NRW Literatur im Netz

Autoren

< Voriger Eintrag Nächster Eintrag >

Bärbel Beutner

Bürgerl. Name
Bärbel Beutner
Jahrgang
1945
Geburtsort
Stolp/Pommern
Wohnort
Unna
Orte
Unna
Regionen
Westfalen komplett, Hellweg, Münsterland
Genres
Sachbuch

Kontaktadresse
Käthe-Kollwitz-Ring 24
59423 Unna
Deutschland

Vita

Geboren am 27. Januar 1945 in Stolp/Pommern auf der Flucht aus Ostpreussen. Heimat- und Herkunftsort ist Königsberg (Pr.) bzw. Heiligenwalde, ein Dorf 22 km östlich von Königsberg. Nach zwei Jahren Aufenthalt im Flüchtlingslager in Dänemark Ankunft in Unna/Westf. im Februar 1947. Dort Besuch der Grundschule und des Gymnasiums, damals Annette-von Droste-Hülshoff-Schule. 1964 Abitur an der Ursulinenschule in Werl. Studium an der Wilhelms-Universität Münster: Germanistik, Philosophie, Latein. 1969 1. Staatsexamen, 1970 Magister Artium, 1971 Promotion mit der Dissertation "Die Bildsprache Franz Kafkas" (Fink-Verlag München 1973). 1972 2. Staatsexamen. Seit 1972 als Studienrätin/Oberstudienrätin am Friedrich Bährens-Gymnasium Schwerte mit den Fächern Deutsch und Philosophie. Gründung des eigenen Verlags Heiligenwalde mit Sitz in Unna 1999. Mittlerweile befindet sich die Autorin im Ruhestand.

^
Prosa

Die Legende von der Christrose. Weihnachtsgeschichten aus Unna. Unna 1992. 2. Aufl. 1993.

^
Sachbuch

Hermann Sudermann. Dramatiker und Erzähler. Biografie und Sekundärwerk. Hamburg 1995.
Arbeitsbrief der Landsmannschaft Ostpreußen. Agnes Miegel. Eine Persönlichkeit der Neueren Literatur. Biografie und Sekundärwerk. Hamburg 1991.
Arbeitsbrief der Landsmannschaft Ostpreußen. Außergewöhnliche ostpreußische Frauen. Biografien. Hamburg 1990.
Auf der Flucht geboren. Kinder- und Mütterschicksale. Dokumentation. Verlag Rautenberg, Leer 1996 (1. Aufl. 1986).
Und dann kamen wir hier an. Flüchtlinge im Nachkriegs-Unna. Berichte/Dokumentation. (hrsg. mit Wolfgang Patzkowsky). Unna 1986.
Musik und Einsamkeit bei Kafka, Grillparzer und del Castillo. Literaturwissenschaftliche Analyse. Köln 1975.

^
Anthologie

Erntedank. Erzählung. In: Im Salzwind. Eine norddeutsche Anthologie. Goldebek 1998.
Malerei aus Liebeskummer. Erzählung/Erdbeerzeit. Erzählung. In: Königsborner Spaziergänge. Erlebte und erdachte Geschichten. Unna 1989.
Goethes Stella kenne ich nicht. Erzählung. In: Kleine Turmmusik. Hrsg. von Gerhard Rademacher. Unna 1988.
Drosselbarts Scheidung. Märchen. In: Dornröschen nimmt die Heckenschere. Hrsg. von Brigitte Heidebrecht. Bonn 1985.
Die alte Floriansche. Erzählung. In: Im Autobahnkreuz. Hrsg. von Gerd Puls und Gerhard Rademacher. Essen 1984.
Die Vaterstadt Königsberg. Essay. In: Neue Deutsche Hefte 29/1972.
Beiträge im Heimatbuch des Kreises Unna, Jg. 9-19, jetzt: Jahrbuch des Kreises Unna, jährlich bis 2002.

^
Herausgeberschaften

Susannenthal. Georg Artemjew. Deutsche Bearbeitung: Bärbel Beutner. Verlag Heiligenwalde: Unna 2000.
Königsborner Spaziergänge. Erlebte und erdachte Geschichten. Im Auftrag der Gruppe Unnaer Autoren. Unna 1989 (zus. mit G. Rademacher).

^
Über Werk und Autor

Lexikonbeiträge:
Westfälisches Autorenlexikon. Hrsg. von Walter Gödden, Iris Nölle-Hornkamp. Bd. 4: 1900 bis 1950. Paderborn 2002.
Kürschners deutscher Literaturkalender. Hrsg. von W. Schuder. Berlin, New York 1998.
Gisela Schwarze: Westfälisches Autorenverzeichnis. Münster 1993.
Ludwig Janssen: Literatur-Atlas NRW. Ein Adreßbuch zur Literaturszene). Köln 1992.

^
Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
Sonstige Quellen

Westfälisches Autorenlexikon. Bd. 4: 1900 bis 1950. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2002

^
Aktualisiert am
21.02.2013

 

Logo des Westfälischen Literaturbüros in Unna e.V.