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Mischa Bach

Bürgerl. Name
Michaela-Susanne Bach
Alias 1
Mischa Bach
Jahrgang
1966
Geburtsort
Neuwied am Rhein
Wohnort
Dieblich
Orte
Essen
Regionen
Rheinland komplett, Rheinschiene, Ruhrgebiet
Genres
Prosa, Thriller/Kriminalroman, Fernsehen, Bühne, Sachbuch

Kontaktadresse
c/o Eva Pfitzner , Amselsteg 2
56332 Dieblich
Deutschland

Telefon
 
geschäftlich
02607-972400

Email
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Web
http//mischabach.wordpress.com
https://schreibarbeiterin.wordpress.com/

Vita

Nach dem Abitur 1985 folgten zwei Jahre praktische Erfahrungen hinter der Bühne der Landesbühne Rheinland-Pfalz (Kostüm, Bühnenbild, Beleuchtung, Ton), dann ging es ans Studieren. Das Studium der Anglistik, Germanistik und Politik begann in Bonn und wurde in Essen mit Schwerpunkt Filmwissenschaft vorläufig im April 1993 mit dem Magister, endgültig im Mai 1997 mit der Promotion abgeschlossen. 1993 kam zum Lernen das Lehren hinzu - bis heute sind akademische wie Erwachsenenbildungskurse im filmtheoretischen und drehbuchpraktischen Bereich anregende Nebentätigkeit und letztes "Überbleibsel" der langen Jahre in Seminarräumen aller Art. Geschrieben wurde schon immer - der erste comicartige Brief im zarten Alter von vier Jahren befindet sich allerdings im Privatbesitz der Mutter der Autorin - , veröffentlicht dagegen "erst" seit 1982. Auf die Rhein-Zeitung Neuwied, das erste, so eroberte Druckmedium (von 1982 bis 1989) der freien Mitarbeiterin für alle Themenbereiche, folgte erst ein Praktikum bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (1989), dann eins beim PRINZ Bochum (1990) und schließlich die Tätigkeit als online-Redakteurin (1997-1999) beim Cityweb, dem online-Dienst der WAZ. Und weil Journalismus an sich gut und schön, aber durch die Grenze der Wirklichkeit eingeschränkt ist, kam bald die Fiktion hinzu: Zusammen mit Jörg Schade entstanden u.a. die Drehbücher für zwei "Polizeirufe" und die Vorlage für Rainer Bärs TV-Film "Das Glashaus". Die Filmstiftung NRW förderte bereits zwei Drehbuchprojekte der Autorin - die 'Soloarbeit' "Kalt erwischt" sowie "Herzensgut". Zudem verfasst die Autorin Theaterstücke, Kriminalromane und Kurzkrimis.

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Auszeichnungen

2005 Nominierung für den Friedrich-Glauser-Preis in der Kategorie "Debüt" (für: Der Tod ist ein langer, trüber Fluss)
2002 Nominierung für den Kurzkrimi-Glauser (für: Vollmond)
2001 Martha-Saalfeld-Förderpreis für Literatur (für: Der Tod ist ein langer, trüber Fluß)

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Prosa

Rattes Gift. Leda: Leer/Ostfriesland 2009.
Stimmengewirr. Leda: Leer/Ostfriesland 2006.
Der Tod ist ein langer, trüber Fluß. Brandes & Apsel: Frankfurt/M. 2004.

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Fernsehen

Polizeiruf 110: Schwelbrand (Co-Autor: J. Schade). Saale-Film/MDR. Erstausstrahlung: ARD: 11.6.1995.
The Joker (englisches Originaldrehbuch, Kinoformat). 1994/1995.
Das Leben hier (Co-Autor: J. Schade). Drehbuchgrundlage für R. Bärs Das Glashaus. Chronomedia/MDR. Erstausstrahlung: ARD: 16.3.1994.
Polizeiruf 110: In Erinnerung an ... (Co-Autor: J. Schade). Saale-Film im Auftrag des MDR. Erstausstrahlung: ARD: 3.10.1993.

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Bühne

Die Türen. Uraufführung am Reutlinger Theater "Die Tonne". 8. März 2007.
Hasch mich, ich bin der Mörder. Übersetzung von Alec Coppels "The Gazebo" für die Inszenierung der Bad Pyrmonter Theaterkompanie. Ahn&Simrock Bühnen- und Musikverlag: Hamburg 2004.
Das 13. Opfer. Jugendstück, zusammen mit Jörg Schade. Uraufführung des  Reutlinger Theaters "Die Tonne". 10. März 2004.

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Sachbuch

Erzählperspektive im Film (Dissertation). Item-Verlag: Essen 1997.

