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Udo Weinbörner

Bürgerl. Name
Udo Weinbörner
Alias 1
Udo W.
Jahrgang
1959
Geburtsort
Plettenberg (Westfalen)
Wohnort
Meckenheim
Orte
Meckenheim, Bonn, Plettenberg, Sauerland, Ruhrgebiet, Köln
Regionen
Rheinland komplett, Westfalen komplett, Bergisches Land, Hellweg, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen, Regio Aachen, Rheinschiene, Ruhrgebiet, Sauerland, Südwestfalen
Genres
Prosa, Lyrik, Funk, Bühne, Sachbuch, Herausgeberschaften, Frauenliteratur, Satire, Kritiken, SF, Sonstige, Anthologie

Kontaktadresse
Löwenburgstraße 4
53340 Meckenheim
Deutschland

Telefon
 
geschäftlich
02225-16939
privat
02225-16939
mobil
0157-74931461

Email
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Web
www.weinboerner.de

Vita

Geboren am 09. Februar 1959 in Plettenberg (Westfalen), wohnhaft in Meckenheim (NRW). Von 1984 bis 2006 arbeitete Udo Weinbörner als Referent im Bundesministerium der Justiz, bis 2013 als Referatsleiter im Bundesamt für Justiz in Bonn. Seit 2013 arbeitet er als Schriftsteller. Bekannt geworden ist Weinbörner vor allem mit seinen Romanen: 2005 "Schiller. Der Roman", 2010; "Der General des Bey / Das abenteuerliche Leben des Amrumer Schiffsjungen Hark Olufs", 2012/2014/2017; "Georg Büchner/ Das Herz so rot", 2012/1013. Mit dem 2017 erschienen Roman "Lieber tot als Sklave. Die letzte Fahrt des Amrumer Kapitäns Hark Nickelsen" setzt Weinbörner seine Arbeit an historischen Romanwerken fort.
Die Bühnenfassung seines Romans "In Sachen Eva D." über ein Schicksal einer Zwangssterilisierten hatte 1989 Uraufführung im Jugendtheater Berlin-Reinickendorf. Sein Schaffensspektrum wird vor allem bei der Kurzprosa deutlich: 1984 mit "Debüt" Gegenwartsprosa, 2011 mit "Goethe, Schiller & Company" historische Themen und 2017 Anthologien Science-Fiction Erzählungen. Von 1986 bis 1996 hat Weinbörner die "Bonner literarische Zeitung" und in dieser Zeit auch Anthologien herausgegeben. Er hat erfolgreiche Sachbücher veröffentlicht. Daneben hat er sich vor allem als Verfasser von Kurzhörspielen für den WDR und zahlreichen Fachartikeln mit juristischem Bezug sowie von Feuilletonbeiträgen für "Die Welt" und den "Rheinischen Merkur" einen Namen gemacht. 2014 erschien eine Gedichtauswahl "ZART WILL ICH DICH BERÜHREN".
2014 stand Weinbörner in der Shortlistfür den für historische Romane zu vergebenen Rheinischen Literaturpreis und 1992 mit seiner Kurzgeschichte "In einem fremden Land" in der Endausscheidung für den Bettina-von-Armin-Preis.

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Auszeichnungen

2014 Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur, Hagen/Unna.

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Prosa

Lieber tot als Sklave. Die letzte Fahrt des Amrumer Kapitäns Hark Nickelsen. Wellhöfer: Mannheim 2017.
Georg Büchner / Das Herz so rot. Roman. Horlemann: Berlin 2012 (2. Aufl. TB-Ausgabe 2013; E-Book: Tredition: Hamburg 2016).
Goethe, Schiller & Company. Erzählungen. Horlemann: Berlin 2011.
Der General des Bey / Das abenteuerliche Leben des Amrumer Schiffsjungen Hark Olufs. Horlemann: Bad Honne/ Unkel 2010 (2. Aufl. TB-Ausgabe Horlemann: Berlin 2014. Neuauflage Wellhöfer: Mannheim 2017).
Schiller. Der Roman. Langen-Müller: München 2005.
In Sachen Eva D. Die Geschichte einer Zwangsterilisierten. Roman. Jakob van Hoddis: Gütersloh 1989.
Der Froschkönig. Roman. Mit Zeichnungen von Ralf Leger. Verlag Hubert Katzmarz "Die Mücke": Bonn 1988.
Debüt. Kurzgeschichten. Stallberg: Berlin 1984 (2. Aufl. 1984).

