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Stefan Sprang

Bürgerl. Name
Stefan Sprang
Jahrgang
1967
Geburtsort
Essen
Wohnort
Essen
Orte
Essen
Regionen
Rheinland komplett, Ruhrgebiet
Genres
Prosa, Lyrik, Funk, Bühne, Sachbuch, Kritiken, Sonstige, Anthologie

Kontaktadresse
Bandelstraße 3
45136 Essen
Deutschland

Telefon
 
privat
069-53054130
mobil
0176-40504636

Email
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Vita

Geboren am 12. September 1967 in Essen und dort im Südviertel aufgewachsen. Stefan Sprangs schriftstellerischer Werdegang beginnt 1985, als er mit Freunden die "Initiative junger Autor(inn)en Essen" ins Leben ruft, die mit den "Essener Literaturflugblättern" und vielen Lesungsprojekten für einige Jahre das literarische Leben in Essen und darüber hinaus mit prägt. Als Student der Germanistik, Publizistik, Politik- und Theaterwissenschaft im Münster ist er 1987 ebenfalls Gründungsmitglied des "Bundesverbandes junger Autorinnen und Autoren e.V." und bald auch Sprecher des BVjA. Außerdem ist er bis 1994 verantwortlicher Redakteur der verbandseigenen überregional beachteten Literaturzeitschrift "Konzepte – Magazin für eine junge Literatur". In den 1990er Jahren tritt das eigene literarische Schreiben in den Hintergrund. Neben dem Studium arbeitet er als freier Kulturjournalist mit dem Schwerpunkt Literatur für verschiedene Zeitungen und Sender, vor allem den "Deutschlandsender Kultur" (ab 1994 "Deutschlandradio"). 1994 schließt er in Berlin sein Studium ab mit einer Arbeit über "mediale Wirklichkeitsbilder in der neueren deutschsprachigen Literatur". 1996 findet er dann beim Hessischen Rundfunk seine journalistische Heimat. Er gehört zum Gründungsteam der Jugendwelle hr xxl und arbeitet dort und in der Folge in der Hörfunkunterhaltung des hr als Produzent und Autor von Comedy-Serien. Außerdem ist er für mehrere Jahre in der Aus- und Fortbildung des hr aktiv. Seit 2004 arbeitet er als freier Autor und –Redakteur sowie als Buchkritiker für die Hörfunkwelle hr1. Ab 2006 widmet er sich verstärkt größeren literarischen Projekten. So erscheint 2007 sein Debüt-Roman "Fred Kemper und die Magie des Jazz". Stefan Sprang lebt und arbeitet in Essen und Frankfurt.

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Auszeichnungen

2011 1. Platz "Lesensart" – Autorenwettbewerb "Alta Vita" e.V.
2011 Arbeitsstipendium des Landes NRW
2010 4. Preis W(ahl)-Award der "Bundeszentrale für politische Bildung" mit Ulrich Höhmann (für: hr-iNFO Satire-Serie zur Bundestagswahl 2009)
2008 2. Platz Berliner Hörspielfestival (für: Hörspiel "helden: tot" mit Andreas Fröhlich)
1999 Kurt-Magnus-Preis der ARD

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Prosa

Kriegt wer wen? Vom Ende im Anfang der Liebe. 10 Storys plus Bonustracks. neobooks: Berlin 2016.
Boy Meets Girl oder: Die Liebe der hiesigen Menschen im 21. Jahrhundert. Storys. Kulturmaschinen: Berlin 2012.
Fred Kemper und die Magie des Jazz. Roman. Boschmann: Bottrop 2011.

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Funk

helden: tot. Hörspiel. Regie: Kai Schwind. rbb: 2008.

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Sonstige Medien

helden: tot. Hörspiel. Gem. mit Andreas Fröhlich. Regie: Kai Schwind. Mischmut/geophon: Berlin 2007.

