NRW Literatur im Netz

Projekte

< Voriger Eintrag Nächster Eintrag >

Gustav Heinemann Preis

Name
Gustav Heinemann Preis
Gründungsjahr
1983
Rhythmus der Durchführung
jährlich
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene
Projektbereiche
Förderpreise

Web
www.politische-bildung.nrw.de

Kontaktadresse Veranstalter

Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
Haroldstr. 4
40190 Düsseldorf

Ansprechpartner

Reinhild Schmülling: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Profil des Projektes

Zur Erinnerung an Gustav W. Heinemann und in Würdigung seines friedenspolitischen Wirkens vergibt das Land Nordrhein-Westfalen einen Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Mit diesem Preis werden Bücher ausgezeichnet, die Kinder und Jugendliche ermutigen, sich für Zivilcourage und Toleranz, für Menschenrechte und für gewaltfreie Formen der Konfliktlösung einzusetzen.

^
Namensgeber

Gustav W. Heinemann, Bundespräsident von 1969-1974

^
Auflistung der Preise/Stipendiaten

2016: Reinhard Kleist (für: Der Traum von Olympia – Die Geschichte von Samia Yusuf Omar)
2015: John Boyne (für: So fern wie nah)
2014: Adam Jaromir, Gabriela Cichowska und Dorota Nowacka (für: Fräulein Esthers letzte Vorstellung. Eine Geschichte aus dem Warschauer Ghetto)
2013: Anna Kuschnarowa (für: Kinshasa Dreams)
2012: Anne-Laure Bondoux (für: Die Zeit der Wunder)
2011: Kirsten Boie (für: Ringel, Rangel, Rosen)
2010: Grit Poppe (für: Weggesperrt)
2009: Patricia McCormick und die Übersetzerin Alexandra (für: Ernst für Verkauft)
2008: Digne Meller Marcovicz (für: Massel. Letzte Zeugen)
2007: Guus Kuijer und die Übersetzerin Sylke Hachmeister (für: Das Buch von allen Dingen)
2006: Dolf Verroen und der Übersetzer Rolf Erdorf (für: Wie schön weiß ich bin)
2005: Elisabeth Zöller (für: Anton und die Zeit des unwerten Lebens)
2004: Antonio Skármeta (Text) und Jacky Gleich (Illustration) (für: Der Aufsatz)
2003: keine Preisvergabe
2002 Mats Wahl (für: Der Unsichtbare)
2001 Lutz van Dijk (für: Township Blues)
2000 Gérard Dhôtel (für: Asyl) und Dieter Schöneborn (für die Übertragung des Buches aus dem Französischen)
1999 Dilek Zaptcioglu (für: Der Mond ißt die Sterne auf)
1998 Gregie de Maeyer und Koen Vanmechelen (für: Juul) und Mirjam Pressler (für die Übertragung des Buches aus dem Niederländischen)
1997 Elin Brodin (für: Das Buch der Sklaven - zehn Texte über Tiere) und Gabriele Haefs (für die Übertragung des Buches aus dem Norwegischen)
1996 Mecka Lind (für: Isabel - ein Straßenkind in Rio) und Regine Elsässer (für die Übertragung des Buches aus dem Schwedischen)
1995 Eric Silver (für: Sie waren stille Helden - Frauen und Männer, die Juden vor den Nazis retteten) und Verena Koch (für die Übertragung des Buches aus dem Englischen)
1994 Arbeitsgemeinschaft S.O.S.-Rassismus (für: Projekthandbuch Gewalt und Rassismus) und Lene und Pierre Bourgeat (für: Der lange Weg)
1993 nicht vergeben
1992 Arnulf Zitelmann (für: Paule Pizolka oder Eine Flucht durch Deutschland)
1991 Virginia Hamilton (für: M.C. Higgins, der Große) und Heike Brandt (für die Übertragung des Buches aus dem Amerikanischen)
1990 Die Mädchen und Jungen der Kinderklinik Tübingen (für: Tränen im Regenbogen. Phantastisches und Wirkliches)
1989 Inge Meyer-Dietrich (für: Plascha oder Von kleinen Leuten und großen Träumen)
1988 Jan de Zanger (für: Dann eben mit Gewalt)
1987 Roberto Innocenti (für: Rosa Weiss)
1986 Anatol Feid (für: Keine Angst, Maria) und Tilde und Reinhard Michels (für: Es klopft bei Wanja in der Nacht)
1985 Franz Nuscheler (für: Nirgendwo zu Hause. Menschen auf der Flucht) und Nikolai Dementjew (für: Eingeschlossen. Ein Tag in einer belagerten Stadt)
1984 Gudrun Pausewang (für: Die letzten Kinder von Schewenborn)
1983 Rudolf Frank (für: Der Junge, der seinen Geburtstag vergaß) und Els Pelgrom (für: Die Kinder vom achten Wald)
1982 Jörg Müller und Jörg Steiner (für: Die Menschen im Meer)

^
Bedingungen Preisvergabe/Stipendien

Der Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher ist mit 7.500 Euro dotiert. Er kann an folgende Literatursparten vergeben werden: Kinderbücher, Jugendbücher, Kindersachbücher, Jugendsachbücher und Bilderbücher. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury. Die Jury kann eine Empfehlungsliste mit herausragenden Büchern aufstellen und veröffentlichen. Es kann sich sowohl um deutschsprachige Originalwerke als auch um deutsche Übersetzungen fremdsprachiger Werke handeln. Die vorgeschlagenen Bücher müssen in jeweils acht Exemplaren eingereicht werden. Vorschlagsberechtigt sind Verlage, Autoren und Autorinnen sowie deren Verbände. Andere interessierte Personen z.B. Bibliothekarinnen und Bibliothekare werden gebeten, ihre Anregungen den jeweiligen Verlagen zu übermitteln. Die Preisvergabe ist verknüpft mit der Teilnahme an der Preisverleihung.

^
Quellenangaben
Eigenrecherche
^
Aktualisiert am
23.01.2017

 

Logo des Westfälischen Literaturbüros in Unna e.V.