Mühl, Karl Otto

Karl Otto Mühl

Bürgerl. Name
Karl Otto Mühl
Jahrgang
1923
Geburtsort
Nürnberg
Wohnort
Wuppertal
Orte
Wuppertal
Regionen
Rheinland komplett, Bergisches Land
Genres
Prosa, Lyrik, Funk, Bühne
Kontaktadresse
Konrad Adenauer Str. 275, 42111 Wuppertal, Deutschland
Telefon
 
geschäftlich
0202-28382851
privat
0202-701704
mobil
0173-3288880
Telefax
0202-28382851
Email
KOM@buchkultur.de
Vita

Geboren am 16. Februar 1923 in Nürnberg. 1929 zog Mühl nach Wuppertal, wo er von 1933 bis 1939 die Realschule besuchte. Danach absolvierte er eine Lehre zum Industriekaufmann in einer Metallwarenfabrik. Nach einem Jahr Kriegsdienst verbrachte er die Jahre 1942/47 in Kriegsgefangenschaft in Ägypten, Südafrika, USA und England. Nach seiner Rückkehr machte Mühl sein Abitur und wurde zunächst Werbeleiter, dann Export-Sachbearbeiter, Verkaufsleiter in verschiedenen Firmen und Exportleiter in einer Wuppertaler Metallwarenfabrik. Seit 1987 ist er als freier Schriftsteller tätig. 1970 heiratete er und hat mit seiner Frau drei Töchter. Er ist Mitglied bei PEN und VS, 1947 im TURM.

Auszeichnungen

2015 Rheinlandtaler
2006 Literaturpreis der Enno und Christa Springmann-Stiftung
1975 von der Heydt-Kulturpreis

Prosa

Aus dem Hinterhalt. Satiren. Brockmeyer: Bochum 2016.
Aus dem Hinterhalt. o.V.: o.O. 2015.
Totenwache. Abschiede. Universitätsverlag Brockmeyer: Bochum 2015.
Zugelaufene Sprüche. Nacke KG: Wuppertal 2013.
Die Erfindung des Augenblicks. Nordpark: Wuppertal 2012.
Stehcafé. Nordpark: Wuppertal 2010.
Die alten Soldaten. Nordpark: Wuppertal 2008.
Geklopfte Sprüche. Nordpark: Wuppertal 2008.
Sandsturm - Die gezähmte Armee. Geschichte. Die Besonderen Hefte. Nordpark: Wuppertal 2008.
Die nackten Hunde. Nordpark: Wuppertal 2005.
Hungrige Könige. Nordpark: Wuppertal 2005.
Fernlicht. Roman. Hammer: Wuppertal 1997.
Ein Neger zum Tee. Hammer: Wuppertal 1995.
Trumpeners Irrtum. Luchterhand: Neuwied 1981.
Die Reise der alten Männer. Verlag der Autoren: Frankfurt/Main 1980.
Siebenschläfer. Luchterhand: Neuwied 1975.
Rheinpromenade. Rotbuch: Hamburg 1974.
Rosenmontag. Rotbuch: Hamburg 1974.

Lyrik

Störrische Gedichte. Nacke: Wuppertal 2014.
Weinzierls hemmungslose Verse. Nordpark: Wuppertal 2013.
Lass uns nie erwachen. Nordpark: Wuppertal 2008.
Inmitten der Rätsel. Nordpark: Wuppertal 2002.
Das Privileg. Gedichte. Nordpark: Wuppertal 2001.

Kinder-/Jugendbuch

Jakobs seltsame Uhren. Hammer: Wuppertal 1999.

Funk

Fremder Gast. WDR: 1994.
Am Abend kommt Crispin. WDR: 1988.
Zu kurz die Zeit auf Kreta. WDR: 1983.
Kellermanns Prozess. WDR: 1980.
Tanzstunde. SDR: 1979.
Wanderlust. SDR: 1978.
Morgenluft. SDR: 1978.
Geh aus mein Herz. WDR: 1978.
Grabrede auf Siephacke. NDR: 1978.
Hoffmanns Geschenke. SDR: 1977.
Rosenmontag. WDR: 1975.
Die Reise der alten Männer. SDR: 1975.
Rheinpromenade. SDR: 1974.
Kur in Bad Wiessee. SDR: 1974.

