Hauschild, Jan-Christoph

Jan-Christoph Hauschild

Bürgerl. Name
Jan-Christoph Hauschild
Alias 1
Max A. Waldau
Alias 2
Julian H. Schad
Jahrgang
1955
Geburtsort
Leinsweiler
Wohnort
Düsseldorf
Orte
Düsseldorf
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene
Genres
Sachbuch
Vita

Geboren 1955 in Leinsweiler bei Landau. Er studierte Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaften. 1984 promovierte er mit einer Arbeit über Georg Büchner. Von 1980 bis 1986 war er wissenschaftlicher Redakteur der Historisch-kritischen Heine-Ausgabe, danach Lehrbeauftragter am Germanistischen Seminar der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 1984 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf und freier Autor. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Auszeichnungen

2004 Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds Darmstadt (für: Karrenzien. Berichte von der Heimatfront).
1997 Arbeitsstipendium der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW (für: Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst. Heinrich Heine. Eine Biographie)
1993 Arbeitsstipendium des Kultusministeriums des Landes NRW
1993 Arbeitsstipendium der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW (für: Georg Büchner. Eine Biographie)

Funk

Rezension: Georg Büchner un die Moderne. Texte, Analysen, Kommentar. Hrsg. von Dietmar Goltschnigg. Saarländischer Rundfunk 2, 21.02.2004.
Die Müller-Maschine. Saarländischer Rundfunk 2: 06.07.2002.
Von Zellenwänden verschluckt. Der Tod des Rektors Friedrich Ludwig Weidig in Darmstadt. Beitrag für die Sendereihe "Hessen kriminell". HR 2, 1.6.1999
"Es ist nichts aus mir geworden, nichts als ein Dichter". Heinrich Heine. Zus. mit. M. Werner. Saarländischer Rundfunk 2: 13.12.1997.
Georg Büchner. Biographie für die Reihe "Große Hessen". HR 2, 8.12.1995.
Geliebt, gehaßt, bereimt. Gedichte über Heine von Gustav Schwab bis Peter Hacks. WDR 3: 26.02.1990.

Bühne

Der Fluch des Hauses Moor. Eine Schiller-Kompression. Drei Masken: München 2005.
O Tennenbaum. Drei Masken: München 2005.
Karrenzien. Berichte von der Heimatfront. Drei Masken: München 2005.

Sachbuch

Georg Büchner. Verschwörung für die Gleichheit. Hoffmann und Campe: Hamburg 2013.
Georg Büchners Frauen. dtv: München 2013. (auch als eBook)
B. Traven - Die unbekannten Jahre. Edition Voldemeer/Springer: Zürich, Wien, New York 2012.
Georg Büchner. 1. erweiterte und überarbeitete Neuaufl. Rowohlt: Reinbek 2004. (=rororo Monographien 50670, zuerst 1992)
Heinrich Heine. Zus. mit M. Werner. dtv: Hamburg 2002. (=dtv portrait 31058)
Heiner Müller oder Das Prinzip Zweifel. Eine Biographie. Aufbau: Berlin 2001. (ergänzte und korrigierte TB-Ausgabe: Aufbau: Berlin 2002)
Heiner Müller. Rowohlt TB: Reinbek 2000. (=rororo Monographien 50572)
"Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst". Heinrich Heine. Eine Biographie. Zus. mit M. Werner. 2. Aufl. Kiepenheuer & Witsch: Köln. 1997 (aktualisierte Neuausg. Zweitausendeins: Frankfurt am Main 2005).
Georg Büchner. Biographie. Metzler: Stuttgart und Weimar 1993. (Überarbeitete, mit zahlreichen Abbildungen versehene Neuausgabe. Zweitausendeins: Frankfurt am Main 2005).
Die kleine Welt des Alltags und das Universum der Zahlen. Ludwig Kunze 1805-1890. Eine soziale Biographie. häusser media: Darmstadt 1990.
Georg Büchner. Studien und neue Quellen zu Leben, Werk und Wirkung. Athenäum: Königstein/Taunus 1985.

