Helminger, Guy

Guy Helminger

Bürgerl. Name
Guy Helminger
Jahrgang
1963
Geburtsort
Esch-sur-Alzette (Luxemburg)
Wohnort
Köln
Orte
Köln
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene
Genres
Prosa, Lyrik, Funk, Bühne
Vita

Geboren am 20. Januar 1963 in Esch-sur-Alzette (Luxemburg). Studium der Germanistik und Philosophie in Luxemburg, Heidelberg und Köln. Er arbeitete als Barkeeper, Schauspieler, Regieassistent und 3D-Performer. Leitet Seminare, in denen er Autoren das Vorlesen und Performen ihrer Texte näher bringt. Reisen nach Afrika, Asien, USA und Neuseeland. Guy Helminger lebt in Köln.

Auszeichnungen

2006 Prix du mérite culturel de la ville d'Esch
2004 3sat-Preis bei den 28. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt
2002 Förderpreis für Jugend-Theater des Landes Baden-Württemberg
2002 Prix Servais
2001 Hörspiel des Monats März (für: 5 Sekunden Leben)
2001 Autorenstipendium der Filmstiftung NRW (für das Hörspiel: Morgen ist Regen)
2000 Autorenstipendium der Filmstiftung NRW (für das Hörspiel: Klapperschlange)

Prosa

Die Ruhe der Schlammkröte. Wiederentdeckt, herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Manuel Andrack. Kiepenheuer & Witsch: Köln 2007.
Morgen war schon. Roman. Suhrkamp: Frankfurt am Main 2007.
Etwas fehlt immer. Erzählungen. Suhrkamp: Frankfurt am Main 2005.
Rost. Kurzgeschichten. Editions Phi: Echternach 2001.
Die Ruhe der Schlammkröte. Roman. Eigenverlag: Köln 1994.

Lyrik

Ver-wanderung. Gedichte. Editions Phi: Echternach 2002.
Leib eigener Leib. Gedichte. Editions Phi: Echternach 2000.
Entfernungen (in Zellophan). Gedichte. Editions Phi: Echternach 1998.
Die Gegenwartsspringer. Gedichte. Verlag am Schluechthaus: Esch/Alzette 1986.

Funk

Frau Gantner. WDR: 2010.
Rekonstruktion Kresch. WDR: 2005.
Fluggeräte. WDR: 2003.
Nachbarn. HR: 2002.
Wasser. WDR: 2002.
Morgen ist Regen. WDR: 2001.
5 Sekunden Leben. WDR: 2001.
Habicht. Saarländischer Rundfunk: 1999.

Bühne

Venezuela. Uraufführung in London 2003.
weitere Inszenierungen in Wien, Luxemburg und New York.
Wer noch glaubt. Theaterstück. Uraufführung in Köln 1992.

Anthologie

(In Auswahl)
In: Nationalität: Schriftsteller. Zugewanderte Autoren in Nordrhein-Westfalen. Hrsg. von Eva Weissweiler, Hidir E. Celik, Helle Jeppesen. Freepen-Verlag: Bonn 2002.
In: Städte. Verse. Deutschsprachige Großstadtlyrik der Gegenwart. Hrsg. von Axel Kutsch. Verlag Landpresse: Weilerswist 2002.
In: Der Haifisch in meinem Kopf. Hrsg. von Aras Ören. Swiridoff Verlag: Künzelsau 2000.
In: Anthologie luxembourgeoise (poésie). Les écrits des forges, Québec, Canada 1999.
In: 33 Erzählungen. Luxemburger Autoren des 20. Jahrhunderts. Institut Grand-Ducal, Section des Arts et des Lettres. Luxemburg 1999.
In: Intercity. Editions Phi: Echternach 1995.
In: Lustich. LSV Autorenverlag: Luxemburg 1987.
In: In Sachen Papst. LSV Autorenverlag: Luxemburg 1985.
Außerdem Beiträge in: ndl - Zeitschrift für deutschsprachige Literatur; orte - Schweizer Literaturzeitschrift: Zürich; Das Gedicht - Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik: Weßling bei München; Krautgarten - Forum für junge Literatur: St. Vith (Belgien), Estuaires - Revue Culturelle: Luxembourg; perspektive - hefte für zeitgenössische literatur: berlin, graz; Wandler - Zeitschrift für Literatur: Konstanz

Sonstige Veröffentlichungen

Video-Installation:
Kuchen essen für Europa. Gem. mit Martin Möller. Saarbrücken, Metz, Luxemburg 2002.

Über Werk und Autor

Kölner Autoren-Lexikon 1750-2000, Band 2: 1901-2000. Hrsg. v. Everhardt Kleinertz. Bearbeitet von Enno Stahl. Emons: Köln 2002.

Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
Sonstige Quellen

Kölner Autorenlexikon

Bildquelle
(c) privat
Aktualisiert am
27.11.2013