juni 1955 in Herford. Renate Ahrens studierte Anglistik und Romanistik und war einige Jahre als Lehrerin tätig, bevor sie 1986 als freie Autorin zu arbeiten begann. Sie schreibt Romane, Kinderbücher und Theaterstücke. Das Werk von Renate Ahrens wurde mehrfach ausgezeichnet.
Lesereisen führten sie durch Deutschland, Irland, die Schweiz und Nordamerika. Nach Lebensstationen in Frankreich, Südafrika, Italien und Irland lebt sie heute mit ihrem Mann in Hamburg. Renate Ahrens ist Mitglied des P.E.N.-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland.

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Auszeichnungen

2017 NDR Buch des Monats Juni 2017 (für: Roman "Alles, was folgte")
2013 Geertje-Potash-Suhr-Preis (verliehen von der Society for Contemporary American Literature in German – SCLAG) (für: Kurzgeschichte "In drei Monaten achtzehn")
2001 1. Preis der Kinderjury Limburg (Belgien) in der Kategorie der Bücher für Zehn- bis Zwölfjährige (für: Kinderroman "Afspraak op de kattentrap"/"Katzenleiter Nr. 3")
2000 Förderpreis des Club Bertelsmann (für: Roman "Der Wintergarten")
1999 Goldener Telix (für: Sendereihe "Tobi und die Stadtparkkids")
1994 Christophorus-Autoren-Team-Preis (zusammen mit John Delbridge) (für: Kinder im Straßenverkehr, ausgestrahlt in der Sendereihe Sesamstraße)
1989 Kulturpreis des Kreises Herford (Lyrik)

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Prosa

Der andere Himmel. Knaur: München 2019.
Alles, was folgte. Droemer: München 2017.
Das gerettete Kind. Droemer: München 2016.
Seit jenem Moment. Droemer: München 2013.
Ferne Tochter. Knaur: München 2012.
Fremde Schwestern. Knaur: München 2011.
Zeit der Wahrheit. Kabel: München 2003.
Der Wintergarten. RM Buch und Medien: Gütersloh 2001.

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Kinder-/Jugendbuch

Kinderbücher:
My crazy family. Hilfe, Conor kommt! Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2013.
Don’t tell anybody! Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2010.
Give us the money, or else! Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2010.
SOS in Dublin! Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2009.
In den Krallen der Katze. Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2009.
Vergiftete Muffins. Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2008.
Rettet die Geparde! Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2008.
Hello Marie – alles okay? Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2007.
Marie – help me! Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2007.
Hey you – lauf nicht weg! Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2006.
Hallo Claire – I miss you, Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2005.
Daniel und die Suche nach dem Glück. Thienemann: Stuttgart 2003.
Die Welt steht Kopf. Thienemann: Stuttgart 2000 (engl. Over the Wall. Little Island Books: Dublin 2010).
Leo gibt nicht auf. Thienemann: Stuttgart 2001.
Die Höhle am Strand. Thienemann: Stuttgart 1999.
Katzenleiter Nr. 3. Thienemann: Stuttgart 1998 (engl. No. 3 Cats’ Ladder. Graphiti: Berlin 2015).

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Bühne

Theaterstücke
Schirokko. Regie: Daniela Scheuren. Uraufführung am Theater Schloss, Maßbach: 13.04.2018.
Schirokko. Verlag Felix Bloch Erben: Berlin 2008
Der Nachlass. Verlag Felix Bloch Erben: Berlin 2002.
Mütter-Los. Verlag Felix Bloch Erben: Berlin 2001 (engl. When the Wall Came Down).
Mütter-Los. Hauptrollen: Ruth McCabe und Johnny Murphy. Regie: Bairbre Ní Chaoimh. Uraufführung unter dem Titel "When the Wall Came Down" von der Storytellers' Theatre Company in Dublin: 1998 (Das Stück ging anschließend auf Tournee durch Irland und Nordirland. 1999 wurde diese Produktion am English Theatre "Friends of Italian Opera" in Berlin gezeigt. Die deutschsprachige Erstaufführung fand 2003 am Staatstheater Nürnberg statt.).

