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Franco Prof. Dr. Rest

Bürgerl. Name
Franco Prof. Dr. Rest
Jahrgang
1942
Geburtsort
Ferrara (Italien)
Wohnort
Dortmund
Regionen
Westfalen komplett, Münsterland, Ruhrgebiet
Genres
Prosa, Lyrik, Sachbuch, Herausgeberschaften, Sonstige

Kontaktadresse
Stortsweg 41a
44227 Dortmund
Deutschland

Telefon
 
privat
0231-752709

Email
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Web
www.francorest.de
www.restfranco.de

Vita

Geboren am 20. August 1942 in Ferrara, Italien; Studium der Erziehungswissenschaften, kath. Theologie, Philosophie, Kunstgeschichte, Archäologie in Münster, Würzburg, Freiburg/Br.; Volksschullehrer, Gymnasiallehrer, Lehrer in Beruflicher Bildung; Professor für Erziehungswissenschaften, Sozialphilosophie/Sozialethik an der Fachhochschule Dortmund (University of applied sciences and arts), Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften; 1980 Promotion zum Dr. päd. an der Universität Münster; seit 1972 Hochschullehrer mit über 300 Publikationen. Für die Verdienste um seine ehrenamtliche Arbeit erhielt er 2006 den Landesverdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen; 2003-2010 wissenschaftlicher Direktor der "Dietrich Oppenberg Akademie für hospizliche Bildung und Kultur", Wuppertal. Seit 2003 auch als Schriftsteller, Dichter und als Poesietherapeut tätig. Seit 1973 Forschungen zu Sterbebegleitung, Hospizarbeit, Anti-Euthanasie, Netzwerkbildung und Thanatologie. Weitere Forschungsgebiete: Ersatzschulwesen (Waldorfpädagogik); Friedenserziehung; Umbrüche (Kehrtwendungen) im Menschenleben; Spiritualität; Ethik; Freilernen (Homeschooling); Poesietherapie; Christlich-jüdischer Dialog.

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Auszeichnungen

2006 Landesverdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen
2006 Forschungspreis der Fachhochschule Dortmund (für: Hospizforschung)

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Prosa

Geliebt - Beweint - Erlöst. Vermischte Brosamen zur Zeit. Eigenverlag: Dortmund 2017.
Der Säulenversteher. Vertrauliche Botschaften von Immer. Erzählung. Eigenverlag: Dortmund 2016.
Sagenhafte Deutschlandreise. Mit Legenden und Sagen von Nord nach Süd nach West nach Ost. Eigenverlag: Dortmund 2014.
Gottes Plan mit den Menschen. Ein historischer Roman zum Leipziger Religionsgespräch aus dem Jahr 1913. Zur Debatte zwischen Franz Rosenzweig und Eugen Rosenstock – und ihren Wirkungen bis in die Gegenwart. LIT: Münster 2013.
Lebenslust und Lebensangst. Erzählungen aus einem Leben mit Sterben und Tod. hospiz: Ludwigsburg 2012.
End-liches Erleben. Leidgeprüfte Gedichte und Geschichten. Künstlerisch begleitet von Angela Schneevoigt-van Dyck. hospiz: Ludwigsburg 2011.
Der Gynäkologe des Vatikans und andere römische Geschichten. Gem. mit Gisela Rest-Hartjes. Edition fischer: Frankfurt/M. 2010.
Zweig und Stock. Geschichte eines religionsdialogischen Nachtgesprächs. Interreligiöse Perspektiven Bd. 3. LIT: Münster 2008.
Wer seid ihr eigentlich, Christen? Briefwechsel über zwei Jahrtausende mit DIOGNET – zugleich eine Neuerschließung des Glaubensbekenntnisses. Gem. mit Walter Rest. Reihe Philosophie Bd. 38. LIT: Münster/Hamburg/London 2000.
Die alte Euthanasie und die neue Wachsamkeit. Mahnrede zum Gedenken an die Toten der T-4-Aktion. Hrsg. von Westf. Klinik f. Psychiatrie. o.V.: Warstein 1994.
Das Kontrollierte Töten. Lebensethik gegen Euthanasie und Eugenik. Gerd Mohn: Gütersloh 1992.
Kehrtwendung im Menschenleben - Damaskus-Erlebnisse in Geschichte und Gegenwart. Herder: Freiburg/Br. 1990.

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Lyrik

Engel trifft man überall. Geschichten und Gedichte von einer anderen Weihnacht. Gem. mit Gisela Rest-Hartjes. Karin Fischer: Aachen 2016.
Schwere-Stunden-Poesie. Gedichte und Poetik im Angesicht des Todes und anderer Krisen. Gem. mit Gisela Rest-Hartjes. Steinmann: Hamburg 2014.
Dennochgesänge. Leidgeprüfte Lieder. Ergänzt um einige lautlose Lieder von Gisela Rest-Hartjes. deutscher lyrik Verlag (dlv): Aachen 2011.
Trotzdemgesänge. Leidgeprüfte Lieder. deutscher lyrik verlag (dlv): Aachen 2010.

