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Bernd Kebelmann

Bürgerl. Name
Bernd Kebelmann
Jahrgang
1947
Geburtsort
Rüdersdorf bei Berlin
Wohnort
Berlin
Orte
Ruhrgebiet, Berlin-Brandenburg
Regionen
Westfalen komplett, Ruhrgebiet
Genres
Prosa, Lyrik, Funk, Bühne, Sachbuch, Sonstige, Anthologie
Telefon
 
privat
03303 - 596 114 3
mobil
0163 - 4701133

Email
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Web
www.berndkebelmann.de
www.lyrikbruecken.de
www.tastwege.de
www.lesetheater.de
www.literaturport.de

Vita

Geboren 1947 in Rüdersdorf bei Berlin. Abitur. Chemiestudium in Greifswald. 1971 bis 1983 Diplom-Chemiker im Forschung und Umweltschutz; fortschreitende Erblindung. Seit 1985 freischaffend tätig als Lyriker und Erzähler, Projekt- und Rundfunkautor. Der Autor ist verheiratet, lebte seit den 1980er Jahren bis 2010 in Waltrop bei Dortmund, seitdem wieder in Berlin. Er ist seit 1990 Mitglied im Schriftstellerverband Nordrhein-Westfalen (Ver.Di), seit 1998 Mitglied in der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge" in Minden/Westfalen,
seit 2008 Mitglied der Deutsch-polnischen Lyrikergruppe "QuadArt" in Gdansk/Reutlingen und seit 2013 Mitglied der Gesellschaft für Neue Literatur, Berlin.

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Auszeichnungen

2006 Förderpreis des Deutschen Blindenhilfswerks Duisburg für die Projektarbeit "Lyrikbrücken".
2001 Förderstipendium des Landes NRW für die Erzählung "Stummfilm für einen Freund, eine Tragikomödie im Dorfkinosaal". dahlemer Verlagsanstalt Berlin.
1995 Eintragung ind Goldene Buch der Stadt Krefeld, anlässlich der Projektausstellung "Tastwege" in den Räumen der Gemeinschaft Krefelder Künstler" (GKK).
1991 Nominierung zum Umweltpreis NRW/Brandenburg, ausgeschrieben durch die Landwirtschaftsministerien; preiswürdig war die Erzählung "Georg im Graben".

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Prosa

Lied vom Mangobaum; Sonny Thet, seine Musik, sein Leben. Ars pro memoria: Starachowice (Polen) 2016.
Störtebekers Fliege. Erotische Kurzprosa. Übersetzung: M. Ploszewska. Ars pro memoria: Starachowice (Polen) 2016.
Jesus in der Samariterstraße. 17 Erzählungen. dahlemer verlagsanstalt: Berlin 2014.
Hiddensee mon amour, eine doppelte Liebesgeschichte. BS-Verlag: Rostock 2011. (auch als E-Book).
Sonny Thet, mein musikalisches Doppelleben in Kambodscha und Deutschland. Szenische Biografie. Agenda: Münster 2009.
Stummfilm für einen Freund. Erzählung. Dahlemer Verlagsanstalt: Berlin 2001.
Insel wo Träume ankern. Liebesgedichte. Reisebericht und Träume. Altstadt: Rostock 1999.
Requiem für Gran Partita. Experimentelle Prosa. BONsai-typART: Berlin 1996.

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Lyrik

Im Zickzack der Zeit. 3 Gedichte mit Fotos; deutsch und polnisch. Übers. und Hrsg. von M. Ploszewska. ARS pro MEMORIA: Starachowice 2012.
Kleines Buch der Berührung. 30 Gedichte mit Fotos; deutsch und polnisch. Übers. und Hrsg. von M. Ploszewska. ARS pro MEMORIA: Starachowice 2011.
Glaub mir nicht, widersprich doch. 3 Gedichte mit Fotos; deutsch und polnisch. Übers. und Hrsg. von M. Ploszewska. ARS pro MEMORIA: Starachowice 2010.
Lyrikbrücken. Autor und Hrsg., gem. mit M. Ploszewska. Zehnsprachiges Lesebuch blinder europäischer Lyriker. dahlemer verlagsanstalt: Berlin 2009.
Berührung. 15 Gedichte, deutsch und polnisch. Japanische Bindung. Übers. von M. Ploszewska. Kronach Presse, Ingo Cesaro: Kronach 2008.
Taschenmäuse, tierische Metamorphosen. Erotische Kleinkunst (Fotos). dahlemer verlagsanstalt: Berlin 2008.
Auf dem Tastweg. Lyrik zum Kunst- und Literaturprojekt, s. d. dahlemer verlagsanstalt: Berlin 2007.
Ein-Stein. Gedichte. BONsai-typART: Berlin 1997.
Staub zu Einsteins Füßen. Gedichte. Ilsabe Ewald: Hamburg 1995 (in Blindenschrift, erweiterte Ausgabe).
Menschliche Landschaften. 100 Zentrierte Gedichte. BONsai-typART: Berlin 1993. (Ilsabe Ewald: Hamburg 1993, in Blindenschrift, auch Hörbuch).
Jazz. 3 Gedichte mit Grafiken von Ingo Duderstadt: Leipzig 1994.
Hommage à Caspar David Friedrich. 6 Gedichte mit Grafiken von Karl Heinz Heming. Horst Jansen: Viersen 1993.

