Molsner, Michael

Michael Molsner

Bürgerl. Name
Michael Molsner
Jahrgang
1939
Geburtsort
Stuttgart
Wohnort
Duisburg
Orte
Dortmund
Regionen
Rheinland komplett, Westfalen komplett, Niederrhein, Ruhrgebiet
Genres
Prosa, Thriller/Kriminalroman, Bühne, Sonstige
Kontaktadresse
Großenbaumer Allee 274, 47249 Duisburg, Deutschland
Telefon
 
geschäftlich
0203-3488966
mobil
0170-4646 370
Telefax
0203-3488968
Web
www.michaelmolsner.de
Vita

Geboren am 23. April 1939 in Stuttgart als nicht-ehelicher Sohn einer Journalistin, aufgewachsen in Allenstein (Ostpreußen), Aalen (Baden-Württemberg) und München; nach dem Abitur (1959), einigen Semestern Germanistik und Anglistik an der Universität Heidelberg und einem Redaktionsvolontariat in Aalen war er als Gerichtsreporter in München aktiv, danach folgten redaktionelle und journalistische Tätigkeiten in München, Dortmund, Hamburg und Hannover; er ist nunmehr freier Schriftsteller (seit 1968), war Gründungsmitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) und des "Syndikates"; er lebte 18 Jahre im Allgäu und war dort sechs Jahre lang Gemeinderat seines Heimatdorfes Fischen. Von 2000 bis 2004 in Dortmund. Seit 2004 in Duisburg.

Auszeichnungen

1998 sprach ihm die Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur "Das Syndikat" den Ehrenglauser "für seine Verdienste um die deutsche Kriminalliteratur" zu.

Prosa

Dich sah ich. Roman. Oktober: Münster 2011 (E-Book: 2014).
Um alles in der Welt. Roman. Oktober: Münster 2001 (E-Book: 2014).
Wege der Vorsehung. Roman. Denkmayr: Linz 1995.

Krimi

Identität - Die Untergrundfrau. Geheimdienst-Thriller. CreateSpace: o.O. 2015 (auch als E-Book).
Abrax - Mörder vor der Tür. Thriller. CreateSpace: o.O. 2014 (auch als E-Book).
Sarx - Im Namen des Vaters. Kirchenthriller. CreateSpace: o.O. 2014 (auch als E-Book).
Masken - Des Teufels Geflüster. Mafia-Thriller. CreateSpace: o.O. 2014 (auch als E-Book).
Spot auf den Tod. Zebulon: Köln 1997.
Ermittlungen gegen Zeus. Knaur: München 1992.
Die Strategie des Beraters. Knaur: München 1992.
Verschollen in der Honigfalle. Knaur: München 1991.
Die Option des Schläfers. Knaur: München 1991.
Der Schrei des toten Kämpfers. Knaur: München 1990.
Der trojanische Maulwurf. Knaur: München 1990.
Euro-Ermittler: Dame ohne Durchblick. Piper: München 1990.
Die verbrannte Quelle. Knaur: München 1990.
Euro-Ermittler: Bingo für Bonzen. Piper: München 1989.
Die Eroberung der Villa Hammerschmidt. Knaur: München 1989.
Die Ehre einer Offiziersfrau. Pahl-Rugenstein: Köln 1988 (Neuaufl. 1993).
Euro-Ermittler: Urians Spur. Piper: München 1988.
Euro-Ermittler: Unternehmen Counter Force. Piper: München 1986.
Euro-Ermittler: Der ermordete Engel. Goldmann: München 1986.
Euro-Ermittler: Gefährliche Texte. Goldmann: München 1985.
Euro-Ermittler: Der Castillo-Coup. Goldmann: München 1985 (Neuaufl. 1989; E-Book: 2015).
Mit unvorstellbarer Brutalität (gem. mit: "Der weiße Kittel"). Heyne: München 1984.
Ausstieg eines Dealers. Heyne: München 1982.
Die Schattenrose. Heyne: München 1982 (Tschechische Übersetzung "Stin lotosového kvetu" 1986. 2. Aufl. 1987).
Wie eine reißende Bestie (gem. mit: "Ein bißchen Spaß"). Heyne: München 1981.
Eine kleine Kraft. Steinhausen: München 1980 (Neuaufl. unter dem Titel "Der schwarze Faktor" 1987. Neuaufl. 1994).
Tote brauchen keine Wohnung. Heyne: München 1980 (E-Book: 2014).
Das zweite Geständnis des Leo Koczyk. Heyne: München 1979 (2. Aufl. 1984).
Rote Messe. Fischer: Frankfurt 1973 (Neuaufl. 1980. 2. Aufl. 1987).
Harakiri einer Führungskraft. Rowohlt: Reinbek 1969 (Neuaufl. 1980. 2. Aufl. 1982).
Und dann hab ich geschossen. Rowohlt: Reinbek 1968 (2. Aufl. 1974. Neuaufl. 1979. 3. Aufl. 1988).

