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Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek

Name
Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek
Gründungsjahr
1989
Ort
Herne
Sitz
Herne
Regionen
Westfalen komplett, Ruhrgebiet
Arbeitsbereiche
Bücherei/Bibliothek, Institut/Museum, Literaturveranstalter / Projektmanagement, Archiv, Beratung, Verlag

Kontaktadresse
Berliner Platz 5
44623 Herne
Deutschland

Telefon
02332-162805
Telefax
02323-162609

Email
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Web
www.martin-opitz-bibliothek.de

Öffnungszeiten

Mo - Do 10.00-18.00 Uhr

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Personal

Dr. Wolfgang Kessler (Direktor)
Dr. Hans-Jakob Tebarth (Stellv. Direktor)

Ansprechpartner: Dr. Hans-Jakob Tebarth

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Profil der Einrichtung

Die Martin-Opitz-Bibliothek ist eine öffentlich zugängliche Wissenschaftliche Spezialbibliothek. Die Sammelgebiete der Martin-Opitz-Bibliothek decken den gesamten Raum Ostmittel-, Ost- und Südosteuropas ab. Der Schwerpunkt der Sammlungen liegt dabei auf den Regionen im heutigen Westen Polens, dem historischen Ostdeutschland. Wertvolle Sonderbestände gelangen durch die Übernahme von Vor- und Nachlässen sowie ganzer Sammlungen - wie zum Beispiel der Bibliothek des Historischen Vereins für Ermland oder des Archivs der Deutschen aus Mittelpolen und Wolhynien - in die Martin-Opitz-Bibliothek und werden oftmals auf diese Weise erst regelmäßig benutzbar und zugänglich. Die Martin-Opitz-Bibliothek beherbergt u.a. auch die Bibliothek der AGoFF (Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher). Sie unterstützt den Verein Digitales Forum Mittel- und Osteuropa durch Lieferung von Digitalisaten seltener Periodika der MOB.
Mit ca. 300.000 Titeln, 3.500 Periodika (davon ca. 400 laufend gehaltenen) und ca. 5.000 Landkarten - davon alleine 760 Stadtpläne - ist die Martin-Opitz-Bibliothek die größte einschlägige Spezialbibliothek in Deutschland. Sie übernimmt für das regionale Sammelgebiet die Funktion einer Zentralbibliothek.

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Lit. Veranstaltungen/Projekte

Monatlich Lesungen und/oder Vorträge zum Sammelgebiet (s.o.), hinzu kommen einschlägige Ausstellungen.

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Fördertätigkeit

Beratung von Autoren für alle Bereiche des Sammelgebiets.

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Namensgeber

Namenspatron der Bibliothek ist der schlesische Barockdichter Martin Opitz. Geboren 1597 im damaligen Bunzlau, führte ihn sein Lebensweg bis nach Heidelberg und Leiden. Martin Opitz lebte und wirkte in Siebenbürgen, Thorn und Danzig, wo er 1639 als Historiograph im Dienste des polnischen Königs starb. Sein Beitrag zur Begründung der deutschen Barockliteratur brachte ihm die ehrenvolle Bezeichnung "Vater der deutschen Dichtkunst" ein.

Als Historiograph und Dichter umfaßt sein Werk zwei wesentliche Schwerpunkte der Bibliothek. Seine Lebensbahn umreißt von Süden nach Norden einen großen Teil des geographischen Raums, der die Tätigkeit der Bibliothek bestimmt.

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Ausstellungen

s.o. – i.d.R. historisch-kulturgeschichtlicher Bereich

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Archiv

Nachlässe bekannter Persönlichkeiten aus den historischen deutschen Ost- und Siedlungsgebieten (recherchierbar über den online-Katalog und über separate Findmittel der Bibliothek).

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Institut/Museum

Die Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek unterhält die gleichnamige Bibliothek. Sie wird getragen von der Stadt Herne und dem Bund. Das Land NRW ist ebenfalls Stifter, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe gewährt einen jährlichen Zuschuss.

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Verlagsschwerpunkte

Nur Publikationen zum Sammelgebiet – s.o.

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Beratung

Literaturrecherche, Beratung bei Examens-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen.

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Anfahrt
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Quellenangaben
Auskunft Institution
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Aktualisiert am
22.09.2011

 

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