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Frank Schablewski

Bürgerl. Name
Frank Schablewski
Jahrgang
1965
Geburtsort
Hannover
Wohnort
Düsseldorf
Orte
Düsseldorf
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene
Genres
Lyrik

Kontaktadresse
Eisenstr. 39
40227 Düsseldorf
Deutschland

Telefon
 
geschäftlich
0211-7952112

Email
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Web
www.rimbaud.de

Vita

Geboren am 20. März 1965 in Hannover, dort aufgewachsen. Während der Schulzeit und nach dem Abitur 1984 erste Kunstperformances mit Malern, Musikern und Tänzern. In dieser Zeit lag auch der Beginn der literarischen Arbeit. Ab 1985 Studium der Bildenden Kunst, u.a. bei Tony Craigg und Klaus Rinke sowie Studium der Literatur bei Eugen Gomringer an der staatlichen Akademie der bildenden Künste in Düsseldorf. Seitdem Kooperation mit verschiedenen Künstlern: Neben Katalogtexten und literarischen Kunstreden entstehen Gedichte und Poeme in der interdisziplinären Arbeit mit Malern, Bildhauern sowie Fotografen. Seit 1987 Tanzstudium in Deutschland, der Schweiz und Frankreich. Hieraus entwickelte sich eine intensive Zusammenarbeit mit der Choreographin Astrid Lefaye, die bis heute anhält. In dem Lyriktaschenbuch „Lauffeuerpausen“ sind diese Tanzgedichte aus den Jahren 1989 bis 1997 veröffentlicht. Bei Tanzfestivals in Deutschland, Frankreich und Spanien wurden die dynamischen, expressiven Choreographien mit verschiedenen professionellen Tänzern (u.a. Deutsche Oper am Rhein und Stadttheater Aachen) als eine eigene Dimension des Tanztheaters gezeigt. Stetige Weiterentwicklung der literarischen Tätigkeit unter anderem durch Auszeichnungen und Auslandsaufenthalten in Israel und den Niederlanden. Er lebt in Düsseldorf.

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Auszeichnungen

2015 Übersetzerstipendium Straelen
2013 Übersetzerstipendium München
2007 Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW
2007 Reisestipendium des Landes NRW für die Türkei
2007 Reisestipendium der Israelischen Botschaft Berlin
2004 Reisestipendium für Israel
2003 Förderpreis für Literatur der Landeshauptstadt Düsseldorf
2003 Reisestipendium Türkei des Landes Nordrhein-Westfalen
2002 Stipendium Künstlerdorf Schöppingen
2001 Amsterdam-Stipendium der Stadt Düsseldorf
2001 Förderung der Buchpublikation "Wasserfelle" durch die Stiftung Kunst und Kultur NRW
2001 Reisestipendium für Israel von Stadt, Land und Bund
2001 Arbeitsstipendium der Stadt Düsseldorf
1999 Förderung der Buchpublikation "Lauffeuerpausen" durch die Stiftung Kunst und Kultur NRW
1997 Stipendium der Hermann-Haake-Stiftung, Stuttgart
1995 Publikumspreis beim 1. Düsseldorfer Dichterpreis

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Prosa

Havarie. Prosaband. Rimbaud: Aachen 2015.

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Lyrik

Nebengeräusche. Rimbaud: Aachen 2005.
Eros Ionen. Rimbaud: Aachen 2003.
Mauersegler. Rimbaud: Aachen 2002 (2. Auflage 2005).
Wasserfelle. Rimbaud: Aachen 2001.
Lauffeuerpausen. Rimbaud: Aachen 1999.
Süssholzköpfe. Edition Pitstop: Düsseldorf 1998. (vergriffen)

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Bühne

(In Auswahl)
Auftritte/Tanz-Performances
9. Duisburger Tanztage 1997.
Heinrich-Heine-Festival, Düsseldorf 1997.
Festival "Kunstplätze", Köln und Bergisches Land 1996.
13. Marato d`Espectacle, Barcelona 1996.
Prix Goulinart, Paris 1995.

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Sonstige Medien

Spielraum. Vertrieb: Rimbaud Verlag 2006.

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Anthologie

Veröffentlichungen seit 1992. Zuletzt:
In: Der Deutsche Lyrikkalender. alhambra Publishing 2008.
In: Versschmuggel. span. -- deut. Autoren beim Poesiefestival Berlin 2005.
In: Lichtungen (Zeitschrift). Graz 2005.
In: Mythos Rimbaud. Rimbaud-Verlag: Aachen 2004.
In: Zeichen und Wunder. 43/2003.
Gedichte in: Sprache im technischen Zeitalter 157/2001.
Gedichte in: Die Zeit 21/2000.
Gedichte in: Konzepte 14/1993.

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Sonstige Veröffentlichungen

Übersetzungen:
Ronny Someck: Nägel. Übertragen aus dem Hebräischen von Frank Schablewski (zus. mit Lydia Böhmer). azul press: Niederlande 2012.
Walt Whitman: Liebesgedichte - Love Poems. Ausgewählt und übertragen von Frank Schablewski. Rimbaud: Aachen 2011.

Zeitschriften:
Der Literaturbote. Frankfurt 2006.

Texte zur Kunst:
Kamperland. Katalog für J.-T. Alvermann. Meidenbauer Verlag: München 2004.
Niemandslava. Katalog für Ioan Iacob. Halle 6: Düsseldorf 2004.
Stroh zu Gold. Katalog für Thomas Jessen. Halle 6: Düsseldorf 2003.
Zeichnungen des Fells. Halle 6: Düsseldorf.
Entwerfen mit dem Geld nur so um sich. Katalog der NORD/LB für den Künstler WP Eberhard Eggers, Hannover 2002.
Die Farbminen des Ioan Iacob. Kunstverein Genthiner Elf, Berlin 2001.

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Selbstauskunft

Meine literarische Entwicklung wurde von Literaturseminaren bei Eugen Gomringer und Literaturwerkstätten (u.a. Jutta Sauer, Ralf Thenior) gefördert. Über den Verlag sind Beziehungen zu den Schriftstellern Hans Bender, Tuvia Rübner und Paul Wühr entstanden, die mein bisheriges Schaffen unterstützen.
Über pulsierende Metropolen, blitzartige Nächte und festgeschriebenes Leben kreuz und quer durch die gegenwärtige Welt verfasse ich meine vielschichtigen Gedichte vor Ort. In der Sprache entstehen für mich Worte zu außergewöhnlichen Bildern, die in ihrem eigenen Rhythmus Gedicht sind. Heute lebe ich in der Zeit, die dadurch besticht, daß sie kein Maß hat und alles neu erfunden werden muß, weil nichts von dem Vergangenen taugt. So bilden sich freie Versmaße und Wortschöpfungen heraus als Äquivalent heutzutage.

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Aktualisiert am
03.02.2015

 

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