Bachér, Ingrid

Ingrid Bachér

Bürgerl. Name
Ingrid Bachér
Jahrgang
1930
Geburtsort
Rostock
Wohnort
Düsseldorf
Orte
Düsseldorf
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene
Genres
Prosa, Funk
Kontaktadresse
Kaistr. 10, 40221 Düsseldorf, Deutschland
Vita

Geboren am 24. September 1930 in Rostock. Urenkelin Theodor Storms. Bachér wuchs in Berlin auf. Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Seit 1949 schriftstellerische Tätigkeit. Reisen und Auslandsaufenthalte, unter anderm von 1960-67 Rom. Ab 1958 Mitglied der „Gruppe 47“, seit 1971 Mitglied im VS. Bis 1996 war Bachér Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik, von 1995-1996 war sie dessen Präsidentin, trat aber im Zusammenhang mit den Konflikten um die Vereinigung von Ost- und West-PEN zurück. Sie lebt in Düsseldorf und Berlin und ist verheiratet mit dem Maler Ulrich Erben.

Auszeichnungen

1995 Ferdinand-Lange-Kulturpreis
1989 Düsseldorfer Kunstpreis der Stadtsparkasse
1979 und 1973 Arbeitsstipendium für Schriftsteller in NRW
1964 Berlin-Stipendium des Kulturkreises der Deutschen Industrie
1961 Förderpreis der Stadt Düsseldorf
1960 Villa-Massimo-Stipendium

Prosa

Sieh da, das Alter. Ein Tagebuch der Annäherung. dtv: München 2006.
Liebesverrat. Dittrich-Verlag: Köln/Berlin 2005.
Sieh da, das Alter. Ein Tagebuch der Annäherung. Dittrich: Köln 2003.
Sarajewo ’96. Erzählung. Eremiten Presse: Düsseldorf 2001.
Schliemanns Zuhörer. Erzählung. Eremiten Presse: Düsseldorf 1995.
Assisi verlassen. Erzählung. Mit sechs farbigen Graphiken von Ulrich Erben. Eremiten Presse: Düsseldorf 1993.
Die Tarotspieler. Roman. Rasch und Röhring: Hamburg 1986. (TB-Ausgabe Fischer: Frankfurt/M 1988.)
Woldsen oder Es wird keine Ruhe geben. Roman. Hoffmann und Campe: Hamburg 1982. (TB-Ausgabe: Fischer: Frankfurt/Main 1985.)
Das Paar. Roman. Hoffmann und Campe: Hamburg 1980. (TB-Ausgabe: Fischer: Frankfurt/Main 1982.)
Unterwegs zum Beginn. Erzählungen. Sassafras: Krefeld 1979.
Ich und Ich. Roman. Insel: Frankfurt/Main 1964.
Karibische Fahrt. Reisebericht. Mit Fotografien von Herbert List, Helene Hoppenot, Fritz Henle, Karl Helbig u.a. Prestel: München 1961.
Schöner Vogel Quetzal. Roman. Insel: Wiesbaden 1959.
Lasse Lar oder Die Kinderinsel. Erzählung. Insel: Wiesbaden 1958.

Kinder-/Jugendbuch

Morgen werde ich fliegen. Jugendbuch. Benziger: Zürich, Köln 1979.
Das war doch immer so. Merkbuch für Jungen und Mädchen. Beltz und Gelberg: Weinheim 1976. (Neuausgabe 1991)
Gespenster sieht man nicht. Jugendbuch. Illustrationen von Gottfried Wiegand. Atlantis: Zürich 1975.
Erzähl mir nichts. Jugendbuch. Beltz und Gelberg: Weinheim 1974.
Das Kinderhaus. Jugendbuch. Illustrationen von Lilo Fromm. Atlantis: Zürich 1965.

Funk

Winterliches Rom. Hörspiel. DLF: 1967.
Das Fest der Niederlage. Funkerzählung. DLF: 1967.
Ein Schiff aus Papier. Hörspiel. SDR: 1967.
Lübeck: Die Bengstraße. Hörspiel. DLF: 1966.
Ein Tag der Rückkehr. Hörspiel. SWF: 1966.
Die Ausgrabung. Hörspiel. SWF: 1965.
Marie Celeste. Hörspiel. BR: 1964.
Um fünf, die Stunde des Klavierspielers. Hörspiel. SWF: 1963.
Das Karussell des Einhorns. Hörspiel. BR/SWF: 1962. Text: Die Waage: Zürich 1979.

