Zielonka, Michael

Michael Zielonka

Bürgerl. Name
Michael Zielonka
Jahrgang
1942
Geburtsort
Nordhausen
Wohnort
Krefeld
Orte
Krefeld
Regionen
Rheinland komplett, Niederrhein
Genres
Prosa, Lyrik
Kontaktadresse
Sprödentalstraße 84, 47799 Krefeld, Deutschland
Telefon
 
geschäftlich
02151-6590150
Telefax
02151-6588379
Web
www.michaelzielonka.de
Vita

Geboren 1942 in Nordhausen am Harz. Als Kind Flucht aus Oberschlesien. Kindheit im Dorf Klettenberg in Thüringen. Lehre bei der Eisenbahn, 1960 in Duisburg Hbf abgeschlossen. 1964 Abendabitur in Neuss. Studienjahr in Paris. Studium der Philosophie, Theologie und Romanistik (mit qualifizierten Abschlüssen) in Paris, Innsbruck und Rom. Bereits 1966 Rückzug in das Prämonstratenser-Kloster Mondaye in der Normandie. Übertritt in das Kloster Duisburg-Hamborn bis zum Ablauf der einfachen Gelübde 1970. 1973 für das Bistum Aachen zum Priester geweiht, zumeist Arbeit mit jungen Leuten (Schülern, Studenten, Wehrpflichtigen). 1976 Gymnasiallehrer für kath. Religion in Krefeld-Uerdingen. 1979 Lehrer an der Scuola Germanica in Rom und Vize-Kurat an Santa Maria dell´Anima. 1981 Hochschulpfarrer in Paris und Domvikar in Notre Dame. 1986 Betreuung von Wehrpflichtigen in Geilenkirchen und Düren. 1992 Beauftragung mit publizistischen Diensten für die Kirche und der Sorge für eine Stadtrand-Pfarrei in Aachen. Seit 1998 unter Beibehaltung der publizistischen Tätigkeit Schulseelsorger an der Bischöflichen Maria-Montessori-Gesamtschule in Krefeld. Bis dato mehr als ein Dutzend Buchpublikationen von belletristischer und spiritueller Natur. Besondere Beachtung fand die Nachdichtung von der durch Giorgio Faggin vorgelegten Übersetzung friaulischer Lyrik. Heute liegt der Schwerpunkt auf den Arbeitsgebieten Kurzprosa, religiös-moderner Text, Lyrik, Satire, Anekdote, Glosse, Essay, Übersetzung und Vortrag. Bis März 2001 weist das Werkverzeichnis (Einzelpublikationen) über 300 Ziffern auf.

Prosa

Auswahl:
Impulse zum Lesejahr C. Kurztexte zu den Evangelien im Lukasjahr. Steyler: Nettetal 1997.
Deutlicher leben. Anregende und aufregende Deutungen zu den Festtagen und Alltagen im Kirchenjahr. Steyler: Nettetal 1996.
Impulse zum Lesejahr B, Kurztexte zu den Evangelien im Markusjahr. Steyler: Nettetal 1996.
Impulse zum Lesejahr A. Kurztexte zu den Evangelien im Matthäusjahr. Steyler: Nettetal 1995.
Unkonventionelle Meditationen. Zeitkritische geistliche Texte. Styria: Graz-Wien-Köln 1982.
Wortwörtlich leben. Literarische Kurztexte zur Liturgie von Karfreitag bis Dreifaltigkeit. Echter: Würzburg 1990.
Nichts als Liebeskummer. Ins Gebet genommene Zwiespältigkeiten. Butzon & Bercker: Kevelaer 1976.

Lyrik

Von der Genauigkeit der Ungenauigkeit. Gedichte. Delp: München 1981.
Friaulische Lyrik. Nachdichtung der von Giorgio Faggin vorgelegten Übersetzung. Ed. Grillo: San Daniele del Friuli 1975.
Bahrt mich mit Brille auf. Lyrische Texte zur Zeitkritik. Bläschke: Darmstadt 1974.
Zweifel und Fortschritte. Lyrische Texte zur Gottesproblematik. Reich: Hamburg 1972.
Ich, Zugabe zu meinem Nabelstrang. Gedichte. Relief: München 1970.
78 Gedichte. Hrsg. von Arnfrid Astel. Lyrische Hefte (exklusive Doppelnummer). Saarbrücken 1969.

Bühne

Et Resurrexit. Libretto für ein Oratorium von Friedrich Rademacher. Fotokopierte Partitur. Köln 1991.
Ungelebtes Leben, nicht gestorbener Tod. Libretto für ein Oratorium von Wolfgang Hildemann. Fotokopierte Partitur. Mönchengladbach 1989.