Fernsehen

Trumpeners Irrtum. RB: 1988.
Kellermanns Prozess. ZDF: 1984.
Hoffmanns Geschenke (Bühnenaufführung). ZDF: 1980.
Wanderlust (Bühnenaufführung). ZDF: 1978.
Kur in Travemünde. RB: 1977.
Seepromenade. SRG: 1975.
Rheinpromenade. ZDF: 1975.
Rosenmontag. WDR: 1974.

Bühne

Frühlicht, ein Vikar aus Elberfeld. Uraufführung Wuppertal: 2002.
Das Privileg. Uraufführung Wuppertal: 2001.
Ein Neger zum Tee. Uraufführung Wuppertal: 1995.
Fremder Gast. Uraufführung Göttingen: 1994.
Verbindlichen Dank. Uraufführung Ingolstadt: 1994.
Die Weber. Interpretation des Stückes von Gerhart Hauptmann. Uraufführung Wuppertal: 1989.
Am Abend kommt Crispin. Uraufführung Münster: 1988.
Kellermanns Prozess. Uraufführung Nürnberg: 1982.
Die Reise der alten Männer. Uraufführung Wuppertal: 1980.
Hoffmanns Geschenke. Uraufführung Bochum: 1978.
Wanderlust. Uraufführung Bochum: 1977.
Kur in Bad Wiessee. Uraufführung Wuppertal: 1976.
Rosenmontag. Uraufführung Essen: 1975.
Rheinpromenade. Uraufführung Wuppertal: 1973.

Anthologie

Der Autor und seine frommen Protestanten. Essay. In: Protestantismus und Kultur. foedus: Neunkirchen 2001.
Gedichte. In: Sieben Schritte Leben. Grupello: Düsseldorf 1999.
Else Lasker Schülers Seelenbilder. Else L. Sch. Almanach. Hammer: Wuppertal 1995.
Die nackten Hunde, In: Einwärts/Auswärts. ars vivendi: Cadolsburg 1994.
Kindheit in der Nordstadt. In: Bergischer Almanach. Wuppertal 1994.
Damenbesuch. In: Wo wir uns finden. Bergisches Lesebuch. 1991.
Eine zufriedene, unaufdringliche Stadt. In: Wuppertaler Lesebuch. 1988.
Drei Entwürfe zu Dramen. In: Zeitstimmen. v.d. Linnepe: Hagen 1986.
Ich lebe in Wuppertal. In: Neues Rheinland. 1986.
Hoffnung auf morgen. In: Weihnachten. Türmer: Starnberger See 1984.
Der neue Chef. In: Menschen im Büro. dtv: München 1984.
Engelsflug. In: Karussell. Wuppertaler Hefte für Literatur: Wuppertal 1982.
Damenbesuch. Novelle. In: Komm süßer Tod. Kerle: Münster 1982.
BoIlmanns Monologe. In: Spiegelbild. Gronenberg: Gummersbach 1978.
Szenen aus "Reise der alten Männer". In: Sie schreiben zwischen Goch und Bonn. Hammer: Wuppertal 1975.
Essay. In: Moderne Dramaturgie. Diesterweg: Frankfurt a.M. 1974.
Abseits und immer vorbei. In: Ruhrtangente. NRW Jahrbuch 1972/1973. Opladen.
Aufrütteln. In: Ruhrpottbuch. Hammer: Wuppertal 1972.

Über Werk und Autor

Schauspielführer der Gegenwart. Kröner: Stuttgart 1990.
Autorenlexikon. Rowohlt: Reinbek 1984.
Kürschners Deutscher Literatur-Kalender.

Presseurteile

Es ist diese Vielstimmigkeit, diese Verschachtelung von ganz heterogenen Ebenen, welche diese späte Prosa zu einem originären literarischen Genre machen.
Von: Torsten Krug. Erschienen in: Die Beste Zeit, Ausg. 20, 2013.

was [...] Mühl auszeichnet: [...] sich nicht nur lustvoll und tatkräftig, sondern [...] auch geistreich mit der Gesellschaft auseinanderzusetzen und ihr durch spielerisch-ironisches Agieren den Spiegel vorzuhalten.
Rede: Katrina Schulz, Torsten Krug und Jürgen Reulecke: Karl Otto Mühl und die Romantische Ironie: "Das Erstaunen des denkenden Geistes über sich selbst". 21.02.2013. 

Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
(c) privat
Aktualisiert am
25.04.2016