Harhues, Dieter

Dieter Harhues

Bürgerl. Name
Dieter Harhues
Alias 1
Kalli Kneistermann
Jahrgang
1933
Geburtsort
Paderborn
Wohnort
Münster
Orte
Paderborn, Münster
Regionen
Westfalen komplett, Münsterland, Ostwestfalen
Genres
Prosa, Lyrik
Kontaktadresse
Lammerbach 53, 48157 Münster, Deutschland
Telefon
 
privat
0251-324763
Email
dieter.harhues@freenet.de
Vita

Geboren am 28. Januar 1933 in Paderborn, aufgewachsen in Münster mit Unterbrechungen: 1943-1945 Kinderlandverschickung am Tegernsee, 1945-1953 evakuiert in Alverskirchen (heute Ortsteil von Everswinkel), dort starke dörflich-plattdeutsche Prägung. Schüler in Münster, 1953 Abitur am Schlaun-Gymnasium, Lehrerstudium in Münster, erste Lehrerprüfung 1956, später Ergänzugsstudium für Sonderpädagogik in Dortmund. Tätigkeit an Volks- und Sonderschulen im Münsterland, zuletzt langjährig an der Albert Schweitzer-Schule (Schule für Lernbehinderte) in Münster und viele Jahre Personalratsarbeit (örtlich und beim KM). Kommunalpolitisch tätig in Münster als sachkundiger Bürger im Schulausschuss (1979-1984) und als Mitglied der Bezirksvertretung Münster-Ost (1982-1984). Seit über sieben Jahren Vorsitzender des Heimatvereins Handorf. Neben eigenen Büchern und Texten in Anthologien plattdeutsche Kolumne in den Westfälischen Nachrichten und von 1993 bis 1999 für Münsters Senioren Zeitung (herausgegeben von der VHS Münster). Neben- und ehrenamtliche Mitarbeit in diversen Redaktionen von Tageszeitungen und Regionalfunk. Als Autor "dreisprachig": Hochdeutsch, Plattdeutsch, Masematte (= münsterscher Rotwelsch-Dialekt).

Auszeichnungen

1993 2. Preis beim plattdeutschen Autorenwettbewerb (für den gesamten niederdeutschen Sprachraum) des Kulturkreises Hamburg-Wandsbek.
1992 2. Preis beim Autorenwettbewerb des Plattdeutschen Förderkreises in der Region Osnabrück.
1991 2. Preis beim Autorenwettbewerb des Plattdeutschen Förderkreises in der Region Osnabrück.

Prosa

Wen’s treffen soll, den trifft’ s. Edition Winterwork: Borsdorf 2016.
Auk’t beste Kranksien dögg nicks. Edition Winterwork: Borsdorf 2014.
Der Tote vom Pilzhochsitz. Krimisatire. Edition Winterwork: Borsdorf 2014.
Vom Heldentum verschont geblieben. Kindheit und Jugend von 1933 bis 1953 in Erzählungen eines Zeitzeugen. Edition Winterwirk: Grimma 2013.
Kuëmt harin un lustert to. Plattdeutsche Gedichte und Geschichten. Aschendorff: Münster 2011.
Jägerlatein ist nichts für Laien. Edition Winterwork: Grimma 2008.
Nimms leicht und lächle. Gesehenes und Gehörtes gereimt und ungereimt glossiert und nach dem Alphabet sortiert. Monsenstein und Vanerdat: Münster 2002.
Wiehrauk för dat Jesuskindken. Riemsels und Vertellsels ut Mönster un ut't Mönsterland. Aschendorff: Münster 2002.
Da schmunzelte selbst Sankt Hubertus. Kleine Geschichten rund um die Jagd, nicht nur für Jäger. Regensberg: Münster 1998.
Een ganz gewüehnlicken Dagg. Plattdeutsche Gedichte und Geschichten. Regensberg: Münster: 1993.
Van Jägers, Buern un allerlei Lü. Deftige Döhnkes un Vertellsels, gesammelt un upschriewwen för plaseerlicke Stunnen. Selbstverlag: Münster 1992 (Neuauflage beim Aschendorff Verlag 2004).
Dat Pöggsken daomaols un vandage. Plattdeutsche Gedichte und Geschichten. Regensberg: Münster 1991.

