Züll, Andreas

Andreas Züll

Bürgerl. Name
Andreas Züll
Jahrgang
1984
Geburtsort
Schleiden/Eifel
Wohnort
Steinfeld/Nordeifel, zeitweise Trier
Orte
Kreis Euskirchen, Trier
Regionen
Rheinland komplett, Regio Aachen
Genres
Prosa, Lyrik, Bühne, Sonstige
Kontaktadresse
Norbertstr. 19, 53925 Kall-Steinfeld/Eifel, Deutschland
Email
eifeldichter@gmx.de
Web
www.facebook.com/AndreasZuellsAutorenseite
Vita

Geboren 1984 in Schleiden. 2001 Beginn einer kaufmännischen Ausbildung. 2002 Eintritt in den Freien Deutschen Autorenverband (FDA), Wahl in den Landesvorstand NRW. 2004 Erfolgreicher Ausbildungsabschluss, Wahl zum FDA-Vorsitzenden in NRW. 2005 Abendgymnasium, Teilnahme an einem Projekt zur Begabtenförderung an der Bonner Uni. 2006 Wahl in das FDA-Bundespräsidium. 2007 Eintritt in den Bundesverband junger Autorinnen und Autoren (BVjA), Eintritt in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD). 2008 Abitur am Abendgymnasium Euskirchen, Übersetzung ins Kroatische von Zdravko Luburić, Ende der ersten Amtszeit als FDA-Vorsitzender in NRW, Wiederwahl, Studium an der Universität Trier (Deutsch, Geschichte). 2009 Eintritt in die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), auf persönlichen Wunsch hin Ausschied aus dem FDA-Landesvorsitz und dem FDA-Bundespräsidium. 2009 Wahl in den Schul- und Kulturausschuss der Gemeinde Kall. 2011 Bachelorarbeit "Zur Kirchenkritik in Heinrich Bölls 'Ansichten eines Clowns'". 2015 Masterarbeit "Die Manderscheider Herrschaft im Reformationszeitalter – Ein Beispiel für Religion und Politik in frühneuzeitlichen Kleinstaaten im Alten Reich", Abschluss mit dem Master of Education und dem Master of Arts.

Auszeichnungen

2007 Auszeichnung beim Concorso Internazionale di Poesia in Benevento/Italien
2001 Schriftstellerdiplom der Cornelia-Goethe-Akademie Frankfurt/Main

Prosa

Die verlorene Ehre der Lena Y. Roman. Monsenstein und Vannerdaat: Münster 2007.
Flügelschläge. Roman. Karisma: Buchholz 2004.
Geschichten von Leben + Tod auf dem Asphalt. Kurzprosa. KARISMA: Buchholz 2002.

Lyrik

Diotima. Liebesgedichte aus zehn Jahren. Monsenstein und Vannerdaat: Münster 2010.
von licht und schattenwelten. Monsenstein und Vannerdaat: Münster 2007.
Von A bis Z. Karisma: Buchholz 2003.
Mein lyrisches Tagebuch. Karisma: Buchholz 2002.
Kneipenpoesie. Karisma: Buchholz 2001.

Bühne

Judenkind. Ein deutsches Schauspiel in drei Akten. Shaker: Aachen 2012.

Anthologie

Aufsätze:
Eines gewaltsamen Todes starb... Bemerkenswerte Todesfälle im alten Steinfelder Sterbebuch 1682-1756. In: Jahrbuch des Kreises Euskirchen 2016.
Zur Ehre Gottes und zum Frommen aller Wolseiffene". Zum 380. Jubiläum der Wollseifener Rochuskirche 1635-2015. In: Jahrbuch des Kreises Euskirchen 2015.
Zur Geschichte der Familie Döhler in den Eifeldörfern Wollseifen und Dreiborn. In: Mitteilungen der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde 47/3/2015.
Gefallene, Vermisste und Zivilopfer aus Dorf und Pfarrei Wollseifen in beiden Weltkriegen einschließlich der in Wollseifen verstorbenen Soldaten und Evakuierten. In: Jahrbuch 2014 der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V (=Veröffentlichungen der WGfF Bd. 291). Hrsg. von Karl G. Oehms. Köln/Trier 2014.
Zur Geschichte der Familie Sistig im ehemaligen Dorf Wollseifen in der Nordeifel. In: Mitteilungen der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde 46/3/2013.
Über die Geschichte der Familie Züll in der Eifel. In: Mitteilungen der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde 45/4/2011.
Dem stillen Giganten zum 70. Geburtstag. In. Festschrift für Detlef Gojowy. Musikwissenschaftler, Essayist, Schriftsteller. Freund, Vertrauter, Kollege. Zum 70. Geburtstag am 7. Oktober 2004. Hrsg. von Axel Gojowy. Bad Honnef 2004.

