Literaturbüro Ruhr e.V.

Literaturbüro Ruhr e.V.

Name
Literaturbüro Ruhr e.V.
Gründungsjahr
1986
Ort
Gladbeck
Sitz
Gladbeck
Regionen
Rheinland komplett, Westfalen komplett, Ruhrgebiet
Arbeitsbereiche
literarische Gesellschaft, Fördereinrichtung, Literaturbüro, Literaturveranstalter / Projektmanagement, Preise/Stipendien, Beratung, lit. Fort-/Weiterbildung, Publikationen
Kontaktadresse
Friedrich-Ebert-Straße 8, 45964 Gladbeck,
Telefon
02043-992168 (Herholz), 02043-992644 (Geiger)
Telefax
02043-99172644
Email
gerd.herholz@stadt-gladbeck.de verena.geiger@stadt-gladbeck.de
Web
www.literaturbuero-ruhr.de
Öffnungszeiten

Nach telefonischer Vereinbarung

Personal

Vorsitzende: Nina Frense
Geschäftsführung: Gabriele Stegemann
Wiss. Leiter: Gerd Herholz
Wiss. Mitarbeiterin: Verena Geiger

Profil der Einrichtung

Historisch ist das Ruhrgebiet geprägt von Zuwanderern, kulturellen Einflüssen aus ganz Europa und weltweitem Handel. In dieser 5,4 Millionen-Einwohner-Metropole lässt sich Literaturförderung gar nicht anders denken als im Spannungsfeld von lokaler Verwurzelung und internationalen Beziehungen, von Identitätssuche und Weltoffenheit.
Das hier seit 1986 in Gladbeck ansässige, für die Region und das Land arbeitende Literaturbüro Literaturbüro Ruhr e.V. ist eine Einrichtung der Literatur-, Lese- und Autorenförderung.
Es präsentiert und vermittelt die Vielfalt von Literatur und Sprache, das darin zu entdeckende Widerständige, Fremde und Neue. Das Literaturbüro ermöglicht Leserinnen und Lesern Orientierungen in der Welt der Bücher; mit zahlreichen Projektpartnern gestaltet es Lesekultur.
Durch die Kontinuität und Professionalität seiner Literaturprojekte gibt das Literaturbüro dem literarischen Leben in Nordrhein-Westfalen wichtige Impulse. Es schafft Orte der lebendigen Literatur, Foren für den Dialog zwischen den Künsten. Anders als Verlage oder Buchhandlungen ist das Literaturbüro Ruhr weniger an die Mechanismen des literarischen Marktes, des Literaturbetriebs gebunden. So kann es neue literarische Entwicklungen fördern. Auch abseits von Aktualität oder von Bestsellerlisten stellt es Schriftsteller der Öffentlichkeit vor und engagiert sich für die Wiederentdeckung vergessener Autorinnen und Autoren.
Das Literaturbüro Ruhr e.V. vergibt in jedem November – gestiftet vom Regionalverband Ruhr – den Literaturpreis Ruhr. Insgesamt 15.110 Euro erhalten die Preisträger jährlich für literarische Texte, die Bezug nehmen auf die Wirklichkeit und den Kunst-Stoff rund um Dortmund, Bochum oder Duisburg.

Preise/Stipendien

Literaturpreis Ruhr: Hauptpreis (1 x 10.000 €), Förderpreise (2 x 2.555 €)

Auflistung der Preisträger/Stipendiaten

Hauptpreis:
2015 Sascha Reh
2014 Marianne Brentzel
2013 Karl-Heinz Gajewsky
2012 Harald Hartung
2011 Fritz Eckenga
2010 Norbert Wehr
2009 Judith Kuckart
2008 Werner Streletz
2007 Nicolas Born (posthum) und Katharina Born
2006 Jörg Juretzka
2005 Marion Poschmann
2004 Andreas Kollender
2003 Frank Goosen
2002 Hugo Ernst Käufer
2001 Brigitte Kronauer
2000 H.P. Karr und Walter Wehner
1999 Barbara Köhler
1998 Doris Meißner-Johannknecht
1997 Jürgen Banscherus
1996 Ralf Rothmann
1995 Inge Meyer-Dietrich
1994 Peter Schmidt
1993 Walter Kaufmann
1992 Hans Dieter Baroth
1991 Michael Klaus
1990 Ralf Thenior
1989 Josef Reding
1988 Max von der Grün
1987 Jürgen Lodemann
1986 Liselotte Rauner

