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Florence Hervé

Bürgerl. Name
Florence Hervé
Jahrgang
1944
Geburtsort
Paris
Wohnort
Düsseldorf
Orte
Finistère und Rheinland
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene
Genres
Sachbuch, Sonstige

Kontaktadresse
Platanenstr. 13
40233 Düsseldorf
Deutschland

Telefon
 
privat
0211-678256

Email
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Web
www.florence-herve.com

Vita

Geboren am 17. April 1944 im Pariser Vorort Boulogne-sur-Seine und aufgewachsen in Ville d'Avray. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik in Bonn, Heidelberg und Paris. 1963 erhielt sie am Dolmetscher-Institut Heidelberg ihr Übersetzerin-Diplom und 1972 in Paris das Diplom Mémoire de Maîtrise. 1976 hat sie in Paris promoviert. Seit 1969 arbeitet Hervé freiberuflich als Journalistin für deutsche und französische Zeitungen, seit 1993 auch für den Rundfunk und als Wissenschaftlerin (Lehrbeauftragte an mehreren Universitäten in den 80er und 90er Jahren, seit 1977 VHS-Dozentin). Neben Sachbüchern schreibt sie auch literarische Reportagen. Seit 1979 ist sie Redakteurin des Kalenders WIR FRAUEN (Papyrossa Verlag Köln) und, seit 1982, der Zeitschrift WIR FRAUEN. Seit 1969 engagiert sich die Autorin in der deutschen Frauenbewegung (Mitbegründerin des Arbeitskreis Emanzipation Bonn 1969 und der Demokratischen Fraueninitiative 1976), seit 1975 in der europäischen und internationalen Frauenbewegung, von 1994 bis 2002 in der Leitung der Internationalen Demokratischen Frauenföderation, von 1996 bis 2004 in der Fraueninitiative "Freiheit für Leyla Zana". Florence Hervé hat zwei erwachsene Töchter. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf und im Finistère.

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Auszeichnungen

2014 Zuerkennung des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Annahme verweigert.
2011 Clara-Zetkin-Frauenpreis der LINKEN
2007 Mention spéciale du Grand prix du Salon du Livre de la Montagne de Passy 2007 (für: Femmes et Montagnes 2006)
2004 Literaturbüro Nordrhein-Westfalen – Autorin des Monats
1997 Johnson & Johnson-Preis "Frauen fördern Frauen" in der Sparte Journalistin

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Funk

In Auswahl:
101 Jahre Simone de Beauvoir. 60 Jahre das andere Geschlecht. Interview mit Florence Hervé. Frauenradio Linz: 2009.
Sehnsucht nach den Bergen. Gespräch mit Florence Hervé. rbb-Kulturradio: 21.12.2008.
La première. Interview sur Femmes et Montagnes. RSR Radio suisse romande: 03.04.2007.
Meeresspiegelungen. Frauen und das Meer. SR-Kultur: 07.05.2004.
Widerständig im Elsass. Zur Résistance der Frauen. SR2 Kultur: 12.07.2001.
Musik in der Welt. Sanfte Harfenklänge, starke Frauenstimmern. Musikerinnen in der Bretagne. HR 2: 21.04.2001.
EnBivocal, Hannovre. Journée du 8 mars. Moderation: Jacqueline Sword. 03.03.2001.
Elsa Triolet, eine verkannte Schriftstellerin. SR 2 Kultur: 15.06.2000.
Die Gestapo reingelegt. Lucie Aubrac, ein Leben für die Freiheit. Feature. MDR: 15.09.1999.
Musik der Welt. Kleine Insel, Große Klänge. Mahorais Musik. HR 2: 01.07.1999.
Simone de Beauvoir. Das andere Geschlecht. WDR3, Kritisches Tagebuch: 11.03.1999.

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Sachbuch

Wasserfrauen. Mit Fotografien von Thomas A. Schmidt. AvivA: Berlin 2017.
Natzweiler-Struthof: Ein deutsches Konzentrationslager in Frankreich / Un camp de concentration allemand en France. Zweisprachig. Mit Fotografien von Martin Graf. PapyRossa: Köln 2015.
Oradour. Geschichte eines Massakers - Histoire d’un massacre. PapyRossa Verlag: Köln 2014.
Frauen der Wüste. Mit Fotografien von Thomas A. Schmidt. AvivA: Berlin 2011.
Frauen und Berge. Fotos von Katharina Mayer. Modo: Freiburg 2006.
Frauen und das Meer. Gem. mit Katharina Mayer. Gerstenberg: Hildesheim 2004.
Elsass. Frauengeschichten - Frauengesichter. Mit Fotos von Martin Graf. Trafo: Berlin 2003.
Baskenland - Frauengeschichten, Frauengesichter. Zusammen mit Gerd Schumann. Mit Fotos von Mundo Cal. Dietz: Berlin 2000.
Salz der Freiheit. Benoîte Groult. Biographie. econ taschenbuch: München 1999.
Bretagne - Frauengeschichten, Frauengesichter. Die literarische Reisebegleitung. Fotos von Martin Graf. edition ebersbach: Dortmund 1998.
Bretagne - Histoires et visages de femmes. Photographies de Martin Graf. éditions coop breizh : Spézet 1998.
Schweiz - Frauengeschichten, Frauengesichter. Zusammen mit Brigitte Mantilleri. Mit Fotos von Dany Gignoux und Carla Stackmann. edition ebersbach: Dortmund 1998.
Histoires et visages de femmes en Suisse. Florence Hervé et Brigitte Mantilleri. éditions Cabédita: Yens 2004.
Lexikon der Rebellinnen. Zusammen mit Ingeborg Nödinger. edition ebersbach: Dortmund 1996 (Überarbeitete 2. Aufl.: econ taschenbuch: München 1999).
Wir fühlten uns frei. Deutsche und französische Frauen im Widerstand. Klartext: Essen 1997.
Frankreichs Frauen. Bewegte Jahre. Zusammen mit Marieluise Christadler. Zebulon: Düsseldorf 1994.
Düsseldorfer Frauen. Bewegte Jahre. Zusammen mit Ingeborg Nödinger. Zebulon: Düsseldorf 1994.
Studentinnen in der BRD. PahlRugenstein: Köln 1973.
Dr. Phil. Florence Hervé - Publizistin. In: Geht nicht, gibt's nicht, Frau macht sich selbständig. Hrsg. von Stefanie Berg und Detlef Gernand. Medialog: Mannheim 1997.