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Funk

Hedwigs Geschäft mit dem Leben. Über die Widerstandskraft der Großmüttergeneration. Hörbild. WDR 3 Lebenszeichen: 2005.
Virginias Weihnacht. Gedanken einer amtsmüden Engeldarstellerin. Hörbild. WDR 3 Lebenszeichen: 2004.
Stilleben mit Kind und Vogel. Dedanken über Technik und Natur. Hörbild. WDR 3 Lebenszeichen: 2003.
Maulwürfe, Raben und Totentrompeten. Die tierisch ernsten Gesänmge des Günter Eich. Feature. NDR Kultur: 2003.
Ullas Briefe. Lebensbild einer Rügener Pastorentochter. Hörbild. WDR 3 Lebenszeichen: 2002.
Tastwege. Ein Exkurs über Hand und Haut. Feature. DeutschlandRadio Berlin: 2000, 2002, 2003.
Jerusalem, zwölf Uhr mittags. Showdown der Religionen. Hörbild. WDR 5 Diesseits von Eden: 2000
Im Lande der Kaledonier – Reiseerzählung von den Hebriden. BR Unterwegs: 1999.
Jesus in der Samariterstraße. Kurzgeschichte. WDR 5 Diesseits von Eden: 1997.
Das Fliegenspiel. Nachdenken über die Machbarkeit. WDR 3 Lebenszeichen: 1997.
Kohlenmann Alfred. Kurzgeschichte. Deutschlandradio Berlin: 1997.
Ein Maulwurf aus dem Oderbruch. Über Günter Eichs späte Prosa. Feature. Deutschlandfunk: 1996.
Das Adoptivkind. Else, leicht wie ein Vogel. Kurzgeschichten. Deutschlandradio Berlin: 1996.
Aus dem Schuhkarton. Erich Fried zu Besuch in der DDR. Interview mit I. Quaas. WDR 3: 1995.
Alpträume auf der Orgelbank. Ein blinder Organist, seine Musik und sein Schweigen. Hörspiel. WDR 3 Lebenszeichen: 1995.
Licht und Himmel, Wald und Strom. Erkundungen in Johannes Bobrowskis poetischer Landschaft. Gem. mit U. Grober. Feature. ORB, WDR 1994. (3 Wiederholungen 1997: ORB/SFB, NDR, SRG.)