Fernsehen

Fernsehspiele:
Der Fußgänger. 1987.
Rekonstruktionen einiger Augenblicke aus dem Leben meines Freundes B. am Tag vor seinem Tod. ZDF: 1973.
Verletzung oder Unterweisung für eine Tochter. ZDF: 1972.
Siesta. ZDF: 1971.
Mein Kapitän ist tot. ZDF: 1968.
Tiger - Tiger. ZDF: 1964.
Die Straße. ZDF: 1963.

Bühne

In Auswahl:
Der Besuch. Jugendstück. Uraufführung: Theater des Kindes: Hannover. Juni 1974.
Ein Weihnachtsabend. Ein Spiel für die Bühne nach Dickens. Jugendstück. Uraufführung: Ernst-Deutsch-Theater: Hamburg 01.12.1957.

Anthologie

Beiträge in Auswahl:
In: Rolf Wedewer (Hg.): Standpunkt Plastik : Aspekte künstlerischen Denkens heute. Hatje Cantz: Ostfildern-Ruit 1999.
In: Tayfun Belgin (Hg.): Alexej von Jawlensky. Reisen, Freunde, Wandlungen: 16. August - 15. November 1998 / Museum am Ostwall, Dortmund. Umschau/Braus: Heidelberg 1998.
In: Anblick - Ausblick : das Museum Kurhaus Kleve. Zusammengestellt von Walter Nikkels und Guido de Werd. Salon: Köln 1997.
Garzweiler. In: Wilhelm Gössmann (Hg.): Literarisches Schreiben aus regionaler Erfahrung / mit Siebdr. von Theresia Schüllner. Paderborn [u.a.]: 1996.
In: Almanach 1. Hrsg. vom Stuttgarter Schriftstellerhaus e. V. Redaktion: Usch Pfaffinger und Johannes Poethen. Silberburg: Stuttgart 1990.
Großes Ey, wir loben dich. Von der Kaffeeköchin zur rheinischen Muse. In: Merian Düsseldorf, 1987.
In: Heiner Stachelhaus (Hg.): Georg Klusemann 1942 - 1981; das malerische Werk. Bongers: Recklinghausen 1985.
In: Hans Werner Richter (Hg.): Berlin, ach Berlin. Severin u. Siedler: Berlin 1981.
In: Klas Ewert Everwyn (Hg.): Nahaufnahmen - Neue Texte Düsseldorfer Autoren und ein Tagebuch. Triltsch: Düsseldorf 1981.
In: Hans-Joachim Gelberg (Hg.): Am Montag fängt die Woche an. Zweites Jahrbuch d. Kinderliteratur. Beltz: Weinheim/Basel 1973.
Beitrag. In: Manfred Franke (Hg.): Erlebte Zeit. Deutscher Bücherbund: Stuttgart u. Hamburg 1968.
In: Schnittpunkte. Eine Dokumentation der Berlin-Stiftung für Sprache und Literatur. Hrsg. v. Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie. Propyläen: Berlin 1966.
In: Werner Liersch (Hg.): Erkundungen. 19 westdeutsche Erzähler. Volk und Welt: Berlin 1965.
In: Insel-Almanach 1962. Insel: Frankfurt/M. 1961.
Beitrag. In: Rolf Schroers (Hg.): Auf den Spuren der Zeit. Junge deutsche Prosa. Paul List: München 1959.

Herausgeberschaften

Gewissen gegen Gewalt: für ein Else-Lasker-Schüler-Zentrum der verfolgten Künste [Stiftung "Verbrannte und Verbannte Dichter-, Künstler-innen"; Else Lasker-Schüler-Gesellschaft e.V.]. Zusammen mit Hajo Jahn u.a. Edition Künstlertreff: Wuppertal 1999.

Aktualisiert am
11.12.2006