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Ulrich Dittmar
- Bürgerl. Name
- Ulrich Dittmar
- Jahrgang
- 1955
- Geburtsort
- Gelsenkirchen-Buer
- Wohnort
- Recklinghausen
- Orte
- Ruhrgebiet, Münsterland, Niederrhein
- Regionen
- Rheinland komplett, Westfalen komplett, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen, Ruhrgebiet
- Genres
- Prosa, Lyrik
Kontaktadresse
Kirchplatz 3
45657 Recklinghausen
Deutschland
- Telefon
- mobil
- 0170-5945513
Email
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Vita
Geboren am 26. April 1955 in Gelsenkirchen-Buer, Ausbildung zum Chemiefacharbeiter auf der damaligen Scholven-Chemie. Nach der Abendschule schloss Ulrich Dittmar das Studium der Sozialarbeit an der Universität/GH Essen ab. Die Erfahrungen aus den folgenden Jahren als Sozialarbeiter in offener Jugendarbeit, Drogenberatung, Wohnungslosenhilfe, überbetrieblicher Ausbildung, Altenarbeit, im Wohnheim für psychisch Erkrankte und der Selbsthilfe-Kontaktstelle für den Kreis Recklinghausen, prägen durch den Umgang mit diesen seinen Schreibstil und die Geschichten, die er erzählt. Der nun in Recklinghausen lebende Autor hat in zahlreichen Veröffentlichungen Lyrik und Prosa in Form von Kurzgeschichten publiziert. Dittmar ist Mitbegründer der Vestischen Autorengruppen "Die Tram" und "Triolit".
^Auszeichnungen
2008 Vestische Literatureule, Auszeichnung der Neuen Literarischen Gesellschaft Recklinghausen e.V. für "Zuhause" (Kurzgeschichte)
2006 Kunstpreis Bad Zwischenahn (Motto: "Poesie im Wind") für "Wechselnde Winde" (Lyrik)
Anthologie
Erinnerung. In: Chili für die Venus. Hrsg. von Franziska Röchter. Wunderwaldverlag: Erlangen 2011.
"Der Zauberer" und "Strafstoß" (Kurzgeschichten). In: Verliebt in Bibliotheken. Ausgabe der Stadtbücherei Haltern a. See zur Nacht der Bibliotheken 2011.
Diverse Kurzgeschichten. In: Autorennacht. Schriften der NLGR e.V. zu den Autorennächten. Recklinghausen 2001–2011 (jährlich).
Brücke. In: Jahresband Bibliothek deutschsprachiger Gedichte. 2010.
Der letzte Auftrag. Krimineller [Ruhr]Pott. Seschat Verlag: Oer-Erkenschwick 2010.
Walle von Malle (Kurzprosa). In: Salbader - unabhängige Literaturzeitung. Berlin 2008.
Wechselnde Winde. In: Poesie im Wind. Schrift zum Kunstpreis Bad Zwischenahn. Bad Zwischenahn 2006.
Unter dem gelben Doppelbogen (Kurzgeschichte). In: Straßenmagazin – UHU. 2006.
Schade, sagt Sabine (Kurzgeschichte). In: Festschrift 150 Jahre Sparkasse Vest. Stadtsparkasse Recklinghausen 2005.
Von der Wärme (Kurzgeschichte). In: Kirche und Leben (Kirchenzeitung). Recklinghausen 1989.
Metamorphose (modernes Märchen). In: Sonderheft der Drogenberatung Wesel. Wesel 1985.
Herausgeberschaften
Maskenkalender. Texte-Sprüche-Aphorismen-Bilder. Information und Hilfe in Drogenfragen e.V.. 1986.
^Selbstauskunft
Während meine Prosa geprägt ist durch einen Fokus auf die Besonderheit des Alltäglichen, den unwiderruflichen Moment der Entscheidung, lebt meine Lyrik durch Allegorien, Allusion, Metaphern und Parabeln oder schlicht durch Wortspiele. Beiden Genres ist Spannung, Humor, Ironie und manchmal ein wenig Zynismus gemein. Meine Kurzgeschichten, deren thematische Spannbreite Kriminal-, Beziehungsgeschichten einbeziehen, wirken mal leicht surreal und lassen bisweilen reale Krisensituationen nachempfinden.
Was einst anfing mit Songtexten, die ich meinem Publikum allein oder in unterschiedlichen Formationen (Gnä' Frau (Skiffel), Flying Avocados (Rock'n-Skiffel-Folk-Pop-Blues) zu Gehör brachte (und noch bringe), entwickelte sich zu einer freien, meist ungebundenen Lyrik, die mit ihrem Stil und Inhalt meine Kurzprosa stark beeinflusste und inspiriert ist durch Ingeborg Bachmann, Ilse Aichinger, Marie Luise Kaschnitz, Siegfried Lenz und manchmal durch E.A. Poe oder O. Henry, dessen Twist mich immer wieder fasziniert.
Ich bin Mitbegründer der Vestischen Autorengruppen "Die Tram" und der Gruppe, die unter dem Namen "Triolit" unterwegs ist.
- Aktualisiert am
- 11.01.2012
