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Dr. J. Monika Walther

Bürgerl. Name
Dr. J. Monika Walther
Jahrgang
1945
Geburtsort
Leipzig
Wohnort
Dülmen-Hiddingsel
Orte
Hiddingsel, Münster, Dokkum/NL
Regionen
Westfalen komplett, Münsterland
Genres
Prosa, Lyrik, Funk

Kontaktadresse
Neustr. 28
48249 Dülmen-Hiddingsel
Deutschland

Telefon
 
privat
02590-1618
mobil
0173-6767767
Telefax
040-3603602542

Email
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Web
www.jmonikawalther.eu

Vita

Geboren am 07. August 1945 in Leipzig. Stammt aus einer jüdisch-deutschen Familie, aufgewachsen in Leipzig und Berlin, sowie kreuz und quer in der ganzen Bundesrepublik. Sie lebt seit 1966 im Münsterland und den Niederlanden, arbeitet seit 1976 als Schriftstellerin. Lyrik, Prosa, Hörspiel. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist eine der bekanntesten deutschen Hörspielautorinnen.

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Auszeichnungen

2016 Writer in Residence der Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte in Meran.
2012 Literaturstipendium 1. Friedrichskooger Koogschreiberin.
2011 Arbeitsstipendium des Landes NRW.
2010 Stipendium des International writers and translators house in Ventspils/Lettland.
2008 Preis (Prosa) beim Mont Blanc - Bolero Wettbewerb Zürich.
2006 Kulturpreis der Stadt Leeuwarden.
2005 Preisträgerin der GWK und Westdeutschen Lottogesellschaft (2. Preis für die Erzählung "Schiffsvogel").
2002 Literaturstipendium des Landes Schleswig-Holstein.
2000 Stipendium des Künstlerdorfes Schreyahn.
1998 Stipendium für eine Phonografie (gem. mit Vibeke Peusch).
1996 Stipendium der Filmstiftung NRW für das Hörspielprojekt Genossin Namenlos.
1982 Förderpreis zum Literaturpreis des Landes NRW.
1974 Lyrikpreis Saarbrücken.
1970 Förderpreis des Landes Baden-Württemberg.
Zwei Arbeitsstipendien des Kultusministeriums NRW.
Zwei Stipendien des Auswärtigen Amtes und zwei Arbeitsstipendien der Kunststiftung NRW.

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Prosa

in Auswahl:
Sperlingssommer. Erzählungen. Geest-Verlag: Vechta 2012 (E-Book: Orange Cursor: Klagenfurt 2013).
Das Gewicht der Seele. Mentis: Paderborn 2009.
Goldbroiler oder die Beschreibung einer Schlacht. Roman. Geest: Vechta 2009.
Der Vorhang. Erzählung. Caprivorn Literaturverlag: Telgte 2006.
Blaue Marzipanpferde. Erzählung. Salon Literaturverlag: München 2005.
Wir werden wie die Träumenden sein. Mariannenstrassen: Leipzig 2002.
Zeit für Zukunft. Erzählung. BFS Edition: Berlin 1993, 1997.
Aida, die Spielerin. Geschichten von Träumen, Ängsten, Glück und einer Katze. Arena: Würzburg 1988.
Die Traurigkeit nach dem Singen. Roman. tende: Frankfurt/M., Münster 1983.
Verlorene Träume. Geschichten nach dem Hochzeitslied. Kunstmann: München 1978 (dtv: München 1984).

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Lyrik

Abrisse im Viertel. Gedichte 2010-2015. Geest: Vechta 2015.
Windblüten Maschendraht. Kulturgut Haus Nottbeck, LWL: Oelde 2012 (E-Book: Orange Cursor: Klagenfurt 2013)
Querfeldein. Gedichte. Geest: Vechta 2005 (Hörbuch: Geest: Vechta 2006).
In der Traumwäscherei ist Arbeit. Gedichte. tende: Frankfurt/M, Dülmen 1990.
Ein paar Dinge, von denen ich weiß. Gedichte. Kramer: Berlin 1977.
Die Reise nach. Balladen. Verlag Frauenpolitik: Münster 1973.

