Becker, Cornelia

Cornelia Becker

Bürgerl. Name
Cornelia Becker
Jahrgang
1957
Geburtsort
Paderborn
Wohnort
Berlin
Orte
Ostwestfalen, Paderborn und Umgebung
Regionen
Westfalen komplett, Ostwestfalen
Genres
Prosa, Lyrik, Funk, Frauenliteratur
Kontaktadresse
Friedrichshaller Straße 23, 14199 Berlin, Deutschland
Telefon
 
privat
030-89723708
Email
corneliabecker2003@yahoo.de
Web
corneliabecker.jimdo.com
Vita

Geboren am 28. Dezember 1957 in Paderborn. Cornelia Becker studierte u. a. Spanisch, Germanistik und Kunsttherapie (Universidad de Granada, FU Berlin, HIGW Hamburg). Fünfjähriger Studien- und Arbeitsaufenthalt in Südspanien. Fremdenführerin, Tankwartin, Barbesitzerin. Erst im neuen Sprachraum, im staubigen Geruch des Südens, entstehen erste Prosaskizzen und Erzählungen. Seit 1988 lebt sie mit dem algerischen Musiker Ahmed Chouraqui und dem gemeinsamen Sohn (geboren 1993) in Berlin und Paderborn. Sie ist freie Mitarbeiterin in Kultur- und Bildungseinrichtungen und freie Autorin.

Auszeichnungen

2010 ausgewählt mit dem Projekt Silencio für Printemps des Poétes, Berlin
2001 Literaturwettbewerb Autorenhausverlag Berlin; teilgenommen und ausgewählt
1999 Arbeitsstipendium für Berliner Schriftsteller, Senat für kulturelle Angelegenheiten
1999 erste Preisträgerin des vom SFB ausgeschriebenen Autorenwettbewerbs (für: Melissa, ein Leben zwischen Paris und Algier)
1997 MagentaRot höchstdotierter Platz in der Lesereihe "Holozän", unter der Leitung von Adolf Muschg
1989 Gewinnerin der Ausschreibung: Frauen schreiben, FU Berlin, Kulturreferat

Prosa

Der raue Gesang. Roman. Edition Contra-Bass: Hamburg 2017.
Die Kinder meines Vaters. Erzählung. Mit Illustrationen von Jasir Safi. Bübül: Berlin 2017.
Die Unsterblichkeit der Signora Vero. Roman. Langen Müller: München 2014.
Eintritt frei. Erzählungsband. Achter: Acht und Weinheim 2012.

Lyrik

Fantom. Gedichte. Mit Lithographien von acht Künstlern. Edition des Ateliers KASBA: Brüssel 2000.
Europa, deine Wölfe. Zwischen den Zeiten. Zwischen den Welten. Brecht-Haus, Berlin. Argon: Berlin 1995.

Funk

Oui Quetzal. Erzählung. Gelesen von Wolfram Koch. In: Artist's Corner. Hessischer Rundfunk: 2010.
Melissa, ein Leben zwischen Paris und Algier. Hörspiel. Bearbeitung und Produktion einer Rundfunkerzählung. Freies Berlin: 1999.

Internet

die Flüssin. Gedicht. In: Eselsohr Literaturmagazin, E- und Printmagazine, Esels-Ohr.com. 2015.
Eastside. Erzählung. In: Levure Litteraire, E-Magazine. Ausgabe 12. Carmen-Francesca Banciu, Head of the German editorial LL. 2015.
eins, zwei, drei, vier ... Experimentelle Erzählung. In: Levure Litteraire, E-Magazine. Ausgabe 11. Carmen-Francesca Banciu, Head of the German editorial LL. 2014.
Turmgedächnis II. In: eXperimenta, Online-Magazin, eXperimenta.de. 2012.
Lola tanzt. In: Purnev, Literary Magazine, Online-Magazin, purnev.coolix.com. 2012.
Turmgedächnis I. In: eXperimenta, Online-Magazin, eXperimenta.de. 2011.

Sonstige Medien

MagentaRot. Erzählungen als Hörbuch. Eingesprochen von Wolfram Koch. Wolpertinger-Hörbuch: Berlin 2009.

Anthologie

in Anthologien:

