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Ursula Koch

Bürgerl. Name
Ursula Koch
Jahrgang
1944
Geburtsort
Gunzenhausen
Wohnort
Berlin
Orte
Bielefeld
Regionen
Westfalen komplett, Ostwestfalen
Genres
Prosa, Frauenliteratur

Kontaktadresse
Kiehlufer 17
12059 Berlin
Deutschland

Telefon
 
geschäftlich
030-76764746

Email
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Web
de.wikipedia.org/wiki/Ursula_Koch_(Autorin)

Vita

Geboren am 12. April 1944 in Gunzenhausen/Mittelfranken als Ursula Hirt. Von 1964 bis 1969 Studium der Germanistik, Geschichte und evangelischen Theologie in Berlin, Frankfurt/M., Mainz. 1971-2006 Lehrerin für Deutsch (auch als Fremdsprache), Geschichte und evangelische Religion an verschiedenen Gymnasien im In- und Ausland, zuletzt in Bielefeld. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach 27 Jahren in Ostwestfalen und einer intensiven Beschäftigung mit der Geschichte der Minden-Ravensberger Erweckungsbewegung lebt Ursula Koch seit 2010 wieder in Berlin. Von 1977-1980 absolvierte sie mit der Familie eine mehrmonatige Sprachausbildung in Frankreich und ging anschließend zum Entwicklungsdienst nach Obervolta (heute: Burkina Faso) in Westafrika. Seither betreut sie gemeinsam mit ihrem Ehemann kirchliche Frauenprojekte in Burkina Faso mit regelmäßigen Reisen in das westafrikanische Land. 1985 veröffentlichte sie ihr erstes Buch und schreibt seither mit dem Schwerpunkt: biografische Erzählungen, Romanbiografien und Lyrik.

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Auszeichnungen

2006 Kulturförderpreis der Stadt Spenge

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Prosa

Dein Vater ist im Krieg. Brave Töchter, fromme Mütter - die Geschichte einer Berliner Familie. Westkreuz-Verlag: Berlin 2016.
Verspottet, geachtet, geliebt – die Frauen der Reformatoren. Neukirchener Verlagsgesellschaft: Neukirchen-Vluyn 2015.
Ein Engel für alle Fälle. Neues vom Alltagsengel. Brunnen: Gießen 2015.
Der Alltagsengel. Kleine Erzählungen. Brunnen: Gießen 2010.
Die gelebte Botschaft. Frauen der Reformation (mit Bildern). Agentur des Rauhen Hauses: Hamburg 2010.
Die Meisterin vom Rupertsberg. Hildegard von Bingen. Brunnen: Gießen 2009.
Die Kraft der Liebe. Begegnungen mit Elisabeth von Thüringen (mit Bildern). Brunnen: Gießen 2007.
Schwester, Schwester... Dorothea Steigerwald (mit Fotos). Brendow: Moers 2007.
Edith Stein. Eine kleine, einfache Wahrheit. Biografischer Roman. Brunnen: Gießen 2005 (2. Auflage 2006, Übersetzung ins Slowakische 2011).
Du kamst, du gingst. Brunnen: Gießen 2004.
Nur ein Leuchten dann und wann. Annette von Droste-Hülshoff. Biografischer Roman. Brunnen: Gießen 2001 (Hörbuch 2001, weitere Auflage 2002, Neuausgabe Shaker Media: Aachen 2014).
Elisabeth von Thüringen. Die Kraft der Liebe. Biographischer Roman. Brunnen: Gießen 1998 (Übersetzung ins Niederländische, Hörbuch 1999, 10. Auflage 2008).
Rosen im Schnee. Katharina von Bora. Eine Frau wagt ihr Leben. Biographischer Roman. Brunnen: Gießen 1995 (Übersetzungen ins Koreanische, Dänische, Englische, Niederländische, Norwegische, Polnische, Ungarische, Hörbuch 1998, 15. Auflage 2011).
Das Schweigen des Zacharias. Erzählungen zu neutestamentlichen Frauengestalten. Brunnen: Gießen 1993 (2. Auflage 2000).
Wie eine Lilie unter Dornen. Begegnungen mit Hanna, Ruth, Bathseba u. a. Erzählungen zu alttestamentlichen Frauengestalten. Brunnen: Gießen 1991 (4. Auflage 1997).
Hiob, mein Bruder. Begegnungen mit K. v. Henoth, Tilman Riemenschneider, Janusz Korczak, Fatimata u. a. Biographische Erzählungen. Brunnen: Gießen 1990 (3. neugestaltete Auflage 1999).
Israel. Auf den Spuren Jesu im Heiligen Land. Texte zum Bildband. Brunnen: Gießen 1988.
Schritte ins Vertrauen. Kurzgeschichten, meditative Texte. Brunnen: Gießen 1986 (Neuauflage 1999).
Sahel heißt Ufer. Leben am Rande der Wüste. Brunnen: Gießen 1985.

