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Susanne Krahe

Bürgerl. Name
Susanne Krahe
Jahrgang
1959
Wohnort
Unna
Orte
Münster, Unna
Regionen
Westfalen komplett, Hellweg, Münsterland
Genres
Prosa

Kontaktadresse
Klosterstraße 55
59423 Unna
Deutschland

Telefon
 
privat
02303-22759

Email
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Web
www.susanne-krahe.de

Vita

Geboren 1959, von 1978 bis 1985 Studium der Evangelischen Theologie in Münster. Susanne Krahe hat sich lange mit wissenschaftlicher Bibelauslegung beschäftigt. Von 1985 bis 1989 war sie wissenschaftliche Hilfskraft am Alttestamentlichen Seminar der Uni Münster. Ihre plötzliche Erblindung im Jahr 1989 hat ihre wissenschaftliche Laufbahn beendet und ihre literarische begründet. Seitdem sind zahlreiche Buchpublikationen, Hörspiele und regelmäßige Hörfunkbeiträge (u.a. in der WDR-Sendereihe Lebenszeichen) sowie Vorträge entstanden. 2001 erhielt sie den Robert-Geisendörfer-Medienpreis. Sie lebt und arbeitet in Unna.

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Auszeichnungen

2005 Religiöses Buch des Monats des Borromäusvereins Bonn (für: Aug' um Auge, Zahn um Zahn?).
2005 Dillinger Literaturpreis (für: Drei Versuche).
2001 Robert-Geisendörfer-Medienpreis (für: Lisabetha. Hörspiel).

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Prosa

Markus. Der Zweifler. Roman. Neukirchner Verlagshaus: Neukirchen Vluyn 2009.
Aug' um Auge, Zah um Zahn? Beispiele biblischer Streitkultur. Echter: Würzburg 2005.
Der Defekte Messias. Neukirchner Verlagshaus: Neukirchen-Vluyn 2002.
Rahels Rache. Neukirchner Verlagshaus: Neukirchen-Vluyn 2000.
Adoptiert: Das fremde Organ. Transplantion als Grenzerfahrung. Gütersloher Verlagshaus: Gütersloh 1999.
Ermorderte Kinder und andere Geschichten von Gottes Unmoral. Echter: Würzburg 1999.
Die letzten werden die Ersten sein. Echter: Würzburg 1997.
Blinden-Blick. Reisen in das beschädigte Leben. Patmos: Düsseldorf 1996.
Auf Maulbeerbäumen sitzt es sich nicht sehr bequem. Biblische Anstößigkeiten. Patmos: Düsseldorf 1996.
Das riskierte ich. Paulus aus Tarsus. Gütersloher Verlagshaus: Gütersloh 1991.

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Funk

Privatumsorgung. Ein Pflegedrama. Regie: Jörg Schlüter. WDR: 2006.
Karfreitag der Henker. WDR: 2005.
Das Blindenspiel. Regie: Jörg Schlüter. WDR: 2001.
Lisabetha. Regie: Gottfried Von Einem. Radio Bremen: 2000.
Dies ist ein Test. Regie: Ulrich Lampen. SWR: 1999.
Die Fütterung. Regie: Jörg Schlüter. WDR: 1998.
Grenzgang. Regie: Jörg Schlüter. WDR: 1997.
Symbiose. Regie: Renate Heitzmann. Deutschlandradio Berlin: 1996.

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Sonstige Medien

Denkpausen. Oasen im Alltag. CD. Oncken: Kassel 2006.

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Sachbuch

Organspende: Ein Akt der Nächstenliebe? Pro und Contra Transplantationsmedizin. Gem. mit Eberhard Fincke. Echter: Würzburg 2013.
Der Geschmack von Blau. Was ich weiß seit ich nichts mehr sehe. Autobiografie. Neukirchner Verlagshaus: Neukirchen Vluyn 2011.

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Anthologie

In: Small Talk im Holozän. Neue deutsche Literatur. Hrsg. von Jürgen Engler. Schwartzkopff Buchwerke: Berlin 2005.
In: Wissen und Gewissen. Eine Literarische Anthologie. Hrsg. von Hartmut Abendschein und Franz Dodel. Stämpfli: Bern 2005.
Kokoschkas Schüler. In: Macondo. 2001.
Der Kuckuck. In: Liebe und andere Peinlichkeiten. Anthologie mit 13 Erzählungen. SALON LiteraturVerlag: München 2001.
Schöller und mehr. In: NDL 2000.
Der Schatten des Schattens. Was man sieht, wenn man nichts sieht. In: Macondo Edition Vier: Nacht. Schorneck/Frank: Bochum 2000.
Alternative Existenz. In: Evangelische Kommentare 31/1998.
Die Würde der Krüppel. In: Evangelische Kommentare 30/1997.
Organtransplantation als Gnade. In: Lutherische Monatshefte 36/1997.
In: Die Seele verpflanzen? Organtransplantation als psychische und ethische Herausforderung. Hrsg. von Uwe Herrmann und Christa Dommel. Gütersloher Verlagshaus: Gütersloh 1996.
Pflege zwischen Not und Tugend. In: Lutherische Monatshefte 35/1996.
Angeknüpftes Leben. Bewältigungsstrategien. In: Lutherische Monatshefte 34/1995.
In: Wann ist der Mensch tot? Organverpflanzung und 'Hirntod'-Kriterium. Hrsg. von Johannes Hoff und Jürgen in der Schmitten. Rowohlt: Reinbek 1994.

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Sonstige Veröffentlichungen

Fachaufsätze:
Das Lachen der Blinden. Zeitzeichen 4: 2003/8.
Aus Schwäche Stärke ziehen. Was der Apostel Paulus Frauen mit Behinderungen zu sagen hat. Zeitzeichen 5: 2004/9.
Schreiender Christus. Ein Gegenentwurf zum Traum von der menschlichen Vollkommenheit. Zeitzeichen 6: 2005/12.

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Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
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Aktualisiert am
31.07.2013

 

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