Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis

Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis

Name
Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis
Gründungsjahr
1953
Rhythmus der Durchführung
Biennale
Regionen
Westfalen komplett, Hellweg, Münsterland, Ostwestfalen, Ruhrgebiet, Sauerland, Südwestfalen
Projektbereiche
Auszeichnungen
Ort/Region

Westfalen

Web
www.lwl.org
Kontaktadresse Veranstalter

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
LWL-Kulturabteilung
Fürstenbergstraße 15-17
48133 Münster

Telefon: 0251-591233
Telefax: 0251-591268
E-Mail: lwl-kulturabteilung@lwl.org

Profil des Projektes

Die LWL-Kulturabteilung vergibt in regelmäßigen Abständen vier renommierte Auszeichnungspreise in den Bereichen Kunst, Literatur, Musik und westfälische Landesforschung sowie einen Förderpreis für westfälische Landeskunde.
Seit 1953 wird der Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis (Westfälischer Literaturpreis) des LWL alle zwei Jahre verliehen. Aktuell erhalten die ausgezeichneten Literaten eine Förderung in Höhe von 12.800 Euro.
(Die weiteren Preise sind der seit 1954 alle zwei Jahre vergebene Konrad-von-Soest-Preis (Westfälischer Kunstpreis), der seit 1959 alle sechs Jahre vergebene Hans-Werner-Henze-Preis (Westfälischer Musikpreis), der seit 1979 alle drei Jahre vergebene Karl-Zuhorn-Preis sowie der seit 1983 jährlich vergebene Förderpreis für Westfälische Landeskunde.)

Namensgeber

Der Westfälische Literaturpreis ist nach der deutschen Schriftstellerin und Komponistin Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) benannt, die als eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen gilt. Zweifellos ist die Frau, die den bis 2001 gültigen 20-DM-Schein zierte, heute ungleich populärer als zum Zeitpunkt ihres Todes. Ihre "Entdeckung" hat die Autorin dem Umstand zu verdanken, dass man sie im Kulturkampf der 1870er Jahre zur Galionsfigur stilisierte und sie kurzerhand, versehen mit den Attributen "katholisch" und "westfälisch", zur "größten deutschen Dichterin" erklärte. Der heutige Ruhm Annette von Droste-Hülshoffs gründet sich insbesondere auf "Die Judenbuche" sowie ihre Naturlyrik-Texte, mit denen sie weit über ihre Zeit hinausweist.

Auflistung der Preise/Stipendiaten

2015 Cornelia Funke
2012 Judith Kuckart
2010 Jürgen Banscherus
2008 Tilman Rammstedt
2005 Wiglaf Droste
2003 Hans-Ulrich Treichel
1999 Ludwig Homan
1997 Sarah Kirsch
1993 Ralf Thenior
1991 Jenny Aloni
1987 Prof. Dr. Harald Hartung
1985 Hans Georg Bulla
1981 Max von der Grün
1979 Peter Rühmkorf
1973 Wolfgang Körner
1969 Josef Reding
1967 Willy Kramp
1963 Friedrich Sieburg
1961 Anton Aulke
1957 Ernst Meister
1955 Paul Schallück/Walter Vollmer
1953 Adolf von Hatzfeld/Josef Winckler

Bedingungen Preisvergabe/Stipendien

Der Preis soll ein einzelnes Werk oder die Gesamtleistung des/der Preisträgers/in auszeichnen. Er kann nur an Persönlichkeiten verliehen werden, die entweder in Westfalen geboren, aufgewachsen oder im Bereich des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ansässig sind. Eine Ausnahme ist zulässig, wenn das auszuzeichnende Werk oder die Gesamtleistung für Westfalen besondere Bedeutung hat.

Quellenangaben
Eigenrecherche, Veranstalter
Aktualisiert am
28.02.2017