Bis der Vorhang fällt. Erzählung. In: Man müsste mehr ans Meer. Hrsg. von Magnus See. Ventura: Werne 2015.
Eins-zwei-drei. Erzählung. In: Das Ei-Buch. Hrsg. von Maria Herrlich. Achter: Acht und Weinheim 2013.
Silencio. Erzählungen. In: Matrix. Hrsg. von Traian Pop. Nr. 1. POP: Ludwigsburg 2011.
Turmgedächnis. Erzählung. In: ein ort für geschichten. Hrsg. von Ludwig Norz. Mit Illustrationen von Oscar Castillo. C&N: Berlin 2011.
Mantis religiosa. Erzählung. In: In Tierliebe. Hrsg. von Bettina Hesse. Eichborn: Berlin 2005.
Wer ist Saida? Erzählung. In: Liebe Sünden. Bd. 6. Hrsg. von Bettina Hesse. Rowohlt: Reinbek 2003.
Becasso. Erzählung. In: Probebühne. Kunst und Therapie. Hrsg. von Peter Rech (u. a.). Claus Richter: Köln 2002.
Mutter der Worte. Erzählung. In: Das Kopfkissenbuch. Autorenhaus: Berlin 2001.
Bis hierher! Erzählung. In: Literaturheft. Hrsg. von LiteraturFrauen e.V. 36. o.V.: Berlin 2001.
Mantis religiosa. Erzählung. In: Literaturheft. Hrsg. von Literaturfrauen e.V. 35. o.V.: Berlin 2000.
MagentaRot. Erzählung. In: Holozän: Neue Literatur am Poly. Hrsg. von Adolf Muschg, Urs Widmer, Heinz Schafroth. o.V.: Zürich 1997.
Charlottes Traum. Kapitel aus dem Roman: Cakaltepe. In: Zwischen den Zeiten. Zwischen den Welten. Hrsg von Brecht-Haus. Argon: Berlin 1995.
Arkadasim heisst Freundschaft und Im Jahr der Wunder. In: Vielfalt der Stimmen. Hrsg. von Elsbeth de Roos. Jovis: Berlin 1995.


in Zeitschriften:

die Flüssin. Gedicht. In: Eselsohr Literaturmagazin. München 2015.
Live aus dem Funkturm. Erzählung. In: New Age. Literaturzeitschrift Asphaltspuren. Ausgabe 11. Düsseldorf 2009.
Pour Alicia. Erzählung (zweisprachig). In: Fantomin, deutsch-franz. Kulturzeitschrift. Heft 8. Berlin 2002.
Mantis religiosa. Erzählung. In: ndl, neue deutsche literatur. Heft 6/01. Aufbau: Berlin 2001.
Nacht namenlos. Erzählung. In: MACONDO. Edition Vier. Bochum 2000.
Oui Quetzal. Erzählung. In: ndl, neue deutsche literatur. Heft 2/00. Aufbau: Berlin 2000.
Bukarests Hunde. Erzählung (zweisprachig). In: Fantomin, deutsch-franz. Kulturzeitschrift. Heft 12. Berlin 1999.
MagentaRot. Erzählung. In: MACONDO, Literaturmagazin. Heft 2/99. Verlag im Laerfeld: Bochum 1999.
MagentaRot. Erzählung. In: ndl, neue deutsche literatur. Heft 1/99. Aufbau: Berlin 1999.
Magentarot. Erzählung. In: entwürfe für literatur. Zürich 1998.
Armer Willi. Erzählung. In: Fantomin, deutsch-franz. Kulturzeitschrift. Heft 5. Berlin 1998.
Im Jahr der Wunder. Erzählung. In: ndl, neue deutsche literatur. Heft 4/97. Aufbau: Berlin 1997.
verschiedene Kolumnen. In: Freitag, Seite 13. Zwischen 1995 und 1998.

Über Werk und Autor

Frau Dr. Markert: Zu: Eintritt Frei (von Cornelia Becker). Germanistisches Institut der Humboldt-Universität: Berlin 2012.
Fabian Baier: Analysen der Kurzgeschichten "Im Jahr der Wunder" und "Haut der Gedanken". FB Deutsche Literatur, Humboldt-Universität: WS 2011/2012.
In: Autorenlexikon. Auf: Literaturport.de.

Presseurteile

Zu: MagentaRot

In den Erzählungen von Cornelia Becker geht es heftig zur Sache, in expressiver, schnörkelloser Sprache treibt Becker die Protagonisten auf den unheilvollen Höhepunkt zu.
Von: Bettina Homann. Erschienen in: Zitty, Heft 15/2009.

Die Autorin beweist mit dieser Geschichte psychologisches Feingefühl und sprachliche Schönheit.
Erschienen in: Sächsische Zeitung, 2010.


Zu: Bukarests Hunde

Es ist ein kleines Kunstwerk geworden, das man mit einem Rutsch verschlingt.
Erschienen in: Merziger Tagesblatt, Juni/2004.


Zu: Wer ist Saida?

Feinfühlig und präzise lotet die in Paderborn geborene Schriftstellerin Cornelia Becker die Seelentiefen zweier Frauen aus. Das vermittelt der Erzählung ihren Sog, macht sie aufregend, wild und schön.
Von: Niki Pawlow. Erschienen in: Das Heft, 30/2004.

Selbstauskunft

In einem kleinen Dorf in NordRheinWestfalen aufgewachsen. Zwei ältere Brüder. Ein Großvater, der Gedichte schrieb und Laute spielte, Mutter spielte Akkordeon. Mit Musik, mit Rhythmus aufgewachsen. Eine Erzählung muss ihrem eigenen Ton, ihrer Melodie folgen, sonst stimmt der Text nicht. Seitdem ich das begriffen habe, beginne ich nie mehr mit dem ersten Satz.

Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
(c) privat
Aktualisiert am
28.06.2017