Kinder-/Jugendbuch

Hetzjagd nach Eilat. Franz Schneider: München 1997.
Menschenhandel in Prag. Franz Schneider: München 1997.
Terror im Maghreb. Franz Schneider: München 1996.
Das Gesetz der Rache. C. Bertelsmann: München 1992 (Neuaufl. gem. mit "Der entgleiste Zug" 1992).
Der entgleiste Zug. C. Bertelsmann: München 1991 (Neuaufl. gem. mit "Das Gesetz der Rache" 1992).
Rettet den Fleck. Aare: Solothurn 1989.
Disco Love. Aare: Solothurn 1987 (2. Aufl. 1988).
Der Sohn der Zeugin. C. Bertelsmann: München 1995.
Auf der Suche nach dem Südland. C. Bertelsmann: München 1979.
Oli Bär Gwahma. Delphin: Zürich 1979 (Neuaufl. 1974).

Funk

Jeder auf eigenes Risiko. 46 Min. SDR: 1998.
Schwarze Hochzeit. 47 Min. WDR: 1995.
Die Ankunft. 59 Min. SWF: 1995.
Straßen des Geldes. 50 Min. WDR: 1994.
Philipp Marlowe trifft Doktor Faustus in Los Angeles. 55 Min. SWF: 1990.
Eine Falle für den Profi. 54 Min. WDR/SWF: 1986.
Und dann hab ich geschossen. 59 Min. SWF: 1985.
Ausbruch eines Killers. 59 Min. SWF: 1985.
Geständnis ohne Wert. 54 Min. WDR: 1983.
Die Schattenrose. 108 Min. BR: 1983.
Der Beste im Konzern. 84 Min. SWF: 1983.
Etwas ganz Schlimmes. 55 Min. WDR: 1977.
Mit unvorstellbarer Brutalität. 55 Min. WDR: 1975.
Das zweite Geständnis des Leo Koczyk. 55 Min. WDR: 1974.
Der weiße Kittel. 55 Min. WDR: 1973.
Harakiri einer Führungskraft. 38 Min. RIAS: 1973.
Wie eine reißende Bestie. 55 Min. WDR: 1972.
Ein bißchen Spaß. 55 Min. WDR: 1972.
Gold unterm Sakko. 29 Min. SWF: 1970.

Fernsehen

Oh, du fröhliche. Eine Münchner Weihnachtskomödie. Spielfilm. 90 Min. BR: Erstausstrahlung 25.12.2001.
Psi. Serienfolge für "Stahlnetz". NDR/ARD: Erstausstrahlung 2002.
Tote brauchen keine Wohnung. Serienfilm für "Tatort". 84 Min. BR: Erstausstrahlung 1973.
Das zweite Geständnis. Serienfilm für "Tatort". 90 Min. BR: Erstausstrahlung 1975.
Dame in Not. Serienfolge für "Großstadtrevier". 50 Min. NDR: Erstausstrahlung 1988.
Sonntagsfrühstück. Serienfolge für "Großstadtrevier". 50 Min. NDR: Erstausstrahlung 1989.
50 Millionen in kleinen Scheinen. Serienfilm für "Peter Strohm". 50 Min. NDR: Erstausstrahlung 1991.
Der Castillo-Coup (gemeins. mit Gaby Kubach). 90 Min. WDR: Erstausstrahlung 1991.
Wie würden Sie entscheiden?: Zahlreiche Beiträge.

