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Ulrich Dittmar

Bürgerl. Name
Ulrich Dittmar
Jahrgang
1955
Geburtsort
Gelsenkirchen-Buer
Wohnort
Billerbeck
Orte
Ruhrgebiet, Münsterland, Niederrhein
Regionen
Rheinland komplett, Westfalen komplett, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen, Ruhrgebiet
Genres
Prosa, Lyrik

Kontaktadresse
Gartenstraße 3
49727 Billerbeck
Deutschland

Telefon
 
mobil
0170-5945513

Email
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Web
www.ulliminatus.kulturserver-nrw.de

Vita

Geboren am 26. April 1955 in Gelsenkirchen-Buer, Ausbildung zum Chemiefacharbeiter auf der damaligen Scholven-Chemie. Nach der Abendschule schloss Ulrich Dittmar das Studium der Sozialarbeit an der Universität/GH Essen ab. Die Erfahrungen aus den folgenden Jahren als Sozialarbeiter in offener Jugendarbeit, Drogenberatung, Wohnungslosenhilfe, überbetrieblicher Ausbildung, Altenarbeit, im Wohnheim für psychisch Erkrankte und der Selbsthilfe-Kontaktstelle für den Kreis Recklinghausen, prägen durch den Umgang mit diesen seinen Schreibstil und die Geschichten, die er erzählt. Der nun in Recklinghausen lebende Autor hat in zahlreichen Veröffentlichungen Lyrik und Prosa in Form von Kurzgeschichten publiziert. Dittmar ist Mitbegründer der Vestischen Autorengruppen "Die Tram" und "Triolit".

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Auszeichnungen

2014 2. Preis bei der Vestischen Literatureule
2008 Vestische Literatureule, Auszeichnung der Neuen Literarischen Gesellschaft Recklinghausen e.V. für "Zuhause" (Kurzgeschichte)
2006 Kunstpreis Bad Zwischenahn (Motto: "Poesie im Wind") für "Wechselnde Winde" (Lyrik)

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Prosa

Der Ferne so nah. 23 Kurzgeschichten. Anno-Verlag: Rheinberg 2010.

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Anthologie

In: Engel, Hexen, Wiedertäufer. Historische Geschichten aus dem Münsterland. Hrsg. von Evelyn Barenbrügge. Waxmannverlag GmbH: Münster 2013.
In: Prinzipienreiter satteln nicht um. Anthologie zum Aphorismenwettbewerb 2012. Vom Stellenwert der Werte. Hrsg. von Petra Kamburg, Friedemann Spicker und Jürgen Wilbert. Universitätsverlag Dr. Brockmeyer: Bochum 2012.
Erinnerung. In: Chili für die Venus. Hrsg. von Franziska Röchter. Wunderwaldverlag: Erlangen 2011.
"Der Zauberer" und "Strafstoß" (Kurzgeschichten). In: Verliebt in Bibliotheken. Ausgabe der Stadtbücherei Haltern a. See zur Nacht der Bibliotheken 2011.
Diverse Kurzgeschichten. In: Autorennacht. Schriften der NLGR e.V. zu den Autorennächten. Recklinghausen 2001–2011 (jährlich).
Brücke. In: Jahresband Bibliothek deutschsprachiger Gedichte. 2010.
Der letzte Auftrag. Krimineller [Ruhr]Pott. Seschat Verlag: Oer-Erkenschwick 2010.
Walle von Malle (Kurzprosa). In: Salbader - unabhängige Literaturzeitung. Berlin 2008.
Wechselnde Winde. In: Poesie im Wind. Schrift zum Kunstpreis Bad Zwischenahn. Bad Zwischenahn 2006.
Unter dem gelben Doppelbogen (Kurzgeschichte). In: Straßenmagazin – UHU. 2006.
Schade, sagt Sabine (Kurzgeschichte). In: Festschrift 150 Jahre Sparkasse Vest. Stadtsparkasse Recklinghausen 2005.
Von der Wärme (Kurzgeschichte). In: Kirche und Leben (Kirchenzeitung). Recklinghausen 1989.
Metamorphose (modernes Märchen). In: Sonderheft der Drogenberatung Wesel. Wesel 1985.

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Herausgeberschaften

Maskenkalender. Texte-Sprüche-Aphorismen-Bilder. Information und Hilfe in Drogenfragen e.V.. 1986.

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Selbstauskunft

Während meine Prosa geprägt ist durch einen Fokus auf die Besonderheit des Alltäglichen, den unwiderruflichen Moment der Entscheidung, lebt meine Lyrik durch Allegorien, Allusion, Metaphern und Parabeln oder schlicht durch Wortspiele. Beiden Genres ist Spannung, Humor, Ironie und manchmal ein wenig Zynismus gemein. Meine Kurzgeschichten, deren thematische Spannbreite Kriminal-, Beziehungsgeschichten einbeziehen, wirken mal leicht surreal und lassen bisweilen reale Krisensituationen nachempfinden.
Was einst anfing mit Songtexten, die ich meinem Publikum allein oder in unterschiedlichen Formationen (Gnä' Frau (Skiffel), Flying Avocados (Rock'n-Skiffel-Folk-Pop-Blues) zu Gehör brachte (und noch bringe), entwickelte sich zu einer freien, meist ungebundenen Lyrik, die mit ihrem Stil und Inhalt meine Kurzprosa stark beeinflusste und inspiriert ist durch Ingeborg Bachmann, Ilse Aichinger, Marie Luise Kaschnitz, Siegfried Lenz und manchmal durch E.A. Poe oder O. Henry, dessen Twist mich immer wieder fasziniert.
Ich bin Mitbegründer der Vestischen Autorengruppen "Die Tram" und der Gruppe, die unter dem Namen "Triolit" unterwegs ist.

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Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
privat
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Aktualisiert am
23.04.2015

 

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