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Lyrik

Zart will ich dich berühren. Gedichte aus 30 Jahren mit Fotografien von Gerhard Notzem. Universitätsverlag Dr. Brockmeyer: Bochum 2014.
Goethe ade. Gedichte. Pro. Lyrik: Hagen 1986.

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Funk

Kulturpfad. Vorstellung der CD "Meine himmelblaue Insel" mit vertonten Gedichten Weinbörners in der Sendung "Salzstreuer". Radio Bonn-Rhein-Sieg: 12.07.2016.
Gedichte zum Valentinstag. Der Dichter Udo Weinbörner zu Gast in der Sendung "Salzstreuer". Radio Bonn-Rhein-Sieg: 16.02.2016.
Moment mal. Interview zu den Romanen "Das Herz so rot / Georg Büchner" und "Der General des Bey / Hark Olufs". Der Autor Udo Weinbörner zu Gast in der Sendung "Salzstreuer". Radio Bonn-Rhein-Sieg: 25.11.2014.
Der dressierte Mann. Kurzhörspiel/Geschichte. Redaktion: Mitmenschen. Verantwortlich I. Prüfer. WDR 4: 1987.
Im Bonner Loch. Kurzhörspiel/Geschichte. Redaktion: Mitmenschen. Verantwortlich I. Prüfer. WDR 4: 1987.

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Fernsehen

Schillers Leben. Studiogast in MDR aktuell, 1 Stunde. Aus Anlass des Jubiläumsjahres des Erscheinens des Buches "Schiller/ Der Roman". MDR: 2005.

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Bühne

In Sachen Eva D. Theaterstück. Regie: Udo Weinbörner / Heidrun Schulte. Uraufführung Jugendtheater Berlin Reinickendorf: 09. und 10.10.1989 (danach weitere Aufführungen u.a. Stadttheater Gütersloh: Februar 1990, Brotfabrik Bonn: März 1990, Revierpark Dortmund Wischlingen: November 1990).

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Internet

Gedichte. Auf: www.lyrikwelt.de.
Leseproben. Auf: www.musenblaetter.de.
Prosa, Lyrik, Literaturtagebuch "Strandgut". Auf: www.weinboerner.de.
Kurzfilme mit Musik unter "Udo W". Auf: www.youtube.com.

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Sonstige Medien

Utkieker. Musik-CD mit vertonten Gedichten. Audio CD und Download. Youtunez und Selbstverlag: o.O. 2017.
Meine himmelblaue Insel. Musik-CD mit vertonten Gedichten. Audio DC und Download. Youtunez und Selbstverlag: o.O. 2016.

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Sachbuch

Zwangs- und Teilungsversteigerung bei Grundbesitz. Fachbuch. Haufe: Freiburg 1999/2000 (mehrere Auflagen).
Das neue Insolvenzrecht mit EU-Übereinkommen. Fachbuch. Haufe: Berlin 1997.
Kursbuch Immobilien. Ratgeber. Südwest: München 1995 (mehrere Auflagen).
Garantiert Steuern sparen. Gem. mit Joachim Baus. Südwest: München 1994.
Selbstverständlich selbstständig. Ratgeber. Gem. mit Anne Weinbörner. Goldmann: München 1993.
So erwerbe und sichere ich Grundeigentum. Fachbuch. Haufe: Freiburg 1992 (mehrere Auflagen).
Der Rechtsratgeber für Frauen. Gem. mit Anne Weinbörner. Goldmann: München 1992 (mehrere Auflagen).
Hinter der Tretmühle beginnt das Leben. Ratgeber. Heyne: München 1992.

