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Andreas Graf

Bürgerl. Name
Andreas Graf
Alias 1
Moritz Rheinländer
Alias 2
Gerda Safran
Jahrgang
1958
Geburtsort
Köln
Wohnort
Köln
Orte
Köln
Regionen
Rheinland komplett, Bergisches Land, Rheinschiene
Genres
Lyrik, Sachbuch, Sonstige

Kontaktadresse
Achterstr. 8
50678 Köln
Deutschland

Telefon
 
geschäftlich
0221-932 81 50

Email
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Web
www.graf.ablit.de

Vita

Geboren 1958 in Köln, Kindheit und Jugend in Sürth bei Köln, Abitur 1977 am Humboldt-Gymnasium Köln; Studium von Germanistik, Geschichte, Philosophie in Köln, Magister 1984, Promotion 1989; 2. Staatsexamen 2004, Habilitation 2004 (Historische Medien 1790-1914); zahlreiche, meist freiberufliche Tätigkeiten, z.B. als Lektor (Kiepenheuer & Witsch 1989-2002), Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung (1990-95), Texter einer Werbeagentur (1999), Nachrichtenredakteur "Computer & Kommunikation" (Deutschlandfunk, 1997-2000); wissenschaftlicher Angestellter der Universität zu Köln (Arbeitsstelle für Leseforschung und Kinder- und Jugendmedien ALEKI) 1999-2004, Dozent bzw. Privatdozent an den Universitäten in Köln, TU Dresden und Koblenz-Landau (Campus Koblenz) 1999-2008, Lehrer (im Angestelltenverhältnis) für Deutsch, Geschichte, Medienkunde u. Kreatives Schreiben an einem Kölner Gymnasium seit 2005; verheiratet, vier Kinder; schreibt Gedichte seit 1973, ein Produktionshöhepunkt 1980-1990, wieder seit 2005.

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Auszeichnungen

2012 Gewinner Poetry-Slam Rodenkirchen
1998 Förderstipendium der Karl-May-Stiftung u.a.

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Lyrik

singen Brückenlieder. Gedichte, Mit Tuschezeichnungen von Annika Leese. 3-R-Verlag: Bonn-Muffendorf 2016.
ballaballa. WM-Sonette. Carl-Walter Kottnik: Hamburg 2013.
Meer und Mär und Mehr. Maritime Gedichte. Poseidon-Presse: o.O. 2013.
Männlich & Winterfest. Gedichte. Kultur & Bildung: Köln 1982.

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Sachbuch

Hedwig Courths-Mahler. Biographie. dtv: München 2000.
Abenteuer und Geheimnis. Die Romane Balduin Möllhausens. Rombach: Freiburg/Breisgau 1993.
Der Tod der Wölfe. Biographie. Duncker & Humblot: Berlin 1991.

