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Ellinor Wohlfeil

Bürgerl. Name
Ellinor Wohlfeil
Geburtsort
Braunschweig
Wohnort
Bonn
Orte
Düsseldorf
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene
Genres
Prosa

Kontaktadresse
c/o Augustinum Bonn, Römerstraße 118, App. 3107
53117 Bonn
Deutschland

Email
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Web
www.ellinor-wohlfeil.de

Vita

Geboren in Braunschweig. Aufgewachsen im Harz. Lebt seit 1950 in Düsseldorf. Hier nahm sie privaten Schauspielunterricht und bestand 1951 die Bühnenreifeprüfung, fand jedoch kein Engagement. Sie heiratete und bekam zwei Söhne. Als diese zu Teenagern herangewachsen waren, wurde sie Grundschullehrerin und war 20 Jahre im Schuldienst des Landes Nordrhein-Westfalen tätig. Nach ihrer Pensionierung begann sie zu schreiben. Bisher sind zwei Erzählungen und zwei Romane von ihr veröffentlicht worden sowie eine Anthologie, die sie herausgegeben hat. Zahlreiche Kurzprosatexte und Gedichte von ihr wurden in Anthologien publiziert. Bei Lesungen in Stadtbüchereien, an Schulen, Erwachsenenbildungsstätten und im Rundfunk stellte sie ihre Texte einem breiteren Publikum vor. Ellinor Wohlfeil ist Mitglied im Freundeskreis Düsseldorfer Buch e.V. und im Freien Deutschen Autorenverband FDA, wo sie von 2005-2011 dem Vorstand des Landesverbandes NRW als Schriftführerin angehört hat. Am 14. November 2007 wurde ihr vom Freundeskreis Düsseldorfer Buch e.V. der Literaturpreis 2007 verliehen.

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Auszeichnungen

2007 Literaturpreis für das literarische Gesamtwerk. Freundeskreis Düsseldorfer Buch '75 e.V.

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Prosa

Ich bleibe solo. Erzählungen. Neuauflage. Verlag 3.0: Bedburg 2014.
Im Bann der Vergangenheit. Neuauflage. Verlag 3.0: Bedburg 2014.
Im Zwielicht der Zeit. Neuauflage. Verlag 3.0: Bedburg 2013.
Im Bann der Vergangenheit. BoD: Norderstedt 2007.
Im Zwielicht der Zeit. BoD: Norderstedt 2006.
Verwässerte Zeugnisse. Verlag XIM Virgines e.K.: Düsseldorf 2001 (stark überarbeitete Neuaufl. unter dem Titel: Kein menschlicher Makel - weder gestern noch heute. Verlag 3.0: Bedburg 2013.).
Ich bleibe solo. Erzählungen. Triga: Gelnhausen 1999.

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Anthologie

In: Anthologie Lyrik und Prosa. 130 Jahre Verein der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen. Hrsg. von Helga Helnwein. o.V.: Wien 2015.
In: Paternoster – vom Auf und Ab des Lebens. Hrsg. von Christian Oelemann. 3.0 Zsolt Majsai: Bedburg 2015.
In: Untold Stories: Lebenserinnerungen aus dem Zweiten Weltkrieg. Hrsg. von Moritz Hoffmann. Moritz Hoffmann: o.O. 2015.
In: Mehrstimmig. Anthologie des Landesverbandes NRW im Freien Deutschen Autorenverband. Hrsg. von Detlef Gojowy. Pandion: Simmern 2003.
In: Farbbogen. Hrsg. von Elisabeth Büning-Laube. Edition XIM Virgines: Düsseldorf 2003.
In: Schmunzelbuch. Anthologie des Freundeskreises Düsseldorfer Buch '75 e.V. Verlag der Buchfreunde: Düsseldorf 2003.
In: Zukunftsangst - Zukunftshoffnung. Anthologie des Freundeskreises Düsseldorfer Buch '75 e.V. Verlag der Buchfreunde: Düsseldorf 2000.
In: Goethe mal ganz anders. Anthologie des Freundeskreises Düsseldorfer Buch '75 e.V. Verlag der Buchfreunde: Düsseldorf 1999.
In: Frischgewaschen strahlt der Himmel. Heike Wenig: Dorsten 1998.
In: Kamingeflüster. Heike Wenig: Dorsten 1998.
In: Pflücke die Sterne, Sultanim. Heike Wenig: Dorsten 1996.
In: Wie ein entwurzelter Baum. Heike Wenig: Dorsten 1993.
In: Gedichte in den Anthologien der Deutschen Nationalbibliothek und der Frankfurter Bibliothek.

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Herausgeberschaften

Elfchen – kreative Texte für Jedermann. 3.0 Zsolt Majsai: Bedburg 2015.

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Presseurteile

Zu: Kein menschlicher Makel - weder gestern noch heute
Dieses Sich-Ausgegrenzt-Fühlen, weil man in irgendeiner Form anders ist als andere, zerbricht die Seele. […] Diese Botschaft konnte die Autorin in der Erzählung dehr gut transportieren.
Von: Gabrielle Couillez. Erschienen auf: www.buch-ist-mehr, 16.04.2014.

Diese Buch kommt ohne Anschuldigungen und Anklagen, ohne Pathos und Sensationsmache aus […] Die Autorin erlaubt es der Lerin/dem Leser sich selbst nein Bild zu machen […] anstatt sie zu bevormunden.
Von: Rebecca Lück an den Verlag 3.0, 2014.

Zu: Im Zwielicht der Zeit
Die Autorin nimmt ihre Leserinnen und Leser mit auf eine Reise. Eine Reise nicht nur durch die Zeit, sondern auch in die Innenwelt der Figuren. [...] ein empfehlenswertes, packend geschriebenes Buch.
Von: Rebecca Lück an den Verlag 3.0, 28.06.2013.

[…] so dass ihr […] Buch kompakt und stringent daher kommt. Dies liegt […] auch an ihrem Talent, individuelle Schicksale und historische Kontexte zupackend gestalten und erzählen zu können.
Von: Dr. Manfred Luckas, 2. Vorsitzender des FDA/NRW, an den Verlag 3.0, 23.06.2013.

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Selbstauskunft

Zu: Im Zwielicht der Zeit (Klappentext)

Zwei Schicksalsschläge prägen das von großbürgerlich strenger Erziehung gekennzeichnete Leben der jungen Gertrud Oertel: 1912 stirbt ihre geliebte Mutter, zwei Jahre später fällt ihr Verlobter im ersten Kriegsjahr. Gertrud flieht in die unkonventionelle und bunte Welt der Künstlerbohème, doch ihr Vater, ein angesehener Hochschulprofessor, zwingt sie zurück in ein standesgemäßes Leben und verheiratet sie mit Philipp Goltstein, dem Sohn eines wohlhabenden jüdischen Kaufmanns. Die ohnehin nicht glückliche Ehe zerbricht, als die Repressalien der Nazis gegen die jüdische Bevölkerung ihren Höhepunkt erreichen.
"Im Zwielicht der Zeit" ist der erste Teil eines umfangreichen Romanwerks über das wechselvolle Schicksal einer deutschen Familie vor dem Hintergrund des Zeitgeschehens der Jahre zwischen 1912 und 1975.

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Quellenangaben
Autorenauskunft, Eigenrecherche
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Aktualisiert am
20.11.2017

 

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