Hansen, Johanna

Johanna Hansen

Bürgerl. Name
Johanna Hansen
Jahrgang
1955
Geburtsort
Moers
Wohnort
Düsseldorf
Orte
Düsseldorf
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene
Genres
Prosa, Lyrik, Anthologie
Kontaktadresse
Düsselstr. 21, 40219 Düsseldorf, Deutschland
Telefon
 
privat
0211-306432
mobil
0173-5319687
Email
johanna.hansen@t-online.de
Web
www.johannahansen.de
Vita

Geboren am 18. März 1955 in Moers, wuchs in Kalkar am Niederrhein auf, verbrachte drei Jahre in Davos (Schweiz) und lebt heute in Düsseldorf. Sie studierte an der Universität Bonn Germanistik und Philosophie. Nach dem ersten und zweiten Staatsexamen arbeitete sie zunächst als Sprachlehrerin und freie Journalistin. 1991 begann sie, künstlerisch zu arbeiten. Zunächst als Malerin, später auch als Autorin. Seit 2008 veröffentlicht sie poetische Texte. Auf Lesungen, in Performances und bei Ausstellungseröffnungen arbeitet sie gern mit Musikern zusammen. Seit 2013 ist sie Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift WORTSCHAU. 2014 und 2016 verbrachte sie zwei Monate in der Cité International des Arts, Paris. 2016 war sie zu Gast im Schriftstellerhaus, Ventspils, Lettland. 2018 Gastatelier in der Cité des Arts, Paris und Residenz im Schriftstellerhaus Ventspils, Lettland.

Auszeichnungen

2013 Lyrikpreis des Kultursalons "Madame Schoscha", Berlin
2012 Kunstpreis "Kindheitshelden", artist window

Prosa

Mein Schlafplatz, mein Sprachschatz. Ein literarisches, musikalisches und bildnerisches Projekt mit Klavier-Improvisationen von Georg Ruby. Onomato: Düsseldorf 2016 (Buch mit poetischen Texten, Bildern und Klavierimprovisationen plus Hörbuch).
Sehr verehrter Heinrich Heine. Brief an den Dichter. Vinscript: Bad Bergzabern 2014 (und auf der Literaturplattform fixpoetry.com).

Lyrik

dasselbe Blau. Gedichte und Bilder. Vinscript: Bad Bergzabern 2013.

Film

Verführung. Ein Poetry-Film. Lyrik: Johanna Hansen. Bassklarinette: Claudio Puntin. Piano: Georg Ruby. Visuals: Elena Hill. 2017.
Sehr verehrter Heinrich Heine. Kurzfilm. Drehbuch: Johanna Hansen. Regie: Elena Hill. Musik: Duo KontraSax, Christina Fuchs und Romy Herzberg. Paris-Düsseldorf 2014.

Internet

Veröffentlichungen auf der Literaturplattform www.fixpoetry.com.

Sonstige Medien

Yoko Tawada und Johanna Hansen. In: Bekannt trifft Unbekannt. Eine Lyrikreihe mit Gesprächen. Hörbuch. Hrsg. von Frauke Tomczak. Onomato: Düsseldorf 2014.

Anthologie

Steinbrech. Gedichte über Pflanzen. Poesiealbum neu. Lyrikgesellschaft Leipzig, 2017.
Künstlerhunger. Grupello: Düsseldorf 2017.
Geburtsanzeige. In: Lyrik der Gegenwart. Feldkircher Lyrikpreis 2015. Hrsg. von Erika Kronabitter. Edition Art Science: Feldkirch 2015.
Ochsensonntag am Niederrhein. In: Nordrhein-Westfälische Einladung. Hrsg. von Pamela Granderath und Michalis Patentalis. Größenwahn: Frankfurt/M 2015.
Zuckerdusche. In: Das Gedächtnis der Dinge. Hrsg. von Thomas Brandt. Edition Schwarzbach: Düsseldorf 2014.
Mein Atem heißt jetzt. In: Brandschatz. Hrsg von der Gedok. Köln 2012.
Poetryletter 210. In: ein Bild von einem Gedicht. Hrsg. von Julietta Fix. Fixpoetry: 2011.
Nacht in den Knien. In: Geschwister. Hrsg. von Ellen Roemer. Geest Verlag: Vechta 2008.