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Anthologie

No Sex. Erzählung/Kurzgeschichte. In: Weiberwelten. Hrsg. von Weigand und Schorm. Mut: Asendorf 2017.
Das Dornbusch Phänomen. Kurzgeschichte. In: Tanz der Kirschblüten. Hrsg. Figatkowki. Kid: Bonn 2017.
Elsas Macke. Kurzgeschichte. In: Bonner Rundschau, Weihnachtsausgabe 2013.
Der Gesang des Vogels vor der Mauer. Gedichtinterpretation/Feuilletonbeitratg. In: In Worten zuhause - der Lyriker Michael Starcke. Hrsg. von Käufer und Küster. Universtitätsverlag Dr. Brockmeyer: Bochum 2009.
Die Neustrukturierung und Aktualisierung des Länderteils der Rechtshilfeordnung für Zivilsachen. In: IPRax. Heft 6. Gieseking: Bielefeld 2008.
Rechtstatsächliche Forschungsergebnisse zum Betreuungsrecht. In: Rechtspflegerblatt. Bielefeld 2003.
Paint it black. Erzählung. In: Wagnis 2. Hrsg. von Weigand. Mut: Asendorf 2002.
Zur Vergabe einer rechtstatsächlichen Untersuchung zum Betreuungsrecht. In: BtPrax. Bundesanzeiger: Köln 2002.
Insolvenz. Fachbuchbeitrag. In: Gesellschaften. Haufe-Francis Lefebvre/Memento: Freiburg 2000 (mehrere Auflagen; weitere Ausgaben 2001, 2002).
Der seltsame Monsieur Wei. Kurzgeschichte. In: Das pseudonyme Universum. Hrsg. von Gaisbauer. edfc-Verlag: Passau 2000.
Rosen für Eva. Kurzgeschichte. In: Nebenbei. Geburtstagslesebuch für Michael Starcke. Hrsg. von Gruppe Bochumer Autoren. Bruno Runzheimer: Essen 1999.
B9-Transit. Gedicht. In: Junger Westen. Hrsg. von Jochen Arlt. Rhein-Eifel-Mosel-Verlag: Pulheim 1996.
Das neue Insolvenzrecht. In: INF. Die Information für Steuer und Wirtschaft. Heft 1+2. Haufe: Freiburg 1995.
Trost finden. Gedicht. In: Trost finden. Broschüre. Lahn: Limburg 1994.
Die Freude. Gedicht. In: Trost finden. Hrsg. von Ursula Mock. Lahn: Limburg 1992.
Mehrere Geschichten, Gedichte und Begleittexte. In: Die heilende Kraft des Trauerns. Lahn: Limburg 1992.
In einem fremden Land. Kurzgeschichte. In: Wir zwischen Himmel und Erde. Hrsg. von Ulrike Bauer. Mosaik: München 1992.
Von Türken und Deutschen, vom Reden und Schweigen. Sten Nadolny und Selim oder die Gabe der Rede. In: Rheinischer Merkur. 40 Jahre Deutschland im Spiegel der Literatur. Bonn 16.02.1990.
Einsam ist der Wolf in der Welt / Neurosen, Sex und Weltliteratur. Zwei Biographien über Henry Miller. In: Die Welt. Bonn 1990.
Der dressierte Mann. Kurzgeschichte. In: Es ist alles in Ordnung. Hrsg. von Michael Starcke und Gruppe Bochumer Autoren. Klaus Gasseleder: Bremen 1990.
Aus dem Hinterhof. Kurzgeschichte, Gedicht. In: Zwischen Stadt und Dorf. Hrsg. von Arlt und Brockschnieder. Rhein-Eifel-Mosel-Verlag: Pulheim 1990.