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Bühne

Lied vom Mangobaum: Sonny Thet, seine Musik, sein Leben. Lesung mit Musik: Buchpremiere Berlin-Marzahn 2016.
Blindgänger. Vierte Dunkellesung mit Andreas Heuser, E-Violine (Dortmund). U: Union-Kinosaal: Memmingen/Allgäu 2012. Auch Stolberg/Sachsen.
Sonny Thet – mein musikalisches Doppelleben in Kambodscha und Deutschland. Szenische Lesung nach dem Buch des Autors. U: Kunstforum Halle/Sachsen. Cello, kambodschanische Volksinstrumente: Sonny Thet. Weitere: Weißenfels, Cranach-Stiftung: Wittenberg: 2010.
Inseln des schönen Scheins - 10 Jahre friedliche Revolution. Cello: Sonny Thet. U: Cranach-Stiftung Wittenberg: 2009.
Warum schmeckt Rost nach Blut? Performance zur Stahlskulpturenausstellung Hamburg, St. Jakobi. Andreas Heuser, E-Violine. Dortmund 2008.
Wind, Sand und keine Sterne. Dritte Dunkellesung mit Andreas Heuser, E-Violine (Dortmund). U: Bremen, Universum-Science-Center. Weitere: Berlin-Steglitz, Hamburg, Vlotho, Essen, Braunschweig 2004.
Blindgänger. Zweite Dunkellesung mit Frank Gratkowski, Saxophon (Köln) und Dieter Manderscheid, Bass (Düsseldorf). U: Berlin, Kinosaal im Martin Gropius Bau. Katakomben-Theater Essen 2002. (weitere 2007).
New Jazz Festival Moers: Moderation und Lesung mit der japanischen Band SHIBUSASHIRAZU. 2002.
Dark Music. Moderation und Lesung im Dunkelzelt; Jazzmusiker aus aller Welt, u. a. Frank Gratkowski, Saxophon (Köln), Dieter Manderscheid, Bass (Düsseldorf ). New Jazz Festival Moers/NR 2001-2003.
Blindflug und blauer Mond – doppeltes Solo für Stimme und Cello. Zwei Künstlerbiografien. Cello: Sonny Thet, U: Schwartzsche Villa: Berlin-Steglitz 2001. Weitere: Quedlinburg 2016.
Stummfilm für einen Freund. Szenische Lesung nach dem Buch des Autors. Cello: Sonny Thet. U: Societaets-Theater: Dresden 2001. Weitere: Berlin-Steglitz 2015.
Der Traum vom Labyrinth zu Babel – ein J. L. Borges Abend. Cello: Sonny Thet. U: Schwartzsche Villa, Berlin-Steglitz; weitere mit Andreas Heuser, Gitarre (Dortmund) und Kazim Calisgan.  Kulturfabrik Vlotho 2000. (weitere: Saz (Essen) 2007; Katakomben-Theater Essen 2008).
Sprache als innere Landschaft. Szenische Dunkellesung nach Gedichten des Autors (als Sprecher). Cello: Sonny Thet. U: Kulturzentrum Schöneweide: Berlin 1999. (Zahlreiche weitere Auftritte in ganz Deutschland).
Text, Musik und Fotografie. Zwei Performances nach Texten des Autors mit Thomas Strenge, Fotografie (Dortmund), und dem Saxtrotett (Marl): Tina Köhn Reimann (Trompete). 1998.
P1: "Wasser - lebendiges Element". Claudius Reimann, Bernd Westhoff, Dominique Bokor (Saxophon). U: Schiffshebewerk Datteln. P2: "Turbosound und Textlandschaften". Industriemuseum Engelskirchen.
Requiem für Gran Partita. (heute: "Mozart-Serenade - ostdeutsches Requiem um Liebe, Verrat und Tod"). Szenische Lesung nach dem Buch des Autors (als Sprecher) mit Sonny Thet am Cello. U:  Theater unterm Dach: Berlin-Prenzlauer Berg 1996. (Weitere: Studio Stadttheater Dortmund 1997, Schwartzsche Villa Berlin-Steglitz 2006, Lichtburgforum, Berlin-gesundbrunnen 2011, Vechta 2014, Augsburg 2015).
Lyrik als Licht im Dunkeln. Später: "Sprache als innere Landschaft". Lyrik-Dunkellesung mit verschiedenen Musikern im gesamten deutschsprachigen Raum 1996 - 1998.
Oratorium zur "Offenbarung". Teiluraufführung: "die Frau und der Drache". Komponist Hans Kemper, Orgel, Gerhard Blum, Chor der Lutherkirche Datteln. U: Ev. Luther-Kirche: Datteln 1995.
Der Stechlin. Vertonung des Langgedichts für Sopran, Klavier und Cello. Komponist: Burghard Söll, Leyden/NL. Uraufführung: Rathaussaal: Waltrop. Weitere: Köln und Benzheim. Ausstrahlung im NL-Rundfunk 1994.
Menschliche Landschaften. Lyrik-Dunkellesung. Musik: René Aguiga, Klavier (Datteln). U. Studio der Stadt- und Landesbibliothek: Dortmund 1994.
Viadrina - ein Günter Eich Spezial.  Ausstellung: Matthias Steier, Eisenhüttenstadt. Texte und Moderation vom Autor. Musik: Saxtrotett (Marl) 1994.
Lyrikbrücken. Erste Projekt-Dunkellesung (siehe Projekte): Pilar Baumeister (spanisch), Svend Pedersen (dänisch), der Autor (deutsch). U: verdunkeltes Studio der Stadt- und Landesbibliothek: Dortmund 1993.
Von Menschen, Musikern und Maschinen – ein Arthur – Honegger – Abend. Autor: Texte, Moderation. H. Corting: Cello (Dortmund). Gerhard Blum: Klavier (Datteln). U: Herrmann – Grochtmann – Museum Datteln 1993.
Das Blattwerk ist getan. Lieder nach Gedichten des Autors. Komposition und Klavier. Gerhard Blum: Klavier, Arrang. Martina Erzner: Sopran. Stefan Kulik: Tenor. Simone Hirsch: Querflöte; U: Stadthalle Datteln 1992.
Die neuen Bremer Stadtmusikanten. Singspiel für Kinder und Erwachsene. Musik: Gerhard Blum. 1991 (Aufführung 1992: Hafenfest Datteln; weitere in Bremen. Übersetzung ins Prignitzer Platt: Gottfried Winter, Bad Wilsnack. Veröff. Im Gehlhoff-Jahrbuch, Hinstorff Verlag: Rostock 2007.)
Das Wort Mensch - ein Johannes Bobrowski Abend. Datteln. Musik: Gerhard Blum, Klavier. 1991.