Anthologie

Auswahl:
Wir wollen auch vom Schiller-Jahr profitieren. Aber den Nobelpreis hätte Fritz nicht bekommen. Protokoll einer Talkshow eines plauderischen Quartetts aus gegebenem Anlass. In: Franfurter Allgemeine Zeitung, 12. März 2005.
"Sie aßen alle Leberwürst". Karl Emil Franzos als Editor und Biograph Georg Büchners. In: Berliner Hefte zur Geschichte des literarischen Lebens 6/2004.
Wie schwer ist der Dom? Eine ältere Dame und zwei ältere Herren aus Düsseldort erinnern sich an ihre Jugendfreund Alexander Spoerl. In: Heinrich Spoerl. Buch - Bühne - Leinwand. Hrsg. v. Joseph Kruse. Droste Verlag: Düsseldorf 2004.
Hölderlin ist tot. In: Literarische Fundstücke. Wiederentdeckungen und Neuentdeckungen. Festschrift für Manfred Windfuhr. Hrsg. v. Ariane Neuhaus-Koch und Gertrude Cepl-Kaufmann. Winter: Heidelberg 2004.
Als deutsche Frau. In: neue deutsche literatur 3/2003.
Von Zellenwänden verschluckt. Der Tod des Rektors Friedrich Ludwig Weidig in Darmstadt. In: Hessen kriminell. Orte des Verbrechens in Hessen. Hrsg. v. Martin Maria Schwarz und Ulrich Sonnenschein. Jonas: Marburg 1999.
Die Wunden Heines. In: Aufklärung und Skepsis. Internationaler Heine-Kongreß 1997 zum 200. Geburtstag. Hrsg. v. Joseph A. Kruse u.a. Metzler: Stuttgart u. Weimar 1999.
Merkverse - Brechmittel. Heines "Nachtgedanken" und ihre publizistischen Folgen. In: Interpretationen. Gedichte von Heinrich Heine. Hrsg. v. Bernd Kortländer. Reclam: Stuttgart 1995.
"Danton's Tod". Zur Werkgenese von Büchners Revolutionsdramas. In: Grabbe Jahrbuch 11/1992.
"Schmiervögel" und "Schmalzflügel". Fliegende Frauen bei Friedrich Spee und in Beispielem der Literaturgeschichte. In: Friedrich Spee von Langenfeld (1591-1635). Ein Dichter und Aufklärer vom Niederrhein. Hrsg. v. Karl-Jürgen Miesen. Droste: Düsseldorf 1991.

Als Julian H. Schad:
Staatsminister. In: Georg Büchner und die Moderne. Texte, Analysen, Kommentar. Hrsg. v. Dietmar Goltschnigg. Bd. 3: 1980-2003. Erich Schmidt Verlag: Berlin 2003.

Als Max A. Waldau: Reise in die Vogesen. In: Georg Büchner und die Moderne. Texte, Analysen, Kommentar. Hrsg. v. Dietmar Goltschnigg. Bd. 3: 1980-2003. Erich Schmidt Verlag: Berlin 2003.

Herausgeberschaften

Heinrich Heine: O wie lieb ich das Meer. Ein Buch von der Nordsee. Hoffmann und Campe: Hamburg 2013.
Heinrich Heine für Große und Kleine. dtv: München 2013.
Heinrich Heine: Musik, das edle Ungetüm. Über Komponisten und Virtuosen. Hoffmann und Campe: Hamburg 2012.
Georg Büchner: "Wir alle sind Schurken und Engel". Lektüre für Minuten. Hoffmann und Campe: Hamburg 2012.
Heine-Kalender 2007. Hoffmann und Campe: Hamburg 2006.
Das Heine Liederbuch. Noten - Texte - Kommentare. Hrsg. mit Babette Dorn. Hoffmann und Campe: Hamburg 2005.
Heinrich Heine-Kalender 2006. Hoffmann & Campe: Hamburg 2005.
Heinrich Heine. Leben Sie wohl und hole Sie der Teufel. Biographie in Briefen. Aufbau: Berlin 2005.
Heinrich Heine. Gib mir Küsse, gib mir Wonne. Frivole Gedichte. Aufbau: Berlin 2005.
Heinrich Heine: Hundert Gedichte. Aufbau: Berlin 2002.
"Madame Sie sollen meine Küche loben. Essen und Trinken mit Heinrich Heine. 2., korrigierte Aufl. dtv: München 1998.
Heinrich Heine: Roter König, Grüne Sau. Frivole Gedichte. 2. korrigierte Aufl. Kiepenheuer & Witsch: Köln 1997.
Heinrich Heine: Mit scharfer Zunge. 999 Aperçus und Bonmots. 3. Aufl. dtv: München 1997.
Georg Büchner: Briefwechsel. Kritische Studienausgabe. Stroemfeld/Roter Stern: Basel u. Frankfurt a.M. 1994.
Heinrich Heine: Shakespeares Mädchen und Frauen und Kleinere literaturkritische Schriften. Hoffmann und Campe: Hamburg 1993. (=Sämtliche Werke. Historisch-kritische Gesamtausgabe. Hrsg. v. Manfred Windfuhr. Bd.10)
Oder Büchner. Eine Anthologie. Georg Büchner Buchhandlung: Darmstadt 1988.

Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
Aktualisiert am
28.02.2017