Lit. Veranstaltungen/Projekte

Die literarische Öffentlichkeit profitiert nicht nur von der konsequenten Autorenförderung des Literaturbüros, sondern auch vom regen Import internationaler Literatur, den das Büro in zahlreichen Veranstaltungsreihen präsentiert. Bei den "NÄCHTEN DER LITERATUR" und interkulturellen Literaturprojekten lasen und lesen Österreicher, Schweizer, Spanier, Türken, Russen, Amerikaner und Polen. 1993 präsentierte das Literaturbüro 13 Schriftsteller unter dem Motto "FERNE NÄHE - LITERATUR FLANDERNS UND DER NIEDERLANDE ZU GAST IN NRW".
1997 lasen im Rahmen des Projekts "EXPERIMENT WIRKLICHKEIT – RENAISSANCE DES ERZÄHLENS?" neben Ingo Schulze auch Emine Sevgi Özdamar u.v.a.
1999 lasen im Projekt "METROPOLIS, STADT, UTOPIA – SCHRIFTSTELLER UND IHRE BILDER DER STADT" knapp 40 Schriftsteller, Übersetzer, Moderatoren und Städteplaner aus aller Welt Großstadtliteratur und diskutierten über Stadtentwicklung im internationalen Vergleich. Rund 20 polnische Schriftstellerinnen und Schriftsteller stellte das Literaturbüro Ruhr im Herbst 2000 im Rahmen von "POLEN ERLESEN" dem nordrhein-westfälischen Publikum vor.
Beim Projekt "KÖRPERTRÄUME" gab es 2000 nicht nur eine LANGE NACHT DER KURZEN TEXTE, sondern auch ein LITERARISCHES TANGOCAFÉ.
2001 veranstaltete das Literaturbüro Ruhr e.V. die Lesereihe "JÜDISCHE IDENTITÄT UND LITERATUR" gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Westfalen, der Stiftung Kunst und Kultur in NRW und dem Kultursekretariat NRW (Gütersloh). Und im Herbst/Winter 2002/2003 waren der Duisburger Innenhafen und die Mercator-Universität Duisburg Schauplatz des faszinierenden und äußerst gut besuchten Literaturfestivals "INNENHAFEN – AUßENWELT – LITERATUR UND WISSENSCHAFT ERZÄHLEN VOM REISEN".

Im Herbst 2006 veranstaltete das Literaturbüro Ruhr in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturzentrum Essen e.V. das international besetzte Projekt "Die Stadt von unten – La ville d’en bas", das sich intensiv mit Außenseiter-Blicken aus Städten und auf Städte beschäftigte. In Lesungen und Gesprächen in deutscher und französischer Sprache mit Assia Djebar, Yasmina Khadra u.v.a hörten die zahlreichen Besucher reale Autoren- und fiktive Figuren-Stimmen aus den großen Metropolen der Welt oder unbekannten Dörfern, die en gros von ebenso abweisenden wie märchenhaften Hauptstädten oder en detail von der Festung Europas erzählten.

2005 startete die Literatursalon-Reihe des Literaturbüros Ruhr im Foyer des Theaters an der Ruhr, die 2006/07/08 regional auch auf die Rhein-Ruhr-Schiene ausstrahlen und Gäste aus dem Revier, aus NRW, Deutschland und der Welt (z. B. Bochum, Essen, Berlin, Wien, Paris, Kirgisien) vorstellen konnte. Die Literatursalon-Reihe wird also langfristig "Schaufenster des Ruhrgebietes" nach außen und bereitet zugleich die Bühne für Gäste aus aller Welt, die das Ruhrgebiet bereisen und kennen lernen wollen. Grenzgänge zwischen Literatur und Theater, Musik, Malerei, Philosophie oder Naturwissenschaften und Wirtschaft sind an diesem Ort selbstverständlich. Der Literatursalon ist immer auch Experimentierfeld für neue Formen der Literaturvermittlung.