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Internet

Hundert Jahre Leipziger Nachtgespräch. Philosophie und Religion im Dialog. In: Forschungsinstitut für Philosophie, Hannover 8. Juli 2013 auf www.philosophie-indebate.de.
Von der 'Religionsfreiheit' seit 1700 Jahren. Blog. Forschungsinstitut für Philosophie: Hannover 17.-31. Juni 2013. auf www.philosophie-indebate.de
Brauchen Kinder den täglichen mehrstündigen Aufenthalt in einem Raum mit einer Klasse/Gruppe anderer Gleichaltriger, um sich gesund zu sozialisieren? Gutachterliche Stellungnahme 2010. auf www.netzwerk-bildungsfreiheit.de.
Hospizliche Sterbebegleitung und Transplantationsmedizin. Aufzeichnung des Podiums "Behütetes Sterben und Organspende, vereinbar oder nicht?" vom 30. Evangelischen Kirchentag: Hannover 26.05.2005. Hrsg. von Kritische Aufklärung über Organtransplantation (KAO) auf www.initiative-kao.de.

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Sachbuch

Sterbebeistand – Sterbebegleitung – Sterbegeleit. Handbuch für den stationären und ambulanten Bereich. 5. völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. Kohlhammer: Stuttgart 2006.
Patientenverfügungen - Einstieg in die Euthanasie durch die Hintertür? Pad-Verlag: Witten/Dortmund 2004.
Den Sterbenden beistehen. Ein Wegweiser für die Lebenden. Quelle & Meyer: Heidelberg/Wiesbaden 1998 (4. überarb. erw. Aufl.).
Sterben zu Hause? Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit der ambulanten Hospizdienste. Bericht zur wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojekts "Ambulante Sterbebegleitung" des Landesregierung von Nordrhein-Westfalen 1994-1995. Im Auftrag des Min. f. Arbeit, Gesundheit und Soziales. o.V.: Düsseldorf 1997.
Sterbebegleitung statt Sterbehilfe. Damit das Leben auch im Sterben lebenswert bleibt. Herder: Freiburg/Br. 1997.
Leben und Sterben in Begleitung. Vier Hospize in Nordrhein-Westfalen. Konzepte und Praxis. Gutachten im Anschluß an eine wissenschaftliche Begleitung. gefördert Stiftung Wohlfahrtspflege in NRW. LIT: Münster 1995.
Waldorfpädagogik. Anthroposophische Erziehung als Herausforderung an öffentliche und christliche Pädagogik. Matthias Grünewald: Mainz/Quell: Stuttgart 1992.

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Anthologie

Lyrik:
Philosophie und Poetik mit Kindern und Jugendlichen. In: Lebenskünstler und ihre Begleiter. Schriftenreihe Band 3. Hrsg. von Deutscher Kinderhospizverein. hospiz: Ludwigsburg 2011.
Diverse Gedichte (Reisen, Wenn ich dich frage, Tageslied, Geh aus mein Herz, Nachtgebet und Nacht in der Sterbestation). In: Das Gedicht. Eine Auswahl neuer deutscher Lyrik. Edition L. Czernik-Verlag: Hockenheim 2009.
Diverse Gedichte (Hoffnung und Rosenblatt). In: Wie ein Phönix aus der Asche. Das Leid im Liede. Eine Anthologie älterer und neuer Lyrik. Edition L. Czernik-Verlag: Hockenheim 2008.
Diverse Gedichte (Lebensbilanz An Peter Härtling, Sterben müssen, Wiegenlied – Im Tode zu singen, Auch ein Liebesgedicht und Trotzdem). In: Die Lerche singt der Sonne nach. Eine Anthologie junggebliebener Lyrik. Edition L. Czernik-Verlag.: Hockenheim 2007.
Diverse Gedichte (Frauliche Reize und Der Liebesakt). In: Liebe denkt in süßen Tönen – Zeitgenössische Liebeslyrik. Edition L. Czernik-Verlag: Hockenheim 2006.

Sachbuch:
Ein Großvater und seine freilernenden Enkel: Deutschland – USA. In: Freilernbildung. Wie Homeschooling gelingt. eBook. Hrsg von Luise Fuchs. Luise Fuchs: o.O. 2012.
Umirajoci darovalci organov so ljudje in ne kladisca rzervnih delov. Sklepna Besada. In: Renate Greinert, Rdeca zanka. Sporni primer darovanja organov. Materin boj. Aura: Ljublijana 2009.
Die "Würde der Leiche" ist unantastbar. Aspekte des Zusammenbruchs eines Menschenbildes. In: Verführerische Leichen – verbotener Verfall. "Körperwelten" als gesellschaftliches Schlüsselereignis. Hrsg. von Liselotte Hermes da Fonseca und Thomas Kliche. Pabst Science Publishers: Lengerich 2006.

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Herausgeberschaften

Soziale Arbeit im Blick auf die Menschenrechte. Dortmunder Schriften zur sozialen Arbeit. Klartext: Essen 2001.
Leben bis zuletzt – Finalversorgung von Tumorkranken. Gem. mit Hartmut Reiners und Eberhard Klaschik. Walter de Gruyter: Berlin/New York 2001.
Forum "Hospiz". LIT: Münster seit 1999.
Studien zur interdisziplinären Thanatologie. Gem. mit Detlef B. Linke, Armin Nassehi und Georg Weber. LIT: Münster seit 1992.
Waffenlos zwischen den Fronten. Die Friedenserziehung auf dem Weg zur Verwirklichung. Styria: Graz/Wien/Köln 1971.

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Über Werk und Autor

Die Geschichte der Hospizbewegung in Deutschland. Hrsg. von Andreas Heller u.a. hospiz: Ludwigsburg 2012.
Wer ist wer? Das Deutsche Who's who. Schmidt-Römhild: Lübeck 2013.

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Quellenangaben
Autorenauskunft
Bildquelle
(c) privat
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Aktualisiert am
22.11.2017

 

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