Sonstige Veröffentlichungen

Übersetzungen:
Von Pamela Mar und Manfred E. Keune wurden literarische Texte ins amerikanische Englisch übersetzt und publiziert in Dimension, The University of Texas at Austin, 3/1971 und 14/1981, von Monsieur Daniels ins Französische anlässlich des deutsch-französischen Autorenaustausches im November 1989.
Im Jahre 1974 wurde durch die Westeuropäische Autorengemeinschaft "Die Kogge", Minden, in der Anthologie "Kontakte europäisch" eine Übersetzung ins Niederländische durch Cosi Dalenoort vorgelegt. Die Übersetzung ins Französische besorgte Prof. Horst Schumacher vom Germanistischen Institut der Pariser Sorbonne Nouvelle.
1975 veröffentlichte die Literaturzeitschrift Schuim Nr. 9, Hrsg. von: B. Willems, in Tongeren eine Übersetzung von Lyrik ins Flämische durch Georg Hermanowski.
1991 veröffentlichte die Literaturzeitschrift Il Gallo, Nr. 7, in Genova, Hrsg. von G. Beringheli, Übersetzungen geistlicher Lyrik ins Italienische.

Über Werk und Autor

Christliche Literatur. Bruno Stephan Scherer 1970.
Ethik des Eigentums, Vorlesung Prof. Hans Rotter.
Lehrstuhl für Moraltheologie, Universität Innsbruck. seit 1971.
Perspektiven deutscher Dichtung, Inge Meidinger-Geise. 1971/72.
Wat maakt wi? – Ein Plädoyer für den Umgang mit Sprache, Oswald Andrae, Publikation. München 1972.
Kürschners Deutscher Literaturkalender vom 56. Jahrgang. de Gruyter: Berlin 1973 (bis 61. Jahrgang)/ Saur: München 1998.
Sie schreiben zwischen Goch und Bonn. Wuppertal 1975.
Die Neuentdeckung des Poetischen. Paul Konrad Kurz. Frankfurt/M 1975.
Darstellung von Leben und Werk durch Karl-Josef Miesen. In: Tageszeitung Rheinische Post: Düsseldorf 18.12.1976.
Nicht nur fromm und erbaulich, eine neue Generation christlicher Lyriker meldet sich zu Wort. In: Badische Zeitung 31.3.1978.
Pfarrer, die Geschichte schreiben, die ungewohnte Botschaft christlicher Lyrik. H. Boventer. In: Sonntag: Limburg März 1978.
Deutsche Literaturgeschichte. Wilhelm Bortenschlager. Wien 1978.
Wurde Gott sprachlos? Christliche Lyrik gewinnt wieder an Bedeutung. Günter Schenk. In: Maria vom Guten Rat. Würzburg 6/1978.
Profile. Hrsg. von Künstlergilde. Troisdorf 1979.
Wer ist Wer? (das deutsche Who's Who). Lübeck.
Deutschsprachige Bibliographie der Gegenkultur. Bücher & Zeitschriften von 1950-1980 Hrsg. von Udo Pasterny, Jens Gehret. Amsterdam 1982.
Bildende Künstler und Autoren Düsseldorf. Literaturbüro 1983.
Kuckuck, kunst/literatur/kritik. Vierteljahreshefte. Hrsg. von Horst Lummert. 5/1984.
Niederrheinische Blätter. Zwischen den Welten leben. Helge Drafz. 1985.
Literarische Porträts. Hrsg. von Peter K. Kirchhof. Düsseldorf 1991.
Besprechung von "Wortwörtlich leben" durch Ralf Georg Czapla. Germanistisches Institut der Universität Bonn 1991.
Das neue Buch / buchprofile für die kath. Büchereiarbeit. 1/1991.
Literatur-Atlas. Ein Adreßbuch zur Literaturszene NRW. Köln 1992.
Muttersprache. Geschichten von Renata Schumann. München 1992.
Impressum. Literarischer Pressedienst für Autoren und Verleger. Hrsg. von Josef Wintjes. Bottrop 09.10.1992.
Literarisches Flugblatt. Hrsg. von Rudolf Dressler. Kirchbichl/Tirol.
Christ in der Gegenwart. Fragen gestellt von Wolfgang Plate. Freiburg i. Br. 8/1992.
Schriftsteller im Erkelenzer Land. Andreas Amberg. Schriften des Heimatvereins 13/1993.
Literaten-Tischrunde der Künstlergilde Düsseldorf 1970-1990. Heinz Georg Podehl. Dortmund 1998.
The poet and the priest: Michael Zielonka 25 Jahre im VS. Agnes Kottmann. IG MeAktuell 1998.
Schriftsteller am Niederrhein. Internetseite des Fachbereichs Germanistik der Universität Duisburg. Professor Gunter Grimm 2000.
Schriftsteller, wohnhaft in Mönchengladbach. Internet-Dokumentation der Stadtbibliothek.

Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
Bildquelle
(c) privat
Aktualisiert am
15.01.2014