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Alexander Nitzberg

Bürgerl. Name
Alexander Nitzberg
Jahrgang
1969
Geburtsort
Moskau
Wohnort
Düsseldorf
Orte
Düsseldorf, Dortmund
Regionen
Rheinland komplett, Westfalen komplett, Rheinschiene, Ruhrgebiet
Genres
Lyrik, Bühne
Vita

Geboren am 29.09.1969 in einer Künstlerfamilie in Moskau. Reiste 1980 nach Deutschland aus (Dortmund). Studium der Germanistik und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf (M. A.). Lebt daselbst als freier Schriftsteller und Publizist. Unterrichtet Literaturübersetzen an der H.-Heine Universität. Verfaßt Lyrik, Prosa, Essays, Dramen sowie Übersetzungen aus dem Russischen. Mitglied im P.E.N.

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Auszeichnungen

2002 Joachim-Ringelnatz-Preis der Stadt Cuxhaven (Nachwuchspreis)
1999 Arbeitsstipendium der Stiftung Kunst und Kultur NRW für die Erstellung eines Opernlibrettos (für: Die Befreiung)
1998 Förderpreis für Literatur des Landes NRW
1998 Residenzgast bei „Winterpoesie“ im Hochsauerland
1998 Förderpreis für Literatur der Stadt Düsseldorf
1996 Erster Düsseldorfer Lyrikpreis

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Lyrik

„Na also!“ sprach Zarathustra. Gedichte. Grupello: Düsseldorf 2000.
Im Anfang war mein Wort. Neue Gedichte. Grupello: Düsseldorf 1998.
Getrocknete Ohren. Gedichte. Grupello: Düsseldorf 1996.

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Bühne

Enuma Elisch. Ein Drama von Anna Achmatowa übersetzt von Alexander Nitzberg. Suhrkamp Theaterverlag: Frankfurt/M. 2002.
Das Sternenkind. Eine Oper in zwei Akten von Hans-André Stamm über ein Libretto von Alexander Nitzberg (nach einem Märchen von Oscar Wilde). 2002.
Die Befreiung. Eine Oper in zwei Akten von Herbert Lauermann über ein Libretto von Alexander Nitzberg (nach einem Roman von Francisco Tanzer) im Auftrag des Ulmer Theaters. 2001.
Die Blende. Claude Cahun. Eine Phantasie in drei Bildern von Alexander Nitzberg im Auftrag des Borchert-Theaters Münster 2001.
Medea (Euripides). Übersetzung ins Russische von Alexander Nitzberg für die Internationalen Ruhrfestspiele Recklinghausen 1999.
Drei Schwestern. Eine Oper von Peter Eötvös über ein Libretto von Claus H. Henneberg (nach Anton Tschechow). Deutsche Textfassung von Alexander Nitzberg für die deutsche Uraufführung in Düsseldorf 1999 und die Deutsche Grammophon 1999.
Puschkin und Salieri. Eine Oper in zwei Akten von Thomas Meyer über ein Libretto von Alexander Nitzberg. 1999.

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Sonstige Medien

Dampfbetriebene Liebesanstalt. CD. Rezitiert von Thomas Kling und Alexander Nitzberg. Grupello: Düsseldorf 1999.

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Sonstige Veröffentlichungen

Übersetzungen:
Anna Achmatowa: Poem ohne Held. Grupello. Düsseldorf 2001.
Nikolaj Gumiljow: Pavillon aus Porzellan. Gedichte. Grupello: Düsseldorf 2000.
Anna Achmatowa: Ich lebe aus dem Mond, du aus der Sonne. 100 Gedichte über die Liebe. Suhrkamp: Frankfurt/Main 2000.
Jelena Schwarz: Das Blumentier. Gedichte. Grupello: Düsseldorf 1999.
Michail Senkewitsch: Elga. Roman. Grupello: Düsseldorf 1999.
Dampfbetriebene Liebesanstalt. Gedichte des russischen Futurismus. Mit einem Geleitwort von Gennadij Ajgi. Grupello: Düsseldorf 1999.
Alexander Puschkin: Der goldene Hahn. Ein Märchen. Grupello: Düsseldorf 1999.
Wladimir Majakowski, David Burliuk: Cityfrau. Futuristische Gedichte. Grupello: Düsseldorf 1998.
Türspalt an der Kette. Anthologie der zeitgenössischen russischen Lyrik. Grupello: Düsseldorf 1998.
Alexander Puschkin: Mozart und Salieri / Szene aus dem »Faust«. Grupello. Düsseldorf 1998.
Boris Poplawski: Unter der Sternenfahne. Gedichte. Grupello: Düsseldorf 1998.
Abram Efros: 25 erotische Sonette. Grupello: Düsseldorf 1997.
Michail Senkewitsch: Wilder Purpur. Gedichte. Grupello: Düsseldorf 1997.
Oleg Grigorjew: Ich hatte viele Bonbons mit. Artige und andersartige Gedichte. Grupello: Düsseldorf 1997.
Igor Sewerjanin: Ananas in Champagner. Gedichte. Verlag Johannes Lang: Münster 1996.
Alexander Puschkin: Im Blute lodert das Verlangen. Erotische Gedichte. Residenz Verlag: Salzburg 1995.

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Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
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Aktualisiert am
20.07.2006

 

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