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Lyrik

Regelmäßige Beiträge in: "Dichtungsring", Zeitschrift für Literatur (www.dichtungsring-ev.de), Bonn.

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Kinder-/Jugendbuch

Im Schatten meiner Angst - Eine Umkehr zum Leben. Tagebuchaufzeichnungen/Jugendbuch. Brunnen: Gießen 1989 (2. Aufl. 1990).

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Sonstige Medien

Nur ein Leuchten dann und wann: Annette von Droste-Hülshoff. 2 MCs. Brunnen: Gießen 2002.
Elisabeth von Thüringen. 4 MCs. Brunnen: Gießen 1999.
Rosen im Schnee. 4 MCs. Brunnen: Gießen 1998.

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Anthologie

Erzählungen u.a. in diversen Anthologien, im "Deutschen Sonntagsblatt", Lyrik in Anthologien, Bildheften und auf Einzelblättern im Kawohl Verlag, der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig, des Brunnen Verlags.

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Über Werk und Autor

Lexikoneinträge:
Walter Gödden, Iris Nölle-Hornkamp (Hrsg.): Westfälisches Autorenlexikon. Bd. 4: 1900 bis 1950. Ferdinand Schöningh: Paderborn 2002.
Kürschners Literaturkalender. Saur: Leipzig 2000.
Spektrum des Geistes. Literaturkalender. Husum: Husum 1997.
Deutsches Literaturlexikon. o.V.: Zürich o.J.

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Presseurteile

Zu "Edith Stein":

Ursula Koch kommt das Verdienst zu, den Leserinnen und Lesern heute den Zugang zu dieser hochintelligenten, aber auch verschlossenen Person und zu einer Zeit zu ermöglichen, die nie wiederkehren darf.
Von: Manfred Gärtner. Erschienen in: Unsere Kirche, 25.09.2005.

Zu "Nur ein Leuchten dann und wann":

Die Autorin, der die wundervollen Porträts von Katharina Luther, geb. Bora und von Elisabeth von Thüringen gelungen sind, hat auch hier wieder ein meisterhaftes Bild dieser außergewöhnlichen Frau vorgelegt, [...]
Erschienen in: Jugendschriftenausschuss des BLLV-Mittelfranken, 28.03.2002.

[...] wie schon in den vorausgegangenen Romanen Ursula Kochs versetzt sich die Autorin so perfekt in die Rolle ihrer Romanheldin, dass der Leser - manchmal auf fast schon beklemmende Weise - in dieses Leben hineingenommen wird. [...]
Von: Brigitte Selchert. Erschienen in: Koralle. Frauenzeitschrift der SELK, Dezember 2001.

Zu "Rosen im Schnee":

Hier ist aus der Feder einer Frau ein Roman entstanden, der - vielleicht erstmalig - der eigenständigen Gestalt einer Katharina von Bora künstlerisch gerecht wird.
Von: Wolfgang Kopplin. Erschienen in: Bayernkurier, 13.07.1996.

Zu "Hiob, mein Bruder":

Ursula Koch zeichnet prägnante Situationsbilder und skizziert klar und anschaulich geistesgeschichtliche Hintergründe.
Von: Vera Wunderlich. Erschienen in: Ambo, Forum für christliche Literatur, Bd. 2, 1991.

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Selbstauskunft

Ich bin ... (man sagt, ich sei ...)
Ich habe ... (habe ich?)
Vielleicht auch dieses.
Und SIE haben mich.

Ein ICH, ein DU,
ein Ort im leeren Raum.
Von einem, der gern träumte,
wohl ein Traum.

Gemessen und gewogen,
doch: wer weiß?

Vielleicht bin ich am Ende nur ein Kreis,
den Gott um eine wunde Stelle zog.

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Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
Sonstige Quellen

Westfälisches Autorenlexikon. Bd. 4: 1900 bis 1950. Ferdinand Schöningh: Paderborn 2002.

Bildquelle
(c) privat
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Aktualisiert am
19.07.2016

 

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