Lyrik

Politisches gereimt serviert. Edition Winterwork: Borsdorf 2016.
Und Du als Mensch hockst mittendrin. Heitere Lyrik zu Fauna und Flora - Menschen inbegriffen. Mit Scherenschnitten von Gisela Harhues. Edition Winterwork: Borsdorf 2013.

Funk

Plattdeutsche Gedichte. WDR, Radio Münsterland.
Plattdeutsche Kolumnen. Radio Steinfurt (rund 50 Beiträge).

Bühne

Thusnelda un de schofelen Römers. Historische Glosse zur berühmten "Schlacht im Teutoburger Walde" 9 n. Chr.. Gem. mit den Mitgliedern des Vereins "AZG" (Abendgesellschaft vom zoologischen Garten). Uraufführung im Haus Münsterland: 1993 (Wiederaufnahme 2003).

Anthologie

Beiträge in:
Was gleicht wohl auf Erden. Bunte Brüche, grüne Sprüche, schöne Verse. Zeitgenössische Jagdlyrik. Neumann-Neudamm: Melsungen 2010.
Münsters Masematte. Gedichte, Geschichten & Karikaturen. Hrsg. von Klaus Siewert. Geheimsprachen: Münster 2009.
Spiegelsplitter - Speegelsplitter - Speigelsplitter. Hrsg. von Albert Rüschenschmidt. Isensee: Oldenburg 2007.
alles plat(t). Hrsg. vom deutsch-niederländischen Arbeitskreis, Achterhoek en Liemers, Grafschaft Bentheim, Twente und Westfalen, o.J.
Jahrbuch Lyrik 2000. Hrsg. von Werner Wenig. Heike Wenig: Dorsten 1999.
10 Jahre Mauerfall - Eine neue Dimension. Hrsg. von Peter Kürstermann u.a.. Heike Wenig: Dorsten 1999.
... nicht nur große Kaffeekannen. Handorf - seit 1975 - ein Stadtteil von Münster. Hrsg. vom Heimatverein Handorf. Tebbert: Münster 2000.
Mit hamel hallas und helau.... Textbuch Masematte IV. Hrsg. von Klaus Siewert. Waxmann: Münster 1998.
Pflücke die Sterne, Sultanim. Ein Lesebuch für Toleranz gegen Rassismus. Hrsg. von Heike und Werner Wenig. Heike Wenig: Dorsten 1996.
Deutsche Mundarten an der Wende? will dich festhalten ... Nord-SüdAnthologie. Hrsg. von Bernd Diebner & Rudolf Lehr. Verlag Rhein-Neckar-Zeitung: Heidelberg 1995.
Beinahe mulo gedellt.... Textbuch Masematte III. Hrsg. von Klaus Siewert. Waxmann: Münster 1994.
Dat Lamm kümmt to Gast bi den Wulf. De Kennung. Zeitschrift für plattdeutsche Gemeindearbeit. Beiheft 3. Hrsg. vom Arbeitskreis Plattdeutsch in der Kirche. Soltau/Heidelberg 1993.
Und wenn sie nicht machulle sind... Textbuch Masematte. Hrsg. von Klaus Siewert. Bd. 2. Waxmann: Münster 1992; Bd. 3: 1994; Bd. 4: 1998.
Tungenslag. Mundartlesebuch für Westfalen-Lippe. Band II: Mundart-Kunterbunt. Bücher der Nyland-Stiftung Köln I. Westfälischer Heimatbund 1991.

Über Werk und Autor

Lexikoneinträge:
Westfälisches Autorenlexikon. Hrsg. von Walter Gödden und Iris Nölle-Hornkamp. Bd. 4: 1900 bis 1950. Verlag Ferdinand Schöningh: Paderborn 2002.
Westfälisches Autorenverzeichnis. Autorinnen und Autoren in und aus Westfalen. Herausgegeben von Gisela Schwarze. Westfälischer Heimatbund: Münster 1993.

Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
Sonstige Quellen

Westfälisches Autorenlexikon. Hrsg. von Walter Gödden und Iris Nölle-Hornkamp. Bd. 4: 1900 bis 1950. Verlag Ferdinand Schöningh: Paderborn 2002.

Aktualisiert am
18.01.2017