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Artur Nickel

Bürgerl. Name
Artur Nickel
Jahrgang
1955
Geburtsort
Marburg/Lahn
Wohnort
Bochum
Orte
Ruhrgebiet
Regionen
Westfalen komplett, Ruhrgebiet
Genres
Prosa, Lyrik, Herausgeberschaften

Kontaktadresse
Am Stenshof 117
44869 Bochum
Deutschland

Telefon
 
privat
02327-974246

Email
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Web
www.arturnickel.de

Vita

Geboren 1955 in Marburg/Lahn, machte 1974 Abitur und Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer. Nach dem Zivildienst Studium in Tübingen. Engagement in der Antikernkraftbewegung (Gewaltfreie Aktion). Inzwischen Lehrer in Essen. 1999 Gründung der Kulturinitiative EssenerKulturGespräch. Seit 2002 Mitglied bei den Lyrikfreunden, Wien. 2003 Gründung der Essener Autorenschule. Mitglied des VS. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Auszeichnungen

2008 Leserpreis der "Gesellschaft der Lyrikfreunde" (Innsbruck) für zeitgenössische Lyrik
2005 Preis der Kulturstiftung der Bundesländer und der Deutsche Bank Stiftung für die Essener Autorenschule ("kinderzumolymp")

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Lyrik

ruhreinwärts verdichtet. Gedichte. Geest: Vechta 2016.
farbgespinste flussabwärts. Gedichte. Geest: Vechta 2012.
brückenspiele. Geest: Vechta 2008.

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Anthologie

(Auswahl)

Anthologien:

tages. Gedicht. In: Schön hier!. Hrsg. von Matthias Engels u. a. Dortmunder Buch: Dortmund 2017.
Was (Arbeit) ist oder nicht ist. Eine An-Deutung. Erzählung. In: Schichtwechsel. Poetische Schlagwetter. Hrsg. von Heinrich Peuckmann und Gerd Puls. Asso: Oberhausen 2017.
Und niemand glaubt an mich?!. Gedicht. In: Anthologie zum 5. Brüggener Literaturherbst. Hrsg. von Ellen Roemer. Geest: Vechta 2014.
erinnerung an (sappho). In: Muse, die zehnte: Antworten auf Sappho von Mytilene. Hrsg. von Michael Gratz und Dirk Uwe Hansen. freiraum: Greifswald 2014.
Trotz alledem. Prosa. In: Anthologie zu den Vierten Berner Bücherwochen. Hrsg. von Reinhard Rakow. Geest: Vechta 2013.
Ausgewählte Gedichte von Artur Nickel und anderen. In: Meine kleine Lyrikreihe Bd. 27. Hrsg. von Gesellschaft der Lyrikfreunde: o.V.: Innsbruck 2012.
Der Lärm verstummt, bis Stille in dir ist. Gedichte. In: Anthologie zum 4. Brüggener Literaturherbst. Hrsg. von Ellen Roemer. Geest: Vechta 2012.
Ich strudel gesalzen ... Gedichte. In: Festschrift zum 50. Geburtstag von Marianne Pumb. Hrsg. von Alfred Büngen. Geest: Vechta 2011.
der ariadnefaden. In: Stimmenwechsel. Poesie längs der Ruhr. Hrsg. von Gerd Herholz. Klartext: Essen 2010.
So ein Mensch: Die Auseinandersetzung mit Vorbildern. Gedichte. In: Anthologie zum "Dritten Brüggener Literaturherbst". Hrsg. von Ellen Roemer. Geest: Vechta 2010.
Stimme werden - Gesicht zeigen. Ausgewählte Gedichte. In: BIM Schriftenreihe Migration und Literatur Band 18. Hrsg. von BIM e.V. Free Pen: Bonn 2009.
Geschwister. Gedicht. In: Anthologie zum Zweiten Brüggener Literaturherbst. Hrsg. von Ellen Roemer. Geest: Vechta 2008.
Nacht. Gedichte. In: Anthologie zum 'Ersten Brüggener Literaturherbst'. Hrsg. von Ellen Roemer. Geest: Vechta 2007.