Bühne

Dr. Faustus trifft Phil Marlowe in Los Angeles. Uraufführung in Marl-Sinsen: 2012.
EMMY - Dadas Stern über Dom und Strich. Stück über die Entstehung von Dada. 2013.

Sonstige Medien

Ausbruch eines Killers. Pidax Hörspiel-Klassiker. Pidax: Riegelsberg 2015.
Schlumpf Erwin Mord. 23 deutsche Krimiautoren lesen den berühmten Wachtmeister-Studer-Kriminalroman von Friedrich Glauser. Kein & Aber Records: Zürich 1999.
Schwarze Hochzeit. Goldmann Primo: München 1996.
Straßen des Geldes. Goldmann Primo: München 1994.
Eine Falle für den Profi. Goldmann Primo: München 1992.

Sachbuch

KulTourführer: Wer wenn nicht Goethe, Prominente im Allgäu. Gem. mit Elke Wiartalla. Zebulon: Köln 1998.

Anthologie

Eine Kraft, eine Macht, eine Festung. In: Blätter der Carl-Zuckmayer-Gesellschaft. 17. Jhg. Druckerei H. Kunze: Mainz 1996.
Der nicht-gemeine Mann. In: Frankfurter Rundschau, 23.01.1996.
Dr. Faustus verpaßt Marlowe in Los Angeles. In: Schwarze Beute 3. Rowohlt: Reinbek 1988.
Dem Mörder auf der Spur. In: Schwarze Beute 1. Rowohlt: Reinbek 1986.
Die Trivialität der Träume. In: Loccumer Kolloquien 5. Evangelische Akademie: Loccum 1985.
Eine Moschee für Kempten? In: Allgäu. Merian-Heft. Hoffmann & Campe: Hamburg 1984.
Die Obszönität der Fakten. In: Mit unvorstellbarer Brutalität. Heyne: München 1978.
Von uns aus gesehen. In: Kursbuch 45. Kursbuch/Rotbuch: Berlin 1976.
Daß ich dich besser hassen kann. In: Deutschlandfunk. Köln 1972.

Über Werk und Autor

Frank Göhre und Jürgen Alberts porträtieren ihn als einen der zehn interessantesten deutschsprachigen Krimi-Autoren in dem opulenten Bildband "Kreuzverhöre". Gerstenberg: Hildesheim 1999.

Presseurteile

Zu: Dich sah ich:

ein politischer Roman, der [...] den Terror der 1970er-Jahre [...] behandelt [...] ein Gesellschaftsroman, der das Deutschland der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts abbildet [...] ein Liebesroman
Erschienen in: buecherwurmloch.wordpress.com, 05.08.2012.

Ganz nebenbei, elegant, spannend und sehr intelligent, werden die jeweiligen politischen Verhältnisse [...] analysiert, scharfsinnig aufs Korn genommen und ins Liebesgeschehen verwoben.
Von: Norbert Kühne. Erschienen in: Marler Zeitung, 07.12.2011.

Zu: Tote brauchen keine Wohnung:
Tote brauchen keine Wohnung" ist ein kraftvoller Tatort, der mit Klischees und Überzeichnungen spielt. [...] Michael Molsner griff ein aktuelles Thema auf und fand [...] die passende Kulisse [...].
Erschienen in: Stadtneurotiker, 26.07.2010.

Dieser Mann weiß, wie man ein Publikum unterhält.
Erschienen in: Buchreport, 05.2002.

Ein Autor, auf den man sich eigentlich immer verlassen kann (und das heißt seit annährend 20 Jahren) ist Michael Molsner.
Von: Wilhelm Roth. Erschienen in: Frankfurter Rundschau, 10.02.1990.

Selbstauskunft

Seine Kriminalromane standen viermal auf der Jahresbestenliste der Krimi-Kritiker (Deutscher Krimi-Preis).
Der Kriminalfilm "Tote brauchen keine Wohnung" (1973), der nach seinem ersten Drehbuch für die ARD-"Tatort"-Reihe entstand, wurde 1995 unter den "Top Ten" wiederholt.
Das Hörspiel "Der Beste im Konzern", das ebenfalls aufgrund seines Manuskriptes entstand, wurde als jahresbeste Mainstream-Produktion der deutschen Rundfunkanstalten empfohlen.

Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
Bildquelle
(c) privat
Aktualisiert am
22.04.2015