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Anthologie

Der General, die Bäuerin und der ganz tote Fisch. Mit Arnd Federspiel. In: Vogtländisches (Blut)Bad. Hrsg.von Petra Steps. Wellhöfer: Mannheim 2015.
Der Unhold von Rungholt. Mit Arnd Federspiel. In: Wellengang und Wattenmorde. Hrsg. von. R. Kölpin. Wellhöfer: Mannheim 2015.
Biobooomm!!. In: Tod und Tofu. Hrsg. von Elke Pistor. KBV: Hillesheim 2014.
Kai und Axel. In: Du.Sollst.Nicht.Morden. Hrsg. von Nicolas Koch. Brendow: Moers 2013.
Die Geisel. In: Küche Diele Mord. Hrsg. von Almuth Heuner. KBV: Hillesheim 2013.
Striking Distance. In: KrimiKommunale 3. Hrsg. von A. Pfeiffer. Kommunal- und Schulbuchverlag: Wiesbaden
2012.
Blaulicht. In: Mördchen fürs Örtchen. Hrsg. von Petra Busch. KBV: Hillesheim 2011.
Nach seinem Bilde. In: Sterbenslust. Hrsg. von Paul Ott. Gmeiner: Meßkirch 2010.
Schokolade für den Staatsanwalt. In: Abmurksen und Tee trinken. Hrsg. von Ina Coelen. Leporello: Krefeld
2011.
Asphaltgeflüster. In: Hängen im Schacht. Das Mordsbrevier für's Mordsrevier. Hrsg. von H. P. Karr. KBV: Hillesheim 2009.
Im Lieblosental. In: Gefährliche Nachbarn. Hrsg. von Paul Ott. Gmeiner: Meßkirch 2009.
Nachtangst. In: Dessert für eine Leiche. Hrsg. von Ina Coelen. Leporello: Krefeld 2008.
Montagmorgen. In: Todsicher kalkuliert. Mord(s)geschichten aus Rheinland-Pfalz. Hrsg. von Gabriele Keiser. Edition Schrittmacher: Zell/Mosel 2007.
Full Moon. In: Passport to Crime. Übersetzt von Mary Tannert. Hrsg. von Janet Hutchings. Carroll & Graf Publishers: New York 2007.
Notausgang Bochum Krümmede. In: Mord am Hellweg III. Hrsg. von Reinhard Jahn & Dr. Herbert Knorr. Grafit: Dortmund 2006.
Finale auf dem Fluss. Mordsfeste. Kalender-Krimis vom Tatort Niederrhein. Hrsg. von Ina Coelen. Leporello: Krefeld 2005.
Fugen. Dennoch liebe ich dich!. Hrsg. von Juliane Göttinger. Gipfelbuch: 2005.
Ein ehrenwertes Haus. Tödliche Torten. Süßer Tod am Niederrhein. Hrsg. von Ina Coelen. Leporello: Krefeld 2005.
Der Lindenbaum. In: Die Winterreise. Hrsg. von Martina Bick. Gerstenberg: Hildesheim 2004.
Vollmond. In: Brillante Morde. Hrsg. von Mischa Bach und Ina Coelen. Leporello: Krefeld 2004.
Duisburger Stille. In: Mord am Niederrhein. Grafit: Dortmund 2004.
O du fröhliche. In: Leise rieselt der Schnee. 24 Krimis zum Fest. Hrsg. von Gisa Klönne. Ullstein: München 2003.
Kleiner Grenzverkehr der Pilgerfahrt zum Gott der Diebe. In: Tödliche Touren. Hrsg. von Ina Coelen und Ingrid Schmitz. Leporello: Krefeld 2003.
Bühnentod. In: Mörderische Mitarbeiter. Hrsg. von Ina Coelen und Ingrid Schmitz. Fischer Scherz: Frankfurt a.M. 2003.
Herr S. muss sterben. Striking Distance. In: Die vielen Tode des Herrn S.. Hrsb. von Misch Bach, Ina Coelen und Ingrid Schmitz. Emons: Köln 2002.
Der Tod ist ein langer, trüber Fluss. Auszug aus dem Roman. In: Auf Augenhöhe. Jahrbuch für Literatur 9. Hrsg. von Sigfrid Gauch, Verena Mahlow und Eva Zang. Brandes & Apsel: Frankfurt/M. 2002.
Stimmengewirr. Auszug aus dem noch unveröffentlichten Roman. In: Flugwörter. Jahrbuch für Literatur Band 8 Rheinland-Pfalz. Hrsg. von Sigfrid Gauch, Heinz Hahs und Stephan Mahlow. Brandes & Apsel: Mainz 2001.
Vollmond. In: Teuflische Nachbarn. Hrsg. von Ina Coelen und Ingrid Schmitz. Scherz: Bern 2001.
Filmriss. In: Tödliche Beziehungen. Hrsg. von Ina Coelen und Ingrid Schmitz. Emons: Köln 2001.
Rhein in Flammen. In: Rheinleichen. Hrsg. von Ina Coelen und Ingrid Schmitz. Emons: Köln 2000.
Dead Men - Dead Narrators. Erzähler und zur Subjektivität im Film. In: Transcending Boundaries: Narratology in Context. Hrsg. von Grünzweig/Solbach. Narr: Tübingen 1999.
Bernhard Suits: Die Detektivgeschichte. Eine Fallstudie über Spiele in der Literatur. Übesetzung. In: Der Kriminalroman: Poetik - Theorie - Gechichte. Hrsg. von Jochen Vogt. W. Fink: München 1998.
Kathleen Gregory Klein und Joseph Keller. Der deduktive Kriminalroman: Ein Genre, das sich selbst zersört. Übersetzung. In: Der Kriminalroman. o.O., o.J.
Maureen T. Reddy: Die feministische Gegentradition im Kriminalroman. Über Cross, Grafton, Partesky und Wilson. Übersetzung. In: Der Kriminalroman. o.O., o.J.

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Herausgeberschaften

Bach/Coelen: Brillante Morde. Leporello: Krefeld 2004.
Bach/Coelen/Schmitz (Hg.): Die vielen Tode des Herrn S. Emons: Köln 2002.

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Quellenangaben
Autorenauskunft
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Aktualisiert am
10.02.2016

 

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