Kurzgeschichten:
Lea oder: Was soll ich tun mit meinem Glück? In: Literamus Trier. Hrsg. von Hans Greis und Erwin Otto. Bd. 42/2015. Wissenschaftlicher Verlag Trier: Trier 2015.
Golgatha oder: Wehlers Passion. In: Literamus Trier. Hrsg. von Hans Greis und Erwin Otto. Bd. 41/2014. Wissenschaftlicher Verlag Trier: Trier 2014.
Die rote Mütze. In: Mehrstimmig. Anthologie des Landesverbandes NRW im Freien Deutschen Autorenverband anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Hrsg. von Detlef Gojowy. Pandion: Simmern 2003.

Lyrik:
eleison! In: Leuchtende Weihnachten 3 … frecher die Federn nie schrieben. Hrsg. von Leuchtfeder. Edition Paashaas: Hattingen 2015.
Literamus Trier, Band 40. Literarisch-Musische Gesellschaft: Trier 2013.
Literamus Trier, Band 39. Literarisch-Musische Gesellschaft: Trier 2012.
fortschritte. In: Dulzinea 13. Zeitschrift für Wort & Bild: Baienfurt 2009.
Frankfurter Bibliothek des zeitgenössischen Gedichts von 2002 bis 2006.
Regelmäßig Gedichte für "Junge Zeiten" im Kölner Stadtanzeiger. Bis 2005.
Frankfurter literarischer Lustgarten. Brentano-Gesellschaft: Frankfurt/M. 2003.
Mein letzter Gang, Psalm 1945. Literamus Trier. Hrsg. von Hans Greis und Erwin Otto. Bd. 24/2003. Wissenschaftlicher Verlag Trier: Trier 2003..
Literamus Trier Band 24. Literarisch-Musische Gesellschaft: Trier 2003.
Mehrstimmig. Pandion: Simmern 2004.
Nationalatlas Arkadiens - Dichterhandschriften. Brentano-Gesellschaft: Frankfurt/M 2003.
Frankfurter Bibliothek. Weihnachten. Brentano-Gesellschaft: Frankfurt/M 2002.
Frankfurter Bibliothek. Kindheit im Gedicht. Brentano-Gesellschaft: Frankfurt/M 2001.

Herausgeberschaften

SCHREIBWERKstattLITERATUR. Geschichten, Gedichte und Ideen aus der Nettersheimer Schreibwerkstatt. Gem. mit Georg Miesen. Shaker: Aachen 2012.
Was ist eigentlich Zümiesmus?. Lyrik und Prosa. Gem. mit Elza Czarnowski und Georg Miesen. Karisma: Buchholz 2004.

Sonstige Veröffentlichungen

Čarolija pera. Ni najmanje. Zaborav. Ni u kojoj relaciji. Između vrata i udice. Neprestano svjetlo postoji u tamnoj noći. In: Riječ. Časopis za književnost i kulturu 4/2007. Gedichte übertragen ins Kroatische von Zdravko Luburić. Bosnien-Herzegowina 2007.

Presseurteile

Zu: Judenkind:

Züll schafft mit seiner Erzählweise ein Gefühl für die Zeit des Geschehens, gibt die Möglichkeit sich in jeden einzelnen Charakter hineinzuversetzen, formt präzise Bilder und baut eine unvergleichliche Spannung auf.
Von: Jana Engels. Erschienen in: Leuchtfeder, 02.04.2013.

Mit in die Handlung eingeschobenen Traumsequenzen bricht Züll die scheinbare Einordnung von Gut und Böse und relativiert die Frage nach der Schuld [...].
Von: Stephan Everling. Erschienen in: Kölner Stadtanzeiger, 30./31.03.2013.

Spannend und fesselnd erzählt Andreas Züll (28) die Geschichte [...]. Ohne erhobenen Zeigefinger versucht er, den Bogen zwischen Schauspiel und Aufklärung zu spannen.
Von: Lasse Paulus. Erschienen in: Kölnische Rundschau, 24.01.2013.

Bis dahin klingt alles fast schon nach einer Genreszene aus dem Dritten Reich [...]. Doch Züll ist perfide. Seine Geschichte ist nur auf den ersten Blick als affirmativ zu lesen.
Von: Michael Thalken. Erschienen in: EPA (Eifeler Presse Agentur), 10.01.2013.

Zu: Diotima:

Wer solche Gedichte schreibt, muss über einen großen Gefühlsreichtum verfügen. Züll weiß diesen in Worte umzusetzen, die jeden anrühren müssen, der die Liebe in all ihren Facetten erlebt hat.
Von: Irene Langer. Erschienen in: Kölnische Rundschau, 12.08.2010.

Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
(c) Roman Hövel
Aktualisiert am
04.05.2016