Die Arche am Rand der Stadt. Kurzgeschichte. In: Das Zeichen. Zeitschrift der Pallotiner. Heft 97. Limburg 1990.
Ein Rosenstrauß außer Vorschrift. Kurzgeschichte. In: Das Zeichen. Zeitschrift der Pallotiner. Heft 96. Limburg 1989.
Die Bitter der Cyclianer. In: Dokument + Analyse. Heft 5. München 1989.
Gedichtauswahl mit Autorenfoto und Besprechung des Romans "Der Froschkönig". In: Neues Rheinland. Heft 8. 1988.
Konfliktlösung durch Mediation. In: Rechtspflegerblatt. Bielefeld 1988.
Menschlichkeit. Gedicht. In: Versteckte Trauer über den Verlust einer abgetragenen Jacke. Hrsg. von Gruppe Bochumer Autoren. Klaus Gasseleder: Bremen 1988.
Im Bonner Loch. Geschichte. B9-Transit und andere Bonn Gedichte. Mitherausgeber. In: Bonn literarisch. Gruppe 84. Bouvier: Bonn 1987.
Geschichten, Gedichte, Buchbesprechungen und Feuilletonbeiträge. In: BLitZ - Bonner literarische Zeitung. 1986-1996.
Bonn 3. An den Leser, Schlafendes Land, Gedichte. In: Jeder ist gemeint: Hrsg. von Gruppe Bochumer Autoren. Gelsendruck: Bochum 1986.
Kleinstadtbeschreibung. Erzählung. In: Stilmus. Hrsg. von Hasper Künstlergruppe. Insuliner: Marburg 1986.
Die neue Insolvenzordnung und das EU-Übereinkommen über Insolvenzverfahren. In: Der Deutsche Rechtspfleger. Bielefeld 1986.
Busfahrer Brüggemann sprang ein. Kurzgeschichte. In: Süderländer Tageblatt. Plettenberg 1986.
Abschied. Gedicht. In: General Anzeiger. Bonn 21.09.1986.
Vater. Gedicht. In: Süderländer Tageblatt. Plettenberg 26.01.1986.
Der Störfall. Kurzgeschichte. In: Umwelt literarisch. Gaukes Jahrbuch 85. Hrsg. von Gauke und Onken. Gauke: Hann. Münden 1985.
Das Lied. Gedicht. In: Forum Kohlenpott. Es ist alles in Ordnung. Heft 2. 1985.
Abschied. Gedicht. In: bon(n) mot. Literaturzeitschrift der Gruppe 84. Bonn 1985.
Wie Herr Schüler eine Frage stellte. Kurzgeschichte. In: Tiefer in den Tag gedacht. Autoren-Werkstatt 4. Hrsg. von Herchen. Edition Fischer: Frankfurt a.M. 1984.
Der dressierte Mann. Kurzgeschichte. In: 254 Autoren mit ihren Texten. Gaukes Jahrbuch 84. Hrsg. von Gauke und Kurz. Gauke: Hann. Münden 1984.
Offenbarungsversicherung der GmbH nach Amtslöschung. In: Der Deutsche Rechtspfleger. Bielefeld 1984.
Unser Kreuz. Gedicht. In: Der Zettel. Münchener Flugblatt für Junge Literatur. Heft 87. 1984.
Elegien. Gedicht. In: Lebenszeichen. Neue Gedichte deutschsprachiger Autoren. Hrsg. von A. Kutsch. o.V.: Köln 1983.
Im Kirschblütentraum. Gedicht. In: Gaukes Jahrbuch 83. Hrsg von Engelke, Gauke und Kurz. Gauke: Hann. Münden 1983.
Keine Gebührennachforderung im Mahnverfahren. In: Der Deutsche Rechtspfleger. Bielefeld 1981.

