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Dr. Brigitte Regler-Bellinger

Bürgerl. Name
Dr. Brigitte Regler-Bellinger
Alias 1
Christian Detzner
Jahrgang
1935
Geburtsort
Augsburg
Wohnort
Bonn
Orte
Münster, Bonn
Regionen
Rheinland komplett, Westfalen komplett, Münsterland, Rheinschiene
Genres
Lyrik, Sachbuch, Herausgeberschaften, Frauenliteratur, Anthologie

Email
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Web
www.brigitte-regler.de

Vita

Geboren am 12. Februar 1935 in Augsburg als Tochter eines Mathematikprofessors am Augsburger Polytechnikum, zu deren Vorfahren mütterlicherseits der Reise- und Abenteuerschriftsteller Dr. Kurt Faber (1880-1929) sowie der Afrikaforscher und Schriftsteller Dr. h. c. Hermann Detzner (1882-1970) gehören. Sie machte im Juli 1954 das Abitur in Garmisch-Partenkirchen und studierte ab dem Wintersemester 1954/55 Germanistik, Romanistik und Geschichte sowie Kunst- und Musikwissenschaft an den Universitäten in München, Dijon und Paris. Nach dem ersten Staatsexamen für Französisch und Geschichte war sie Studienreferendarin am Wittelsbacher Gymnasium in München und am Gymnasium in Tegernsee. 1962 legte sie das zweite Staatsexamen für das Lehramt an Höheren Schulen ab. Zwecks angestrebter Promotion wurde sie vom Staatsdienst beurlaubt und setzte ihre Studien in Paris und München fort. Aufgrund ihrer Dissertation über den seinerzeit in Paris lebenden französischen Schriftsteller und Maler Henri Michaux (1899-1984) wurde sie im Dezember 1964 an der Universität München zum Dr. phil. promoviert. Von 1965 bis 1972 arbeitete sie als Verlagslektorin und zugleich als Herausgeberin kunstgeschichtlicher Sachbücher im Buch- und Kunstverlag Ettal. Dann zog sie als freischaffende Autorin und Herausgeberin von Bayern nach Nordrhein-Westfalen und lebte hier von 1972 bis 2000 in Münster, wo u. a. ihre bekannten kultur- und musikgeschichtlichen Sachbücher entstanden. Während dieser Jahre unternahm sie zahlreiche Reisen innerhalb Europas, nach Afrika und bis nach Asien. Die Begegnung mit fremden Kulturen vertiefte ihre früheren kultur- und musikethnologischen Kenntnisse. Aus ihrem Engagement in der Frauenbewegung entstanden feministische Beiträge für Lexika, Sammelwerke und Zeitschriften. Hier haben auch ihre bisher weithin unveröffentlichten lyrischen Texte ihre Wurzeln. Seit dem Jahr 2000 lebt und arbeitet sie in Bonn am Rhein, wo sie u. a. ein umfangreiches Werk über bedeutende Persönlichkeiten der Stadt München, eine Monographie über den Schriftsteller Edgar Steiger und einen Lyrikband verfasst hat.

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Lyrik

HAIKU. Annäherungen an ein japanisches Kurzgedicht. BoD: Norderstedt 2007.

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Sachbuch

Literaturwissenschaft:
Eduard Mörike in Egelshofen / Kreuzlingen (1851). In: Das DelphinBuch 10. Konstanzer Beiträge zu Geschichte und Gegenwart NF. Hrsg. von Delphin-Kreis. Labhard Medien: Konstanz 2010.
Edgar Steiger 1858-1919. Leben und Werk des deutsch-schweizerischen Schriftstellers. BoD: Norderstedt 2004.

Kunstgeschichte:
Walter Habdank (1930-2001). Maler und Grafiker. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon Bd. 34. Bautz: Nordhausen 2013.
Kind. Buch-Kunstverlag Ettal: Ettal 1970.
Email (unter Pseudonym: Christian Detzner). Buch-Kunstverlag Ettal: Ettal 1968.
Reuther. Buch-Kunstverlag Ettal: Ettal 1967.
Putten. Buch-Kunstverlag Ettal: Ettal 1966 (2. Aufl. 1986).
Ikonen. Buch-Kunstverlag Ettal: Ettal 1966 (2. Aufl. 1985).

Kulturgeschichte:
Schwabings Ainmillerstrasse und ihre bedeutendsten Anwohner. Ein repräsentatives Beispiel der Münchner Stadtgeschichte von 1888 bis heute. BoD: Norderstedt 2003 (2. Aufl. 2012).
Knaurs Kulturführer in Farbe. München. Hrsg. von Marianne Mehling (Autoren: Marianne Mehling, Brigitte Regler-Bellinger, Tamara Trautner). Droemer Knaur: München 1991.
Knaurs Kulturführer in Farbe. Spanien. Hrsg. von Franz N. Mehling. Droemer Knaur: München, Zürich 1981 (6. Aufl. 1986, Neubearb. 1992).
Knaurs Kulturführer in Farbe. Italien. Droemer Knaur: München, Zürich 1978 (9. Aufl. 1987, Neubearb. 1993).