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Herausgeberschaften

Flora Tristan oder: Der Traum vom feministischen Sozialismus. Dietz: Berlin 2013.
Durch den Sand. Schriftstellerinnen in der Wüste. AvivA: Berlin 2010.
Adélaide Hautval - Medizin gegen die Menschlichkeit. Mithrsg. Hermann Unterhinninghofen. Dietz: Berlin September 2008.
Sehnsucht nach den Bergen - Schriftstellerinnen im Gebirge. Aviva: Berlin 2008.
Clara Zetkin oder: Dort kämpfen, wo das Leben ist. Dietz: Berlin 2007.
Am Meer. Erzählungen und Gedichte. edition ebersbach: Berlin 2004.
Absolute Simone de Beauvoir. Hrsg. gem. mit Rainer Höltschl. Mit einem biographischen Essay von Florence Hervé. Orange Press: Freiburg 2003.
Geschichte der deutsche Frauenbewegung. 7. überarbeitete Auflage: PapyRossa: Köln 2001 (Neuauflage PapyRossa: Köln 2006).
Namibia: Frauen mischen sich ein. Orlanda Frauenverlag: Berlin 1993.
Frauenzimmer im Haus Europa. PapyRossa: Köln 1991.
Das Weiberlexikon. Von A wie "Abenteuerin" bis Z wie "Zyklus". Zusammen mit Elly Steinmann und Renate Wurms. Weltkreis: Dortmund 1984.

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Sonstige Veröffentlichungen

Übersetzungen aus dem Französischen, zusammen mit Ingeborg Nödinger: Gilbert Badia: Clara Zetkin. Eine neue Biographie. Dietz: Berlin 1994.
Marie Le Jars de Gournay: Zur Gleichheit von Frauen und Männern. einFach: Aachen 1997.

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Über Werk und Autor

Eine unbeugsame Aufklärerin. In: Rheinische Post 12.01.2015.
Freigelegte Spuren. Florence Hervé: Autorin, Forscherin, Erzählerin, Aktivistin. In: junge Welt 17.04.2014.
Présentation de Femmes du désert. Radio Suisse Romande: 03.01.2012.
Die 68er Generation. Meine Geschichte. Phoenix: 14.09.2008.
Lange Haare gegen alte Zöpfe. Folge 2. WDR: 16.05.2008.
Revolte im Anzug. Folge 1. WDR: 09.05.2008.
Présentation de Femmes et Montagnes. Télévision Suisse Romande: 16.12.2006.
Peng! Von Revolverheldinnen, Suffragetten und modernen Amazonen. ZDF/Arte: 12.09.2000.
68er Frauenbewegung. Arte (Metropolis): 04.05.1998.
Leyla Zana-Aktion. WDR (Frau TV): 23.01.1997.


Literaturbüro NRW 2004. Autorin des Monats, mit Textauszug aus "Frauen und das Meer".
www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/frauenarchiv/ddorf/bedeutung/herve_index.html
Politeia. Frauenporträts aus der Nachkriegsgeschichte. In: Der Historische Wochenkalender 2003. Bonn 2002
Peng! Von Revolverheldinnen, Suffragetten und modernen Amazonen. ZDF/Arte: 12.09.2000.
Deutsches Schriftstellerlexikon 2001. Who is Who der deutschsprachigen Literatur. Hrsg. von Bund deutscher Schrifsteller. Dietzenbach 2000.
Metropolis. Arte: 04.05.1998 (Thema: 68er Frauenbewegung).
Laudatio von Inge von Bönninghausen auf der Frauenmesse top 97. Auszüge in: Wir Frauen. Das feministische Blatt: Düsseldorf 3/97.
Frau TV. WDR-Fernsehen 23.01.1997 (zur Leyla Zana-Aktion).
Dr. phil. Florence Hervé - Publizistin. In: Geht nicht, gibt’s nicht, Frau macht sich selbständig. Hrsg. von Stefanie Berg und Detlef Gernand. Medialog: Mannheim 1997.
Seit den sechziger Jahren. Florence Hervé - Eine politische Biographie. In: 100 Jahre Frauenstudium. Frauen der Rheinischen Friedrich Wilhelms-Universität Bonn. Hrsg. von Annette Kühn. o.V.: Dortmund 1996.

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Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
Thomas A. Schmidt
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Aktualisiert am
27.02.2017

 

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