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Georg Veit

Bürgerl. Name
Georg Veit
Jahrgang
1956
Geburtsort
Velen
Wohnort
Coesfeld
Orte
Münster, Coesfeld
Regionen
Westfalen komplett, Münsterland
Genres
Prosa, Lyrik, Thriller/Kriminalroman, Sonstige

Kontaktadresse
Bischofsmühle 1f
48653 Coesfeld
Deutschland

Telefon
 
geschäftlich
02541-85464
Vita

Geboren am 20. Januar 1956 in Velen. Georg Veit stammt aus einer Vertriebenenfamilie und besuchte neun Jahre das Internatsgymnasium in Maria-Veen/Westfalen. Er studierte in Münster Geschichte, Latein und Philosophie und war in dieser Zeit auch politisch, musikalisch und schauspielerisch aktiv. Sechs Jahre lebte er in Leer/Ostfriesland und arbeitete dort als Teilzeitlehrkraft, bis er nach Coesfeld/Westfalen wechselte. Georg Veit ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Seit 1997 ist er Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS), von 2004 - 2009 war er Mitglied im Rat der Stadt Coesfeld und Vorsitzender des Kulturausschusses. 2013 erhielt er den Ehrenamtpreis der Stadt Coesfeld. Seit 01.05.2014 ist Georg Veit Kulturdezernent der Bezirksregierung Münster.

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Auszeichnungen

2013 Ehrenamtspreis der Stadt Coesfeld
2002 Story-Olympiade im Internet
2001 Auszeichnung beim Am Erker-Kurzgeschichtenpreis
2000 Jos Fritz-Preis für innovative Literatur (4. Münsteraner Literaturmeisterschaft)

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Prosa

An den Enden der Treppe. Roman um Anna Katharina Emmerick. Waxmann: Münster 2008.
Zeit der Krammetsvögel. Roman aus dem 30jährigen Krieg. Waxmann: Münster 1997.
Helmuterkloße. Eine Satire. Anhang: Der Fall antiker Satiren in die Moderne. Illustrationen von B. Scholz. LIT: Münster 1995.

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Lyrik


Liudger I - IV. lebensgedichte. Dialog: Münster 2009.
Daseinsbestände. Gedichte. Zum Halben Bogen: Göttingen 2001.

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Krimi

Münsterland-Blitze. Ein Krimi aus der Provinz. Waxmann: Münster 2013.
Bergers Mord. Eine historische Criminalerzählung. Elsinor: Coesfeld 2012.
Mörderwahl. Ein Krimi aus dem Münsterland. Waxmann: Münster 2010.
Tödliches Erbe. Ein Krimi aus dem Münsterland. Waxmann: Münster 2005.
Hahnenkampf. Ein Krimi aus dem Münsterland. Waxmann: Münster 2002.
Münsterland-Mafia. Ein Kriminalroman aus der Provinz. Waxmann: Münster 1999.

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Sonstige Medien

Fortuna Polycratis. Hörspiel nach F. Schiller. In: Fabulam agamus!. Klett: Stuttgart 1990.

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Sachbuch

Kaiser Claudius. Zwischen Macht und Lächerlichkeit. Lateinische Texte (Exempla) und Lehrerkommentar (Consilia). Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen 1995.
Fabula agitur. Gedanken und Hilfen zum lateinischen Schultheater. Klett: Stuttgart 1992.

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Anthologie

Beifang. Gedicht. In: Komm in meinen Maulwurfshügel (Poesie 21). Steinmeier: Deiningen 2014.
Die Nacht der Tochter. Historische Kurzgeschichte. In: Engel, Hexen, Wiedertäufer. Hrsg. von Evelyn Barenbrügge. Waxmann: Münster 2013.
Sie fragt. Gedicht. In: Wie das zergeht auf der Zunge (Poesie 21). Steinmeier: Deiningen 2012.
Tote vergisst man nicht. Kurzkriminalgeschichte. In: Mörderisches Münsterland. kbv: Hildesheim 2011.
Und Sommer regnet aufs Banjo. Gedicht. In: Und Sommer regnet aufs Banjo (Poesie 21). Steinmeier: Deiningen 2011.
Geschichte für dich. Kurzgeschichte. In: Palmbaum 1/2011.
Zwischen den Jalousien. Gedicht. In: Wie eine Feder will ich sein. Jokers: Augsburg 2007.
Gedichte. In: Verszeit 2005. (auch als Hörtext/CD erhältlich) Lyrikforum: Köln 2004.
Zerstörer. Langgedicht. In: Lyrik 2000. Norderstedt 2004.
Schwesterlein Rosalie. Kurzgeschichte. In: Hexen, Magier, Scharlatane. Hrsg. von Ernst Wurdack. Torsten Low: Nittendorf 2002.
Die Schärfe der Fichten. Gedichte. In: Federwelt 33/04-2002.
Auf einer Wand am Wochenende. Kurzgeschichte. In: Am Erker 41/2001.
Schatten der Hummel. Gedichte. In: Jahrbuch Westfalen 2001.
Des Krieges Klage. Gedicht. In: Lesebuch II: Dreißigjähriger Krieg. Literarische Texte von 1791 bis 1998. Hrsg. von Wolfgang Popp. LIT: Münster 1999.
Historische Jugendliteratur. In: Handbuch Geschichtsdidaktik. Kallmeyer’sche Verlagsbuchhandlung. Seelze-Velber: 5. Aufl. 1997.
Imagination und Irritation. Eine didaktische Neubewertung des Fiktiven im Geschichtsunterricht. In: Geschichte lernen 52. Friedrich: Velber 1996.
Mythologie im Jugendbuch. In: Der Altsprachliche Unterricht 4/1990. Friedrich: Velber 1990.
Regelmäßige Rezensionen von historischer Jugendliteratur. In: Geschichte lernen. Friedrich: Velber 1988-1996.
Möglichkeiten und Schwierigkeiten des lateinischen Schultheaters. In: Der Altsprachliche Unterricht 5/1986. Friedrich: Velber 1986.