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Anthologie

Beiträge in Anthologien (Auswahl):
Der Fleck. Kurzgeschichte. In: TRANS-LIT2. Hrsg. von Peter Blickle und Jolyon T. Hughes. Vol XXV / Nr. 1. Frühjahr 2019.
Durst. Kurzgeschichte. In: Alles wandelt sich. Echos auf Ovid. Hrsg. von Gabrielle Alioth und Hans-Christian Oeser. P & L Edition: München 2016.
Und weiter am kleinen Teich vorbei. Kurzgeschichte. In: TRANS-LIT2. Hrsg. von Irmgard Hunt und Jolyon T. Hughes. Vol XXI / No. 2. Herbst 2015.
Ernst Toller – Eine Beunruhigung. Kurzgeschichte. In: Gehen und doch bleiben. Autoren schreiben über Autoren. Hrsg. von Gabrielle Alioth und Martin Dreyfus. Synchron: Heidelberg 2014.
In drei Monaten achtzehn. Kurzgeschichte. In: TRANS-LIT2. Hrsg. von Irmgard Hunt und Jolyon T. Hughes. Vol XIX / No. 2. Herbst 2013.
Stefan Zweig – An der Schwelle. Kurzgeschichte. In: Im Schnittpunkt der Zeiten. Autoren schreiben über Autoren. Hrsg. von Gabrielle Alioth und Hans-Christian Oeser. Synchron: Heidelberg 2012.
Zwei Jahre drei Monate ein Tag. Kurzgeschichte. In: TRANS-LIT2. Hrsg. von Irmgard Hunt und Jolyon T. Hughes. Vol XVI / No. 2. Herbst 2010.
Offene Fragen. Kurzgeschichte. In: Ziegel – Hamburger Jahrbuch für Literatur 2010/11, Bd. 12. Hrsg. von Jürgen Abel und Wolfgang Schömel. Verlag Dölling & Galitz: Hamburg 2010.
Alle drei. Kurzgeschichte. In: Nachgetragenes – 75 Jahre P.E.N.-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland. Hrsg. von Gabrielle Alioth und Hans-Christian Oeser. Synchron: Heidelberg 2009.

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Sonstige Veröffentlichungen

Übersetzungen:
Meredith Hooper: Watzel Stinkers Tagebuch (The Journal of Watkin Stench). Arena: Würzburg 1991.

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Presseurteile

Zu: Alles, was folgte
Mit "Alles, was folgte" ist Ahrens eine großartige Erzählung gelungen, die noch einmal einen neuen, intensiven und differenzierten Blick auf eine dunkle Zeit deutscher Geschichte wirft. [...]
Erschienen in: Neue Osnabrücker Zeitung, 13.11.2017.

Man merkt, dass die Autorin ihre Charaktere mit großem Einfühlungsvermögen und psychologischem Gespür entwickelt hat. Ihre Sprache ist dabei nicht pathetisch, sondern angenehm schnörkellos. [...]
Von: Annkathrin Bornholdt. Erschienen in: NDR Kultur, Lesezeit, 29.05.2017.

Zu: Ferne Tochter
Sehr gefühlvoll führt uns Renate Ahrens an die Geschichte eines Menschen, dessen Leben gerade auseinanderbricht. Mit direktem Schreibstil und viel Tiefgang hat sie mich so [...] wirklich berührt. Stark!
Erschienen in: COSMOPOLITAN, 23.04.2013.

Zu: Fremde Schwestern
In einfühlsamer Sprache erzählt Renate Ahrens eine Geschichte, die berührt.
Erschienen in: FREUNDIN, 29.06.2011.

[...] Dieses Buch hallt lange nach. Renate Ahrens' Roman zeigt meisterlich, dass eine Geschichte nicht nur gut sein muss, sondern auch die richtige Erzählform braucht: dann geht sie durch Mark und Bein.
Erschienen in: Schweizer Radio DRS 3, 24.05.2011.

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Selbstauskunft

Meine Romane erzählen von Menschen, deren Leben aus den Fugen gerät. Sie sehen sich plötzlich mit einer Grunderfahrung menschlicher Existenz konfrontiert, auf die sie nicht vorbereitet waren, sei es der Tod, die Liebe oder die Übernahme von Verantwortung für ein Kind. Was passiert, wenn eine alte Ordnung endet und sich eine neue etabliert, deren Regeln man nicht kennt? Mich interessiert die Schnittstelle, an der meine Protagonisten zurück- und vorausblicken und Lebensentwürfe einander gegenüberstehen. Wenn sie sich fragen, wer sie sind, fragen sie immer auch, woher sie kommen und wie sie werden konnten, was sie sind. Die Frage nach der Identität ist somit unmittelbar an die Frage nach der eigenen Familie geknüpft. Welche Beziehungsmuster haben sie erlernt? Wie offen, wie verlogen, wie verschwiegen ist die Familie, aus der sie stammen? Am Ende steht die Frage, ob sie scheitern oder sich behaupten in ihrer veränderten Welt.
(Aus: Droemer Knaur Interview, 17.09.2012.)

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Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
© Inga Sommer
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Aktualisiert am
26.08.2019

 

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