Wolff, Gabriele

Gabriele Wolff

Bürgerl. Name
Gabriele Gordon
Alias 1
Gabriele Wolff
Jahrgang
1955
Geburtsort
Düsseldorf
Wohnort
Neuruppin
Orte
Düsseldorf, Köln
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene
Genres
Thriller/Kriminalroman
Kontaktadresse
Kommisionsstr.9, 16816 Neuruppin, Deutschland
Telefon
 
geschäftlich
03391-357644
Telefax
03391-357644
Email
Gordon-Wolff@t-online.de
Web
www.gabrielewolff.de
Vita

Geboren am 29. November 1955 in Düsseldorf. Gabriele Wolff, Tochter eines Fernmeldeinspektors und einer Postbeamtin, machte 1974 das Abitur in Düsseldorf, studierte von 1974 bis 1979 Jura in Köln, verbrachte von 1980 bis 1982 ihre Refrendariatszeit in Aachen, Köln und Chicago und arbeitete von 1982 bis 1985 als Rechtsanwältin in Köln. Seit 1985 war sie als Staatsanwältin in Duisburg tätig, 1992 in Neubrandenburg und 1993 in Düsseldorf. Schließlich siedelte sie nach Neuruppin über, wie sie von 1994 bis 1999 als Oberstaatsanwältin tätig war, bis sie im Juni 1999 zum Justizministerium Potsdam abgeordnet wurde. 1999 bis 2001 abgeordnet zum Justizministerium, Potsdam. 2001 wieder Oberstaatsanwältin in Neuruppin. Mit „Kölscher Kaviar“ veröffentlichte sie 1990 ihren Krimi-Erstling, in dem sie die Figur der Beate Fuchs einführt, die im zweiten Roman „Himmel und Erde“ als Staatsanwältin bei einem Kölner Gericht arbeitet. Gabriele Wolffs Romane zeichnen neben ihrer jeweiligen Kriminalgeschichte ein treffendes, mitunter auch ironisches Bild aus dem Innenleben der deutschen Justiz. Neben ihrer Beschäftigung mit der Kriminalliteratur veröffentlichte Gabriele Wolff zahlreiche Beiträge in den Publikationen der Karl-May-Gesellschaft. 2004 wurde sie mit dem "Friedrich-Glauser-Preis" des SYNDIKATS für ihren Roman "Das dritte Zimmer" ausgezeichnet.

Auszeichnungen

2004 Friedrich-Glauser-Preis. Für: Das dritte Zimmer.
2003 nominiert für den FrauenKrimiPreis der Stadt Wiesbaden 2003. Für: Das Dritte Zimmer (Kriminalroman)
2002 nominiert für den Friedrich-Glauser-Preis des Syndikats 2002 in der Rubrik: Kurzkrimi für: Unter Palmen so grün (Kriminalgeschichte)
2001 nominiert für den FrauenKrimiPreis der Stadt Wiesbaden 2001. Für: Der falsche Mann (Kriminalroman)

Krimi

Ein dunkles Gefühl. Haymon: Innsbruck 2006.
Das dritte Zimmer. Haymon: Innsbruck 2003.
Kleine Morde in Köln. Fischer: Frankfurt/M. 2000.
Der falsche Mann. Fischer: Frankfurt/M. 2000.
Die allerletzte Fahrt des Admirals. Neun Autoren überführen eine Leiche. Ullstein: Berlin 1999.
Tote Oma. Fischer: Frankfurt/M. 1997.
Von toten Ratten und zahmen Tauben. Stories.
Fischer: Frankfurt/M. 1996.
Rote Grütze. Fischer: Frankfurt/M. 1994.
Still und starr ruht der See. Fischer: Frankfurt/M. 1994.
Armer Ritter. Fischer: Frankfurt/M. 1993.
Lover. 14 Stories. Verlag am Galgenberg: Hamburg 1992.
Liebhaber und andere Opfer. Fischer: Frankfurt/M. 1995.
Himmel und Erde. Verlag am Galgenberg: Hamburg 1991 (zweite Auflage: Fischer: Frankfurt/M. 1993).
Kölscher Kaviar. Verlag am Galgenberg: Hamburg 1990 (zweite Auflage: Fischer: Frankfurt/M. 1993).

Funk

Die liebe Gertrud. Funklesung der gleichnamigen Story. ORF: 2003.
Schönes Wochenende. Funklesung der gleichnamigen Story. ORF: 1998.
Kindergeburtstag. Hörspiel nach der gleichnamigen Story. Bearbeitung: Ilse Falk. ORF: 1995.
Zugzwang. Kurzhörspiel. WDR: 1991.

Internet

Dankesrede zur Verleihung des Friedrich-Glauser-Preises 2005: www.das-syndikat.com/roml2004.htm.
http://karlmay.uni-bielefeld.de/kmg/seklit/sokmg/045/index.htm.
Versuch über die Persönlichkeit Karl May.

