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Eike Pies

Bürgerl. Name
Eike Pies
Alias 1
Jules Silver
Alias 2
Jean Baptiste Delacour
Jahrgang
1942
Geburtsort
Duisburg-Hamborn
Wohnort
Sprockhövel
Orte
Sprockhövel
Regionen
Rheinland komplett, Westfalen komplett, Niederrhein, Rheinschiene, Südwestfalen
Genres
Sachbuch

Kontaktadresse
Mettberg 18
45549 Sprockhövel
Deutschland

Telefon
 
geschäftlich
0202-523696
mobil
0173-5411332
Telefax
0202- 527178

Email
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Web
home.t-online.de/home/piesverlag

Vita

Geboren am 22. März 1942 in Hamborn, als drittes Kind eines Arztes und einer Vortragskünstlerin. 1958 erste Veröffentlichungen von Gedichten in Zeitschriften und im Rundfunk. 1962 Abitur am naturwissenschaftlichen Gymnasium in Duisburg-Meiderich. 1962-1969 Studium der Medizin, Theaterwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Köln. 1967 Gründung der COQ-Zeitschrift für experimentelle Graphik, Lyrik und Theater in Köln mit Uwe Jeske. 1969 Promotion an der Universität Köln zum Dr. phil. mit einer theaterwissenschaftlichen Arbeit.
1969-1971 Feuilletonchef der Tageszeitung Westdeutsche Rundschau in Wuppertal, Lehrbeauftragter für Dramaturgie an der Schauspielschule in Köln und für Theaterkritik an der VHS Wuppertal. 1971-1973 Pressechef der Econ-Verlagsgruppe in Düsseldorf mit den Verlagen Econ, Marion von Schröder und Claassen (Düsseldorf-Hamburg-Wien). 1973-1974 Verlagsleiter der Henn-Verlagsgruppe in Düsseldorf mit den Verlagen Aloys Henn, Universitäts- und Schulbuch-Verlag und dem von ihm gegründeten verlag modernes sachbuch (vms).
1975 Gründung der Firmen Verlagsbüro Dr. Eike Pies und orb-verlag in Wuppertal. 1977 Gründung der Firmen Commed - Kommunikations- und Medienbüro GbR und der interma-orb-Verlagsgruppe in Düsseldorf zusammen mit Ulrich Günthner.
1989 Gründung der Unternehmensgruppe Dr. Pies mit den Firmen Philosophische Praxis Dr. Pies - Unternehmensberatung Kommunikationssysteme und Verlag Dr. Eike Pies. 2000 Gründung der Firma druck & buch GbR in Wuppertal.

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Auszeichnungen

1993 Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz für die kulturgeschichtlichen Publikationen
1990 Gedenkmedaille des St. Engelbert-Melnachthon Kreises für die verlegerische Tätigkeit
1988 Goldene Gedenkmedaille der Familienstiftung Pies-Archiv für die Gründung des Vorderhunsrück-Museums mit Archiv und Bibliothek in Dommershausen
1984 Orden der Prytanée Militaire von La Flèche/Frankreich (für: Drehbuch der Fernsehdokumentation "Der Mordfall Descartes")

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Prosa

Willems Erben. Historischer Roman. Verlag der Familienstiftung Pies-Archiv: Dommershausen-Sprockhövel 2017.
Ich bin der Doktor Eisenbarth, Arzt der Landstraße. Eine Bildbiographie über das Leben und Wirken des volkstümlichen und berühmten Chirurgen Johann Andreas Eisenbarth (1663-1727). Nach zeitgenössischen Quellen und Zeugnissen bearbeitet. Ariston: Genf 1977.
Einem hocherfreuten Publikum wird heute präsentieret eine kleine Chronik des Theaterzettels. Claassen: Hamburg 1973.

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Sachbuch

Die Singendonk'sche Mühle und der Möllenhof in Kevelaer-Achterhoek. Verlag der Familienstiftung Pies-Archiv: Dommershausen-Sprockhövel 2012.
Pater Dr. Otto Pies S.J. (1901-1960). Sein Leben in Bildern, Selbstzeugnissen und Augenzeugenberichten. Verlag der Familienstiftung Pies Archiv: Dommershausen-Sprockhövel 2011.
Eisenbarth. Das Ende einer Legende. Brockhaus: Wuppertal 2004.
Zünftige und andere alte Berufe. Rhein-Mosel: Briedel/Mosel 1997.
Der Mordfall Descartes. Dokumente, Indizien, Beweise. Rhein-Mosel: Briedel/Mosel 1996.
Pillen, Pulver und Tinkturen. Kleine Kulturgeschichte des ärztlichen Rezeptes. Rhein-Mosel: Briedel/Mosel 1995.
101 alte und probate Geheim-Rezepte für Gesundheit, Küche und Alltag. Wie sie hergestellt werden und was sie bewirken. Rhein-Mosel: Briedel/Mosel 1993.
Willem Piso (1611-1678). Begründer der kolonialen Medizin und Leibarzt des Grafen Johann Moritz von Nassau-Siegen in Brasilien. Biogr. Interma-Orb-Verlagsgruppe: Düsseldorf 1981.
Goethe auf Reisen: Begegnungen mit Landschaften und Zeitgenossen. Kunst-und-Wohnen: Wuppertal 1977.
Prinzipale. Zur Genealogie des deutschsprachigen Berufstheaters vom 17. bis 19. Jahrhundert. Henn: Ratingen 1973.
Abenteuer Ahnenforschung. Das praktische Handbuch für Einsteiger und Profis. Brockhaus: Solingen 1994.
Das Röderhaus. Staatsverlag: Wuppertal 1971.
Das Theater in Schleswig 1618-1839. o.V.: Köln 1969 (Hirt: Kiel 1970).

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Herausgeberschaften

Der Pies hilft in Knochen, die Pies in den Wochen. Eine sprichwörtliche Familie im Spiegel der Literatur. Begriffe und Redensarten, Legenden und Anekdoten, Gedichte und Erzählungen, Stickelcher und Romane, Anmerkungen und Urkunden über eine sprichwörtliche Familie. Brockhaus: Wuppertal 2011.

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Über Werk und Autor

250 Buchbesprechungen in Zeitungen, Zeitschriften, Funk und Fernsehen.
In arte voluptas. Nachlese. o.V.: Dommershausen-Sprockhövel 2017.
In arte voluptas. Festschrift zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Dr. Ingvild Neufang-Pies. In: Vb. 2002.
Bibliographie Pies, Festschrift zum 50. Geburtstag. Hrsg. von Manfred Pies. Dommershausen 1992.
Zwischenbilanz, Festschrift zum 40. Geburtstag. Hrsg. von Prof. Dr. Otto C. A. zur Nedden. 1982.

Lexikoneinträge:
Westfälisches Autorenlexikon. Hrsg. von Walter Gödden und Iris Nölle-Hornkamp. Bd. 4: 1900 bis 1950. Schöningh: Paderborn 2002.
Medien-Jahrbuch 1989.
Who’s Who in European Communications 1984.
Wer ist Wer? - Das deutsche Who’s Who. Berlin, Essen, Lübeck u.a. seit 1981.
Kürschners deutscher Literaturkalender. Hrsg. von W. Schuder. Berlin, New York. seit 1978.
Namen aus der Kommunikationswirtschaft 1975.
Who’s Who in Germany seit 1972.

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Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
Sonstige Quellen

Westfälisches Autorenlexikon. Hrsg. von Walter Gödden und Iris Nölle-Hornkamp. Bd. 4: 1900 bis 1950. Schöningh: Paderborn 2002.

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Aktualisiert am
06.03.2017

 

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