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Sonstige Medien

Lyrikbrücken. Dreisprachige Hörbücher mit Musik (Live-Mitschnitte von einstündigen Dunkellesungen in Deutschland, Polen, Finnland). Autor und Hrsg. dahlemer verlagsanstalt: Berlin. 2005/2006/2009.
Hiddensee. Hörbuch. Komposition und Klavier: Gerhard Blum. Deutsche Blindenhörbücherei Marburg 1994.

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Anthologie

Auswahl:
Sprachhaut. Gedicht. In: "Stimmenwechsel". Hrsg. Literaturbüro Ruhr Gladbeck. Kulturhauptstadt ruhrgebiet: Essen 2010.
Lyrik und Prosa in Anthologien der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge", Minden: "Der Jaguar im Spiegel", Pop-Verlag: Ludwigsburg; "Strandgut", Himmerod-Drucke, Himmerod-Eifel; "Ein Fenster bis zum Horizont", Art&Science: St. Wolfgang/Österreich 2009, 2010, 2011.
Kairo. Der Blinde im Basar. In der Al-Ashar-Moschee. In: "Schreiben in der Metropole Ruhr". Hrsg. Lieselotte und Walter Rauner Stiftung (Stadt Bochum). Klartext: Essen 2009.
Ideen zur Strategie eines eigenwilligen Lebens; Behinderte und ihre Rolle als Gesellschaftspartner. Essay. In: "Zeitschrift der Heilpädagogen", "Sozialmagazin", "Horus", "Retina aktuell" (Internetzeitschrift) 2003-2004.
Performance als Lebenskunst. Körperbewusstsein in der Augenscheingesellschaft. Essay. In: Der (Im)perfekte Mensch. Hrsg. Deutsches Hygiene Museum Dresden. Böhlau: Köln 2003.
Silicon beach. Prosagedicht. In: Almanach für Kunst und Literatur "Common sense". 10. Jg. Edition Augenweide: Dobis/Bernburg 1998.
Buridans Esel im Umweltschutz. In: Universitas 7-1996. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft: Stuttgart 1996.
Schweigen am 'Fries der Lauschenden'. Meditation zu Ernst Barlachs Holzrelief. In: Evangelische Aspekte, 5. Jahrgang, August 1995.
Begreifbare Kunst in Brandenburg; Evangelischer Kunstdienst, die Ausstellung "Plastik zum Begreifen beim Dom zu Brandenburg", Erz. in "Kirchen im märkischen Sand". Evangelische Verlagsanstalt: Leipzig 1992.

außerdem:
2006 ff: Gedichte in der poln. Anthologie "Dichter ohne Grenzen" (intern. Lyrikertreffen in Polanica sdroj/Gratz).
2005 ff: Texte in den deutsch-polnischen Zeitschriften "Zarys", Darmstadt, sowie ARS pro MEMORIA, Starachowice.
2005 ff: Gedichte in Anthologien des Verlags am Eschbach (Schwabenverlag).
2005 ff: Haiku zu versch. Themen in der Kranach Presse Kronach (Ingo Cesaro): Kronach.
1985 ff: Erzählungen und Kurzprosa in Jahrbüchern des DBSV (Deutscher Blinden- und Sehbehinderten-Verband): "Die Brücke", "Jahrbuch für Blindenfreunde", "Weitersehen"; DZB Leipzig.

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Herausgeberschaften

Lyrikbrücken. Zehnsprachiges Lesebuch blinder europäischer Lyriker. dahlemer verlagsanstalt: Berlin 2009.
Strandgut. Anthologie der Europäischen Autorenvereinigung Die Kogge. Himmerod-Drucke: Himmerod/Eifel 2009.