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Herausgeberschaften

(mit Basisartikel):
Germanen, Kelten, Römer und Slawen. Kulturvermischung im Gebiet des heutigen Deutschland. Geschichte lernen 29. Friedrich: Velbert 1992.

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Sonstige Veröffentlichungen

An den Enden der Treppe. Hörprobe. LiteraturLine: Münster 2011.
Auf einer Wand am Wochenende. Kurzgeschichte/Hörbuch. Am Erker Kurzgeschichtenpreis. Münster 2003.
Zwölf Gedichte als Text in Bewegung. In: www.stadt-muenster.de/literaturline (Archiv).
Zittern. Gedichtzyklus. Gelesen am Münsteraner Literaturtelephon vom 15. bis 21.12.2000.

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Über Werk und Autor

Wolfgang Popp: Georg Veits Zeit der Krammetsvögel. Hunger/Der Krieg und der Regen. In: Lesebuch II: Dreißigjähriger Krieg. Literarische Texte von 1791 bis 1998. Hrsg. von Wolfgang Popp. LIT: Münster 1999.

Lexikoneinträge:
J. Hindersmann: Krimilandschaft Deutschland/Der Münster-Krimi. In: Lexikon der Kriminalliteratur III. Hrsg. von Klaus-Peter Walter. Corian/Wimmer: Meitingen 2001.

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Presseurteile

Zu: Münsterland-Mafia:

Wer will, kann das Buch zuklappen und sagen 'lustig', aber man kann auch nachdenklich werden und innehalten.
Erschienen in: Borkener Zeitung, 27.11.1999.

Dieser Spagat hat mich gereizt.
Erschienen in: Allgemeine Zeitung, 09.10.1999.

Wenn Sie eine Schilderung machen aus Zeiten, die nicht sehr hell sind, dann können Sie nicht die Zeiten korrigieren. Aber Sie können Menschen schildern, die damit fertig werden [...].
In: WDR-Talkshow "Theatercafé", 23.12.1997.

Zu: Krammetsvögel:
Es geht um eine Anspielung auf das 'Fressen und gefressen werden'.
Erschienen in: Allgemeine Zeitung, 15.03.1997.

Zu: Helmuterkloße:
Dabei habe ich ihn [Helmut Kohl] nur benutzt, um Kritik zu üben an einer satten Gesellschaft, die in unglaublicher Selbstgenügsamkeit alles in sich hineinfrißt, und damit [...] anderen die Lebensgrundlagen auffrißt.
Erschienen in: Allgemeine Zeitung, 30.12.1995.

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Selbstauskunft

Ich wollte über eine der außergewöhnlichsten Frauen Westfalens einen Roman schreiben, der unterhält und standhält ... Das Mitleiden hat übrigens auch Buddha zum Zentrum seiner Lehre gemacht. Uns heute, die wir genug damit zu tun haben, unser Wohlbefinden auf Trab zu halten, muss das zugegebenermaßen natürlich irritieren.
Interview. Erschienen in: Streiflichter, 03.09.2008.

(Die Gedichte) entstehen aus einem kleinen Einfall, einer kurzen Impression. Es sind szenische Miniaturen, zarte Bilder, ganz flüchtig, die nach strengen Regeln in besonderer Form ausgedrückt werden. Sie flackern für einen Moment auf, und können darin ganz kurz zu tiefer Bedeutung kommen, bevor sie vorüber sind.
Interview. Erschienen in: Allgemeine Zeitung, 11.11.2000.

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Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
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Aktualisiert am
30.03.2015

 

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