Findeiß, Frank

Frank Findeiß

Bürgerl. Name
Frank Findeiß
Jahrgang
1971
Geburtsort
Trier
Orte
Bonn, Köln
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene
Genres
Lyrik, Sachbuch, Sonstige, Anthologie
Telefon
 
mobil
0179-2265525
Email
frank.findeiss@uni.bonn.de
Web
www.frankfindeiss.de
Vita

Geboren 1971 in Trier. Frank Findeiß beendete im Jahr 2001 das Studium der Philosophie, Erziehungswissenschaften und Soziologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn erfolgreich mit dem Magistergrad. Bis zum Jahr 2009 war er anschließend im Versicherungs- und Personalwesen als Angestellter im Bereich Bürokommunikation tätig und bildete sich nebenberuflich journalistisch in Praktika fort. Im Januar 2010 schloss er seine Berufsausbildung an der Freien Journalistenschule Berlin zum Fachjournalisten ab. Daran anschließend war er als E-Learning-Redakteur tätig. Seit März 2011 unterrichtet er freiberuflich als Schlagzeuglehrer an einer Bonner Musikschule. 2017 schloss er ein Studium der Musikpädagogik an der Leuphana Universität Lüneburg in Zusammenarbeit mit dem Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt/M. ab und erlangte dabei den Grad eines Bachelor of Arts.

Auszeichnungen

2012 Jurypreis des Hildesheimer Lyrikwettbewerbs

Lyrik

Albtrauma. 50 Gedichte. Martin Werhand: Melsbach 2017.
Blutonium. 100 Gedichte. Martin Werhand: Melsbach 2016.
Sozialisolation. 100 Gedichte. Martin Werhand: Melsbach 2015.

Sachbuch

Herbert Grönemeyers Menschenbild im Spannungsfeld zwischen Philanthropie und Kulturpessimismus – Das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft in seinen Texten. Verlag Die Blaue Eule: Essen 2017.
Psychologische Elemente in der Anthropologie von Karl Marx. Ein Beitrag zur Genese seines Menschenbildes. AVM: München 2014.

Anthologie

Beiträge in:

Herzschlaf – Gedichte & Kurzprosa über Trauer, Trost und Hoffnung. S. 5 + 46. Chiliverlag: Verl 2015.
Fassadenflucht – Politische Dichtung der Gegenwart II. S. 31. Chiliverlag: Verl 2015.
Weißt Du noch - Anekdoten aus dem Leben - Erinnerungen, S. 165-176. Wendepunkt: Weiden 2015.
Strohblumenstörung – Politische Dichtung der Gegenwart I. Chiliverlag: Verl 2015.
Frauen – Männer. Anthologie-Duo. S. 85. Elbverlag: Torgau/Elbe 2014.
Bibliothek deutschsprachiger Gedichte – Ausgewählte Werke Band XII. S. 237. Realis: Gräfelfing 2009.
Momente & Landschaften. S. 42. Engelsdorfer: Berlin 2007.
Bibliothek deutschsprachiger Gedichte – Ausgewählte Werke Band IX. S. 66. Realis: Gräfelfing 2006.
Die Tyrannei von Feder und Flasche. S. 97-100. Acheron: Altenburg: 2006.
Die Jahreszeiten der Liebe. Martin Werhand: Melsbach 2006.
Gedichte – best german underground lyrics. S. 112 f. Acheron: Altenburg 2006.
Von Wegen – eine Anthologie des Literarischen Vereins der Pfalz. S. 61. Marsilius: Speyer 2005.
Erinnerung an Licht. S. 205-220. Engelsdorfer: Berlin 2005.
Fluchten – Zufluchten. S. 111-115. Helicon: Kiel 2003.
Junge Lyrik III. S. 155-156. Martin Werhand: Melsbach 2002.

Sonstige Veröffentlichungen

Teilnahme am Lyrikprojekt "Literaturautomat" der KünstlerInnengruppe Art Connection und des Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation (zakk): Düsseldorf, sowie Wuppertal, Bochum, Stuttgart, Dresden und Leipzig 2016/2017. Siehe Literaturautomat.
Gedicht auf PLAKAT. Teilnahme am Lyrikprojekt "Lesezeichen 2014" des Fördervereins Forum Literatur e. V.: Hildesheim 2014. Siehe Lesezeichen 2014.
Teilnahme am Projekt "Poesie bewegt" der Apollon-Stiftung und der Bremer Verkehrsbetriebe: Bremen: 2006/2007. Siehe poesiebewegt.

Über Werk und Autor

Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2014/2015. 69. Jahrgang in 2 Teilen. Walter de Gruyter: Berlin 2014.

Presseurteile

Findeiß' Texte sind sozialkritisch, seine Magisterarbeit schrieb er über Karl Marx. Auf Vorbilder angesprochen, nannte er Liedermacher vor allem aus der Deutschrock-Szene der 1980er Jahre. [...]
Von: Alexander Barth. Erschienen in: General-Anzeiger Bonn, 19.12.2016.

Selbstauskunft

Schreiben war und ist für mich von Beginn an in verschiedener Hinsicht ein Ausgleich, also eine Kompensation, um damit unverarbeitete Erlebnisse geistig zu verdauen, aber auch um der Oberflächlichkeit des Alltags einen Sinn zu geben oder Gedankenreste im Zusammenhang mit einer anderen geistigen Beschäftigung zu vertiefen. Was im Augenblick des Geschehens nicht ausgedrückt werden kann, muss quasi im Nachhinein schriftlich fixiert werden, um es auf diese Weise auch verarbeiten zu können. Ohne einen persönlichen Bezug ist Schreiben für mich jedenfalls nicht denkbar, sondern seelenlos.

Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
(c) Frank Findeiß
Aktualisiert am
15.09.2017