Seit 2007 hat das Literaturbüro Ruhr im Rahmen des Projektes PoesiePalast Ruhr Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus dem deutschsprachigen Raum und aus Lateinamerika präsentiert. Dies in Veranstaltungsformaten, die einmal der Poesie im engeren und weiteren Sinne eigenen Raum geben. Dahinter steht die Absicht, Poesie und Publikum näher zusammenzubringen und kluge und populäre Veranstaltungen auf die Bühnen zu bringen, ohne populistisch zu werden. Dabei kann Avantgarde ebenso ihren Platz finden wie Poetry Slams, wie Grenzüberschreitung der Lyrik zu anderen Gattungen und Künsten hin oder wie der Versuch, Lyrik als Littérature engagée nicht abzuschreiben.
Gäste waren und sind u.a. Gioconda Belli, Ernesto Cardenal, Durs Grünbein, Jürg Schubiger, Wiglaf Droste und Roger Willemsen.
Talente aus dem Ruhrgebiet (z.B. Marion Poschmann mit ihrem "Schwarzweißroman" oder Ralf Rothmann, der in vielen seiner Romane das Aufwachsen und Leben im kleinbürgerlichen Milieu des Ruhrgebiets schildert) und die Großen der Weltliteratur werden bei den jährlich stattfinden Themenfestivals eingebunden. Stewart O'Nan, Louis Begley und Colum McCann aus den USA waren ebenso Gäste wie der Literaturnobelpreisträger Günter Grass, der britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins oder auch der Finne M. A. Numminen in der Maschinenhalle Zweckel, einem im Stil des Historismus erbauten Industrie-Schloss. 500 Menschen hörten dem Erfinder des legendären Tangos "Ich mit meiner Braut im Parlamentspark" zu und die Hälfte davon blieb bis spät in die Nacht, um auf dem eigens verfugten Parkett Tango zu tanzen.
Das Literaturbüro Ruhr veranstaltete darüber hinaus einfallsreiche Festivals wie das Kulturhauptstadt-Projekt "Mehr Licht! Die europäische Aufklärung weiter gedacht" (2010), die von 2007 bis einschließlich 2011 stattfindende Reihe "PoesiePalast Ruhr", sich mit Krieg und der Utopie des Friedens auseinandersetzenden Lesungen und Gespräche im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kriegsbefangen. Literatur und die Gegenwart des Krieges" (2102), das Projekt "Café Schlaflos" (2013), welches die jungen Stimmen der Literatur in den Fokus stellte oder die sich im Herbst 2014 mit erotischer Wirklichkeit und sinnlicher Phantasie beschäftigende Reihe "Von Sinnen. Eros und Illusion in der Literatur". 2015 richtete sich mit der Veranstaltungsreihe "ruhrSpott" ein satirischer Blick auf das Leben in den und außerhalb der Metropolen, die so viel versprechen und oft noch weniger halten. Die Projektreihe im Herbst 2016 trägt den Titel "Ausgebootet – Macht und Subversion in der Literatur". Näheres dazu in Kürze auf der Homepage des Literaturbüro Ruhr.

Fördertätigkeit

Das Literaturbüro Ruhr hat bereits 1992 mit der Förderung von Schriftstellerinnen einen wichtigen Schwerpunkt gesetzt. In diesen Jahren konnte viel für die Anerkennung der literarische Leistungen der Autorinnen bundesweit erreicht werden. Es gab vier Tagungen und Symposien "Schriftstellerinnen im Gespräch". Daraus entwickelte sich der 1. Literarische Salon in Rheinsberg. Im September 2009 findet bereits das 7. Autorinnenforum in Berlin und Rheinsberg statt. Das Literaturbüro bespielte 1997 mit dem Literatur- und Kunstprojekt "Am Fenster" den Düsseldorfer Landtag. 1996 bis 1998 fand die Werkstatt für Bühnenautorinnen "Lebendiges Theater" statt. In Bochum, Münster und an der Universität Paderborn konnten öffentliche Präsentationen und Werkstattgespräche "Sprachfeuer" mit zehn Debütantinnen gezeigt werden. Gemeinsam mit der Autorinnenvereinigung e.V. entwickelte das Literaturbüro eine Lesereise durch das "Land der Dichterinnen und Denkerinnen". In NRW wurden 2006 und 2007 Lesefeste mit dem Titel "Poesie und Radikalität weiblichen Schreibens" gefeiert. Am 31. August 2008 folgt das Lesefest "Angry young women".