Zeitschriften:
Flandziu. Heft 1. Shoe-Box-House: Hamburg 2017.
Saar Sansaar, 3. Neu Delhi 2016.
Sehr verehrter Heinrich Heine. In: Flandziu 2/2015.
Gärten dagegen. In: WORTSCHAU 20/2013.
Lockmittel. In: Wortwerk 2/13.
Sie will sie will nicht. In: Dichtungsring 39/2010.
Aufbrechen. In: Der Dreischneuß 8/210.
dasselbe Blau. In: Erostepost. Sonderheft zum Literaturpreis 2009.

Herausgeberschaften

Seit 2013 Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift WORTSCHAU. www.wortschau.com

Über Werk und Autor

Veröffentlichung in einer Zeitschrift/Zeitung:
Ute Rasch: Verehrung in Versen. In: Rheinische Post 30.04.2016.
Wolfram Malte Fues: Blau ist ein Lockvogel. In: Signaturen. Münchner Anthologie 23.03.2014.
Verena Patel: Rot ist der Sommer. In: Rheinische Post 19.08.2011.
Inge Hufschlag: Blau ist ein Lockvogel. In: Neue Rhein Zeitung 20.08.2010.
Saskia Nielen: Geisterhafte Köpfe und ein Frauenakt. In: Rheinische Post 13.10.1999.
Dagmar Kann-Coomann: Welt der Urbilder und kollektiven Erinnerungen in Pastell und Ton. In: Neuß-Grevenbroicher Zeitung 29.05.1998.

Presseurteile

Johanna Hansen, Malerin und Lyrikerin, vollbringt etwas Seltenes: Sie verbindet die Künste, verdoppelt die Poesie - in Wort und Bild.
Von: Ute Rasch. In: Rheinische Post 30.04.2016.

Blau ist ein Lockvogel, der die Gegen-Welt der Sprache an sich zieht und um sich versammelt. Aber Blau ist kein Raubvogel; es entlässt auch wieder, was es an sich gezogen hat [...]
Von: Wolfram Malte Fues. In: Signaturen, Münchner Anthologie, 23.03.2014.

Die Motive sind oft poetisch. Ein Schmetterling sitzt auf einer starken Schulter. Ein stolzer Schwan zieht einen Halm aus seinem Nest. Lösung, Auflösung? [...] Johanna Hansen ist eine Doppelbegabung.
Von: Inge Hufschlag. In: Neue Rhein Zeitung, 18.07.2011.

So setzen die Bilder [...] im Kern in der Sprache an und lassen sie zugleich hinter sich. Sie vollziehen erfolgreich den Schritt aus den begrenzten sprachlichen Möglichkeiten [...]
Von: Dagmar Kann-Coomann. In: Neuß-Grevenbroicher Zeitung, 29.05.1998.

Selbstauskunft

Das Papier ist der Ort, wo bisweilen etwas entsteht, das einen Augenblick lang als Erinnerung aufblitzt. Manchmal kommt dabei die Schwelle zum Vorschein, auf der Innen und Außen verschmelzen. Die Figuren der Wahrnehmung drehen sich um ihre eigene Achse und zeigen verschiedene Ansichten. Sie sind miteinander verbunden durch wiederkehrende Farben und Formen.
Mein besonderes Interesse gilt der Haltung des Körpers und dem Blick als Ausdruck psychischer Zustände. Häufig kombiniere ich Zeichnungen mit eigenen Gedichten.
Es entstehen Aufzeichnungen als Artikulation des Körpers. Der Farbraum wird so zum Sprachraum und umgekehrt.

Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
(c) privat
Aktualisiert am
22.11.2017