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Herausgeberschaften

Die heilende Kraft des Trauerns. Lesebuch. Lahn: Limburg 1992.
Bonn literarisch. Lesebuch. Gem. mit Waltraud Post und Christian Gleisberg. Bouvier: Bonn 1987.
BLitZ. Bonner literarische Zeitung. Gem. mit u.a. Ernst Edmund Keil, Ludwig Verbeek und Michael Starcke. Hubert Katzmarz: o.O. 1986 (von 1988 bis 1996: Gem. mit Michael Starcke im Selbstverlag).
bon(n) mot Lesebuch. Pro./Lyrik: Hagen 1986.
Mixed '85. Arbeitskreis der Autoren. Leseheft. Gem. mit Roland Dietrichs. In: Pro./Lyrik: Hagen 1985.

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Über Werk und Autor

Udo Weinbörner als "Autor to go". In: General Anzeiger 09.07.2015.
Udo Weinbörner zu Gast. In: Der Ehrenfelder Dezember 2015.
Borhau-Karsten: Der Preisträger in der Wahlheimat / Autor Udo Weinbörner liest in Meckenheim Veröffentlichtes und Unveröffentlichtes. In: General Anzeiger 01.12.2014.
Sebastian Pähler: Udo Weinbörner gewinnt Preis für aufrechte Literatur. In: Süderländer Tageblatt 26.11.2014.
Lesung in der Rheinbacher Bücherei St. Martin. In: Bonner General Anzeiger 09.03.2013.
Hans-Peter Fuss: Literat und Liebhaber. Gespräch am Wochenende: Der Meckenheimer Udo Weinbörner hat einen Roman über Georg Büchner geschrieben. In: Bonner General Anzeiger 02./03.03.2013.
Leidenschaft fürs Erzählen und seine Helden. In: Bonner Rundschau 01.03.2013.
Engagement ist nie nur historisch. In: Waldecksche Landeszeitung 21.09.2012.
Stadtverwaltung Riedstadt: Rot wie die Revolution und die Liebe. In: Kulturinfos 25.06.2012.
Das Herz so rot. Lesung aus einem Büchner-Roman. In: Südhessen Woche 13.06.2012.
Von Goethes Tafelfreuden. Lesung und über "Goethe, Schiller & Company (Erzählungen)". In: General Anzeiger 26.08.2011.
Literatur im Takt. In: Wir am Kottenfors Nr. 17, 20.08.2011.
Karl Feldkamp: Orientalische Karriere eines Amrumer Schiffsjungen/Ein Abenteuerroman von Udo Weinbörner - "Der General des Bey". In: Neue Rheinische Zeitung 23.03.2011 (auch auf Online-Flyer der Zeitung Nr. 294).
Andrea Gisbrecht-Schmitz: Heimkehrer in Pluderhosen (über den Roman: Der General des Bey/Hark Olufs) mit Bildern. In: General Anzeiger 13.10.2010.
G. Dickopf: Schiller Autor entdeckte Liebe zur Literatur am Gymnasium. In: Süderländer Tageblatt 15.11.2005.
O. Thomas: Weinbörner. Man muss fühlen und trotzdem Fakten vermitteln (über Schiller Roman). In: Plettenberger Stadtspiegel 12.11.2005.
Historisch fundiert. Udo Weinbörner las im Plettenberger Heimathaus. In: Lüdenscheider Nachrichten 12.11.2005.
G. Dickopf: Schriftsteller stellt Buch über das Leben Friedrich Schillers in Plettenberg vor. In: Süderländer Tageblatt 31.10.2005.