Das Literaturbüro Ruhr bietet regelmäßig die Möglichkeit zur Teilnahme an Schreibwettbewerben, die wir mit Partnern wie der Funke-Mediengruppe (WAZ, NRZ ...) initiieren. Nachdem bereits der 2009 ausgeschriebene Wettbewerb "Traurige Hurras und freche Verse" viel Zuspruch erhielt und in die Herausgabe der Anthologie "Stimmenwechsel. Poesie längs der Ruhr" (herausgegeben von Gerd Herholz, Klartext Verlag 2010) mündete, verzeichnete der 2014 ausgeschriebene Schreibwettbewerb "Kürzestgeschichten – Geschichten zum Mitnehmen" eine Rekordbeteiligung mit über 1.400 Einsendungen und rund 2.300 Texten. Die 55 besten Geschichten wurden im August 2015 von Gerd Herholz et.al. unter dem Titel "Die Sachensucherin. 55 kurze Geschichten" im Essener Klartext Verlag herausgegeben.


seit 1990 jährliche Kinderliteraturnächte

2005 "Storytime" – Buchmesse für junge Erwachsene
ganztags Lesungen, Autorengespräche, Präsentationen von Hörspielen und Hörbüchern, Krimis, Science-Fiction, Fantasy, Mangas und Cartoons

Lesefeste mit und an Schulen; Wettbewerbe zum Kreativen Schreiben; Lehrerfortbildungen

Bedingungen Preisvergabe/Stipendien

Der Literaturpreis Ruhr ist ein Geldpreis, aufgeteilt in einen Hauptpreis und zwei Förderpreise. Er wurde 1986 vom Regionalverband Ruhr gestiftet, wird seitden jährlich vom ihm vergeben und organisatorisch/konzeptionell vom Literaturbüro Ruhr e.V. betreut.

Der Literaturpreis Ruhr wird unter zwei Förderaspekten gesehen:
1. Förderung belletristischer Literatur im Ruhrgebiet:
- Förderung von Autorinnen und Autoren, die im Ruhrgebiet leben, deren literarische Werke aber nicht unbedingt diese Region thematisieren müssen.

2. Förderung der belletristischen Literatur über das Ruhrgebiet:
- Förderung von Autorinnen und Autoren, die außerhalb der Region leben, deren literarische Werke aber das Ruhrgebiet thematisieren.

3. Förderung der literaturkritischen und literaturwissenschaftlichen oder verlegerischen Arbeit im Ruhrgebiet.

Bedingungen für die Vergabe des Hauptpreises:
Mit dem Hauptpreis des Literaturpreises Ruhr wird der/die Preisträger/in für sein/ihr literarisches, literaturkritisches, literaturwissenschaftliches oder verlegerisches Werk ausgezeichnet. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Verlage, Buchhandlungen, Bibliotheken, Universitäten, Kulturbehörden, der Regionalverband Ruhr, der Verband Deutscher Schriftsteller in NRW, Literaturbüros usw. sowie Einzelpersonen können die Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen. Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Die unabhängige Jury entscheidet über die Preisträgerin oder den Preisträger.

Bedingungen für die Vergabe der beiden Förderpreise:
Die beiden Förderpreise des Literaturpreises Ruhr sind jeweils mit 2.555 Euro dotiert. Sie werden an den literarischen Nachwuchs vergeben. Jede Kandidatin, jeder Kandidat muss sich selbst mit einer Einsendung bewerben. Die Förderpreise werden jährlich wechselnd zu unterschiedlichen Themen oder Genres ausgeschrieben.

