NRW Literatur im Netz

Autoren

< Voriger Eintrag Nächster Eintrag >

Matthias Schamp

Bürgerl. Name
Matthias Schamp
Jahrgang
1964
Geburtsort
Bochum
Wohnort
Bochum
Orte
Bochum, Krefeld, Essen
Regionen
Rheinland komplett, Westfalen komplett, Niederrhein, Ruhrgebiet
Genres
Prosa, Funk

Kontaktadresse
Wittener Str. 123 HH
44803 Bochum
Deutschland

Telefon
 
geschäftlich
0234-14803

Email
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web
www.der-schamp.de

Vita

Geboren am 5. März 1964 in Bochum. Aufgewachsen in Krefeld. Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Ruhr-Univ.-Bochum. Seit 1991 Arbeit als Schriftsteller und Künstler. Schamp konzipierte und organisierte mehrere Projekte und Symposien, u. a. "Der Helix-Hochbau – Ereignisse zum erweiterten Kunstbegriff" (Kunsthaus Essen, 1995-96). Er gründete die "NON(+)ULTRA, Zeitschrift für syntaktische Konfusion" (1991-96). Aktionen, Einzel- und Gruppenausstellungen u. a. in der Northern Gallery for Contemporary Art, Sunderland 2001 (GB); Waygood Gallery, Newcastle 2001 (GB), Dortmunder Kunstverein 2000. Er lebt in Bochum und Essen.

^
Auszeichnungen

2011 Stipendium Kunstkommunikation des DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst
2009 Arbeitsstipendium der Filmstiftung NRW
1998 Stipendium des Landes NRW für das Künstlerdorf Schöppingen

^
Prosa

Zärtliche Massaker. Neue Geschichten aus dem Ruhrgebiet. edition selene: Wien 2003.
objets perdus. Einstiegsluken in eine Topologie der verlustig gegangenen Dinge. Städtische Galerie im Museum Folkwang: Essen 2002.
Hirntreiben. EEG. Ein Western-Roman. edition selene: Wien 2000.
Der Mythos-Grill. Eine imaginäre Pommesbude. In Zusammenarbeit mit dem Senatsausschuß für Kunst und Kultur der Westfälischen Wilhelms Universität, der Stiftung Künsterdorf Schöppingen sowie dem archäologischen Museum Münster. 1998.
26 Verlierer von A bis Z. Garstige Grotesken. edition selene: Wien 1996.
Sixpack. Kontext-Texte. Experimentelle Literatur. Krash: Köln 1996.
Klopfzeichen. Beitr. z. syntaktischen Konfusion. Ein Essay (das 1. Buch im Bällchenformat, zusammengeleimt aus Zitaten von Goethe, Homer, Agatha Christie, d. Duden, Cicero, Brecht, Wallace usw.). Krash: Köln 1991.

^
Lyrik

Den Berg hineinfressen. Gedichte. Corvinus-Presse: Berlin 1994 (vergriffen).
Kämm dir den Lorbeer aus dem fettigen Haar. Gedichte. Sassafras: Krefeld 1991.

^
Funk

Die Invasion der Inversen. Hörspiel. Regie: Jörg Schlüter. WDR: 2015.
Der Aufstand in den Sinnscheiße-Bergwerken. Regie: Beate Andres. WDR: 2007.

^
Internet

Künstlervorstellung: www.spechtart.de/m.schamp.html
Fotos der Aktion "Schaufensterlesung": www.boml-werk.de/Basis/Kunst/Lesung1.html

^
Sachbuch

Alltagsarchäologische Analogobjekte. Essay. Hrsg. von Städtische Museen Heilbronn. o.V.: Heilbronn 2013.
David Koloane. Katalogbuch. Museum Goch und Kerber: Bielefeld 2008.

^
Anthologie

Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften, u. a. Titanic, Konzepte, Literatur am Niederrhein, Am Erker.

