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Dr. Landau

Bürgerl. Name
Horst Landau, Dr.
Jahrgang
1937
Geburtsort
Düsseldorf
Wohnort
Düsseldorf
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene
Genres
Prosa, Lyrik

Kontaktadresse
Lichtstraße 30
40235 Düsseldorf
Deutschland

Telefon
 
privat
0211681428
Telefax
02116988051

Email
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Vita

Geboren in Düsseldorf, 37. / Als Jüngling schüchtern und relativ fleißig. / Ich ward erwachsen, Zahnarzt und Vater, / Nahm auf mich das Kreuz: Worträtselrater.

(Geboren 1937 in Düsseldorf. 1962 Staatsexamen, 1994 Promotion zum Dr. med. dent., 1965 7 Monate Bundeswehr, Stabsarzt (Z) d. R. Bis 2001 Arbeit in der vom Vater übernommenen Praxis. Seither im Ruhestand. Als Schriftsteller seit 1973 Mitglied im VS und seit 1991 in der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge". Von 1978-1980 sowie von 1995-1997 VS-Bezirkssprecher für Düsseldorf und Neuß.) 

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Prosa

Wenn Dornröschen erwacht…. Roman. Edition XIM Virgines: Düsseldorf 2008.
Die Invasion u.a. Erzählungen. Wim Snayder: Bielefeld 1994.
Das verschwundene Haus. Erzählungen. Pendragon: Bielefeld 1987.

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Lyrik

Befremdliche Befindlichkeiten. Gedichte und Aphorismen. Sassafras: Krefeld 2002.
Schädelstadt. Gedichte. Sassafras: Krefeld 1983.
Zweifaltigkeitstexte. Gedichte. Vaganten Edition: Rothenburg o.d.T. 1975.

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Funk

Erste Rundfunkveröffentlichungen in der Reihe "Lyrik heute". Deutschlandfunk: 1969 und 1972.
Zwei Hörspiele. Radio Saarbrücken: 1972 und 1974 (mehrere Wiederholungen in verschiedenen Sendern).

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Sonstige Medien

Das Orakel. Hörspielkassette. Klett: Stuttgart 1986.

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Sonstige Veröffentlichungen

Außerdem diverse Beiträge für Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk, über 90 Anthologien, mehrere Plakate; Zusammenarbeit mit Künstlern; Lesungen in Schulen, Kneipen, Bibliotheken, Gefängnissen, Galerien, Literaturtelefon.

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Selbstauskunft

Mein Selbstverständnis als Autor.

Mein Selbstverständnis – "hier stock’ ich schon" – ja versteh’ ich mich denn selbst? Und nun auch noch als Autor? Kann ich überhaupt unterscheiden zwischen "mir" (als Mensch?) und mir "als Autor"? – Und wenn: möchte ich das? - Individuum, als das ich mich doch sehe. - Oder?
Indivi-duum: unteilbar zwei? – Vielleicht aber doch teilbar, dividierbar?

Was käme wohl dabei heraus, wenn ich mich aufspalten würde, mich aufteilen in einen, der schreibt und einen, der versteht - und das vielleicht sogar noch selbst?
Oder ist vielmehr der Schreibende, der Autor also, der, welcher verstehen – und der andere ("der Mensch"?), der, der verstanden werden soll?          
Wer also soll wen beurteilen: das Autoren-Ich das Menschen-Ich - oder umgekehrt?
Und was käme allenfalls heraus als Ergebnis einer solchen - womöglich gegenseitigen - Vivisektion?
Herzblut? – Oder doch nur Tinte, Druckerschwärze?

Nein, wenn ich mein Seziermesserchen schon ansetze, dann doch eher, um in all die  aufgeblasenen Wahn- und Lügenballons reinzustechen, die mich, die uns alle allenthalben umgeben: all diese vertrackten Marketingblasen-Phrasen, mit denen wir manipuliert werden sollen, Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen – einschließlich der ideologischen und religiösen Weltdeutungsmuster, mit denen man uns das selbstständige Denken auszutreiben versucht.

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Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
(c) Horst Landau
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Aktualisiert am
27.04.2016

 

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