Insgesamt darf der Umfang des Typoskripts (des maschinengeschriebenen Textes) 10 Seiten nicht überschreiten (Normseite: 30 Zeilen, 60 Anschläge pro Zeilen).
Es dürfen nur in deutscher Sprache verfasste Typoskripte eingesandt werden, und zwar in siebenfacher Ausfertigung. Auf dem Typoskript darf kein Hinweis auf den Verfasser zu erkennen sein. In einem gesonderten Umschlag müssen Angaben zu Name, Geburtsdatum und Anschrift des Verfassers beigefügt werden. Jeder Teilnehmer kann sich nur einmal bewerben. Die eingesandten Texte müssen noch unveröffentlicht sein.
Wettbewerbsbeiträge von Autorinnen und Autoren, die außerhalb des Ruhrgebiets wohnen, müssen auf Aspekte des Lebens im Ruhrgebiet mit literarischen Mitteln Bezug nehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Beratung

Beratung junger Autorinnen und Autoren im Rahmen von Weiterbildungen und Seminaren (siehe: Weiterbildungskalender)

Weiterbildung

Das Literaturbüro Ruhr e.V. gibt jährlich mit seinen vier Schwesterbüros in NRW einen Weiterbildungskalender für Autoren und Literaturvermittler heraus. In Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern aus Verlagen, Sendern und Universitäten ergibt sich so ein großes Spektrum von Fortbildungsmöglichkeiten. In den Bereichen Prosa, Lyrik, Dramatik und Essayistik werden junge Literatinnen und Literaten durch Textgespräche und Diskussionen mit Lektoren, Medienfachleuten, Kritikern oder renommierten Schriftstellerkollegen in ihrer persönlichen Schreibentwicklung gefördert. Die Vermittlung des literarischen Handwerks und die Methoden Kreativen Schreibens spielen in diesen Seminaren ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Literaturbüros eröffnen mit ihren Weiterbildungen außerdem Berufsautoren als Lehrenden zusätzliche Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten. Der kostenlose Weiterbildungskalender kann ab Ende Januar bei den fünf Literaturbüros in NRW angefordert werden.

Eine Spezialität des Literaturbüros Ruhr sind die "Meisterklassen auf Zeit": Im Rahmen dieser Seminare schreiben und diskutieren junge literarische Talente mit renommierten Schriftstellern unterschiedlicher literarischer Provenienz. Newcomer - ausgewiesen durch beachtliche Debüts - wurden 1992 und 1994 auch über "Poesie und Prosa - Junge Literatur im Ruhrgebiet" - einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt und von Mentorinnen wie Ursula Krechel ein halbes Jahr lang in ihrer Schreibentwicklung beraten..

Außerdem hat das Literaturbüro Ruhr das Modellprojekt "Schulschreiber" entwickelt. Im Auftrag des Literaturbüros Ruhr erprobten und lehrten Schriftstellerinnen und Schriftsteller an Schulen ein halbes Jahr lang Kreatives Schreiben im Deutschunterricht und erkundeten neue Wege beim schöpferischen Umgang mit Texten in der Schule.

Publikationen

Gerd Herholz, Verena Geiger, Jens Dirksen, Ulli Langenbrinck (Hg.): Die Sachensucherin. 55 kurze Geschichten. Klartext: Essen 2015.
Gerd Herholz (Hg.): Stimmenwechsel. Poesie längs der Ruhr. Klartext: Essen 2010.
Gerd Herholz (Hg.): Experiment Wirklichkeit - Renaissance des Erzählens? 14 Poetikvorlesungen und Vorträge zum Erzählen in den 90er Jahren. Klartext: Essen 1998. (im Internet unter: http://www.literaturbuero-ruhr.de/proben/Experiment%20Wirklichkeit%201998.pdf )
Elisabeth Roters-Ullrich (Hg.): Eine Jede lege ihr Wissen in die Waagschale. Lesebuch zum 1. Literarischen Salon. Tende: 1997.
Gerd Herholz (Hg.): Die Welt in der Tasche. 25 Geschichten um Brooklyn und Buer, Lesen und Leben, Erinnern und Entkommen. Klartext: Essen 1996.
Elisabeth Roters-Ullrich, Ursula Theißen (Hg.): Schriftstellerinnen im Gespräch. Eine Dokumentation. Tende: 1995.
Gerd Herholz, Bettina Mosler (Hg.): Die Musenkussmischmaschine. 128 Schreibspiele für Schulen und Schreibwerkstätten. Verlag Neue Deutsche Schule: Essen 1992.

Bewerbung möglich
1
Quellenangaben
Auskunft Institution
Aktualisiert am
22.02.2016