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Krimi

Himmel und Erde. Kriminalroman. KSB-Media: Stuttgart 2014.
Kommissar Simonsberg ermittelt am Rande der Welt: Die vier Dithmarscher Geheimnisse. Zweiter und Dritter Fall. E-Book. o.V.: o.O. 2014.
Tödliche Stiche – Um Seelen fliegen zu sehen. 268 Short-Thrills. E-Book. o.V.: o.O. 2014.
Kommissar Simonsberg ermittelt am Rande der Welt: Die vier Dithmarscher Fälle. E-Book. o.V.: o.O. 2013.
Goldbroiler oder die Beschreibung einer Schlacht. Kriminalgeschichte. Geest: Vechta 2009 (E-Book: Orange Cursor: Klagenfurt 2013).
Kornblumenblau. Krimi. Erzählung. Ariadne: Hamburg 2009.

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Funk

in Auswahl:
mehr als 90 Hörspiele, Features und Erzählungen (bei verschiedenen Sendern), u.a.:
Vor den Menschen soll man sich fürchten, immer. Louis-Ferdinand Céline, le docteur Destouche. SWR: 2005.
Killing - Die neuen Kriege. DRadio: Köln 2005.
Schafszorn. WDR: 2004.
Innerlich die Dame und der Herr bleiben! Heinrich Mann. Thomas Mann. Alessandro Manzioni: Die Ökonomie der Liebenden. SWR: 2004.
Adolf H. und Ludwig W. - Zwei Linzer Realschüler erklären die Welt. DR Berlin: 2004.
Bevor ich verloren bin, muss die Hölle sich öffnen wie eine rote Rose - Eurydike und der Mythos des Orpheus. SWR: 2004.
Wart meinen Tod ab und dann hör mich wieder - Die Lebensart der Ingeborg Bachmann. SWR: 2003.
Doch kann ich von den Schweinen nicht behaupten, dass es Menschen sind - Eine Schweinerevue. DF: 2003.
Strange Fruit - Billie Holiday, die Rosenbergs und der amerikanische Traum. DR Berlin: 2003.
A. Manzioni: Die Verlobten, in drei Teilen, revidierte Übersetzung und bearbeitet. WDR: 2003.
Strange Fruit - Billie Holiday, de Rosenbergs en de "American Dream of Life". Humanistische Omroep NL: 2002.
Casino casino-Morgen dan wordt alles anders! VPRO NL: 2002.
Charlotte Salomon-Ik heb het gevoel alsof je de hele wereld in elkaar zou moeten zetten. Humanistische Omroep NL: 2001.
Ein Dolch ohne Stiel, an dem die Klinge fehlt-Die Hühner des Fürsten Alexandrowitz Potjomkin. DR: Köln 2001.
Geliebter Cupido. DR Berlin: 2001.
James Hilton: Der verlorene Horizont in drei Teilen, übersetzt und bearbeitet. WDR: 2001.
Milch und Honig sind weit, weit getragen. WDR: 2001.
James Hilton. Der verlorene Horizont. WDR: 2001.
Getuschel im Treppenhaus - ein Kaleidoskop alltäglicher Verrätereien. SWR: 2000.
Im Himmel ist Jahrmarkt. Die Dicgterin Helga M. Novak. SWR: 1999.
Aus der Welt schaffen. Das Handwerk des Tötens. DRadio: Berlin 1999.
Charlotte Salomon. DRadio: Berlin 1998.
Anne Frank: WDR: 1998.
Katzenschießen. NDR: 1998.
Genossin Namenlos. Gem. mit Vibeke Peusch. WDR: 1998.
Stühletanzen oder die Reise nach Jerusalem. Gem. mit Vibeke Peusch. WDR: 1998.
Die Musik hat uns das Leben gerettet - die Jazzlegende Coco Schumann. DRadio: 1998.
Familienfest. MDR: 1996.
Ein Fest in Lissabon. WDR: 1996.
Panhas. Eine ländliche Familienserie. WDR: 1995ff.
Goldbroiler oder die Beschreibung einer Schlacht. NDR: 1995.
Mitwicker Land. WDR: 1993.
Metula. Lebenszeichen aus der letzten Welt. WDR: 1993, BBC: 1994 und 1995.
Fluchtlinien. SFB: 1988, WDR, NDR.
Ankunft in Hollywood. SFB: 1987.
Das weiße Zimmer. WDR: 1982.
Die Befragung. SFB: o.J.
Der Ausflug. SFB: o.J.
Archivars Traum. WDR: o.J.
Dezemberfrühling. Auch Regie. RB: o.J.
Die drei alten Damen und der fremde Chinese (ein Hörspiel, das es auf Münsterlandplatt und Nordniedersächsisch gibt). Ohne weitere Angaben.
Sonntags - Eine Straße in Deutschland. SFB: o.J.
Tollkirschen oder vom Gewissen und seinen Grenzen. SFB: o.J.
Ein sauberes, reines Deutschland. SFB: o.J.
Das Klassentreffen. SFB: o.J.
Zeit für Zukunft. SFB: o.J.
Sherryglas und Suppenschüssel. SFB: o.J.

