Dertinger, Antje

Antje Dertinger

Bürgerl. Name
Antje Dertinger
Jahrgang
1940
Wohnort
Bonn
Orte
Bonn
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene
Genres
Kinder-/Jugendbuch, Sachbuch
Kontaktadresse
Borsigallee 19, 52125 Bonn, Deutschland
Telefon
 
geschäftlich
0228-96691864
Email
antje.dertinger@t-online.de
Vita

Geboren 1940 in Norddeutschland. Seit 1963 im Rheinland ansässig, ursprünglich Tageszeitungs- und Zeitschriftenredakteurin. Schriftstellerisch tätig, überwiegend als Sachbuchautorin, seit Ende der 70er Jahre. Eine der drei gleichberechtigten Vorsitzenden des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) in NRW von April 1998 bis April 2002 und von Mai 2006 bis September 2008. Dertinger ist freischaffende Buchautorin und Journalistin.

Auszeichnungen

1994 Prädikat 'Besonders empfehlenswert' des Gustav-Heinemann-Friedenspreises für Jugendliteratur
1993 Jan-Procházka-Jugendliteraturpreis (für erstes politisch-historisches Jugendbuch)
1989 Johanna-Löwenherz-Preis (für publizistische Arbeiten über 'vergessene' Frauen)

Prosa

Auf Wiedersehen in Manhatten. Tatsachenroman. epubli: Berlin 2013.

Kinder-/Jugendbuch

EIin Flugticket für Grandma Rosy. Jugendbuch. Bitter: Recklinghausen 1993 (auch Rowohlt: Reinbek 1996).

Sachbuch

In Auswahl:
Susanne Miller: So würde ich noch einmal leben. Dietz: Bonn 2005.
Schenk mir deinen Namen. Scheinehen zwischen Menschlichkeit und Kriminalität. Dietz: Bonn 1999.
Heldentöchter. Dietz: Bonn 1997.
Die drei Exile des Erich Lewinski. Bleicher: Gerlingen 1995.
Europa für Frauen. Latka: Bonn 1994.
Frauen der ersten Stunde. Aus den Gründerjahren der Bundesrepublik. Latka: Bonn 1989 (Fischer: Frankfurt/M. 1999).
Der treue Partisan. Ein deutscher Lebenslauf. Dietz: Bonn 1989.
Weisse Möwe, Gelber Stern. Das kurze Leben der Helga Beyer. Dietz: Bonn 1987.
Elisabeth Selbert. Eine Kurzbiographie. Hessisches Frauenministerium: Wiesbaden 1986.
"... und lebe immer in eurer Erinnerung". Johanna Kirchner, eine Frau im Widerstand. Gem. mit J. v. Trott. Dietz: Bonn 1985.
Dazwischen liegt nur der Tod. Leben und Sterben der Sozialistin Antonie Pfülf. Dietz: Bonn 1984.
Weiber und Gendarm. Vom Kampf staatsgefährdender Frauenspersonen um ihr Recht auf politische Arbeit. Bund-Verlag: Köln 1981.
Die bessere Hälfte kämpft um ihr Recht. Der Anspruch der Frauen auf Erwerb und andere Selbstverständlichkeiten. Bund-Verlag: Köln 1980.

Anthologie

Beiträge (in Auswahl) in:
In: Demokratische Wege. Deutsche Lebensläufe aus fünf Jahrhunderten. Hrsg. von Asendorf und von Bockel. Metzler: Stuttgart, Weimar 1997.
In: Künstlerinnen in NRW. Hrsg. von Frauenkulturbüro NRW. Dortmund 1995.
In: Vor dem Vergessen bewahren. Lebenswege Weimarer Sozialdemokraten. Hrsg. von Lösche, Scholing und Walter. Colloquium: Berlin 1988.
In: Sie waren die Ersten. Frauen in der Arbeiterbewegung. Hrsg. von Dieter Schneider. Gutenberg: Frankfurt/M. 1988.
In: Frauen heute. Jahrhundertthema Gleichberechtigung. Hrsg. von Willy Brandt. Europäische Verlagsanstalt: Köln 1978.

Selbstauskunft

Zielgruppe für Lesungen: Zeitgeschichtlich und frauenpolitisch interessierte Jugendliche und Erwachsene.

Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
Bildquelle
(c) Monika Littau
Aktualisiert am
03.03.2016