Musikgeschichte:
Kinder- und Jugendmusiktheater. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG), Bd. 5. 2. neubearbeitete Ausgabe. Bärenreiter: Kassel 1996.
Wieviel Oper fürs Kind? Repertoire-Oper oder Kinderoper eine musikästhetische Alternativfrage? In: Die Deutsche Bühne. Das Theatermagazin 12/1996.
Internationales Musiktheater für Kinder und Jugendliche: Musikführer und Dokumentation zu 900 Opern, Operetten, Singspielen und Musicals sowie vielen anderen Formen. Haag und Herchen: Frankfurt/M 1990.
Knaurs Großer Opernführer. Droemer Knaur: München 1983 (12. Aufl. 1995).

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Anthologie

Die Himmelsherrin bin ich: Gebete und Hymnen an Göttinnen aus allen Kulturkreisen der Erde von frühgeschichtlicher Zeit bis zur Gegenwart. Meussling: Bonn 1993 (2. Auflage 1995).
Anrufe. Eine Spruchfolge. Buch-Kunstverlag Ettal: Ettal 1971.


Frauenliteratur:

"Kommt, erscheinet, wir flehen euch an!" Weibliche Spiritualität in Religionen der griechisch-römischen Antike: Feste, Riten und Gebete als Modelle für ein neues Christentum? In: Fenster zum Göttlichen. Weibliche Spiritualität in den Weltreligionen. Hrsg. von Sung-Hee Lee-Linke. Neukirchener: Neukirchen-Vluyn 1997.
Theiai Didaskaloi. Die Musen als Vermittlerinnen von Bildung in der griechischen Antike. In: Didaskalos. Studien zum Lehramt in Universität, Schule und Religion. Festschrift für Gerhard J. Bellinger zum 65. Geburtstag. Hrsg. von Hermann Horn. projekt: Dortmund 1996.
Das Weiberlexikon. Hrsg. von Florence Hervé. PapyRossa: Köln 1994.
Kleines Lexikon der Göttinnen. In: Wir Frauen 1988. Pahl-Rugenstein: Köln 1987.
Kleines Weiberlexikon. Von Abenteurerin bis Zyklus. Hrsg. von Florence Hervé u. a. Weltkreis: Dortmund 1985.
Kleines Lexikon der Komponistinnen. In: Wir Frauen 1985. Pahl-Rugenstein: Köln 1984.
Krieg. Darstellungen von fünf Malerinnen. In: Feministische Studien. Beltz: Weinheim 2/1984.
Missverständnisse, Friedens-Willen. In: Schreiben-Frauen-Literaturzeitung. Nr. 21. Bremen 1982.
Friedenspreis an Astrid Lindgren warum ohne Kinder?. In: Unsere Jugend. Zeitschrift für Jugendhilfe in Praxis und Wissenschaft. 30. Jg., 1978.

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Herausgeberschaften

Feministische Studien. Beltz: Weinheim 1/1982 bis 3/1984.
ettaler imago reihe. Buch-Kunstverlag Ettal: Ettal 1966-1970 (13 Bände).
Ettaler Glückwunschhefte. 7 Hefte. Buch-Kunstverlag Ettal: Ettal. o.J.

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Sonstige Veröffentlichungen

Wie ich wurde was ich bin. Begegnungen auf meinem Lebensweg. Autobiografie. BoD: Norderstedt 2017.


Übersetzung aus dem Französischen ins Deutsche:

Knaurs Kulturführer in Farbe. Frankreich. Über 800 farbige Fotos und Skizzen sowie 20 Seiten Karten. Droemer Knaur: München, Zürich 1979 (10. Aufl. 1986, Neubearb. 1993).
Formen der Aggressivität bei Henri Michaux. München 1965 (München, Philosophische Fakultät, Diss. vom 17.12.1964).

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Über Werk und Autor

Lexikoneinträge:
Westfälisches Autorenlexikon. Hrsg. von Walter Gödden, Iris Nölle-Hornkamp. Bd. 4: 1900 bis 1950. Schöningh: Paderborn 2002.
Wer ist wer? Das deutsche Who`s who. The German Who`s Who. Le Who´s Who Allemand. Begründet von Walter Habel. Schmidt Römhild: Lübeck Vom Bd. 21 (1981) bis heute Bd. 50 (2011/12).

Internet:
Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: Literatur von und über Brigitte Regler-Bellinger: www.portal.dnb.de/opac.htm
Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren 1750 bis 1950: www.lwl.org/literaturkommission/alex/
Literaturportal Westfalen: www.literaturportal-westfalen.de/
Wikipedia: www.wikipedia.de

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Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche, Lexikon
Sonstige Quellen

Westfälisches Autorenlexikon. Bd. 4: 1900 bis 1950. Schöningh: Paderborn 2002.

Bildquelle
(c) Brigitte Regler-Bellinger 2005
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Aktualisiert am
07.08.2017

 

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