Der etwas andere Blick auf ein Genie (zum Schiller-Roman). In: Meckenheimer Stadtzeitung 21/2005.
Andrea Giesbrecht-Schmitz: Marathon auf Schillers Spuren. In: General Anzeiger 12.05.2005.
In Sachen Eva D. Ein Stück, das erschüttert. In: West-Anzeiger 15.11.1990.
Theatergruppe Justitia deckte dunkle Geschichtskapitel auf. In: Nord-West-Zeitung 14.11.1990.
Ein Frauenschicksal. In Sachen Eva D. In: West-Anzeiger 08.11.1990.
Thema Zwangssterilisation - Frauenschicksal im Nachkriegsdeutschland. In: WAZ 02.11.1990.
Spurensuche. In Sachen Eva D. In: Journal Theater in Ostwestfalen/Gütersloh September/Oktober 1990.
Marion Löhndorf: In Sachen Eva D. Theaterstück von Udo Weinbörner in der Brotfabrik. In: General Anzeiger 15.03.1990.
Martin Dorm: Metamorphose und Janusköpfe. Besprechung des Romans "Der Froschkönig". In: Das Rechtspflegerblatt. Gieseking: Bielefeld 1988.
Udo Weinbörner stellte seinen Roman "Der Froschkönig" vor. In: Westfälische Rundschau 07.06.1988.
Andrea Zimmer: Debüt. In: Rechtspflegerblatt 5/6. Gieseking: Bielefeld 1986.
Plettenberger Dichtertage. Udo Weinbörner brachte Bon(n) mots. Literatur zum Anfassen. In: Süderländer Tageblatt 28.11.1986.
Kurzgeschichten statt Paragraphen. In: Darmstädter Echo 04.10.1986.
Wolfgang Kopplin: Debüt. Ein junger Lyriker. In: Bayernkurier 21.04.1986.
Udo Weinbörner. Ein Lyriker kehrt heim. In: Süderländer Tageblatt 26.01.1986.
Ein Abschied von Goethe. In: Kölner Stadt-Anzeiger 25.07.1986.
Martin Nolte: Froschkönig und Multi-Media-Show. In: General Anzeiger 01./02.02.1986.
Hasper Literatur Picknick stellt an der Sparkasse vier Hagener Autoren vor. In: Westdeutsche Rundschau 30.07.1985.
Christian de Vries. Erste Iserlohner Literaturnacht... erfolgreich. Erfahrungen für die Zukunft. In: Iserlohner Kreisanzeiger 30.04.1985.
Harald Polenz: Premiere Literaturnacht. Kunst aus Notwendigkeit. In: Westfalenpost. Iserlohner Zeitung 30.04.1985.
Literaturnacht. Auf in die Wörterwelt. In: Westfalenpost. Iserlohner Zeitung 19.04.1985 (auch: Iserlohner Kreisanzeiger 19.04.1985).
Der Duft lullt ein, die Stacheln stechen. In: Westfalenpost Hagen 31.03.1985.
Lyrik. Nur mit Träumenn bekleidet. In: Iserlohner Kreisanzeiger 20.03.1985.
Junge Autoren in Iserlohn (mit Interview). In: Westfalenpost, Iserlohner Zeitung Nr. 52, 02.03.1985.
Udo Weinbörner lässt in seinen Geschichten Platz zum Weiterdenken. Autorenportrait mit Foto. In: Iserlohner Stadtspiegel Februar 1985.
Iserlohner bei einer Autorenwerkstatt dabei. In: Iserlohner Stadtspiegel 06.07.1984.
Udo Weinbörner. Menschen Kluft zwischen Wollen und Handeln aufzeigen. In: Iserlohner Kreisanzeiger 20.06.1984.


