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Dr. Matthias Buth

Bürgerl. Name
Dr. Matthias Buth
Jahrgang
1951
Geburtsort
Wuppertal-Elberfeld
Wohnort
Hoffnungsthal
Orte
Rösrath, Köln, Wuppertal
Regionen
Rheinland komplett, Bergisches Land, Rheinschiene
Genres
Prosa, Lyrik

Kontaktadresse
Unterste Sülz 6
51503 Hoffnungsthal
Deutschland

Telefon
 
privat
02205-3202
mobil
0152-37198353

Email
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Vita

Geboren am 25. Mai 1951 in Wuppertal-Elberfeld. Der Wehrdienst führte Matthias Buth nach dem Abitur in seiner Heimatstadt an die innerdeutsche Grenze, sodann studierte er Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln. Nach den beiden jur. Examina begann er seine Tätigkeit als Kulturjurist beim Landschaftsverband Rheinland (Köln). 1985 verfasste er eine jur. Dissertation zum Militärstrafrecht der DDR. Buth war nach acht Jahren in der Kulturverwaltung des Landschaftsverbandes Rheinland im Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen, dem Bundesministerium des Innern und seit 1998 im Kanzleramt bei der/dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien als Leiter verschiedener Referate tätig, zuletzt bis 2016 als Justiziar. Seitdem arbeitet er als Rechtsanwalt in einer international agierenden Kanzlei.
Seit 1973 veröffentlicht er Lyrik und Prosa in Zeitschriften und Zeitungen. 1974 erschien der Gedichtband "Geizeitet", dem weitere Gedichtbände folgten. Seine Gedichte wurden zahlreich in Kammermusik und Chorwerken vertont, so von Abel Ehrlich (Tel Aviv), Thomas Blomenkamp (Meerbusch), Hermann Große-Schware (Krefeld) und Bernd Hänschke (Duisburg) sowie ins Rumänische, Polnische, Englische, Französische, Arabische und Tschechische übersetzt. Er veröffentlichte zudem Beiträge in Anthologien und seit 2015 hatte er zahlreiche Beiträge im "Politischen Feuilleton" von Deutschlandradio Kultur.
Matthias Buth wurde mit dem Literaturförderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet und ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und im PEN-Zentrum Deutschland.

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Auszeichnungen

1991 Amsterdam-Stipendium des Berliner Senats
1981 Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Literatur

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Prosa

Seid umschlungen. Feuilletons zu Kultur und Zeitgeschichte. Vorwort: Peter Steinbach. Vorwerk 8: Berlin 2017.
Der weite Mantel Deutschland. Feuilletons. bebra: Berlin-Brandenburg 2001.

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Lyrik

Gott ist der Dichter. Psalmen und andere Liebesgedichte. Vorwort: Walter Hinck. Nordpark: Wuppertal 2017.
Paris regnet. Neue Gedichte. Vorwort: Jürgen Brôcan. Edition Offenes Feld: Dortmund 2017.
Gnus werden auf der Flucht geboren. Gedichte. Ralf Liebe: Weilerswist 2015.
Weltummundung. Gedichte aus vier Jahrzehnten. Ralf Liebe: Weilerswist 2011.
Der Rhein zieht eine Serenade. Gedichte. Ralf Liebe: Weilerswist 2010.
Kaligrafia bliskości. (Edward Bialek: Übersetzung von "Zwischen mir und vorbei"). Atut: Wroclaw 2010.
Rumänien hinter den Lidern. Institutul Cultural Roman: Bukarest 2009.
Zwischen mir und vorbei. Gedichte. Vorwort: Jiří Gruša. Ralf Liebe: Weilerswist 2007.
Liniștea de după Lovitura de Secure / Die Stille nach dem Axthieb. Editura Fundatiei Culturale Romane: Bukarest 1998.
Die Stille nach dem Axthieb. Gedichte. Nachwort: Peter Motzan. Heiderhoff: Eisingen 1997.
Kopfüber nach Deutz. Gedichte. van Acken: Krefeld 1989.
Ohne Kompass. Gedichte. Erb: Düsseldorf 1984.
Gezeitet. Gedichte. Bläschke: Darmstadt 1974.

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Anthologie

In: Tod, wo ist dein Stachel. Todesfurcht und Lebenslust im Christentum. Hrsg. von Thomas A. Seidel und Ulrich Schacht. Evangelische Verlagsanstalt: Berlin 2017.
In: es stand / Jerusalem um uns. Jerusalem-Gedichte. Hrsg. von Birgit Lermen und Verena Lenzen. Kühlen: Mönchengladbach 2016.
In: Altershalber. Gedichte aus acht Jahrhunderten. Hrsg. von Helmut Zwanger. Klöpfer & Meyer: Tübingen 2015.
In: stadt land fluss. 111 Dichterinnen und Dichter aus Nordrhein-Westfalen. Hrsg. von Jürgen Nendza und Hajo Steinert. Lilienfeld: Düsseldorf 2014.
In: Jeder Vers ein Leopardenbiss. Hrsg. von Hajo Jahn. Peter Hammer: Wuppertal 2011.
In: Gottesgedichte. Ein Lesenbuch zur deutschen Lyrik nach 1945. Hrsg. von Helmut Zwanger und Karl-Josef Kuschel. Klöpfer & Meyer: Tübingen 2011.
In: Versnetze 2-10. Hrsg. von Axel Kutsch. Ralf Liebe: Weilerswist ab 2009.
In: Zaubergärten der Kindheit. Hrsg. von Antje Erdmann-Degenhardt. Coppenrath: Münster 2007.
In: Frankfurter Anthologie Bt. 31. Hrsg. von Marcel Reich-Ranicki. Fischer: Frankfurt am Main 2007.
In: Der Neue Conrady / Das Große deutsche Gedichtbuch. Hrsg. von Karl Otto Conrady. Artemis & Winkler: Düsseldorf-Zürich 2000.
In: Gewissen gegen Gewalt. Hrsg. von Hajo Jahn. Edition Künstlertreff: Wuppertal 1999.
In: Europavisionen im 19. Jahrhundert. Hrsg. von Wulf Segebrecht. Ergon: Würzburg 1999.
In: Nachkrieg und Unfrieden. Hrsg. von Hilde Domin. Fischer: Frankfurt am Main 1995.
In: Fällt ein kleines Blau vom Himmel. Neue Gedichte. Hrsg. von Ellen Pomikalko. Brigitte: München 1994.
In: Von einem Land und vom andern. Gedichte zur deutschen Wende. Hrsg. von Karl Otto Conrady. Suhrkamp: Frankfurt am Main 1993.
In: Deutsche Lyrik unseres Jahrhunderts. Hrsg. von Rudolf Helmut Reschke. Bertelsmann: Güterslohn 1992.
In: Bombenstimmung. Hrsg. von Thomas Rother. Klartext: Essen 1984.

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Herausgeberschaften

Dichter dulden keine Diktatoren neben sich. Lesebuch zu Reiner Kunze. Gem. mit Günter Kunert. Ralf Liebe: Weilerswist 2013.
Rheinblick. Gedichte aus "Neues Rheinland". Rheinland: Köln 1984.

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Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
Bildquelle
(c) Heiko Löffler
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Aktualisiert am
26.04.2018

 

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