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Sachbuch

Radio-Comedy. Gem. mit Rainer Dachselt und Ingo Schwarz. UVK: Konstanz 2003.

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Anthologie

Seitlicher Meerblick. In: Ich dreh mich lieber noch mal um und bin weit, weit weg. Storyband von Martin Spieß. Birnbaum: Leipzig 2016.
Ruhrkönig. In: Kohlenkönige und Emscherkinder. Das große Buch der Ruhrgebietsballaden. Hrsg. von Werner von Welheim und Michael Hüter. Boschmann: Bottrop 2015.
Sieben. In: Druckstellen - Ausgewählte Texte aus dem Zweiten Ruhrgebiets-Literaturwettbewerb. Hrsg. von Till Beckmann und Kathrin Butt. Klartext: Essen 2012.
Die Tochter des schwedischen Fernsehkommissars. In: Wortlaut 07. Flut. Hrsg. von Zita Bereuter und Pamela Russmann. Luftschacht: Wien 2007.
Das letzte Siegel. In: Isaac Asimov’s Science Fiction Magazin. 43. Folge. Hrsg. von Friedel Wahren. Wilhelm Heyne: München 1994.
Spot-Shot (als Stefan Beck). In: Literatur Primär. Eine Anthologie junger deutschsprachiger Literatur. Hrsg. von Marcel Beyer. BVjA/Konzepte: Essen 1992.

weitere Veröffentlichungen:
Artikel zu Matthias Altenburg, Norbert Hummelt, Stefan Schütz und Ulrich Woelk. In: Handbuch der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Hrsg. von Thomas Kraft. Nymphenburger: München 2003.
Call and Response - Mutmaßungen über Sprache im Medienraum der Zukunft. In: Sprache im technischen Zeitalter. 35. Jg. Böhlau: Köln 1997.
Textviren zwischen elektronischen Realitätsprogrammen - Wie Literatur am Thema 'Medien' ihre Gegenwärtigkeit beweisen kann. In: Deutschsprachige Gegenwartsliteratur. Wider ihre Verächter. Hrsg. von Christian Döring. Suhrkamp: Frankfurt/M. 1995.

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Presseurteile

Zu "Boy Meets Girl. Oder: Die Liebe der hiesigen Menschen im 21. Jahrhundert":

Höchst unterhaltsame Storys von hohem erzählerischen Niveau [...].
Von: Frank Schorneck. Erschienen in: trailer 08/12.

Bei all der Liebe, Melancholie und Bedeutungsschwangerschaft entsteht jedoch kein Kitsch. [...] im Gegenteil wartet Sprang mit Sätzen auf, die man sich in die Haut ritzen und an Häuserwände sprühen will.
Von: Martin Spieß. Erschienen in: titel magazin, 08/2012.

Zu "Fred Kemper und die Magie des Jazz":

[...] ist die "Magie des Jazz" – und die habe ich noch nie so grandios beschrieben gefunden wie in dem Debütroman von Stefan Sprang. Man fühlt jeden Ton mit, jede Pause, jeden Lauf, jede Explosion.
Von: Jürgen Deppe. Erschienen auf: ndr-kultur, 06/2012.

Zu "helden: tot":

Millimetergenau gearbeitet [...] Ein biblischer Furor, in den sich der Gefallene steigert, ohne im Selbstmitleid zu waten, und das ist das Schöne an diesem Hörbuch: Es verschwistert Pathos mit Ironie.
Von: Irene Grüter. Erschienen in: taz, 02.02.2008.

Erschreckendes erschreckend vortragen, das können viele. Die Katastrophe aber [...] immer wieder wenden, so dass sie erst komisch, dann wieder bitterernst, dann pathetisch wird, das können [...] die wenigsten.
Von: Jan Drees. Erschienen auf: WDR Einslive, 2008.

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Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
(c) Peter Schiborr
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Aktualisiert am
09.01.2018

 

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