Websites:

Artikel und Personenverzeichnis zur Preisverleihung des Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur. Auf: www.plettenberg-lexikon.de.
Besprechungen der historischen Romane und ein Autorenportrait sowie ein umfangreiches Interview und Bildmaterial. Auf: www.histo-couch.de/udo-weinboener.
Katalog der Deutschen Nationalbibliothek mit Verzeichnis der erschienenen Bücher. Auf: www.dnb.de.
Liste der im Sauerland geborenen oder tätigen Persönlichkeiten in Literatur und Kunst mit Biografie und Werkverzeichnis und Weblinks. Auf: www.wikiwand.com/de/Udo_Weinboerner.

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Presseurteile

Zu: Georg Büchner / Das Herz so rot

Das Ringen um die Triebkraft der Freiheit erzählt Udo Weinbörner mit großer Empathie und schlüpft überzeugend in Büchners Denkweise. [...]
Von: Renate Schattel, ekz.bibliotheksservice GmbH, Bismarckstraße 3, 72764 Reutlingen. Erschienen: April 2012.


Zu: Der General des Bey

Meisterlich schuf der Autor im Grunde sogar einen Roman, der zeigt, wie sehr sich einst ein Fremder an ein ihm ungewohnte Kultur anpassen kann, ohne seine eigentliche Identität zu verlieren. [...]
Von: Karl Feldkamp. Erschienen in: NRhZ - Neue Rheinische Zeitung, Koblenz, 23.03.2011.

Udo Weinbörner hat die bekannten Jahreszahlen von Hark Olufs in einem Buch zusammengefasst und einen fesselnden Roman entstehen lassen [...]
Von: Kinka Tadsen. Erschienen in: AMRUM NEWS, 13.07.2010.


Zu: Schiller/Der Roman

Udo Weinbörner hat aus seinem dramatischen Leben gleich einen Roman gemacht. Der Roman nimmt uns mit auf eine Zeitreise, lädt ein, in der Vergangenheit zu blättern.
Von: Christa Thelen. Erschienen in: WOMAN, Szene Bücher, 10/2005.

Weinbörner gelingt es famos, die Schillerdenkmäler aus unseren Köpfen zu verjagen und Platz zu schaffen für einen Menschen, dessen Leben wir miterleben, miterleiden können.
Erschienen in: Das Blatt, München, Ausgabe 01/17, Januar 2005.

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Selbstauskunft

I. Das Schreiben und die guten Absichten
Auszug aus meiner Dankesrede zur Verleihung des Alfred-Müller-Felsenburg-Preises-für aufrechte Literatur, 2014 – als Selbstauskunft

Mein Schreiben und das bewusst kritische Hinsehen auf die Verhältnisse und auf die Sprache der Zeit und des Umfeldes, über das ich schreibe, bedingten vom ersten Moment an einander. Viele Autoren werden nicht geplagt von dem Bemühen um Werte und von der selbstkritischen Arbeit, um die eigene Mittelmäßigkeit zu überwinden.

Jetzt denken Sie sich: Warum schreibt dieser 'Sauerlandschiller im rheinischen Exil' nicht einfach eine herzergreifende Liebesgeschichte, einen ordentlich blutigen Krimi, kriegt seinen Preis und macht Kasse? Meine Damen und Herren, nichts gegen Unterhaltung. Das 'sich Quälen' sollte dem Autor vorbehalten bleiben, dem Leser gebühren die Spannung und eine Bereicherung seines Wissens. Ich habe auch nichts gegen Liebesgeschichten, selbst mein Büchner-Roman ist ein Beleg dafür. Aber erfolgreich 'Literatur-Fastfood' produzieren?

'Fast Food', die nur dem Fressen dienen kann, macht skrupellos und schafft Suchtpotential, macht krank. Angesichts der Endlichkeit dieser Veranstaltung, die wir Leben nennen, sollten wir keine Lebenszeit verschwenden und "aufrecht bleiben".

Also wo ist beim 'Handwerk des Schreibens', der 'Tellerrand', über den es zu blicken gilt, wenn man als "aufrechter" Schriftsteller etwas schaffen will, das über die eigene Existenz hinausweist und jenseits der eigenen unausweichlichen Befindlichkeiten von Bedeutung ist? Vielleicht dort, wo es gelingt, Triviales zu einem Gesellschaftsportrait zu ordnen und so eine Zeit und ihre Menschen in Literatur zu verwandeln oder wo Sentimentalität mit Witz aufgehoben wird und Selbstgefälligkeit mithilfe der kritischen Wahrnehmung der Realitäten der Boden entzogen wird.

Wo sich Schriftsteller selbstkritisch um Werte bemühen, können sie Brücken bauen zwischen Menschen und Werte darauf transportieren. Deswegen sind sie weder bessere, noch wertvollere Menschen als andere, aber ihnen stehen Fähigkeiten zur Verfügung, die ihnen eine besondere Verantwortung für dieses Geschenk ihrer Begabung abverlangen.

