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Ernst Meister-Preis für Lyrik

Name
Ernst Meister-Preis für Lyrik
Gründungsjahr
1981
Rhythmus der Durchführung
unregelmäßig
Regionen
Westfalen komplett, Südwestfalen
Projektbereiche
Auszeichnungen, Förderpreise

Ort/Region

Hagen

Web
www.ernst-meister-preis.hagen.de

Kontaktadresse Veranstalter

Kulturbüro Hagen
Museumsplatz 3
58095 Hagen

Telefon: 02331-2074870
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ansprechpartner

Astrid Knoche

Profil des Projektes

In Erinnerung an den 1979 verstorbenen Hagener Lyriker und Büchnerpreisträger Ernst Meister stiftet die Stadt Hagen seit 1981 den "Ernst Meister-Preis für Lyrik, Kulturpreis der Stadt Hagen". Seit 2011 wird der Preis maßgeblich von der LWL-Kulturstiftung gefördert. Der Preis wird an deutschsprachige Autorinnen/Autoren verliehen und besteht aus einem Hauptpreis und zwei Förderpreisen: dem "Westfälischen Förderpreis", gestiftet von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherungen, für AutorInnen, die aus Westfalen stammen bzw. ihren Lebensmittelpunkt dort haben, sowie dem "Thalia Förderpreis" (Douglas Holding AG) für alle deutschsprachigen AutorInnen. Mit dem Hauptpreis wird das Werk einer Autorin/eines Autors ausgezeichnet, in dem auf besondere Weise die Verantwortung für Sprache und Poesie und das Bemühen um ihre lebendige und zeitgemäße Weiterentwicklung zum Ausdruck kommen. Für die Zuerkennung kann das gesamte literarische Schaffen oder auch ein hervorragendes Werk maßgeblich sein.

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Namensgeber

Der 1979 verstorbene Hagener Lyriker und Büchnerpreisträger Ernst Meister fungiert als Namensgeber des Preises.

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Auflistung der Preise/Stipendiaten

2011 Marion Poschmann (Hauptpreis), Jan Skudlarek (Westfälischer Förderpreis) Daniela Seel (Allgemeiner Förderpreis)
2008 Monika Rinck (Hauptpreis), Ulrike Almut Sandig (Allgemeiner Förderpreis), Mirko Bonné (Westfälischer Förderpreis)
2005 Jan Wagner (Hauptpreis), Nicolai Kobus (Westfälischer Förderpreis), Andreas Münzner (Allgemeiner Förderpreis)
2003 Lutz Seiler (Hauptpreis), Ulf Stolterfoht (Westfälischer Förderpreis), Hendrik Rost (Allgemeiner Förderpreis)
2001 Brigitte Oleschinski (Hauptpreis), Jochen Winter (Hauptpreis), Jürgen Wiersch (Allgemeiner Förderpreis), Helwig Brunner (Allgemeiner Förderpreis), Sabine Scho (Allgemeiner Förderpreis)
1994 Michael Krüger
1993 Oskar Pastior
1990 Paul Wühr
1981 Christoph Meckel

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Bedingungen Preisvergabe/Stipendien

Der Preis besteht aus einem Hauptpreis und zwei Förderpreisen. Mit dem Hauptpreis wird das Werk einer Autorin/eines Autors ausgezeichnet, in dem auf besondere Weise die Verantwortung für Sprache und Poesie und das Bemühen um ihre lebendige und zeitgemäße Weiterentwicklung zum Ausdruck kommen. Für die Zuerkennung kann das gesamte literarische Schaffen oder auch ein hervorragendes Werk maßgeblich sein. Der Hauptpreis ist mit 13.000 Euro dotiert.

Teilnahmebedingungen für den Hauptpreis:
Verlage, literarische Einrichtungen und Literaturvermittler sind berechtigt, Kandidatinnen und Kandidaten für den Hauptpreis vorzuschlagen. Eigenbewerbungen sind nicht zulässig.
Der/die Preisträger/in verpflichtet sich zu einer nicht honorierten Lesung in Hagen unabhängig von der Preisverleihung.
Die Texte müssen in sechsfacher Ausfertigung vorliegen.
Eine Bio-Bibliographie der Autorin/des Autors muss vorliegen.

Ernst Meister-Förderpreise:
Die zwei Förderpreise erhalten Nachwuchsautorinnen und -autoren. Eine/r von ihnen muss in Westfalen beheimatet sein. Der Westfälische Ernst Meister-Preis wird gestiftet von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzialversicherungen. Ihre Werke zeichnen sich durch Experimentierfreude und besondere Aufmerksamkeit im Umgang mit Sprache aus. Beide Förderpreise sind mit einem Preisgeld von jeweils 2.250 € dotiert. Sie bestehen außerdem aus einer nicht honorierten Lesung in Hagen und zwei honorierten Lesungen in umliegenden Städten. Eigenbewerbungen sind zugelassen.

Teilnahmebedingungen für die Förderpreise:
Nachweis einer eigenständigen, nicht im Selbst- oder Druckkostenzuschussverlag erschienenen literarischen bzw. literaturwissenschaftlichen Buchveröffentlichung.
Einreichung von max. 12 lyrischen Texten in sechsfacher Ausfertigung (mit Namen und Adresse versehen).
Der/die Preisträger/in verpflichtet sich zu einer nicht honorierten Lesung in Hagen unabhängig von der Preisverleihung.
Eine Bio-Bibliographie der Autorin/des Autors muss vorliegen.

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Quellenangaben
Eigenrecherche, Veranstalter
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Aktualisiert am
28.02.2017

 

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