Zeitschriften:
Wenn es beim lyrischen Schreiben knistert. In: Praxis Deutsch, Zeitschrift für den Deutschunterricht, 40. Jg., Nr. 241, 2013.
Kein Rollenspiel, sondern Ernstfall. Jugendliche als Autoren, Lektoren und Verleger. In: praxis deutsch. Zeitschrift für den Deutschunterricht. Nr. 193, 2005.
Literaturprojekte an Schulen. Von Quatschnachrichten, Wollmäusen und Rentnerchips. In: LitForm, Heft 76, 2005.

Wissenschaftliche Werke/Jahrbücher/Lehrmaterial:

Von Kompetenzen und Kompetenzen. Erich Kästners Kindheitserinnerungen im heutigen Deutschunterricht. In: Ach, an den Schläfen blühn schon graue Haare. 40 Jahre Erich Kästner Gesellschaft. Erich Kästner Jahrbuch Band 8. Hrsg. von Patricia Brons, Artur Nickel und Matthias Nicolai. Königshausen & Neumann: Würzburg 2015.
Das EssenerKulturGespräch an der Erich Kästner-Gesamtschule in Essen. In: Wenn Erich Kästner Zeitgenossen trifft. Erich Kästner Jahrbuch, Band 7. Hrsg. von Artur Nickel und Matthias Nicolai. Königshausen & Neumann: Würzburg 2012.
Literaturwunder: quo vadis? Im Fokus Kinder und Jugendliche aus dem Revier. Hrsg. von Gerhard Rupp, Hanneliese Palm und Julika Vorberg. In: Literaturwunder Ruhr. FHI: Essen 2011.
Wer sich auf das Erzählen einlässt ?!. Hrsg. von Ulrike Tanzer und Werner Wintersteiner. In: Kultur des Lesens. Informationen zur Deutschdidaktik. ide: Innsbruck-Wien-Bozen 2006.

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Herausgeberschaften

Von Fluchten und Wiederfluchten. Geest: Vechta 2017.
WER ich WO bin?!. Geest: Vechta 2017.
Von Grenzen und Grenzverschiebungen. Geest: Vechta 2016.
Was mir Hoffnung macht. Kinder und Jugendliche aus dem Ruhrgebiet erzählen. Geest: Vechta 2015.
Ach, an den Schläfen blühn schon graue Haare. 40 Jahre Erich Kästner Gesellschaft. Erich Kästner Jahrbuch Band 8. Gem. mit Patricia Brons und Matthias Nicolai. Königshausen & Neumann: Würzburg 2015.
Wie die Zeit vergeht. Kinder und Jugendliche aus dem Ruhrgebiet erzählen. Geest: Vechta 2014.
Dann öffnete sich mir die Tür. Gem. mit Andreas Klink. Geest: Vechta-Langförden 2013.
EinBlicke. Literarisch serviert von Essener Jugendlichen. Gem. mit Leo van Treeck. Geest: Vechta-Langförden 2013.
Wenn Wasser erzählt... Junge Texte aus dem Ruhrgebiet. Gem. mit Andreas Klink. Geest: Vechta-Langförden 2012.
Erich Kästner Jahrbuch. Wenn Erich Kästner Zeitgenossen trifft. Band 7. Gem. mit Matthias Nicolai im Auftrag der Erich Kästner Gesellschaft. Verlag Königshausen & Neumann: Würzburg 2012.
Zwischen meinen Welten unterwegs. Neue Texte von Kindern und Jugendlichen aus dem Ruhrgebiet. Gem. mit Andreas Klink. Geest: Vechta-Langförden 2011.
Hallo, Moritz! Ja, anders in Essen, ja. Der verrückte Stadtführer. Gem. mit José F. A. Oliver und Leo van Treeck. Geest: Vechta-Langförden 2011.
Märchenhaftes zwischen Emscher und Ruhr. Kinder und Jugendliche erzählen. Gem. mit Andreas Klink. Geest: Vechta-Langförden 2010.
Ruhrkulturen. Was ich dir aus meiner Welt erzählen möchte. Gem. mit Andreas Klink. Geest: Vechta-Langförden 2009.
Pfade ins Revier - Pfade im Revier. Ein Lesebuch. Gem. mit Andreas Klink. Geest: Vechta-Langförden 2008.
Heute ist Zeit für deine Träume. Ein Lesebuch. Gem. mit Andreas Klink. Geest: Vechta-Langförden 2007.
Dann kam ein neuer Morgen. Kinder und Jugendliche über ihre Zukunft zwischen den Kulturen. Gem. mit Friederike Köster. Geest: Vechta-Langförden 2006.
Fremd und doch daheim?! Kinder & Jugendliche zwischen den Kulturen. Ein Lesebuch der Lernwelt Essen. Gem. mit Friederike Köster. Geest: Vechta-Langförden 2005.