Anthologiebeiträge in Auswahl:
Ausziehen kann sich jeder, aber sich so Ausziehen, dass es auch lustig ist – das ist die Kunst. In: Punk Stories. Hrsg. von Thomas Kraft. LangenMüller: München 2011.
Apropos: Was macht eigentlich Herr Scholz? In: Ruhrgebietsbuch. Hrsg. von Markus Weckesser und Jörg Sundermeier. Verbrecherverlag: Berlin 2011.
Schlechte Verstecke. In: Titanic. Das Erstbeste aus 30 Jahren. Hrsg. von Knorr, Schmitt, Sonneborn, Zippert. Rowohlt: Berlin 2009.
In: A 45. Längs der Autobahn und anderswo. Hrsg. von Herbert Knorr. Grupello: Düsseldorf 2000.
In: Annäherungen. Deutschsprachige Literatur seit 1945. Hrsg. vom germanistisk institutt, universitet i Oslo. o.V.: Oslo 1998.
In: Das große Buch der kleinen Gedichte. Hrsg. von Axel Kutsch. Landpresse: Weilerswist 1998.
In: Trash-Piloten. Texte der 90er. Hrsg. von Heiner Link. Reclam: Leipzig 1997.
In: Die Lehre der Fremde. Die Lehre des Fremden. Prosa, Lyrik & Essays. 2. Würth Literaturpreis. Hrsg. von Curt Meyer-Clason und Jürgen Wertheimer. Konkursbuch: Tübingen 1997.
In: Autoren zur Unzeit. edition selene: Klagenfurt-Wien 1996.
In: Junger Westen. Rheinland-Lesebuch. Hrsg. von Jochen Arlt. RheinEifelMosel: Brauweiler 1995.
In: Teil meiner selbst. Niederrhein-Lesebuch. Hrsg. von Irmgard Bernrieder and Jochen Arlt. RheinEifelMosel: Brauweiler 1992.

^
Herausgeberschaften

Die unsichtbare schwelle. objets perdus. Mit Beiträgen von Frank Lingnau, John Waszek u.a. Krash: Köln 1992.
NON(+)ULTRA, Zeitschrift für syntaktische Konfusion. Bochum 1991-1996.

^
Sonstige Veröffentlichungen

Cervantes Hand. 3. Teil der Trilogie der konzeptuellen Kunst-Comics. Gem. mit Gilbert Geister. Kulturstiftung Schloß Agathenburg: o.O. 2012.
Das partizipative Geflecht. 2. Teil der Trilogie der konzeptuellen Kunst-Comics. Gem. mit Gilbert Geister. Da, Kunsthaus Kloster Gravenhorst: Kreis Steinfurt 2012.
Der Gulp. 1. Teil der Trilogie der konzeptuellen Kunst-Comics. Gem. mit Gilbert Geister. Dortmunder Kunstverein: o.O. 2008.

^
Presseurteile

Zu: Hirntreiben.EEG

Ein philosophisches Blindekuh-Spiel, genial leichthändig und extrem unterhaltsam, voll freundlicher Ironie und wild beseeltem Unernst ...
Von: Svenja Klauke. In: Süddeutsche Zeitung, 28.08.2001.

Was Schamp, [...], hier espritreich und pointenstark gelingt, möchte man fast einen philosophischen Zukunftsroman nennen. Man legt dieses absurde Buch zu keiner Seite aus der Hand [...].
Von: René Linke. In: Westdeutsche Zeitung, 27.10.2001.

Schamp schafft es, auch die paradoxesten [...] Erzählstränge mit einer inneren Logik zu versehen. Wenn man sich hierauf einlässt, wird der lange Treck der Hirne zu einem grandiosen Lesespaß [...].
Von: Frank Schorneck. In: Macondo, Nr. 5/2001.

Zu: 26 Verlierer von A bis Z

Gäbe es Komparative und Superlative für 'schwarz', so dürfte die Steigerungsfolge schwarz-pechschwarz-schampschwarz lauten [...].
Von: Dieter Schnaas. In: Rheinische Post, 19.09.1996.

^
Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
Bildquelle
(c) Michel Koczy
^
Aktualisiert am
03.03.2016

 

Logo des Westfälischen Literaturbüros in Unna e.V.