Sonstige Medien

Endstation Neuruppin. Hörkassette. gesprochen von Barbara Nüsse. JUMBO Neue Medien: Hamburg 2004.
Valentinstag, der letzte. Hörkassette. gesprochen von Barbara Nüsse. JUMBO Neue Medien: Hamburg 2004.
Unter Palmen so grün. Hörkassette. gesprochen von Barbara Nüsse. JUMBO Neue Medien: Hamburg 2003.

Anthologie

Was bleibt?.Zur Neuausgabe von Hans Wollschlägers: "Karl May. Grundriss eines gebrochenen Lebens". Rezension. In: Karl May & Co. Das Karl May-Magazin. Nr. 97 3/04.
Eine wahre Bereicherung unserer Höchst-Literatur. Essay. In: Karl May. Von Ehefrauen und Ehrenmännern. Biographische und polemische Schriften 1899-1910. Hrsg. von Lothar und Bernhard Schmid. KMV Bd. 85, Karl May: Bamberg Radebeul 2004.
Arno Schmidt und eine seiner Leserinnen oder: Warim ich keine Bewunderin bin. In: Rudi Schweikert (Hg.): Da war ich hin und weg. Arno Schmidt als prägendes Leseerlebnis. 100 Statements und Geschichten. Bangert & Metzler: Wiesenbach 2004.

Beiträge in den Veröffentlichungen der Karl May Gesellschaft
In den Schründen der Arktik. Wie Otto Emersleben Karl May entdeckte. In: Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 139, März 2004.
Der kleine Cohn - Variationen zu einem Thema. In: Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 133, September 2002.
Ermittlungen in Sachen Frau Pollmer. In: Jahrbuch Nr. 31 der Karl-May-Gesellschaft 2001. Hansa: Husum 2001.
George Catlin: Die Indianer Nord-Amerikas. Das Material zum Traum. Jahrbuch Nr. 15 der Karl May Gesellschaft 1985. Sonderheft der Karl May Gesellschaft 45/1983.
Annäherung an einen Autor. Erich Loest stellt seinen Karl-May-Roman vor. In: Mitteilungen der Karl May-Gesellschaft 46/1980.
Gedanken zum Leseerlebnis Karl May. In: Mitteilungen der Karl May-Gesellschaft 26/1975.
Unter Spiritisten. Eine May-Persiflage’. Aufsatz in: Mitteilungen der Karl May-Gesellschaft 24.

Anthologiebeiträge in:
Crime Postcard Stories. ars vivendi verlag: Cadolzburd 2006.
Mörderisch unterwegs. Band 21. Milena: 2006.
Fichten, Fälle, Fahnder. Podszun: Brilon 2005.
Mord in der Kombüse. Gerstenberg: Hildesheim 2005.
Die Winterreise. Gerstenberg: Hildesheim 2004.
Mords-Lüste. Scherz: Bern/München/Wien 2003.
Mord zum Dessert. Gerstenberg: Hildesheim 2003.
Mord und Steinschlag. Leda: Leer 2002.
Mord zwischen Messer und Gabel. Erweiterte Neuausgabe. Gerstenberg: Hildesheim 2001.
Mord im Grünen. Gerstenberg: Hildesheim 2001.
Mysteriöse Skorpione. Eichborn. Frankfurt/M 2000.
Bei Ankunft Mord. Gerstenberg: Hildesheim 2000.

Verbrannte Hoffnung, in: Annabelle, Zürich, Krimi-Special zu Nr. 13/96. 1996.
Der Mörder kommt auf sanften Pfoten. Grafit:
Dortmund 1995.
Der Mörder kommt auf Krankenschein. Grafit: Dortmund 1994.
Der Mörder bricht den Wanderstab. Grafit: Dortmund 1994.
Der Mörder schwänzt den Unterricht. Grafit: Dortmund 1994.
Der Mörder ist immer der Gärtner. Grafit: Dortmund 1993.
Der Mörder zieht die Turnschuh an. Grafit: Dortmund 1993.
Der Mörder bläst die Kerzen aus. Grafit: Dortmund 1993.

Sonstige Veröffentlichungen

2005 Dankesrede zur Verleihung des "Friedrich-Glauser-Preises". In: Sandra Uschtrin, Michael Joe Küspert: Handbuch für Autorinnen und Autoren. Uschtrin: München 2005.
Das Frauenbild Karl Mays am Beispiel Frau Emma Pollmer. Vortrag. 2000.

Über Werk und Autor

Kölner Autoren-Lexikon 1750-2000, Band 2: 1901-2000. Hrsg. von Everhardt Kleinertz. Bearbeitet von Enno Stahl. Emons: Köln 2002.

Quellenangaben
Autorenauskunft
Sonstige Quellen

H. P. Karr: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Internet-Edition
Kölner Autorenlexikon

Bildquelle
(c) Gabriele Wolff
Aktualisiert am
12.09.2011