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Sonstige Veröffentlichungen

Kataloge
Tastwege u. a. Texte im gleichnamigen Katalog zur Projekt-Ausstellung im Kunst-Spektrum der Gemeinschaft Krefelder Künstler (GKK), Krefeld 1995.
Skulptur im Dunkeln. Buch zur zweifachen Tastwege-Ausstellung 1993 und 1994 im Duisburger Wilhelm-Lehmbruck-Museum; Gastautoren: Ellen Widmaier, Thomas Kade (Dortmund); Elke Oertgen-Twiehaus, Chinmayo (Duisburg); veröff: Gilles & Franke: Duisburg 1994.
Kunst für Hand und Kopf – Texte zur Bildhauerkunst. In: Hände, die sehen können. Katalog zur Plastik- und Skulpturenausstellung, Kaiser-Wilhelm- Gedächtniskirche, Berlin 1989.

Projekte
2005, 2006, 2009: "Lyrikbrücken", Dunkellesungen mit Musik zum europaweiten Leseprojekt blinder Lyriker, Lesereisen durch Deutschland, Polen und Finnland, 2009: Buchmesse Leipzig, zwölf Dunkellesungen in neun europäischen Sprachen, Herausgabe des zehnsprachigen Lesebuchs in der dahlemer verlagsanstalt Berlin.
2000 - 2003: New Jazz Festival Moers. Dunkelkonzerte mit Musikern aus aller Welt und mit Lesung.
2000/01: Mitarbeit an der Ausstellung "Der (im)perfekte Mensch", Deutsches Hygiene Museum Dresden; Juli 01: Mitarbeit an der kulturwissenschaftlichen Tagung hierzu.
Seit 1995: szenische Lesungen in Zusammenarbeit mit dem Solocellisten Sonny Thet: Blindflug und blauer Mond – doppeltes Solo für Stimme und Cello; Der Traum vom Labyrinth zu Babel – ein Jorge-Luis-Borges-Programm; Mozart Serenade – ein ostdeutsches Requiem um Liebe, Verrat und Tod; Sprache als innere Landschaft – Dunkellesung mit monochromer Musik; Stummfilm für einen Freund – Tragikomödie im Dorfkinosaal.
1993 ff: "Lyrikbrücken" – mehrsprachige Dunkellesungen mit Texten blinder europäischer Lyriker. Bisherige Zusammenarbeit von dänischen, ungarischen, spanischen, flämischen, polnischen, tschechischen und deutschen Autoren bei Lesungen in Berlin, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Kiel, Koblenz, Mainz und Weimar.
1992 ff: "Tastwege" – ein interaktives Projekt zwischen Bildhauerkunst und Literatur: Kunstausstellung im völlig verdunkelten Raum, taktiles Begreifen von Skulpturen, Plastiken und Objektkunst, museumspädagogische Arbeit mit Besuchergruppen, Abschlußprogramm mit Lesung von Übersetzungen der Formensprache in Literatur. Tastwege-Ausstellungen fanden bislang in folgenden Städten statt: Berlin, Datteln, Dortmund, Dresden, Duisburg, Haltern, Hamburg, Kiel, Krefeld, Mönchengladbach, München, Neumünster, Salzburg, Soest. An den Ausstellungen nahmen bisher 15 Gastautoren teil, die meisten davon aus Nordrhein-Westfalen.

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Über Werk und Autor

2016: Interview mit B. Kebelmann über Bücher und Arbeitspläne in der Studentenzeitschrift der Universität Bonn "Zugetextet".
2015: Rezension zu Buch und Projekt "lyrikbrücken" des autors in der Bonner Studentenzeitschrift "Zugetextet".
2010: Auf dem Tastweg. Ein Gespräch mit dem Waltroper Schriftsteller Bernd Kebelmann über blinde Dichter und musikalische Grenzgänger. Waltroper Woche:  5/2010.
2005 ff: sozialpädagogische Diplomarbeiten befassen sich mit der Arbeit des Autors.
Bernd Kebelmann. Porträt. In: Aktion Sorgenkind-Magazin (heute: Aktion Mensch) 4/1999.
Bernd Kebelmann. In: Büroklammer, Westf. Literaturbüro in Unna e.V., 27/1992.

Lexikoneinträge:
Westfälisches Autorenlexikon. Hrsg. von Walter Gödden, Iris Nölle-Hornkamp. Bd. 4: 1900 bis 1950. Paderborn 2002.
1998 ff: Kürschners deutscher Literaturkalender. Hrsg. von W. Schuder. Berlin, New York.
Gisela Schwarze: Westfälisches Autorenverzeichnis. Münster 1993.

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Quellenangaben
Autorenauskunft, Lexikon
Sonstige Quellen

Westfälisches Autorenlexikon. Bd. 4: 1900 bis 1950. Verlag Ferdinand Schöningh: Paderborn 2002

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Aktualisiert am
19.07.2016

 

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