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Sonstige Veröffentlichungen

Übersetzungen:
dann wieder, Sonra Tekrardan (türkische Übersetzung). In: Safinaz Hallioglu. Senin İçin, Für Dich. Lebensmomente. Gedichte in deutscher und türkischer Sprache. Geest: Vechta 2006.
ohne titel, Başlıksız (türkische Übersetzung). In: Safinaz Hallioglu. Senin İçin, Für Dich. Lebensmomente. Gedichte in deutscher und türkischer Sprache. Geest: Vechta 2006.

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Über Werk und Autor

Jürgen Boebers-Süßmann: Tipps im Bochumer Bücherherbst. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Bochum 23.10.2016.
Fabian May: Sapphische Verse zum Jubiläum: In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Bochum-Wattenscheid 23.11.2014.
Fabian May: Wattenscheider Autor über ein kurzes konsequentes Leben. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Bochum- Wattenscheid 21.10.2014.
Astrid van Nahl: Artur Nickel "farbgespinste flussabwärts". In: Alliteratus: Vettelschoß 2013.
Rolf Birkholz: farbgespinste flussabwärts. In: Am Erker, Nr. 65/2013.
Christine Michelfeit: Artur Nickel "farbgespinste flussabwärts". In: Begegnung. Innsbruck, Jg. 32, Nr.155, 2013.
Artur Nickel legt zweiten Gedichtband vor. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Bochum-Wattenscheid 09.11.2012.
Christoph Becker: Ein Forum für die Jugend. Interview mit Artur Nickel. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Bochum-Wattenscheid 27.01.2012.
Astrid van Nahl: Artur Nickel "brückenspiele". In: Alliteratus: Vettelschoß 2010.
Christine Michelfeit: Artur Nickel "brückenspiele". In: Begegnung. Innsbruck, Jg. 29, Nr. 140, 2009.
Bernd Nickel: "Brückenspiele" zeigen die poetische Seite des sozial engagierten Pädagogen. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Bochum-Wattenscheid 11.12.2008.
Bernd Nickel: Spiegel einer schönen Seele. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Bochum-Wattenscheid 11.12.2008.
Andrea Riegel: Wo kommen wir hin, wenn hier jeder jedem Märchen erzählt. Gespräch mit Artur Nickel. Hrsg. von Stadt Essen, der Oberbürgermeister. In: Lernwelt Essen Magazin. o.V.: Essen 2005.

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Presseurteile

Ein kunstvolles Buch ist der Band "ruhreinw/ärts/verdichtet", und das in zweifacher Hinsicht. Neben experimentell anmutenden Gedichten von Artur Nickel setzen Grafiken von Susanne Bloch kraftvoll Akzente. [...]
Von: Jürgen Boebers-Süßmann: Tipps im Bochumer Bücherherbst. Erschienen in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Bochum, 23.10.2016.

Nickels Text gibt sich unpathetisch. [...] Nickels Ansatz ist, "dass die Normsprache nicht mehr trägt. Ich möchte die Zwischenräume ausloten", und "dass der Leser hineingenommen wird in diese Bruchstücke".
Von: Fabian May: Wattenscheider Autor über ein kurzes konsequentes Leben. Erschienen in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Bochum-Wattenscheid, 21.10.2014.

Knapp sind Nickels Sachen. Ein, zwei, drei Wörter pro Zeile. Vier, wenn's hochkommt. Kurz, konzentriert. Stakkatolyrik.
Von: Rolf Birkholz. Erschienen in: Am Erker, Nr. 65, 2013, S.94.

Das macht Lyrik aktuell, subjektiv und objektiv. Und genau das ist die Lyrik von Artur Nickel. Immer wieder Stimmungsbilder ganz persönlicher Art, und immer geprägt von Farben (Titel!) und Tönen.
Von: Astrid van Nahl. Erschienen in: Alliteratus, 2013.

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Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
(c) privat
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Aktualisiert am
22.11.2017

 

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