Es ist die "aufrechte" Literatur, die uns trösten und unsere Sehnsucht stillen kann. Die Literatur lässt uns die Dinge am nächsten Tag mit anderen Augen, den Augen eines Fremden oder Heimkehrers, klarer sehen. Die Literatur gibt den Dingen im Leben einen wahren Wert und bestimmt den Wert der Waren, die wir - oder die uns besitzen. Die Literatur schickt uns zumindest auf die Suche nach diesem Wert. In diesem Sinn ist sie ein wertvolles Gut, ein zerbrechliches Gut, mit dem der Schreibende und die Leser bewusst und behutsam umgehen sollten.

Wer darum weiß und schreibt, ist ein 'Träumer ohne Land, ein Fremder', stets irgendwie seltsam entrückt, stets auf Reisen. Wir sind frei für diese Träume.

Die Freiheit des Einzelnen ist mein 'Kompass' als Autor. Sie kommt nicht bunt, mit Schleife als Geschenk verpackt per Postzustellung ins Haus. Und niemand schickt sie portofrei und in gewünschter Stückzahl. Sie ist dort gefährdet, wo Gleichgültigkeit verantwortungslos macht, wo der Einzelne in der marschierenden und grölenden Masse unsichtbar wird. Denn die Welt fängt im einzelnen Menschen an, der sich der alles einebnenden Diktatur, den Tyrannen und Marktmächtigen allein schon mit seinem Dasein widersetzt. Im Einzelnen existieren Menschenwürde und Freiheit.

Als Schriftsteller sehe ich diese Vision von aufrechten, klaren Menschen in einer Welt der Freiheit. Denn, um es mit der Liedermacherin Bettina Wegner zu sagen: "... Leute ohne Rückgrat haben wir schon zu viel." Dafür, bin ich doch Schriftsteller geworden, dass ich die Welt anders sehen, anders wünschen kann, anders beschreiben kann, als sie ist und als sie vielleicht sein wird. Mit diesem Kurs hoffe ich, schreibend zu dem Kern vorzudringen, der unsere Gesellschaft zusammen hält und unser Zusammenleben lebenswert macht.


II. Warum ich Gedichte schreibe

Im Gedicht übe ich als Schriftsteller die Sprache, lasse ich mich mitten im Strom der nicht enden wollenden Romane und Erzählungen auf einen Punkt hin reduzieren, wenige Verse nur, manchmal allein ein, zwei Bilder, die eine Brücke bilden zwischen Dichter und Leser. Dennoch das Erstaunen darüber, dass dort, wo die Worte auf einer einzelnen Seite knapp geworden sind, nichts mehr hinzugefügt werden muss und etwas Ganzes entstanden ist. Das Wunder der ausgelassenen Zeilen, die Raum lassen für ein tieferes Verstehen, was zwischen uns Menschen geschieht.

Ich lese und schreibe Gedichte, weil ich sie brauche, um den Schatz der Sprache, den ich als Erzähler auch auf vielen Seiten immer wieder hebe, aus dem ich mich bediene, nicht zu verlieren. Eine Achtsamkeit für die einzelnen Worte zwingt mich zum Handwerk. Die Gedichte lassen mich die Welt und in ihrer Eigenheit die Liebe und das Leben besser verstehen und ertragen. Ich schreibe Gedichte, weil ich sie brauche und irgendwie brauchen auch sie mich auf ihrem Weg in eine lebenswerte Welt. In Tagen wie diesen braucht auch der Leser den Zauber der Poesie, um nicht zu versinken in der sumpfigen Landschaft von Krimis und Kapital. Er braucht die leisen, zarten Töne. Unsere Sprache verdient Achtsamkeit, sie sagt viel mehr aus über uns, und sie prägt unser Denken und Fühlen. Deshalb sind Lyrikbände wichtig und richtig und gehören auf den Speiseplan einer jeden Leserin und eines jeden Lesers. Darum schreibe ich Gedichte.

© Udo Weinbörner

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Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
(c) Anne & Udo Weinbörner
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Aktualisiert am
06.03.2017

 

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