Brentzel, Marianne

Marianne Brentzel

Bürgerl. Name
Marianne Brentzel
Jahrgang
1943
Geburtsort
Erpen bei Dissen
Wohnort
Dortmund
Orte
Bielefeld, Dortmund, Berlin
Regionen
Westfalen komplett, Ostwestfalen, Ruhrgebiet
Genres
Prosa
Kontaktadresse
Am Surck 33, 44225 Dortmund, Deutschland
Telefon
 
geschäftlich
0231/715331
Email
marianne@brentzel.de
Web
www.mariannebrentzel.de
Vita

Geboren im Dezember 1943 in Erpen bei Dissen, Niedersachsen, als das fünfte und jüngste Kind. Sie wuchs in Bielefeld auf und machte 1964 am evangelischen Mädchengymnasium Sarepta in Bethel Abitur. Danach Studium der Politischen Wissenschaften am Otto-Suhr-Institut in Berlin mit Abschluss Diplom, später Zweitstudium Pädagogik und erstes Lehrerexamen. Sie nahm aktiv an der Studentenbewegung teil und arbeitete aus politischer Überzeugung mehrere Jahre als Arbeiterin in Berliner Großbetrieben. Später organisierte sie sich in einer der maoistischen Gruppen, der KPD/AO und arbeitete seit dem Umzug nach Westdeutschland bis zur Auflösung der Organisation 1980 in deren Landesleitung. Seit 1973 lebt sie mit ihrer Familie in Dortmund, ist mit Hugo Brentzel (Rechtsanwalt und Notar) verheiratet und hat zwei Kinder und drei Enkel. Nach verschiedenen Jobs als Dozentin in der Jugend- und Erwachsenenbildung und im Verlagsbereich ist sie seit einigen Jahren freiberufliche Autorin, organisiert und moderiert den Dortmunder Bücherstreit. Sie ist Mitglied im Verein für Literatur. 2014 erhielt sie den Literaturpreis Ruhr.

Prosa

Im Salon der Dichterinnen. Die Nelly-Sachs-Preisträgerinnen. Geest-Verlag: Vechta 2014.
Rote Fahnen Rote Lippen. Roman. edition ebersbach: Berlin 2011.
Von der Platte ins Gast-Haus. Mit Fotos von Iris Wolf. Skaker Media Verlag: Aachen 2010.
Margherita Sarfatti. "Ich habe mich geirrt. Was soll's." Jüdin. Mäzenin. Faschistin. (Zus. mit Uta Ruscher). Atrium Verlag: Hamburg 2008.
Mir kann doch nichts geschehen. Das Leben der Nesthäkchen-Autorin Else Ury. Edition Ebersbach: Berlin 2007 (Neuauflage 2015).
Anna O. - Bertha Pappenheim Biographie. Wallstein: Göttingen 2002.
Die Machtfrau. Hilde Benjamin 1902 – 1989. Links: Berlin 1997.
Nesthäkchen kommt ins KZ. Eine Annäherung an Else Ury 1877-1943. Fischer Taschenbuch: Frankfurt/M. 1996.
Da kukse wa. Dortmunder Graffiti. Tapir Verlag: Dortmund 1987.
Rudi. Geschichten aus dem Jahre Null. Tapir Verlag: Dortmund 1986 [Neuauflage: Rudi und der Friedenspudding (Originaltext). Libri books on demand BoD: 2001.

Anthologie

Symbol der Klassenjustiz. Ein Portrait der Justizministerin Hilde Benjamin. In: Rotary Magazin 11/2014.
Henrichshütte Hattingen. Das Ende einer Domäne. Von der Arbeit in unruhigen Zeiten. Mythos Zeitenwende. Hrsg. von Herbert Knorr. Kettler: Bönen 2001.
Hilde Benjamin - Juristin auf dem Weg zur Macht. In: Frauensichten. Hrsg. von Anne Jüssen. Konkret Literatur Verlag: Hamburg 2000.
Rote Fahnen – Rote Lippen. In: Die Nacht der schönen Frauen. Hrsg. von Roswitha Iasevoli und Ellen Widmaier. edition ebersbach: Dortmund 1996.

Sonstige Veröffentlichungen

Vorwort zu: Nesthäkchen und Der Weltkrieg. Originalreprint. Geest-Verlag: Vechta 2014.

Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
© privat
Aktualisiert am
04.03.2015