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Anthologie

Gedichtbeiträge in Anthologien, Literaturzeitschriften:
Schamhaardrama / Jörgs Föhn in: Die besten Kugel-Schreiber - aus dem Lyrikwettbewerb "Wachtberger Kugel 2017". Hrsg. v. Dieter Dresen / Herbert Reichelt. Kid Verlag: Bonn 2017.
Kleine Kirmesballade. In: Adams Rippe hieß Eva. Frauen & Männer Gedichte. Hrsg. v. Gabriele Trinckler. Deiningen: Steinmeier 2016.
Allerheiligen. In: Versnetze_neun. Hrsg. v. Axel Kutsch. Ralf Liebe: Weilerswist 2016.
Lichterkette. In: Haiku Agenda 2015. Haiku: Hamburg 2015.
Der Ganter. In: Ein Gedicht! Klassische Lyrik neu verfasst. Herder: Freiburg 2015.
(auch erschienen in: Versnetze_acht. Deutschprachige Lyrik der Gegenwart. Hrsg. von Axel Kutsch. Ralf Liebe: Weilerswist 2015).
kafkas samsa/Der Bettler/Effi Briest. In: EXOT. Zeitschrift für komische Literatur 19/2015.
Bettler an der Ecke. In: Querkopf. Obdachlosenzeitung 2015.
Hochwasser. In: Jahrbuch der Lyrik 2015. Hrsg. von Christoph Buchwald und Nora Gomringer. dva: München 2015.
kafkas samsa. In: Die Zeit 05/2015.
Der Ganter. In: Die Zeit 47/2014.
der Dichter. In: Hamburger Haiku-Kalender 2015. Haiku-Verlag: Hamburg 2015.
Auf der Lay. In: Versnetze_sieben. Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart. Hrsg. von Axel Kutsch. Ralf Liebe: Weilerswist 2014.
Kirmesballade. In: Komm in meinen Maulwurfshügel. Lust & Frust Gedichte. Hrsg. von Anton G. Leitner und David Westphal. Steinmeier: Deiningen 2014.
Effi Briest. In: Die Zeit 24/2014.
Baltrum. In: Versnetze_sechs. Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart. Hrsg. von Axel Kutsch. Ralf Liebe: Weilerswist 2013.
Brandung. In: Das Gedicht 20/2012.
Juli. In: Versnetze_fünf. Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart. Hrsg. von Axel Kutsch. Ralf Liebe: Weilerswist 2012.
Nette und Nicht. In: Versnetze_fünf. Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart. Hrsg. von Axel Kutsch. Ralf Liebe: Weilerswist 2012.
Schule Tipptopp. In: Jokers-Kalender 2013. Weltbild: Augsburg 2012.
Nicht Liebe, nicht Haß. In: die horen 165/1992.
Projekt. In: die horen 154/1989.
Veedel separee. In: Stadt im Bauch. Hrsg. von Jochen Arlt. Rhein-Eifel-Mosel: Pulheim 1989.
Organisierte Landschaft. In: Vaters Land und Mutters Erde. Eifel-Lesebuch. Hrsg. von Jochen Arlt und Manfred Lang. Rhein-Eifel-Mosel: Pulheim 1989.
u.v.a.

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Sonstige Veröffentlichungen

Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen (vgl. www.graf.ablit.de).
Zahlreiche Feuilletons, Kritiken u.a. (z.B. Kolumne "Literaturblick", Kölner Illustrierte1987-89) für KStA, WDR, BR, Dlf u.a.

Lyrik-Aktionen:
Texte für die Stadt. Köln 1984 (Gedichte auf Plakatwänden, Mitveranstalter).
Gedichte für die Stadt. Siegburger Literaturtage 1983 (mit Jochen Langer).
Wand gegen die Wa/ende. Plakatgedicht-Aktion. Köln 1982/83 (mit Jochen Langer).

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Presseurteile

Literatur will hinaus in den Alltag. Die einen sprechen – per Tonband, versteht sich – ins Telefon. Die anderen hängen ihre Gedichte auf die Straße. In Köln [...] sieht das so aus: Zwei junge Autoren, Andreas Graf und Jochen Langer, haben für einen Monat ein Plakatwand am Chlodwigplatz gemietet. Dort rücken sie jeden Tag ein neues Gedicht ins Blickfeld der Passanten. [...] Gewiss ließe sich zynisch fragen, ob hier die Plakatwand für die Lyrik wirbt oder die Lyrik für die Plakatwand. Das Gedicht will anderes sein als Waschmittelreklame. "Ein Gedicht ist wie ein heiße Kartoffel", schreibt Andreas Graf. Wie dem auch sei, es ist hier ein ungewohnter Gegenstand auf vertrauter Fläche und sorgt so für Irritation. [...] Der Gedicht-Leser auf der Straße braucht nicht einmal Telefongebühr zu bezahlen.
Karl H. Karst. In: Kölner Stadt-Anzeiger, 20. Januar 1983.

"Weißer Riese kämpft gegen Liebes-Gedichte"
Erschienen in: Express, 6. Januar 1983.

Wissenschaftliche Rezensionen vgl. www.graf.ablit.de.

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Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
Bildquelle
Kröger Photography & Imaging GmbH
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Aktualisiert am
17.01.2017

 

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