Padberg, Magdalena

Magdalena Padberg

Bürgerl. Name
Magdalena Padberg
Jahrgang
1926
Geburtsort
Eslohe
Wohnort
Eslohe
Orte
Eslohe
Regionen
Westfalen komplett, Sauerland
Genres
Sachbuch, Herausgeberschaften
Kontaktadresse
Hauptstr. 35, 59889 Eslohe, Deutschland
Telefon
 
geschäftlich
02973-6206
Vita

Geboren am 14. Juni 1926 in Eslohe. 1944 Abitur am Mädchengymnasium in Arnsberg. Arbeitsdienst und Einsatz beim Roten Kreuz. Ab 1947 Studium in Hamburg, Bonn und Köln: zunächst der Afrikanistik und Völkerkunde, dann der Romanistik, Literatur und Musikwissenschaft. Nach der Promotion zum Dr. phil. 1961 Rückkehr ins Sauerland. Freie Mitarbeit am Hörfunk und Fernsehen. Kulturbeiträge in Westfälischen Zeitungen und Zeitschriften. Zehn Jahre lang Leiterin der Volkshochschule Eslohe und 1979/1980 kommissarische Leitung des Arnsberger Sauerlandmuseums. Von 1965 bis 1989 Lehrauftrag an der Universität/Gesamthochschule Paderborn, Abteilung Meschede. Unterstützung des katholischen Gymnasiums in Heiligenstadt nach der Wende. Mitglied der Literaturkommssion für Westfalen. Sie lebt in ihrer Heimatstadt als freie Publizistin und Schriftstellerin.

Auszeichnungen

1988 Ehrenurkunde der Gemeinde Eslohe
1962 Straßburg-Preis der Stiftung F.V.S. für ihre Dissertation
Mitglied der Jury des Dt. Kurzgeschichtenpreises der Stadt Arnsberg
Mitglied der Jury zum "August-Macke-Preis" und zum "Kulturpreis des Kreises Olpe"

Prosa

Drei Könige kamen ins Sauerland. Weyers: Brilon 1985.
Maria Magdalena Postel, Ordensgründerin. 1983.
Maria Euthymia. Ordensschwester. Paulus-Verlag: Recklinghausen 1977.
Als wir preußisch wurden. Das Sauerland von 1816-1849. Grobbel: Fredeburg 1982.
Das Leben der Elsa Brandström. Wittig Verlag: Hamburg 1968.

Sachbuch

Rund um Eslohe. Gemeinde Eslohe 2000.
Finnentrop, eine Gemeinde im Sauerland. Hrsg. von der Sparkasse Finnentrop. Strobel: Arnsberg 1989.
Ein außergewöhnlicher Hexenprozeß. Von Esleve contra Volmers/Hoberg. Strobel: Arnsberg 1987.
Kloster Oelinghausen: St. Peter: Pfarr-Kloster-Wallfahrtskirche. Strobel: Arnsberg 1986.
Der Hochsauerlandkreis als Orgellandschaft. Hochsauerlandkreis: Meschede 1985.
Glocken im Sauerland. Sparkasse Finnentrop 1983.
Rezepte vom Essen und Trinken im Sauerland. Grobbel: Fredeburg 1982.
Kloster Brunnen. Grobbel: Fredeburg 1979.
Schmallenberg und seine Ortsteile. Grobbel: Fredeburg: 1978.
Das Romanwerk von Georges Bernanos als Vision des Untergangs. Cram, de Gruyter & Co.: Hamburg: 1963 (Diss. phil.).

Anthologie

(Auswahl):
Westfälische Dichterstraßen II: Oberes Sauerland. Ardey-Verlag: Münster 2000.
Jahrbuch Westfalen (jährlich seit 1987).
Jahrbuch Hochsauerlandkreis. HSK Meschede (jährlich seit 1987).
Dokumentationsbände der Ausstellungen im Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen (jährlich seit 1995).

Herausgeberschaften

Friedrich Albert Groeteken: Sagen des Sauerlandes. Grobbel: Fredeburg 1983.
Josef Pape: Ins Herz getroffen. Erzählungen. Grobbel: Fredeburg 1981.
Friedrich Wilhelm Grimme: Plattduitsk in Ehren. Gedichte, Dönekes, Schwänke in sauerländischer Mundart. Grobbel: Fredeburg 1981.
Friedrich Wilhelm Grimme: Memoiren eines Dorfjungen und andere Erzählungen. Grobbel: Fredeburg 1980.
Friedrich Wilhelm Grimme: Das Sauerland und seine Bewohner. Grobbel: Fredeburg 1980.
Ferdinand Wagener: Kloster Brunnen. Grobbel: Fredeburg 1979.
Wilhelm Kathol: Bassmes Hof. Sauerländisches Dorfleben im 19. Jahrhundert. Grobbel: Fredeburg 1979.

Über Werk und Autor

Lexikoneinträge:

Westfälisches Autorenlexikon. Hrsg. von Walter Gödden und Iris Nölle-Hornkamp. Bd. 4: 1900 bis 1950. Schöningh: Paderborn 2002.
Gisela Schwarze: Westfälisches Autorenverzeichnis. Münster 1993.
Ludwig Janssen: Literatur-Atlas NRW. Ein Adreßbuch zur Literaturszene. Köln 1992.
Dietmar Rost: Sauerländer Schriftsteller des kurkölnischen Sauerlandes im 19. und 20. Jahrhundert. Schmallenberg 1990.

Quellenangaben
Autorenauskunft
Sonstige Quellen

Westfälisches Autorenlexikon. Hrsg. von Walter Gödden und Iris Nölle-Hornkamp. Bd. 4: 1900 bis 1950. Schöningh: Paderborn 2002.

Aktualisiert am
12.04.2003