Autorin im Team der WDR-Daily-Hör-Soap "Schräges Leben - Schönes Lieben". WDR: 1996-1998.

Kindergeschichten, u.a.:
Träumviel, Die Spaghettibande, Fantomine, Lillilaut. WDR, Ohrenbär.

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Sonstige Medien

"Und alles lebt, was einst mit mir hier lebte". Westfälische Heimat – Jüdische Nachbarn. Hörbuch. LWL und Jüdisches Museum: Dorsten 2014.

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Anthologie

Fluchtlinien. In: untertan – texte zur zeit. Anthologie zu den Fünften Berner Bücherwochen. Geest: Vechta 2015.
Hiddingsler Zeiten. In: Heimatkunde – Westfälische Juden und ihre Nachbarn. Klartext: Essen 2015.
Verstörung. In: Bunte Lichter Dunkle Schatten – Glücksspiel. Geest: Vechta 2013.
Kippers & Seville Orange. In: Porridge, Pies and Pistols –  Eine kulinarische Krimi-Anthologie. Conte: St. Ingbert 2013.
Kreidestriche. In: Zugewandert. Wißner: Augsburg 2012.

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Über Werk und Autor

Auf: www.juedischeliteraturwestfalen.de

Lexikoneinträge:
Iris Nölle-Hornkamp: Auf der Reise nach. o.V.: o.O. 2005.
Walter Gödden, Iris Nölle-Hornkamp (Hg.): Westfälisches Autorenlexikon. Bd. 4: 1900 bis 1950. Schöningh: Paderborn 2002.
W. Schuder (Hg.): Kürschners deutscher Literaturkalender. De Gruyter: Berlin, New York 1998.
Gisela Schwarze (Hg.): Westfälisches Autorenverzeichnis. o.V.: Münster 1993.
Ludwig Janssen: Literatur-Atlas NRW. Ein Adreßbuch zur Literaturszene. o.V.: Köln 1992.

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Selbstauskunft

Ihr Thema ist Deutschland, seine Geschichte und die Entscheidungen des Einzelnen in dieser Geschichte und zwischen den möglichen Geschichten, zwischen Phantasie und eigener Kraft: "Ich verrate mich nicht. Ich bleibe im Lande und beobachte die Geschwindigkeit der Wörter".

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Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche, Lexikon
Sonstige Quellen

Westfälisches Autorenlexikon. Hrsg. von Walter Gödden, Iris Nölle-Hornkamp. Bd. 4: 1900 bis 1950. Paderborn 2002.

Bildquelle
(c) Barbara Dietl
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Aktualisiert am
03.03.2016

 

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