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Ernst-Robert-Curtius-Preis

Name
Ernst-Robert-Curtius-Preis
Gründungsjahr
1984
Rhythmus der Durchführung
Biennale
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene
Projektbereiche
Auszeichnungen, Förderpreise

Ort/Region

Bonn

Web
www3.uni-bonn.de/einrichtungen/universitaetsgesellschaft/auszeichnungen

Kontaktadresse Veranstalter

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Meinhard Heinze-Haus
Poppelsdorfer Allee 49
53115 Bonn

Telefon: 0228-73-7021 und -4377
Fax: 0228-734499
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Profil des Projektes

Der Ernst-Robert-Curtius-Preis ehrt den deutschsprachigen Essay und will ihn, analog zum angelsächsischen und romanischen Sprachraum, auch in Deutschland als eigenständige literarische Form fördern und durchsetzen. Die Preisvergabe orientiert sich neben sprachlichen Kriterien an den Gedanken des großen Bonner Romanisten Ernst Robert Curtius sowie den Kriterien des vereinten Europas und der Völkerverständigung innerhalb und außerhalb der deutschen Sprachgrenzen.
Der Ernst-Robert-Curtius-Preis wird für ein essayistisches Lebenswerk vergeben und ist mit 8.000 Euro dotiert. Der Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis soll junge Autorinnen und Autoren unter 40 Jahren fördern und ist mit 4.000 Euro dotiert. Beide Preise werden alle zwei Jahre in der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität vergeben.
Der Jury gehören seit Beginn der Preisvergabe im Jahr 1984 Personen des öffentlichen Lebens, Politiker, Schriftsteller, ein Vertreter der Stadt Bonn, der Rektor der Universität sowie der Stifter an.
Seit dem Jahr 2009 übernimmt die Universitätsgesellschaft Bonn nach einem Beschluss des Vorstands und des Verwaltungsrats die Finanzierung und Vergabe des Preises.

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Namensgeber

Ernst Robert Curtius (1886-1956) war ein deutscher Gelehrter, Romanist und Enkel des Philologen und Archäologen Ernst Curtius. Curtius etablierte die Erforschung des lateinischen Mittelalters in der Literaturwissenschaft, gilt als einer der herausragenden Experten auf dem Gebiet der mittelalterlichen Literatur und zählt zu den bedeutendsten Vertretern der deutschsprachigen Romanistik.

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Auflistung der Preise/Stipendiaten

2013 Ulrich Raulff, FP: Adam Soboczynski
2011 Aleida Assmann, FP: Timo Frasch
2009 Richard Schröder, FP: Raoul Löbbert
2007 Silvia Bovenschen, FP: Felicitas von Lovenberg
2005 Dieter Wellershoff, FP: Thomas Speckmann
2003 Brigitte Hamann, FP: Adriano Sack
2001 Hans Küng, FP: Christiane Florin
2000 Günter de Bruyn, FP: Ulf Poschardt
1999 Hans-Peter Schwarz, FP: Florian Illies
1998 Rüdiger Safranski, FP: Franziska Augstein
1997 Hans Magnus Enzensberger, FP: Doron Rabinovici
1996 Odo Marquard, FP: Helmut Böttiger
1995 Hubert Markl, FP: Michael Maar
1994 Karl Dietrich Bracher, FP: Thomas Hettche
1993 Peter Sloterdijk, FP: Joachim Vogel
1992 Werner Ross, FP: Jörg Lau
1991 Günter Kunert, FP: Norbert Hinterberger
1990 Hermann Lübbe, FP: Verena Lenzen
1989 Friedrich Dürrenmatt, FP: Jens Jessen
1988 François Bondy, FP: Walter van Rossum
1987 Wolf Jobst Siedler, FP: Uwe Schmitt
1986 Hilde Spiel, Förderpreis (FP): Ulrich Holbein und Thomas Lautwein
1985 Kurt Sontheimer
1984 Golo Mann

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Quellenangaben
Eigenrecherche
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Aktualisiert am
28.02.2017

 

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